Dieburg (Hessen)

Datei:Municipalities in DA (district).svg Dieburg ist mit derzeit ca. 15.000 Einwohnern eine Kleinstadt im Süden von Hessen - etwa 15 Kilometer östlich von Darmstadt gelegen (Karte Hagar, 2009, aus: commons.wikimedia.org, CC BY-SA 3.0).

In der zum Kurfürstentum Mainz gehörenden, etwa 20 Kilometer östlich von Darmstadt gelegenen Kleinstadt gab es schon Mitte des 14. Jahrhunderts eine jüdische Gemeinde, die 1349 von Verfolgungen betroffen war. Die jüdischen Familien lebten damals ausschließlich in der Judengasse, der heutigen Klosterstraße. Zu Beginn des 16.Jahrhunderts wurde ihnen gestattet, auch außerhalb der Judengasse zu wohnen. Um 1700 lebten die Dieburger Juden hauptsächlich in der Zuckerstraße und am Markt. Eine Synagoge in der Judengasse wurde bereits um 1390 urkundlich erwähnt.

Bis 1452 haben ständig jüdische Familien in Dieburg gelebt; in den beiden folgenden Jahrhunderten gibt es nur spärliche Hinweise auf deren Anwesenheit.

 

Dieburg - Kupferstich von Roque, ca. 1700 (Stadtarchiv Darmstadt, Abb. aus: wikipedia.org, gemeinfrei)

Gottesdienste der neuzeitlichen jüdischen Gemeinde - diese muss zu Beginn des 18.Jahrhunderts entstanden sein - fanden zunächst in einem Privathause in der Badgasse/Ecke Zuckerstraße statt; später erwarb die jüdische Gemeinde ein Patrizierhaus am Markt, das 1868/1869 zu einer Synagoge mit Lehrerwohnung umgebaut wurde. 

  alte Synagoge in Dieburg (hist. Aufn., um 1920/1925, Stadtarchiv)

Für die religiöse Betreuung Gemeinde war ein Lehrer angestellt, der zugleich als Vorbeter und Schochet tätig war. Langjährig übten die Lehrer Mordechai Kunreuther (von 1847 bis 1879) und David Kaufmann (von 1882 bis ?) dieses gemeindliche Amt aus.

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Stellenanzeigen in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 5. Juni 1878 und vom 24. Nov. 1927

Als das Synagogengebäude wegen Baufälligkeit geschlossen werden musste und die Planungen für einen Neubau begannen, sah sich die Gemeinde mit großen finanziellen Schwierigkeiten konfrontiert, die aber durch Spenden - auch von Gebern aus dem Ausland - überwunden werden konnten.

Beim Bau einigte sich die Gemeinde auf einen Entwurf des Wiesbadener Architekten Rudolf Joseph. Am Marktplatz, in unmittelbarer Nähe des Standorts der alten Synagoge (sie wurde 1928 abgerissen) gelegen, wurde 1929 der Neubau mit seinen insgesamt ca. 200 Plätzen festlich eingeweiht. Innerhalb des Gebäudes befand sich noch eine kleine Wochentagssynagoge und eine Mikwe.

                   Die Zeitschrift „Der Israelit” berichtete in ihrer Ausgabe vom 13.Juni 1929 wie folgt:

