Altenstadt (Schwaben)

Datei:Altenstadt in NU.svg Altenstadt mit derzeit knapp 5.000 Einwohnern ist ein Markt im schwäbischen Landkreis Neu-Ulm und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Altenstadt – zwischen Ulm (im N) und Memmingen (im S) gelegen (Karte Hagar, 2010, aus: commons.wikimedia.org, CC BY-SA 3.0).

In Illereichen-Altenstadt gab es zu Beginn des 19.Jahrhunderts eine große jüdische Gemeinde, die einen sehr hohen Anteil an der Dorfbevölkerung ausmachte. Altenstadt gehörte zu den größten „Judendörfern“ in Schwaben.

Hinweise auf eine erste Ansiedlung weniger jüdischer Familien im Flecken Altenstadt - zwischen Memmingen und Ulm gelegen - stammen aus der Zeit um 1650; danach soll der damalige Ortsherr Caspar Bernhard von Rechberg zu Illereichen fünf jüdischen Familien ein Ansiedlungsrecht gewährt haben. Eine größere Zahl jüdischer Familien kam um 1720 in das Herrschaftsgebiet der Illereicher Grafen, die jedoch die Ansiedlung von Juden weniger aus Menschenfreundlichkeit als aus wirtschaftlichen Erwägungen förderten: Die jüdischen Familien mussten ein jährliches Schutzgeld von 20 Gulden entrichten, zudem waren die allgemein üblichen Abgaben auf Naturalien zu leisten; ferner gab es „Todfallgelder“, die hier zwei Gulden betrugen. 1722 wurden in Altenstadt auf Kosten der Herrschaft Häuser gebaut, die den Judenfamilien zur Miete überlassen wurden. Gleichzeitig erhielten sie auch die Erlaubnis zum Bau einer Synagoge, die 1725 aus Holz errichtet wurde. Zusammen mit der Synagoge bildeten die Mehrfamilienhäuser ein kleines, separates Viertel (‚Eruw’).

Auch der Platz für einen eigenen Friedhof wurde den Juden 1719 von der Herrschaft zugewiesen; in den Jahren 1785 und 1867 erfolgte eine Erweiterung des Begräbnisareals. Zudem hatten die hier lebenden Juden sich vom Grafen das Recht zur Ausübung der niederen Gerichtsbarkeit erkauft.

Gegen Ende des 18.Jahrhunderts kauften die jüdischen Familien ihre bis dahin gemieteten Wohnungen. Neue Schutzbriefe - für jede Familie ausgestellt - sicherten ihr Bleiberecht. Als ebenfalls um diese Zeit die aus Holz gebaute Synagoge baufällig geworden war und für die größer gewordene Gemeinde nicht mehr genügend Platz bot, errichtete die Altenstädter Judenschaft an der gleichen Stelle einen repräsentativen, eingeschossigen Neubau im Empire-Stil, der 1803 eingeweiht wurde und das die Hauptstraße beherrschende Bauwerk wurde.

  Synagoge in Altenstadt (Ausschnitt aus hist. Postkarte)

                  1902 wurde das 100jährige Jubiläum der Synagoge gefeiert; dazu hieß es in einem Artikel der „Allgemeinen Zeitung des Judentums“:

