Ahrweiler (Rheinland-Pfalz)

Ahrweiler mit seinen derzeit ca. 7.500 Einwohnern ist heute ein Teil von Bad Neuenahr-Ahrweiler im Kreis Ahrweiler – ca. 35 Kilometer südlich von Bonn gelegen.

Erstmals wurden Ahrweiler Juden im 13.Jahrhundert erwähnt, als in Köln sich ansiedelnde Juden als ihren Herkunftsort Ahrweiler angaben. Bereits zu dieser Zeit soll in Ahrweiler eine größere jüdische Ansiedlung bestanden haben. Während des Pestpogroms wurden auch in Ahrweiler Juden Opfer des Mobs, der die Judengasse stürmte, ihre Bewohner aus den Häusern zerrte und sie vor die Stadt trieb. Wer sich wehrte, wurde erschlagen oder verbrannt. Für die Folgejahrhunderte lassen sich vereinzelte urkundliche Hinweise auf Ansässigkeit von Juden in Ahrweiler finden. In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass der Familienname „Ahrweiler“ recht verbreitet war, insbesondere in Prag und Worms. Bis ins beginnende 19.Jahrhundert blieb die Zahl der jüdischen Bewohner unbedeutend.

Ihren ersten Gottesdienstraum richtete die hiesige Judenschaft im Keller eines Gebäudes in der heutigen Niederhutstraße - was „Judengasse“ bedeutet - ein; hier befand sich auch eine Mikwe. Ab den 1840er Jahren trafen sich die wenigen jüdischen Bewohner in einem angemieteten Raum im Obergeschoss eines Hauses in der Plätzerstraße. Die eigentliche Gemeindegründung erfolgte erst um das Jahr 1860; da aber die zur Abhaltung eines Gottesdienstes erforderliche Zahl von zehn erwachsenen Männern nicht zustande kam, wurde ein Gemeindebezirk geschaffen, dem neben Ahrweiler auch die jüdischen Familien aus Dernau, Lantershofen und Rech angehörten. Erst dann war es möglich, an den Bau eines eigenen Gotteshauses zu denken. Im Oktober 1894 konnte die jüdische Gemeinde ihren schlichten, in bräunlichem Sandstein errichteten Synagogenneubau in der Altenbaustraße unter reger Anteilnahme der Bevölkerung einweihen. Die "Ahrweiler Zeitung" vom 24.10.1894 berichtete über die Einweihung:

... Flaggenschmuck an zahlreichen Häusern, insbesondere denen unserer jüdischen Mitbürger, kündigte bereits am Sonntag in der Frühe die Nachmittags bevorstehende Einweihungsfeier an. Um 3 Uhr versammelte man sich zum letzten Mal in dem seiner Bedeutung äußerlich durchaus nicht entsprechenden Bethause - denn eine Synagoge könnte man das einfache, niedrige Zimmer schwerlich nennen - in welchem Herr Lehrer Stern ergreifende Abschiedsworte an die vollzählig erschienenen Mitglieder der Gemeinde und die bereits zahlreich anwesenden Gäste richtete. Unterdessen hatte sich auf der Straße eine unübersehbare Menschenmenge angesammelt, so daß es dem Festredner nicht leicht wurde, Raum für den aufzustellenden Festzug zu gewinnen. Punkt 4 Uhr setzte sich der Festzug von der alten Synagoge aus in Bewegung ... Es bot dieser Zug einen seltenen und erhebenden Eindruck; selten durch den Anblick der sechs Thorarollen, die mitten in dem Zuge von den ältesten Gemeindemitgliedern getragen wurden. War es nicht ein Abbild des langen tausendjährigen Zuges der Juden ? ... ”

                                                   

        Bauskizzen des Synagogengebäudes (1893)

Für die Verrichtung rituell-religiöser Aufgaben hatte die Gemeinde einen Lehrer in Anstellung.

http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20112/Ahrweiler%20Israelit%2014011892.jpg http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20158/Ahrweiler%20Israelit%2005101897.jpg http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20112/Ahrweiler%20Israelit%20200311902.jpg

