Ahlen (Nordrhein-Westfalen)

Die Stadt Ahlen - mit derzeit ca. 54.000 Einwohnern - liegt im westfälischen Münsterland; sie ist heute die größte und wirtschaftlich bedeutendste Stadt des Kreises Warendorf (Regierungsbezirk Münster).

Erste gesicherte urkundliche Belege über jüdische Ansiedlungen in Ahlen gibt es ab Mitte des 16.Jahrhunderts, doch waren es zu dieser Zeit kaum mehr als ein oder zwei jüdische Familien, die - mit Unterbrechungen - in Ahlen ansässig waren; spätestens ab 1683 lebten Juden kontinuierlich hier.

Seit Mitte des 18.Jahrhunderts besaß die aus wenigen Familien bestehende jüdische Kultusgemeinde Ahlens ein Bet- und Versammlungshaus am Kattenbusch (später Wandmacherstiege); es war ein schlichtes Gebäude mit je zwei seitlichen hohen Rundbogenfenstern. Der Eingang befand sich in einem kleinen Anbau an der Nordseite; auf der Westseite befand sich die Frauenempore. Ende der 1840er Jahre wurde die Einrichtung einer staatlichen jüdischen Schule genehmigt. Von diesem Zeitpunkt an fanden Religions- und Elementarunterricht in der jüdischen Schule in der Klosterstraße statt. Die Elementarschule war wegen zurückgehender Schülerzahlen 1922 geschlossen worden, die religiöse Unterweisung der wenigen jüdischen Kinder wurde aber bis 1939 fortgesetzt.

Wohnung der Familie Moszkowicz in AhlenJüdisches Gemeindehaus in der Klosterstraße* (Aufn. Archiv H.W.Gummersbach)

*Anm: In den Jahren 1935 bis 1939 befand sich hier die Wohnung der Familie Moszkowicz.

Zum Bezirk der Synagogengemeinde Ahlen gehörten ab 1910 auch die Juden aus Drensteinfurt, später auch die aus Sendenhorst und Herbern.

Einen eigenen Begräbnisplatz „Auf dem mittleren Südenwall“ besaß die Ahlener Judenschaft seit Ende der 1780er Jahre, in den 1930er Jahren wurde ein neuer Friedhof belegt.

                 Jüdischer Friedhof (Aufn. Peter Harke, 2014, aus: wn.de)

Juden in Ahlen:

        --- um 1680 .................. eine jüdische Familie,

    --- um 1750 ..................    4     “       “   n,

    --- um 1785 ..................    7     “       “   ,

    --- 1815 .....................   53 Juden,

    --- 1827 .....................   62   “  ,

    --- 1840 .....................   97   “  ,

    --- 1854 .....................  103   “  ,

    --- 1871 .....................  100   “  ,

    --- 1900 .....................   90   “  ,

    --- 1910 .....................   81   “  ,

    --- 1925 .....................  125   “  ,

    --- 1933 .....................  160   “  ,

    --- 1936 .....................  102   “  ,

    --- 1938 .....................   73   “  ,

    --- 1939 .....................   52   “  ,

             (Okt.) ..............   34   “  ,

    --- 1940 .....................    2   “  .    

Angaben aus: Hans W. Gummersbach, Sozialhistorische u. soziologische Forschungen zur jüdischen Minderheit in der westfälischen Stadt Ahlen vor und während der Zeit des Nationalsozialismus ..., S. 45 u. S. 52

Im Verlauf des 19.Jahrhunderts wuchs die jüdische Bevölkerung in Ahlen kontinuierlich an; parallel dazu erfolgte zum Teil auch ein sozialer Aufstieg. So gehörten die alteingesessenen Ahlener Juden, meist vermögende Kaufleute, zu Beginn des 20.Jahrhunderts dem mittleren bzw. gehobenen Bürgertum an, waren in die kleinstädtische Gesellschaft integriert und dort anerkannt. Daneben gab es aber auch eine größere Gruppe von „Ostjuden“, die meist als Hausierer und Kleinhändler, aber auch als kleine Angestellte und Arbeiter ihr Dasein fristeten und am unteren Ende der sozialen Skala rangierten.

Im ausgehenden 19.Jahrhundert erhielt auch im Münsterland der Antisemitismus Zulauf; so etwa fand in Ahlen im Jahr 1890 eine gut besuchte Versammlung statt, in deren Verlauf stark antisemitische Töne angeschlagen wurden.