Altenstadt 29.August. Am letzten Sonnabend und Sonntag feierte die hiesige israelitische Kultusgemeinde ihr hundertjähriges Bestehen mit einer Reihe festlicher Veranstaltungen, an denen auch die christliche Bevölkerung lebhaften Antheil nahm. Sämmtliche Häuser des Ortes prangten in Flaggen- und Guirlandenschmuck. Der Sabbathgottesdienst in der vollständig renovirten Synagoge gestaltete sich durch die Predigt des Distriktrabbiners Dr. Cohn - Ichenhausen zu einer besonderen Feierlichkeit. Am Sonntag Morgen bewegte sich unter Vorantritt einer Militärkapelle ein Festzug nach der Synagoge, in welchem neben sämmtlichen Ortsbehörden u.A. Herr Bezirksamtmann Schwab - Illertissen und der katholische Pfarrer Küble sich befanden. Der Gesang des Ma tauwu, von einem Männerchor wirksam vorgetragen, begrüßte die in das Gotteshaus Eintretenden. Den Mittelpunkt der synagogalen Feier bildete die Festpredigt des Rabbiners Dr. Cohn, welche, anknüpfend an den Vers Jesaja 40,8 die Bedeutung des Tages darlegte. Die sich anschließende Schulfeier wurde mit einer Begrüßung der Gäste durch Kultusvorsteher Weiß eröffnet, worauf Mädchen und Knaben Dichtungen religiösen und patriotischen Inhalts vortrugen. Den Abschluß der Feierlichkeiten bildete ein Festbankett, bei welchem u.A. Herr Pfarrer Hetzel die Glückwünsche der katholischen Kirchengemeinde überbrachte. Auf ein Huldigungstelegramm an Se. Königliche Hoheit den Prinzregenten ging folgende jubelnd aufgenommene Antwortdepesche ein: “An die Vorstandschaft der Israelitischen Kultusgemeinde Altenstadt a.I. Ihre Königliche Hoheit der Prinzregent lassen der festlich versammelten israelitischen Kultusgemeinde Altenstadt a.I. für die dargebrachte Huldigung Allerhöchst Ihren besten Dank entbieten. Linderhof, 18. August 1902: Im allerhöchsten Auftrage: Freiherr von Wiedemann, Generaladjutant." Auch Stiftsdekan Schmidt - Regensburg, der in Altenstadt geboren ist, sandte ein Beglückwünschungstelegramm. So legte die wohlgelungene Feier ein in unseren Tagen doppelt erfreuliches Zeugnis konfessioneller Eintracht ab.

(Artikel vom 5.September 1902)

http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%2048/Altenstadt%20Synagoge%20031.jpg

Memminger Straße - Synagoge links bzw. rechts im Bild (hist. Aufn., aus: augsburger-allgemeine.de)

Neben der Synagoge standen das Schulgebäude mit Gemeindehaus und die Mikwe. Mitte der 1920er Jahre wurde die Schule aufgegeben.


Anzeigen aus der Zeitschrift „Der Israelit" vom 29.Nov. 1865, vom 18.Jan. 1871 und vom 10.Mai 1900

Begräbnisstätte der Altenstadter Juden war der jüdische Friedhof im benachbarten Illereichen.

Das Gelände war 1719 von Gräfin Maria Anna von Lymburg Styrum zu Illereichen der Kultusgemeinde als Begräbnisplatz zugewiesen worden; zweimal - 1785 und 1867 - wurde das Areal erweitert und in den 1920er Jahren mit einer Mauer umgeben.

                   Aus einem Artikel der „Bayrischen Israelitischen Gemeindezeitung“ vom 15.Dez. 1928:

„ ... Auf dieser idyllisch gelegenen Stätte in stiller Waldeseinsamkeit haben viele Geschlechter ihren letzten Ruheplatz gefunden. Längst schon sind die Grabhügel der ältesten Reihen in die Erde hinabgesunken und mit ihnen die meisten ihrer Denkmäler. Aber auch die Inschriften der übrig gebliebenen Grabsteine sind größtenteils unleserlich geworden. Erst auf den ungefähr um das erste Drittel des vorigen (sc. 19.) Jahrhunderts entstandenen Gräbern sind die Grabsteine erhalten geblieben. Soweit die Kunde zurückreicht, blieb die Grabesruhe unserer Verstorbenen stets unbehelligt, obwohl "der gute Ort" nur mit einem Lattenzaun, auf der östlichen Seite sogar nur mit einem Heckenzaun umgeben war. Je mehr sich aber im Laufe der Zeiten eine Abnahme der Gemeinde ergab, zählte sie doch 1807 hundert Familien, in der Mitte des 19. Jahrhunderts 60 Familien, desto mehr war man von der Notwendigkeit einer Friedhofsmauer überzeugt, namentlich gegenwärtig in der Periode der sinnlosen Zerstörungen jüdischer Grabdenkmäler. So war denn schon kurz vor dem Kriege die Errichtung einer Friedhofsmauer geplant; doch scheiterte die gute Absicht an der harten Kriegszeit und der ihr folgenden Inflation, ... Da griff vor einem Jahre Herr Bankier Lehmann von hier mit aller Energie das Projekt wieder auf, das ... in diesem Herbste zu einem guten Ende geführt werden konnte. ... So ist nach menschlicher Voraussicht die Grabesruhe in unserem Bes olom bis in die späteste Zukunft gewährleistet.“


Eingangstor zum jüdischen Friedhof Illereichen und Teilansicht des Geländes (beide Aufn. J. Hahn, 2005)

Altenstadt besaß bis 1870 ein Rabbinat; danach wurde es nach Augsburg verlegt.