Einweihung der neuen Synagoge in Dieburg

Dieburg, 9.Juni 1929

Das schöne, saubere Städtchen Dieburg bei Darmstadt feierte ein Fest, von dem noch Generationen in der Gemeinde und Umgebung sprechen werden. Schon Freitag Mittag ging die eigentliche Einweihung und Übergabe mit Festzug, Hakofaus und Festpredigt des Herrn Rabbiner vor sich. Am Sonntag fand man sich zum Akademischen Weiheakte. ... Der Marktplatz prangte im Fahnenschmuck. Auch nichtjüdische Häuser in der Nähe gaben auf diese Weise ihrer freudigen Teilnahme am Feste der Juden in Fahnen und Farben Ausdruck. Die Straßen trugen festliches Antlitz. Jeder Zug brachte neue Gäste und die Autos sausten in langen Reihen aus allen Zufuhrstraßen. Alles strömte dem neuen Gotteshause zu. Ein schöner, schmucker Bau, nach allen Gesetzen der strengen Sachlichkeit und Zweckmäßigkeit von Herrn Architekten Rudolf Joseph ausgeführt. ...  Nun betritt Herr Provinzialrabbiner Dr. Merzbach, Darmstadt, die Kanzel zu einer tief in die Herzen gehenden Weiherede. ... Der hochverdiente Vorsitzende, Herr Abraham Löb, der für den Synagogenbau Jahre hindurch seine beste Kraft einsetzte, hat das zweite Wort. Er dankt in bewegenden Worten zunächst Gott, dann verlas er eine große Liste von Namen in- und außerhalb der Gemeinde, (insbesondere auch den eines Herrn Konsul Basch, der in Amerika für den guten Zweck Geld gesammelt), denen die Gemeinde tiefen Dank schuldet. Er begrüßt die Ehrengäste, unter denen sich Vertreter der Regierung, der Staats- und der Stadtbehörden, der Geistlichkeit beider Konfessionen, der Lehrerschaft und vieler jüdischer Körperschaften befinden. ... Nun erlebt man ein kleines Wunder. Auf der Kanzel steht ein katholischer Geistlicher, der Dekan der katholischen Gemeinde, ein älterer Herr mit guten Augen, den grauen Kopf mit einem Rabbikäppchen bedeckt, und spricht schlicht und ungezwungen, aber mit ehrlicher Begeisterung vom "Festhalten der jüdischen Gemeinde an der Tauroh" (er sagt nicht Tora, sondern "Tauroh"), vom Bekenntnis zu Haschem" (= Gott), von der symbolischen Bedeutung des "Jad" und des "Taß" an der Torarolle. Die Frömmigkeit und Gläubigkeit der jüdischen Gemeinde sei als Muster hervorzuheben usw. Und nach ihm, in Zylinder und Schwarzrock, der Pfarrer der evangelischen Gemeinde, ...  Sonntag Abend fanden die Feierlichkeiten noch mit einer zweiten gesellschaftlichen Veranstaltung ihr Ende. Nun hat die Gemeinde ihre Synagoge, die täglich, morgens und abends, Sabbat für Sabbat, zu einem Feste lädt. Möge die Gemeinde unter diesem Zeichen und unter ihren tapferen Führern wachsen und gedeihen !

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neues Dieburger Synagogengebäude   -   am Tage seiner Einweihung (hist. Aufn. 1929, Stadtarchiv)

Der jüdische Friedhof lag am Ortsausgang in Richtung Frankfurt; er wurde bereits um 1530 angelegt und immer wieder erweitert. Er diente seit 1844 als Verbandsfriedhof; Verstorbene aus ca. 25 umliegenden jüdischen Gemeinden fanden hier ihre letzte Ruhe, so u.a. aus Eppertshausen, Groß Zimmern, Groß-Umstadt, Gundernhausen, Habitzheim, Lengfeld, Messel, Münster, Ober-Klingen, Raibach, Reinheim, Roßdorf und Spachbrücken.

                          aus der Zeitschrift "Der Israelit" vom 10.8.1898

Juden in Dieburg:

         --- 1802 ..........................  35 Juden,

    --- 1828/1830 ..................... 107   “   (3,5% d. Bevölk.),

    --- 1856 .......................... 144   “  ,

    --- 1880 .......................... 169   “  ,

    --- 1900 .......................... 133   “  ,

    --- 1925 .......................... 175   “   (2,5% d. Bevölk.),

    --- 1933 .......................... 159   “  ,

    --- 1937 ..........................  65   “  ,

    --- 1939 (Mai) ....................  29   “  ,

    --- 1942 ..........................  14   “  .

Angaben aus: Paul Arnsberg, Die Jüdischen Gemeinden in Hessen. Anfang - Untergang - Neubeginn, Bd. 1, S. 134

Bis ins 19. Jahrhundert lebten die in Dieburg ansässigen Juden vom Handel mit Vieh und Waren aller Art (meist als Kleinhändler). Nach 1850 waren sie dann Eigentümer von etlichen für das wirtschaftliche Leben der Stadt wichtigen Handels- und Gewerbebetrieben.