Aus der „Beckumer Zeitung” vom 22.11.1890:

Ahlen, 18.Nov.   Im Pieper’schen Saale fand vorgestern Nachmittag eine von ca. 600 Personen besuchte antisemitische Versammlung statt. Zu derselben war ... der Vorsitzende des Westfälischen Reform-Vereins Dr.König aus Witten erschienen, welcher in einem längeren Vortrage die Ziele der antisemitischen Bewegung mit Rücksicht auf die productiven Stände, den Bauern-, Handwerker- und Arbeiterstand eingehend, beleuchtete. Der Hauptinhalt des Vortrages drehte sich um die Bewucherung des Bauernstandes, die der Vortragende ... durch allerlei Thatsachen unter vielem Beifall der Versammlung lebhaft illustrierte. Die Kopf an Kopf gedrängte Versammlung folgte dem fesselnden Vortrage mit großer Aufmerksamkeit ...

Aufgrund der gesellschaftlichen Integration und Akzeptanz der hiesigen Juden konnte sich die antisemitische Agitation im katholischen Ahlen aber nicht etablieren, zudem verteidigte die Lokalpresse damals die jüdischen Bewohner gegen derartige Angriffe. Nach der Gründung einer Ortsgruppe der NSDAP in Ahlen im Jahr 1926 begannen antisemitische ‚Aktivitäten’, die teilweise auf fruchtbaren Boden fielen. Trotzdem war in der Stadt bis 1933 kein offener Antisemitismus zu verspüren; dies änderte sich jedoch bald nach der NS-Machtübernahme; Hetzblätter wie z.B. die „Westfalenwacht”, das „Kampfblatt der Nationalsozialistischen Arbeiterpartei, Gau Westfalen“ und die in Münster erscheinende „Nationalzeitung” sorgten mit ihrer Propaganda dafür, dass die offizielle Judenpolitik in die Köpfe der Menschen gelangte. Noch vor dem Termin des offiziell angeordneten reichsweiten Boykotts setzten in Ahlen die „Aktionen“ ein. In den Tagen danach waren auch weitere jüdische Geschäfte vom Boykott betroffen. SA-Posten standen mit Plakaten vor den Läden und hinderten Kaufwillige daran hineinzugehen. Allerdings zeigten diese von der NSDAP gesteuerten Maßnahmen offenbar nicht den gewünschten Erfolg; deshalb versuchte man die „arischen“ Käufer einzuschüchtern, indem man sie z.B. beim Betreten der Geschäfte fotografierte.

Aus der „Ahlener Volkszeitung” vom 14.April 1934:

Ahlen, 13.April.   Unverantwortliches Treiben

Gegen den Ortsgruppenführer der NSDAP. in Ahlen war der Vorwurf des Verstoßes gegen die Parteidisziplin erhoben worden. Seine Frau sollte bei einem Juden gekauft haben. Der Ortsgruppenführer erstattete notgedrungen Anzeige gegen die Verbreiter dieses Gerüchtes ...

(Die ‚Zeugen’ zogen ihre Behauptungen später vor Gericht mit Bedauern zurück; sie seien einem Irrtum zu Opfer gefallen!)

Die nationalsozialistische Stadtführung versuchte noch im Laufe des Jahres 1933, die Boykottmaßnahmen durch neue „Richtlinien“ zu verstärken. Allmählich zeigte die Ahlener Judenpolitik dann Wirkung, nun gaben die Juden ihre Geschäfte auf. Im August des Jahres 1935 eskalierte die antisemitische Propaganda, die in NSDAP-Veranstaltungen und Presseberichten zum Ausdruck kam.

Die „Ahlener Volkszeitung” berichtete am 31.8.1935 an exponierter Stelle:

Die Offensive gegen das Judentum hat begonnen

... Wir haben heute in Ahlen das Signal zum Angriff gegeben. Daher ergeht auch eine letzte Warnung an alle diejenigen, die glauben uns drohen zu können und die als Judenfreunde ihre Einkäufe in jüdischen Geschäften tätigen. Kommt nicht mit der billigen Ausrede, es gibt auch anständige Juden, nein, es kann gar keine anständigen Juden geben. ... Unsere Parole wird von jetzt ab lauten, nicht eher zu ruhen und zu rasten, bis Ahlen frei von Juden ist ! ...

Die „Aktionen“ des Novemberpogroms von 1938 fanden in Ahlen nach einer „nationalen Feierstunde zu Ehren der Märtyrer der Bewegung“ statt. SA- und SS-Angehörige zogen am frühen Morgen des 10.November marodierend durch den Ort, demolierten Geschäfte jüdischer Besitzer, plünderten einige, drangen in Wohnungen ein und misshandelten die Bewohner. Das Synagogengebäude in der Wandmacherstiege wurde aufgebrochen, die Inneneinrichtung zerschlagen und anschließend das Haus in Brand gesetzt. Doch zuvor soll der Vorbeter der jüdischen Gemeinde gezwungen worden sein, unter dem Gelächter der Menge laut aus der Thora vorzulesen; anschließend wurde er drangsaliert.