Juden in Altenstadt:

        --- um 1680 ........................   4 jüdische Familien,

    --- um 1720 ........................   5     “        “   ,

    --- um 1795 .................... ca.  50     “        “   ,

    --- 1807 ........................... 355 Juden,

    --- 1834 ........................... 403   “ (in 56 Familien),

    --- 1854 ........................... 250   “ (mehr als 2/3 d. Dorfbev.),

    --- um 1900 .................... ca.  20 jüdische Familien,

    --- 1910 ...........................  72 Juden,

    --- 1925 ...........................  49   “  ,

    --- 1933 ...........................  46   “  ,

    --- 1938 (Nov.) ....................  32   “  ,

    --- 1940 ...........................  24   “  ,

    --- 1942 (Febr.) ...................  21   “  ,

             (Mai) .....................   8   “  ,

             (Aug.) ....................   keine.

Angaben aus: Hans Böhm, Die Juden in Altenstadt, in: Illereichen-Altenstadt - Beiträge zur Geschichte ..., S. 56/57

und                 Karin Sommer, Die Geschichte der jüdischen Gemeinde Altenstadt, in: P. Fassl (Hrg.), Geschichte u. Kultur der Juden in Schwaben, Bd. 2, S. 30 ff.

Die Altenstädter Juden lebten zunächst fast ausschließlich vom Handel; Viehhandel spielte dabei eine besondere Rolle und reichte weit über die Region hinaus. So etwa waren Altenstädter Juden auf Viehmärkten in der Schweiz, auf der Frankfurter Messe und im gesamten süddeutschen Raum anzutreffen. Im beginnenden 19.Jahrhundert änderte sich die Berufsstruktur dahingehend, dass verstärkt Handwerksberufe ausgeübt wurden: Jeder dritte Erwerbstätige lebte nun nicht mehr vom Handel. Während Mitte des 19.Jahrhunderts der Anteil der Juden an der Dorfbevölkerung noch ca. zwei Drittel ausmachte, verringerte er sich ab 1860 infolge von Abwanderungen in die städtischen Zentren deutlich. Zu Beginn der NS-Zeit war die Gemeinde auf etwa zehn bis zwölf Familien - knapp 50 meist alte Menschen - geschrumpft; sie wohnten fast alle an der Hauptstraße.

In den ersten Jahren der NS-Herrschaft blieben die jüdischen Bewohner noch unbehelligt; ein Grund dafür war, dass der Einfluss der NSDAP im „Arbeiterdorf" Altenstadt relativ gering war. Doch mit den Jahren brach sich auch hier die antisemitische NS-Propaganda Bahn. Sie wurde besonders von der jüngeren Generation aufgenommen wurde und führte zu immer stärker werdenden gesellschaftlichen Ausgrenzung des jüdischen Bevölkerungsteils; einige jüngere Juden verließen nun den Ort.

Die Aktionen des Novemberpogroms setzten in Altenstadt erst einen Tag später ein, nämlich in der Nacht des 10.November. Nach einer vom Altenstädter SA-Führer geleiteten Partei-Kundgebung schien die Lage sich bereits wieder beruhigt zu haben, als SS-Angehörige von außerhalb eintrafen: Sie zerstörten die Fenster der Synagoge und plünderten und verbrannten Gebetbücher und andere Schriften.

                   In einem Bericht der Gendarmerie-Station an das Bezirksamt Illertissen vom 10.11.1938 hieß es:

„ Gegen 20.30 Uhr trafen unerwartet aus Vöhringen auf Fahrrädern etwa 15 bis 18 Mann des dortigen SS-Sturmes 2/29 in Zivil in Altenstadt ein. Diese fingen an, sofort die Fenster der Synagoge einzuwerfen. Sie sprengten dann die Türe der Synagoge gewaltsam ein. Sie entnahmen aus den Betstühlen die Gebetsbücher und aus einem Winkel aufgestapelte Gesetzesbücher und Blätter und trugen diese auf den Hof vor der Synagoge, woselbst sie diese verbrannten. Sie gaben auch die Absicht kund, daß sie die Synagoge in Brand stecken werden. Auf Zurredestellung erklärten sie, daß sie von ihrer Standarte den Auftrag haben, die Synagoge zu liquidieren, diese in Brand zu setzen, eventuell zu sprengen ... Nachdem aber bei Inbrandsetzen der Synagoge die Gefahr bestand, daß die umliegenden Gebäude stark gefährdet würden, ließen sie auf Zureden der Gendarmen von der Inbrandsetzung der Synagoge ab.“