Kleinanzeigen jüdischer Gewerbebetriebe (1897 - 1903 - 1904):

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Nach 1933 verließ ein Teil der Gemeindeangehörigen auf Grund der Folgen des wirtschaftlichen Boykotts und der zunehmenden Repressalien die Stadt. 1937 lebten nur noch 65 Personen mosaischen Glaubens in der Stadt, davon acht Kinder.

Während des Novemberpogroms 1938 wurde das Dieburger Synagogengebäude nicht zerstört, weil es in kommunalen Besitz übergehen sollte und Nachbarhäuser bei einem Brand in Mitleidenschaft gezogen worden wären; dagegen zerstörten SA-Leute der SA-Standarte Kurpfalz die Inneneinrichtung und den größten Teil der Kultgegenstände. Auch der Friedhof wurde teilweise verwüstet, zahlreiche Grabsteine abgeräumt und zweckentfremdet. Bei den gewaltsamen Ausschreitungen gegen Juden Dieburgs waren SA-Männer und vermutlich auch HJ-Mitglieder beteiligt; in zwei Trupps durchzogen sie Dieburg, um in Geschäfte und Wohnungen von jüdischen Einwohnern einzudringen; dabei wurden die Einrichtungen zerstört.

Am 11.November 1938 wurden jüdische Männer aus Dieburg und den Nachbargemeinden per Bus ins KZ Buchenwald verschleppt. Ein Großteil der Dieburger Juden emigrierte zumeist in die USA; andere verzogen in Orte innerhalb Deutschlands. 14 jüdische Bürger wurden 1942 direkt aus der Stadt deportiert. Mehr als 40 Dieburger mosaischen Glaubens wurden Opfer der Shoa.

In den Nachkriegsjahren bestand in Dieburg ein Lager für DPs, das in den Jahren 1947/1948 mehr als 800 Bewohner zählte. Die von den Nationalsozialisten geschändete Synagoge wurde nun zum zweiten Male geweiht (1948) und bildete für kurze Zeit den religiösen Mittelpunkt der heimatlos gewordenen, zumeist polnischen Juden. Als im Frühjahr 1949 das DP-Camp geschlossen wurde, erwarb Anfang der 1950er Jahre eine Möbelfirma das Gebäude von der „Jewish Restitution Successor Organization“. Es diente später als Kino. Bei der Neugestaltung des Dieburger Marktplatzes wurde es 1986 abgerissen und das Gelände neu überbaut. Am ehemaligen Standort der Synagoge ist eine Informationstafel angebracht, die die wechselvolle Geschichte dieses Platzes im Überblick wiedergibt. Zahlreiche Spuren jüdischen Lebens in Dieburg lassen sich heute nur noch auf dem alten jüdischen Friedhof finden; hier sind ca. 1.000 Grabsteine sichtbar, die ältesten aus der Zeit um 1715 stehen im südlichen Bereich. Finanziert durch das Land Hessen wurden in den 1990er Jahren zahlreiche Grabsteine wieder aufgerichtet.

File:Jüdischer Friedhof Dieburg.jpg Blick auf den jüdischen Friedhof (Aufn. Harald Fester, 2004, aus: wikimedia.org, CC BY-SA 3.0)

ältester Teil (Aufn. A., 2015, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 4.0) Dieburg Juedischer Friedhof sued.jpg

Die 2009 erstmals gezeigte Ausstellung „Jüdisches Leben in Dieburg“ soll künftig an Schulen und weitere Institutionen entliehen werden; sie veranschaulicht über 600 Jahre jüdisches Lebens in der Stadt Dieburg.

Anlässlich der Ausstellungseröffnung übergab der Modellbauer Bastet ein von ihm gefertigtes Synagogenmodell dem Verein „Freunde und Förderer Museum Schloss Fechenbach Dieburg e.V.“.

http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20197/Dieburg%20Synagoge%20455.jpg Abb. aus: ff-museum-schloss-fechenbach.de

Nahe der jetzigen Gedenkstätte am Fechenbachpark wurde 2016 – nach jahrelangen Vorbereitungen - ein mannshohes Bronzerelief, ein „Gedankenstein“ des Dieburger Künstlers Martin Konietschke, aufgerichtet. Auf der Rückseite des Reliefs sind die Namen jener jüdischen Mitbürger eingraviert, deren Vertreibung und Tod dokumentiert ist.