Über die Vorgänge während der „Kristallnacht“ gibt es nur dürftige schriftliche Hinweise; so ist im Lokalteil der „Ahlener Volkszeitung” vom 13.11.1938 nur wenig ‚zwischen den Zeilen’ zu erschließen: "Am vergangenen Mittwochabend fand im Rahmen ... In den Abendstunden wurde dann ein Halbzug der Feuerlöschpolizei zu einem Haus an der Wandmacherstiege gerufen. In diesem Hause, das schon längere Zeit nicht mehr bewohnt war, war Feuer ausgebrochen. Das schon recht baufällige Gebäude fiel dem Feuer zum Opfer; die Gefahr von den Nachbargebäuden wurde abgewehrt. ..." (aus: Dienstmappe der Ahlener Feuerlöschpolizei)

                            zerstörte Synagoge in Ahlen, Nov. 1938 (Stadtarchiv Ahlen)

Häuser und Geschäfte jüdischer Bewohner wurden von SA- und SS-Angehörigen gestürmt, die Inneneinrichtungen zerstört und Menschen misshandelt; ca. 15 jüdische Männer wurden inhaftiert. Bis kurz nach Kriegsbeginn lebten in Ahlen noch 49 jüdische Bewohner; sie wurden im November 1939 aus der Kleinstadt vertrieben. Laut Meldeliste gingen 16 Ahlener Juden nach Dortmund, elf nach Essen, neun nach Berlin und die restlichen in andere Städte; von hier aus wurden die allermeisten deportiert, damit war Ahlen "judenrein"! Die weiteren Schicksale der Deportierten sind oft unbekannt.

Drei Jahre nach Kriegsende fand vor der Strafkammer in Münster der Prozess gegen sechs ehemalige NSDAP-Angehörige statt, die am Novemberpogrom aktiv beteiligt waren. Letztendlich wurde nur einer – wegen „einfachen Landfriedensbruch“ - zu einer kurzzeitigen Gefängnisstrafe verurteilt.

Im Bereich des Bahnhofvorplatzes, an dem sich der einstige (alte) jüdische Friedhof Ahlens befand, wurde 1980 ein Mahnmal errichtet; auf drei Steintafeln sind die folgenden Inschriften zu lesen:

An dieser Stelle,

einem Restteil des mittleren Südenwalls der mittelalterlichen Stadtbefestigung,

bestatteten von 1788 bis 1936 die jüdischen Familien aus Ahlen ihre Toten.

Zum ehrenden Angedenken an unsere jüdischen Mitbürger,

die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft geworden sind.

Kommt Ihr alle die ihr vorübergeht.

Schauet und seht ob ein Schmerz sei wie der Schmerz der mir angetan worden

Klag. 1,12

Im Jahre 1985 wurde auf dem Grundstück der früheren Synagoge und dem jüdischen Gemeindehaus ein Mahnmal eingeweiht; unterhalb der Bronzeplastik „Fingerzeig der Geschichte” ist im Denkmalsockel die Namensliste der 88 ermordeten Juden Ahlens angebracht.

    Bronzeplastik an der Klosterstraße (Aufn. D., 2005, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 3.0)

Weitere Texte erinnern an die einstige Synagoge und an das Ende der jüdischen Gemeinde Ahlens:

Auf der Klosterstraße Nr. 13 befand sich die jüdische Elementarschule, die mit der 1757 erbauten Synagoge in der Wandmacherstiege verbunden war, dem religiösen und kulturellen Zentrum der Ahlener Juden.

Mit der Vertreibung der letzten noch in Ahlen lebenden Juden aus ihrer Heimatstadt endete im Oktober/November 1939 die jahrhundertealte Geschichte der Jüdischen Kultusgemeinde Ahlen.

Der nationalsozialistische Rassenwahn führte zu jener Nacht vom 9. zum 10.November 1938, die von den Nationalsozialisten “Reichskristallnacht” genannt wurde

In dieser Nacht wurde die Synagoge in Ahlen von Nazihorden geschändet und in Brand gesteckt. Menschen wurden geschlagen, ihre Wohnungen zerstört, ihre Geschäfte zertrümmert, ein Mensch kam in dieser Nacht zu Tode. Ein Jahr später, im November 1939, war Ahlen “judenfrei”.

Einige Menschen entkamen den Verfolgungen, wenige überlebten den Holocaust, die meisten wurden Opfer des Völkermords.

Die Erinnerung an das in deutschem Namen Geschehene ist uns Mahnung für die Zukunft.

An der Ecke Klosterstraße/Klostergasse erinnert eine aufrecht stehende Bahnschiene an die ehemaligen jüdischen Bewohner, die aus Ahlen vertrieben und in Eisenbahnzügen deportiert worden sind.