Stellenanzeigen aus der Zeitschrift "Der Israelit" vom 14.Jan. 1892, vom 5.Okt. 1897 und vom 3.Nov. 1902

Bis in die 1860er Jahre bestattete die Judenschaft Ahrweilers ihre Verstorbenen weit außerhalb des Ortes am „Alten Weg”, in Richtung Marienthal. Nachdem wiederholte Gesuche um ein näher gelegenes Bestattungsgelände vom Bürgermeisteramt zunächst abschlägig beantwortet worden waren, wurde der jüdischen Gemeinde zu Beginn der 1870er Jahre schließlich ein stadtnaher Begräbnisplatz in der Schützenstraße zur Verfügung gestellt.

Zur Kultusgemeinde Ahrweiler gehörten auch die in Altenahr, Dernau und Lantershofen lebenden jüdischen Personen.

Juden in Ahrweiler:

      --- 1822 .......................  20 Juden,

    --- 1858 .......................  29   “  ,

    --- 1875 .......................  79   “  ,*     * Gemeindebezirk

    --- um 1890 ................ ca. 100   “  ,*

    --- 1900 ................... ca.  80   “  ,

    --- 1925 .......................  68   “  ,

    --- 1932 .......................  42   “  ,

    --- 1942 (Aug.) ................  keine.

Angaben aus: Hans Warnecke, Ahrweiler, in: ders., Zeugnisse jüdischen Lebens im Kreis Ahrweiler, S. 11 f.

http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20140/Ahrweiler%20Israelit%2008041884.jpg http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20112/Ahrweiler%20Israelit%2031031893.jpg Anzeigen jüdischer Gewerbetreibender (1884/1892)

Zwischen der katholischen Mehrheit und der jüdischen Minderheit soll insgesamt ein friedliches Neben- und auch Miteinander bestanden haben. Erst im Laufe der NS-Zeit brach sich dann auch in Ahrweiler ein offener Antisemitismus Bahn, der allmählich zur Ausgrenzung und Ausschaltung der jüdischen Einwohner aus dem sozialen und wirtschaftlichen Leben führte. Um 1933 lebten in Ahrweiler noch etwa zehn jüdische Familien, die es als Kaufleute und Handwerker zu bescheidenem Wohlstand gebracht hatten. Der reichsweit angeordnete Boykott jüdischer Geschäfte scheint in der Kleinstadt Ahrweiler zunächst kaum Beachtung gefunden zu haben; denn weiterhin wurden jüdische Geschäfte aufgesucht und nachbarschaftliche Kontakte gepflegt. Doch mit zunehmender Schärfe der NS-Propaganda änderten sich die Verhältnisse, sodass ein Teil der jüdischen Familien verängstigt die Stadt verließ und in die Emigration ging.

Während der „Reichskristallnacht“ brachen SA-Angehörige, die vermutlich aus Sinzig und Bad Neuenahr stammten, die Synagoge auf und verwüsteten den Innenraum. Kultgegenstände wurden ins Freie geschleppt und verbrannt. Danach legte der SA-Trupp auch im Innenraum Feuer. Äußerlich blieb das kleine Gebäude dennoch fast unbeschädigt. 1939 ging das Synagogengebäude dann in den Besitz eines Gastwirts über, der das Haus notdürftig reparieren ließ. Nach dem Krieg diente es als Lager- und Verkaufsraum für eine landwirtschaftliche Genossenschaft. Die Lokalpresse berichtete über die Ausschreitungen wie folgt:

" Spontane antijüdische Kundgebungen:  In unserem Kreisgebiet kam es am Donnerstag und in der folgenden Nacht ... zu spontanischen antijüdischen Kundgebungen. Die Erbitterung der erregten Menge richtete sich gegen jüdische Geschäfte und Gebäude. Die Polizei mußte die Judenmänner in Schutzhaft nehmen. Den nicht deutsch-blütigen Fremdlingen, denen wir alle am liebsten den Rücken kehren, wurde eindeutig klargemacht, daß der deutsche Mensch noch Herr in seinem Lande ist und es auch bleiben wird.”