Steine auf dem Sandsteinsockel In Erinnerung an die verschleppten und ermordeten Mitbewohner

Gedankenstein des Künstlers Martin Konietschke - Rückseitige Beschriftung (Aufn. aus: gedankenstein-dieburg.de)

Auf die Verlegung von sog. „Stolpersteinen“ (auf öffentlichem Grund) hat die Kommunalverwaltung der Stadt Dieburg bislang verzichtet. Drei dieser Gedenktäfelchen sind auf einem Privatgelände (Frankfurter Str.) verlegt; sie sind den Mitgliedern der in Majdanek ermordeten Familie Lorch gewidmet.

 

In Messel - etwa zehn Kilometer nordöstlich von Darmstadt gelegen - finden sich die Anfänge einer jüdischen Gemeinde zu Beginn des 18.Jahrhunderts. Zu Anfang des 19.Jahrhunderts setzte sich die Kultusgemeinde aus immerhin ca. 90 Personen zusammen, die dann allerdings nach 1850/1860 zumeist abwanderten; um 1900 waren es nur noch 30 Personen. Die Gemeinde gehörte zum orthodoxen Rabbinatsbezirk Darmstadt II.

                                                    Stellenanzeige vom Sept. 1921

Um 1740 erwarben die Messeler Juden ein Stück Gartenland zur Errichtung einer Synagoge und einen Platz für ein Frauenbad. Eine Synagoge bestand nachweislich seit ca. 1830 in der Holzhäusergasse; wie lange es gottesdienstlich genutzt wurde, ist nicht bekannt. Das Gebäude überstand die NS-Zeit vermutlich nur deshalb, weil es wenige Monate vor dem Pogrom von 1938 in private Hände übergegangen und fortan als Scheune genutzt worden war. Eine Tafel informiert wie folgt: „Im Hinterhof dieses Hauses stand die SYNAGOGE. 1739/40 wurde im Messeler Gerichtsbuch protokolliert, dass die ‚Gemeind-Judenschaft zu Messel zur Erbauung einer Synagog’ ein Stück Garten, fünf Messeler Ruthen und 7,5 Schug groß (ca. 177 qm) und einen Platz für ein Frauenbad (Mkwe) erworben hat. Die dort anschließend erbaute ‚Judenschule’ wurde 1972 wegen Baufälligkeit abgerissen. Sie war eine der ältesten Dorfsynagogen im Großherzogtum Hessen. Messel hatte im 18.Jh. eine der größten Judengemeinden im südhessischen Bereich.Auf dem alten Friedhof in Dieburg wurden verstorbene Messeler Juden beerdigt.

Kurz vor Beginn des Zweiten Weltkrieges lebten nur noch sieben Juden in Messel; die letzten beiden wurden im März 1942 von Messel aus „in den Osten“ deportiert. Fünf Messeler Juden wurden Opfer der Shoa.

2015 wurden an drei Standorten in Messel zwölf sog. „Stolpersteine“ verlegt, zwei Jahre später folgten weitere, die an Angehörige von zwei emigrierten jüdischen Familien und ein „Euthanasie“-Opfer erinnern.

Anm.: Zudem wird künftig eine „Stolperschwelle“ an der Fabrik Grube Messel an ca. 300 ausländische Zwangsarbeiter erinnern.