Seit 2002 erinnert in der Stadtmitte der Siegmund-Spiegel-Platz an den ehemaligen jüdischen Bürger Ahlens, der im November 1938 infolge von Misshandlungen durch SA-Angehörige starb.

In den Straßen Ahlens sind seit 2008 ca. 100 sog. „Stolpersteine“ verlegt worden (Stand 2018).

Stolpersteine für Albert und Olga Freund, Albert und Jenny Metzger, Siegmund Rothschild, Albert und Jenny Schönemann und Inge Johanna Spiegel „Stolpersteine“ in der Straße Im Kühl (Aufn. aus: wikipedia.org, CC BY-Sa 3.0 de)

... und weitere "Stolpersteine" Stolperstein für Hedwig Löwenstein Stolperstein für Jacob Moszkowicz Stolperstein für Else Winter Stolperstein für Frieda David

Im Jahre 2006 erhielt Imo Moszkowicz für sein Lebenswerk als Regisseur und seine Versöhnungsbereitschaft die Ehrenbürgerschaft der Stadt Ahlen. Dem im Jahre 2011 Verstorbenen wurde 2016 ein „Stolperstein“ - verlegt in der Klosterstraße - gewidmet.

[vgl. Drensteinfurt (Nordrhein-Westfalen)]

Weitere Informationen:

Wilhelm Schulte, Die jüdische Gemeinde, in: Heimatbuch der Stadt Ahlen, Ahlen 1929, S. 243 - 246

H. Mehrkemper, Ahlen im Zweiten Weltkrieg, Ahlen 1964

Hans-W. Gummersbach, Der Weg nach Auschwitz begann auch in Ahlen. Vergessene Spuren der jüdischen Gemeinde einer westfälischen Stadt, Verlag B. Sommer, Ahlen 1988

Stadt Ahlen (Hrg.), “Erinnern an Vergessenes” 1938 - 1988. 50.Jahrestag der Pogromnacht am 9.November, Dokumentation eines Projektes in Ahlen, Ahlen 1989

Alfred Smieszchala, Geheimnis der Versöhung: die Erinnerung. Der jüdische Friedhof in Ahlen, in: Spuren. Beiträge zur Familienforschung Jg. 6, Heft 21/1992, S. 315 – 322

Hans-Jörg Gerste, Von der Pogromnacht zur Deportation, Unveröffentlichtes Material zur Verfolgung und Schicksal der jüdischen Bürger von Oelde (1938-1945), Hrg. Kreis Warendorf, Oelde-Warendorf 1994, S. 24/25

Hans W. Gummersbach, Sozialhistorische und soziologische Forschungen zur jüdischen Minderheit in der westfälischen Stadt Ahlen vor und während der Zeit des Nationalsozialismus unter besonderer Berücksichtigung lebensgeschichtlicher Selbstzeugnisse, Dissertation Universität-Gesamthochschule Paderborn 1996

Günter Birkmann/Hartmut Stratmann, Bedenke vor wem du stehst - 300 Synagogen und ihre Geschichte in Westfalen und Lippe, Klartext Verlag, Essen 1998, S. 243/244

Michael Brocke (Hrg.), Feuer an dein Heiligtum gelegt - Zerstörte Synagogen 1938 Nordrhein-Westfalen, Ludwig Steinheim-Institut, Kamp Verlag, Bochum 1999, S. 7/8

Diethard Aschoff, Das älteste Judengeleit in Ahlen, in: Der beflügelte Aal 20/2001, S. 77 - 83

The Encyclopedia of Jewish Life before and during the Holocaust (Vol. 1), New York University Press, Washington Square, New York 2001, S. 22

Elfi Pracht-Jörns, Jüdisches Kulturerbe in Nordrhein-Westfalen, Regierungsbezirk Münster, J.P.Bachem Verlag, Köln 2002, S. 451 – 457

Hans W. Gummersbach, Ahlen, in: Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe. Die Ortschaften und Territorien im heutigen Regierungsbezirk Münster, Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen XLV, Ardey-Verlag, München 2008, S. 157 - 167

Die ostjüdische Familie Moszkowicz, in: Jüdisches Leben in Europa jenseits der Metropolen, online unter: juedisches-leben.net

Peter Harke (Red.), Jüdischer Friedhof soll nicht verwildern, in: „Ahlener Zeitung“ vom 26.3.2014

Auflistung der Stolpersteine in Ahlen, online abrufbar unter: commons.wikimedia.org/wiki/Category:Stolpersteine_in_Ahlen (mit Abb.)

Gedenken an Holocaust-Überlebenden - Stolperstein für Imo Moszkowicz, in: „Ahlener Zeitung“ vom 31.10.2016

N.N. (Red.), Stolpersteine. Nach genau zehn Jahren, in: „Westfälische Nachrichten“ vom 15.12.2017