Die letzten noch in Ahrweiler lebenden Juden wurde Ende Juli 1942 deportiert und starben in den Vernichtungslagern Osteuropas. Mindestens 13 namentlich bekannte Ahrweiler Juden wurden ermordet.

Das ehemalige Synagogengebäude wurde - nach wechselvoller Geschichte - Anfang der 1980er Jahre vom „Bürgerverein Synagoge e.V.“ erworben und in Zusammenarbeit mit dem Amt für Denkmalpflege baulich rekonstruiert; seit 1990 dient das Haus als museale Stätte und Ort kultureller Veranstaltungen. Angestoßen wurde die Diskussion um eine Restaurierung der Synagoge erstmals von einer Jugendgruppe aus Israel, die 1976 Ahrweiler besucht hatte.

Unter mysteriösen Umständen tauchte 1989 ein im Jahre 1882 gefertigter Thoravorhang aus der Synagoge von Ahrweiler auf; vermutlich war er nach 1938 in die USA gelangt. Heute ist der Vorhang als Dauerleihgabe in der Synagoge von Ahrweiler ausgestellt.        

 

Synagogengebäude Ahrweiler (links: Aufn. Willi Horsch, 2014  -  Mitte: Aufn. Synagogenverein e.V., um 2000  -  rechts: Aufn. GFreihalter, 2010)

In der Ahrweiler Synagoge ist seit dem Jahre 2000 eine Bibliothek zur jüdischen Kultur und Geschichte des Ahr- und Moselraumes untergebracht; sie umfasst inzwischen ca. 1.200 Exemplare. Am einstigen Synagogengebäude erinnert eine Gedenktafel mit der folgenden Inschrift an dessen Geschichte:

EHEMALIGE SYNAGOGE

Synagoge der ehemaligen jüdischen Gemeinde Ahrweiler,

eingeweiht am 21.10.1894. Fenster der Giebel- und Eingangstraufenseite im maurischen Stil.

Krönung des Giebeldreiecks mit vorragendem Gesims durch Gesetzestafeln des Mose

Am 10.11.1938 wurde die Synagoge durch Handlanger des nationalsozialistischen Regimes verwüstet und angezündet. Seit der Verschleppung der letzten jüdischen Mitbürger in die Konzentrationslager des NS-Regimes im Jahre 1942 gab es in Ahrweiler keine jüdische Gemeinde mehr.

                        Das Gebäude wurde 1981 durch den Bürgerverein Synagoge e.V. erworben und renoviert. Es wird heute für kulturelle Veranstaltungen genutzt.

Auch auf dem jüdischen Friedhof erinnert eine Gedenktafel an die Opfer der NS-Zeit:

1933 - 1945

Den Toten zur Ehre, den Lebenden zur Mahnung.

Mit der Verlegung von sog. „Stolpersteinen“ wurde 2012 begonnen; drei Jahre später wurden die letzten der insgesamt 30 Steine in die Gewegpflasterung eingelassen.

                        für Fam. Borg, Bachstraße (alle Aufn. R. Hauke, 2013) http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/fc/Heimersheim_%28Bad_Neuenahr-Ahrweiler%29_Stolpersteine_2907.JPG

File:Heimersheim (Bad Neuenahr-Ahrweiler) Stolperstein Salomon Kahn 2913.JPG File:Heimersheim (Bad Neuenahr-Ahrweiler) Stolperstein Caroline Kahn 2914.JPG für das Ehepaar Salomon u. Klara Kahn, Bachstraße

[vgl. Bad Neuenahr (Rheinland-Pfalz)]

In Dernau existierte eine jüdische Gemeinde, deren Entstehung im Dunkeln liegt. Sie ist erstmals in der zweiten Hälfte des 17.Jahrhunderts erwähnt. Aus der Zeit um 1795/1800 ist ein Betraum nachweisbar, der in einem Privathaus untergebracht war; nach 1845 suchten die Dernauer Juden dann den Betsaal in Ahrweiler auf. Seit 1816 gab es im Dorf eine jüdische Schule. Der jüdische Friedhof in Dernau, der älteste im Ahrgebiet, bestand spätestens seit dem 18.Jahrhundert. Gegen Mitte des 19.Jahrhunderts lebten in Dernau maximal ca. 40 jüdische Bewohner; um 1925 waren es nur noch sehr wenige, sie gehörten zur Kultusgemeinde Ahrweiler. Vier (anderen Angaben zufolge neun) gebürtige Dernauer Juden wurden Opfer der „Endlösung“.