Weitere Informationen:

Paul Arnsberg, Die Jüdischen Gemeinden in Hessen. Anfang - Untergang - Neubeginn, Societäts-Verlag Frankfurt/M. 1971, Bd. 1, S. 134 – 137 und Bd. 2, S. 73/74

Paul Arnsberg, Die jüdischen Gemeinden in Hessen. Bilder - Dokumente, Eduard Roether Verlag, Darmstadt 1973, S. 45

Magistrat der Stadt Dieburg (Hrg.), Dieburg - Beiträge zur Geschichte einer Stadt. Zum Jubiläum 700 Jahre erweiterte Stadtrechte, Dieburg 1977, S. 315 - 317

Harold Hammer-Schenk, Synagogen in Deutschland - Geschichte einer Baugattung im 19. und 20.Jahrhundert (1780 - 1933), Teil 1, Hans Christians Verlag, Hamburg 1981, S. 528/529

Germania Judaica, Band III/1, Tübingen 1987, S. 225 - 229

Thea Altaras, Synagogen in Hessen - Was geschah seit 1945 ?, Verlag K.R.Langewiesche Nachfolger Hans Köster, Königstein/T. 1988, S. 125/126

Marianne Bucher/u.a., Groß-Umstadt - Zur Geschichte der Juden und ihrer Synagoge, Hrg. Verein zur Bewahrung der Groß-Umstädter Synagoge, Groß-Umstadt 1988, S. 22 - 39 (über Dieburger Friedhof)

Günter Keim, Beiträge zur Geschichte der Juden in Dieburg, Hrg. Magistrat der Stadt Dieburg, Dieburg 1993

A.Königseder/J.Wetzel, Lebensmut im Wartesaal - Die jüdischen DPs im Nachkriegsdeutschland, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt/M. 1994, S. 249

Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933 - 1945, Hessen I: Regierungsbezirk Darmstadt, VAS, Frankfurt/M. 1995, S. 33

Eva Reinhold-Postina, Verbrannt, verwüstet, vergessen und verdrängt. Auf der Suche nach alten Synagogen im Landkreis Darmstadt-Dieburg, in: Thomas Lange (Hrg.), ‘L’chajim’ - Die Geschichte der Juden im Landkreis Darmstadt-Dieburg, Hrg. Landkreis Darmstadt-Dieburg, Reinheim 1997, S. 88 - 93

Hartmut Heinemann, Die jüdischen Friedhöfe im Landkreis Darmstadt-Dieburg, in: Thomas Lange (Hrg.), ‘L’chajim’ - Die Geschichte der Juden im Landkreis Darmstadt-Dieburg, Hrg. Landkreis Darmstadt-Dieburg, Reinheim 1997, S. 112 - 121

Dietrich Kohlmannslehner, “... wohnen auf der verfluchten deutschen Erde” Jüdisches Leben in Südhessen nach 1945. Die DP-Lager in Lampertheim, Lindenfels, Bensheim, Dieburg und Babenhausen sowie die Anfänge der Jüdischen Gemeinde Darmstadt, Darmstadt 1998

Magistrat der Stadt Dieburg (Hrg.), Der jüdische Friedhof in Dieburg (Faltblatt), Dieburg 2001

Aliza Cohen-Mushlin/Harmen Thies, Synagogenarchitektur in Deutschland vom Barock zum ‘Neuen Bauen’. Dokumentation zur Ausstellung, Selbstverlag TU Braunschweig, Fachgebiet Baugeschichte, Braunschweig 2002, S. 100/101

Eckhardt G.Franz/Christa Wiesner, Der jüdische Friedhof in Dieburg (Bildband), Hrg. Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen, Wiesbaden 2009

Jüdisches Leben in Dieburg – Ausstellung im Museum Schloss Fechenbach (Sept. 2009 – Jan. 2010)

Reinhard Jörs (Red.), Dieburg: Einblick in die Geschichte der Juden in Dieburg, in: „Echo“ vom 22.4.2016 (online abrufbar)

Dieburg und Messel, in: alemannia-judaica.de (z.T. umfangreiche Text- und einige Bilddokumente)

Chronik des Projektes „Gedankenstein“, online abrufbar unter: gedankenstein-dieburg.de

Reiner Trabold (Red.), Ein Relief wider das Vergessen, in: „Darmstädter Echo“ vom 6.10.2016

Reinhard Jörs (Red.), Vor dem Landratsamt in Dieburg erinnert Bronze-Skulptur an Vertreibung und Tod von Juden, in: „Echo“ vom 9.10.2016

Janka Holitzka (Red.), Stolpersteine für zwei emigrierte jüdische Familien aus Messel, in: „Echo“ vom 7.2.2017