Die folgenden drei Jahre führten die etwa 20 - 25 noch in Altenstadt verbliebenen Juden ein ausgegrenztes Leben. Die letzten Altenstädter Juden wurden im Laufe des Jahres 1942 in zwei Gruppen nach Theresienstadt deportiert. Anfang August 1942 meldete das Bezirksamt Illertissen an die Staatspolizeileitstelle München: „Der Landkreis Illertissen ist somit seit diesem Tage judenfrei.” Nur ein einziger Deportierter kehrte nach Kriegsende nach Altenstadt zurück.

Im Jahre 1955 wurde das ehemalige, inzwischen völlig marode Synagogengebäude - zwischenzeitlich als Lagerraum bzw. Garage genutzt - abgerissen. 

Abriss des Synagogengebäudes (Aufn. 1954/1955)

Sechs Granitstelen markieren die Außenmaße des einstigen Gotteshauses. Eine Gedenktafel am einstigen Standort der Synagoge in der Memminger Straße trägt folgende Inschrift:

            Hier stand die im Jahre 1802 erbaute Synagoge der Israelitischen Kultusgemeinde Altenstadt.

Sie wurde bei den Verfolgungen unserer jüdischen Mitbürger im November 1938 beschädigt und im Jahre 1955 abgebrochen.

Gras verdorrt, Blume verwelkt. Aber das Wort Gottes bleibt ewiglich.

Der Grundstücksbesitzer droht damit, dieses Denkmal, das an die einstige jüdische Synagoge in Altenstadt erinnert, abzureißen.  Denkmal-Stelen (Aufn. Th. Vogel, aus: swp.de vom 20.4.2018)

Das Gebäude der koscheren Metzgerei mit dem dazu gehörigen Verkaufsraum ist noch vorhanden.

An die jüdische Gemeinde von Altenstadt erinnern heute der Waldfriedhof in Illereichen und das Gebäude der ehemaligen „Judenschule“. An der Innenseite der Friedhofsmauer trägt eine Informationstafel folgende Worte:

Dieser Friedhof wurde im Jahre 1719 von Gräfin Maria Anna v. Lymburg Styrum zu Illereichen

der israelitischen Kultusgemeinde angewiesen.

In den Jahren 1785 und 1867 wurde derselbe erweitert und 1928 mit dieser Mauer umgeben.

Ein im Jahre 1992 errichteter Gedenkstein erinnert an die während der NS-Zeit ermordeten Angehörigen der Altenstadter Gemeinde. Auf dem hügeligen Friedhofsgelände findet man noch fast 300 z.g.T. stark verwitterte Grabsteine.

1785 und 1867 wird der Friedhof erweitert. - panoramio.jpg Jüdischer Friedhof, meist Einzelgräber - panoramio.jpg

alte Grabstelen (Aufn. R. Mayer, 2011, aus. commons.wikimedia.org, CC BY-SA 3.0)

Weitere Informationen:

Hermann Rose, Geschichte der Israelitischen Volksschule zu Altenstadt, in: Zwischen Iller und Lech 1928

Hermann Rose, Geschichtliches der Israelitischen Kultusgemeinde Altenstadt, Selbstverlag Altenstadt, 1931 ( Anm.: H. Rose war jahrzehntelang Hauptlehrer an der jüdischen Schule in Altenstadt)

Josef Christa, Allgemeine Geschichte der ehemaligen Herrschaft Eichheim, Binswangen 1947, S. 335 - 350 (2.Aufl., Neu-Ulm 2001)

(Original befindet sich im Archiv der Gemeindeverwaltung Altenstadt)

Hans Böhm, Die Juden in Altenstadt, in: Illereichen-Altenstadt - Beiträge zur Geschichte einer Marktgemeinde, Forschungen aus dem oberen Schwaben, Heft 10, Weissenhorn 1965, S. 52 - 65