[vgl. Dernau/Ahr (Rheinland-Pfalz)  

In Gelsdorf (heute Ortsteil von Grafschaft) ist schon im Jahre 1585 die Anwesenheit einer jüdischen Familie nachgewiesen; da bereits um 1610 ein jüdischer Begräbnisplatz in der Gemarkung Erwähnung fand, kann davon ausgegangen werden, dass weitere jüdische Familien hier ihre Wohnsitze besaßen. Die Bildung einer kleinen jüdischen Gemeinde erfolgte vermutlich erst um 1800; ihr schlossen sich auch die jüdischen Bewohner aus Ersdorf und Großaltendorf, später auch solche aus Ipplendorf und Wormersdorf an. Um 1860 bestand die Gemeinde aus knapp 50 erwachsenen Personen.

Am Westrand des Ortes wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts ein neuer jüdischer Friedhof angelegt (erstmals beurkundet 1823); er diente auch Verstorbenen aus Altendorf und Ersdorf als „Guter Ort“.

Zunächst diente ein schlichte Betstube als Versammlungsraum; Anfang der 1860er Jahre wurde in einem Teil des Gelsdorfer Schlosses eine Synagoge eingerichtet, die bis zur Auflösung der Gemeinde (um 1920) genutzt wurde. Die verbliebenen Gemeindeangehörigen schlossen sich der Kultusgemeinde Meckenheim an. 1924 lebten in Gelsdorf noch 15 jüdische Bewohner. Nachweislich fanden sieben Gelsdorfer Juden während der NS-Zeit einen gewaltsamen Tod.

Auf dem jüdischen Friedhof in Gelsdorf sind noch 13 Grabsteine aus der Zeit von 1897 bis 1940 erhalten. Während der NS-Zeit blieb das Gelände im Wesentlichen unbeschädigt.

http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20208/Gelsdorf%20Friedhof%20273.jpg Jüdischer Friedhof Gelsdorf (Aufn. Otmar Frühauf, 2009)

Seit 2012 erinnert am jüdischen Friedhof eine Gedenktafel an die einstige jüdische Gemeinde.

In Altenahr – einer Ortsgemeinde im Landkreis Ahrweiler – wurden 2016 sieben sog. „Stolpersteine“ gelegt, die an Angehörige der jüdischen Familie Schweitzer erinnern; zwei Familienmitglieder wurden nach Riga deportiert und ermordet, die anderen fünf konnten ihr Leben durch Emigration nach England bzw. Übersee retten.

Stolperstein Altenahr Karl Schweitzer.jpg Stolperstein Altenahr Rosa Schweitzer.jpg Stolperstein Altenahr Leo Schweitzer.jpg Stolperstein Altenahr Gerda Schweitzer.jpg Stolperstein Altenahr Tilly Schweitzer.jpg Stolperstein Altenahr Hilde Schweitzer.jpg Stolperstein Altenahr Walther Schweitzer.jpg Aufn. Bernd Schreiner, 2016, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 3.0

Weitere Informationen:

Rainer Pfaffenholz, Aktionen gegen Juden in Ahrweiler zwischen 1933 und 1938 in der Darstellung von Zeugenaussagen, Facharbeit 1982

Hans Warnecke, Die Ahrweiler Synagoge. Ein Beispiel jüdisch-deutscher Geschichte im 19. u. 20.Jahrhundert, Bonn 1983

Ulf Hestermann/u.a., Synagoge Ahrweiler - Restaurierung und Neunutzung, Mainz o.J.

Paul Krahforst, Mahnende Erinnerung, in: Heimatjahrbuch Kreis Ahrweiler 1985, S. 66 f.

Carl Bertram Hommen, Aus der Geschichte der Juden im ehemaligen Ländchen Breisig, in: Heimatbuch des Kreises Ahrweiler 1986, Hrg. Kreis Ahrweiler, Ahrweiler 1986, S 46 f.

Germania Judaica, Band III/1, Tübingen 1987, S. 5 - 7

Leonard Janta, Auf dem Weg zur “Reichskristallnacht” - Zur Verfolgung der jüdischen Bevölkerung während der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft im Kreis Ahrweiler, in: Heimatjahrbuch Kreis Ahrweiler 1988, S. 35 ff.

Hans-Georg Klein, Die Judengasse in Ahrweiler, in: Heimatjahrbuch des Kreises Ahrweiler 49/1992, S. 50 - 54

Leonard Janta, “Man konnte uns aus der Heimat vertreiben, aber man konnte die Heimat nicht aus uns vertreiben.” Erinnerungen ehemaliger jüdischer Mitbürgerinnen aus Bad Neuenahr und Ahrweiler, in: Heimatjahrbuch des Kreises Ahrweiler 49/1992, S. 84 - 89

Joachim Glatz, Synagogen und Denkmalspflege in Rheinland-Pfalz, in: SACHOR - Beiträge zur jüdischen Geschichte in Rheinland-Pfalz, Heft 3/1992, S. 17

A.Lohmiller/A.Müller-Feldmann, Der jüdische Friedhof in Ahrweiler, in: SACHOR - Beiträge zur jüdischen Geschichte in Rheinland-Pfalz Heft 6/1994, S. 28 f.

Udo Bürger, Zum Erziehungswesen der Juden im Kreis Ahrweiler und zu den Synagogenverhältnissen allgemein, in: SACHOR - Beiträge zur jüdischen Geschichte und zur Gedenkstättenarbeit in Rheinland-Pfalz, Heft 12, 2/1996, S. 16 - 33

Udo Bürger, Eine aufschlußreiche Akte zu einer früheren Ahrweiler Synagoge, in: Heimatjahrbuch Kreis Ahrweiler 1997, S. 71 f.

Hans Warnecke, Ahrweiler, in: H.Warnecke (Hrg.), Zeugnisse jüdischen Lebens im Kreis Ahrweiler, Bad Neuenahr-Ahrweiler 1998, S. 11 – 23

Ottmar Prothmann, Die Gemeinde Grafschaft, in: Hans Warnecke (Hrg.), Zeugnisse jüdischen Lebens im Kreis Ahrweiler, Bad Neuenahr-Ahrweiler 1998, S. 63 – 66 (Gelsdorf)

A.Müller-Feldmann/A.Lohmiller, Der jüdische Friedhof in Ahrweiler, in: H.Warnecke (Hrg.), Zeugnisse jüdischen Lebens im Kreis Ahrweiler, Bad Neuenahr-Ahrweiler 1998, S. 24 – 36

Annemarie Müller-Feldmann, Der Jüdische Friedhof in Dernau, in: H.Warnecke (Hrg.), Zeugnisse jüdischen Lebens im Kreis Ahrweiler, Bad Neuenahr-Ahrweiler 1998, S. 46 – 54

Sebastian Wolfgang Schmitz, Zur Geschichte der Juden in Dernau an der Ahr, Mayschoß 2001

Ahrweiler, in: alemannia-judaica.de (mit diversen Text- u. Bilddokumenten zur jüdischen Ortshistorie)

Gelsdorf, in: alemannia-judaica.de

Matthias Bertram, Alles fließt. Geschichte und Geschichten vom Ahrtal ..., Burgdorf 2001 (erg. 2006), Kap. „Jüdische Geschichte“ (Dernau)

Stefan Fischbach/Ingrid Westerhoff (Bearb.), “ ... und dies ist die Pforte des Himmels”. Synagogen. Rheinland-Pfalz und Saarland, Mainz 2005, S. 91 – 94, S. 135 und S. 170/171

Matthias Bertram, „.... in einem anderen Lande“ - Geschichte, Leben und Lebenswege von Juden im Rheinland, Aachen 2015 (mit zahlreichen biographischen Daten)

Auflistung der in Altenahr verlegten Stolpersteine, online abrufbar unter. wikipedia.org/wiki/Liste_der_Stolpersteine_in_Altenahr