Baruch Z. Ophir/Falk Wiesemann, Die jüdischen Gemeinden in Bayern 1918 - 1945. Geschichte und Zerstörung, Verlag Oldenbourg, München/Wien 1979, S. 474/475

Karin Sommer, Die Juden von Altenstadt - Zum Alltagsleben in einem Judendorf von ca. 1900 bis 1942, (Magisterarbeit München 1982), Hrg. Landkreis Neu-Ulm, 1982

Gerhard Wilhelm Daniel Mühlinghaus, Der Synagogenbau des 17. u. 18.Jahrhunderts im aschkenasischen Raum, Dissertation, Philosophische Fakultät Marburg/Lahn, 1986, Band 2, S. 7 - 14

Gernot Römer, Beherzte Bürgermeister, in: Friedrich Kraft (Hrg.), Kristallnacht in Bayern - Judenpogrom am 9.Nov.1938 - eine Dokumentation, Claudius-Verlag, Ingolstadt 1988, S. 88 f.

Isaac Thannhäuser, Kurze Lebensbeschreibung von I. Thannhäuser. Auszüge in: Monika Richarz, Bürger auf Widerruf - Lebenszeugnisse deutscher Juden 1780 - 1945, Verlag C.H. Beck, München 1989, S. 88 - 103

Gernot Römer, Schwäbische Juden. Leben und Leistungen aus zwei Jahrhunderten in Selbstzeugnissen, Berichten und Bildern, Presse-Druck u. Verlags-GmbH Augsburg, 1990, S. 215 - 219

Israel Schwierz, Steinerne Zeugnisse jüdischen Lebens in Bayern - eine Dokumentation, Hrg. Bayrische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, München 1992, S. 243/244

Karin Sommer, Die Geschichte der jüdischen Gemeinde Altenstadt, in: Peter Fassl (Hrg.), Geschichte und Kultur der Juden in Schwaben, Irseer Schriften, Band 2, S. 30 ff., Verlag Thorbecke Sigmaringen 1994

Karin Sommer, Die Juden von Altenstadt. Zum Alltagsleben in einem Judendorf von ca. 1900 bis 1942, Hrg. Landratsamt, Neu-Ulm o.J.

Ein fast normales Leben - Erinnerungen an die jüdischen Gemeinden Schwabens. Ausstellungskatalog der Stiftung Jüdisches Kulturmuseum Augsburg- Schwaben, Augsburg 1995, S. 193

Günther Backhaus, Erste Synagoge war aus Holz. Die Chronik der Juden von Altenstadt, in:“ Illertisser Zeitung“ vom 7.11.1998

Theodor Harburger, Die Inventarisation jüdischer Kunst- und Kulturdenkmäler in Bayern, Band 2: Adelsdorf - Leutershausen, Hrg. Jüdisches Museum Franken - Fürth & Schnaiitach, Fürth 1998, S. 5 - 9

Erich J. Geßner, Altenstadt und Osterberg: Sammelband zur Geschichte jüdischer Gemeinden im Landkreis Neu-Ulm, Hrg. Landkreis Neu-Ulm, 2.Aufl., Neu-Ulm 2001

A. Hager/C. Berger-Dittscheid, Altenstadt, in: Mehr als Steine ... Synagogengedenkband Bayern, Band 1, Kunstverlag Josef Fink, Lindenberg/Allgäu 2007, S. 387 – 396

Altenstadt (Schwaben), in: alemannia-judaica.de (mit zahlreichen, zumeist personenbezogenen Textdokumenten zur jüdischen Ortshistorie)

Petra Ast (Red.), Ehemalige jüdische Siedlung in Altenstadt soll saniert werden, in: „Südwest-Presse“ vom 10.1.2012

Felicitas Macketanz (Red.), Ehemalige Synagoge: Bauherr will Mahnmal abreißen, in: "Augsburger Allgemeine" vom 17.3.2018

Thomas Vogel (Red.), In Altenstadt wird heftig um das Synagogen-Denkmal gestritten, in: "Südwest-Presse" vom 20.4. 2018

Franziska Wolfinger (Red.), Altenstadt. Müssen die sechs Gedenkstelen in Altenstadt nun doch weichen?, in: Augsburger Allgemeine“ vom 16.5.2019

Armin Schmid (Red.), Altenstädter Marktrat: Die sechs Gedenkstelen sollen bleiben, in: „Augsburger Allgemeine“ vom 21.5.2019