Hennef-Geistingen (Nordrhein-Westfalen)

Datei:Hennef in SU.svg  Die heutige Stadt Hennef im Rhein-Sieg-Kreis – ein Konglomerat aus mehr als 100 kleinen Ortschaften - entstand 1969 aus dem Zusammenschluss der Kommunen Hennef, Lauthausen und Uckerath (Karte TUBS, 2008, aus: comons.wikimedia.org, CC BY-SA 3.0).

Vor der preußischen Einverleibung des Rheinlandes 1815 setzte sich das Territorium der heutigen Stadtregion Hennef aus den Kirchspielen Eigen, Geistingen, Uckerath sowie der Stadt Blankenberg zusammen.

Die Stadt Blankenberg war als Verwaltungssitz im Herzogtum im ausgehenden Mittelalter ein Ort von politischer und wirtschaftlicher Bedeutung, was einige jüdische Familien bewog, sich hier anzusiedeln - der Überlieferung nach in einem eigenen Viertel, genannt „Judenhöfchen“, deren Bewohner im Geldhandel tätig gewesen sein sollen. Der Pestpogrom von 1349 führte zur fast völligen Auslöschung der Blankenberger Juden. Nach erneuter Niederlassung einzelner Juden in Blankenberg um 1360 wurde Mitte des 15.Jahrhunderts ein allgemeines Niederlassungsverbot ausgesprochen; die Juden wurden aus dem Herzogtum Berg ausgewiesen.

Ab dem 17.Jahrhundert sollen sich wieder vereinzelt Juden in der Stadt Blankenberg und in den Dörfern der Umgebung, so auch in Geistingen, angesiedelt haben. Als 1815 die rheinischen Gebiete an Preußen fielen, vergrößerte sich der Anteil der jüdischen Bevölkerung in den drei neuen Bürgermeistereien Hennef, Lauthausen und Uckerath. Mitte des 19.Jahrhunderts lebten im Gebiet der Bürgermeisterei Hennef - und zwar in Geistingen - die meisten Juden der Region. Die Mehrzahl der jüdischen Bewohner gehörten als Klein- und Viehhändler und als Trödler zur untersten sozialen Schicht. Als „Teilgemeinde“ zählte sie zur Synagogengemeinde des Siegkreises.

Gottesdienste waren zunächst über Jahre hinweg in einem angemieteten Raume einer Gastwirtschaft im Dorfe Geistingen abgehalten worden. Bemühungen, ein eigenes Gotteshaus zu errichten, können einer „Anzeige aus dem Siegkreise“ entnommen werden, die in der „Allgemeinen Zeitung des Judenthums“ (Heft 24/1856, S. 327/328); darin hieß es u.a.: „Die in der Bürgermeisterei Hennef im Siegkreise wohnenden Juden leben größtentheils in sehr dürftigen Verhältnissen und haben, weil ihnen die Mittel fehlten, sich eine Synagoge zu bauen, eine Stube im Dorfe Geistingen gemiethet, worin sie ihren Gottesdienst abhalten. Die Zahl der Gemeindemitglieder nahm zu und die kleine verfallene Stube reichte kaum hin, zwei Drittel der Mitglieder aufzunehmen. Nun trat noch der Umstand hinzu, daß der Eigenthümer des Hauses dasselbe zu verkaufen beabsichtigte In dieser traurigen Lage wandte sich vor Kurzem der Vorsteher der dortigen Gemeinde an den Bürgermeister von Hennef, Herrn Strunk, Rittmeister a.D. und Ritter des rothen Adlerordens, welcher als Deputirter im Hause der Abgeordneten in Berlin anwesend war, und bat denselben um seinen Rath und Unterstützung. Kaum war die Bittschrift des Vorstehers bei dem Herrn Bürgermeister in Berlin angelangt, als er auch sogleich den Entschluß faßte, seinen Juden in der Heimath mit allen Kräften zu helfen. Unser Herr Bürgermeister konnte bei seiner Ankunft in der Heimath den jüdischen Bewohnern seiner Bürgermeisterei die freudige Nachricht mitbringen, daß ihre Glaubensgenossen in weiter Ferne sich ihrer annehmen und zu dem Baue des Gotteshauses hülfreiche Hand leisten werden. Außerdem zeigt die christliche Gemeinde von Geistingen und die christliche Bewohnerschaft dieses Ortes den edelsten Eifer, ihren jüdischen Mitbürgern zum Besitz eines eigenen Gotteshauses zu verhelfen.“

Es sollte aber noch einige Jahre dauern, bis dann 1862 eine eigene Synagoge an der Sövener Straße fertiggestellt werden konnte, die dann unter Anteilnahme der Bevölkerung und der Vertreter der örtlichen Behörden festlich eingeweiht wurde.

Im „Anzeiger des Siegkreises“ vom 1.August 1862 war die Einweihung der Synagoge in Geistingen wie folgt angekündigt worden:

  Über die Einweihung des neuen Gotteshauses berichtete die Zeitschrift „Der Israelit” in ihrer Ausgabe vom 3.9.1862:

„ Siegburg, im August. An den Tagen vom 8. bis 11. dieses Monats feierte die israelitische Gemeinde zu Geistingen das Fest der Einweihung ihrer neuerbauten Synagoge. Schon seit vielen Jahren nährte dieselbe den frommen Wunsch, diesen Neubau zu errichten, weil die alte Synagoge viel zu klein war; es fehlte jedoch der kleinen Gemeinde an Mitteln, diesen Wunsch zu vollführen. ... Nach dem Plane und unter derLeitung des Herrn Baumeisters Court entstand auf einem geeigneten Platze ein Tempel, der durch seine Solidität und innere Schönheit die Bewunderung aller erregt und dem Dorfe zur wahren Zierde gereicht. So schön der Bau ausgefallen, so feierlich war dessen Einweihung, welche am 8. durch den Rabbinatscandidaten Herrn Dr. Wallerstein aus Breslau vollzogen und durch die Mitanwesenheit der Spitzen der Kreis- und Gemeindebehörden, der Honoratioren der Bürgermeisterei Hennef und der aus nah und fern herbeigeeilten Festtheilnehmer verherrlicht wurde. ...”

                                                         Geistinger Synagoge (hist. Aufn.)

Einen eigenen Rabbiner besaß die orthodox-religiös ausgerichtete Gemeinde allerdings nicht, so dass die religiöse Unterweisung und die Ausübung des Gottesdienstes in der Hand von Laien lag.

Anlässlich des 50jährigen Bestehens der Synagoge wurde das Gebäude grundlegend renoviert und erhielt Malereien „im maurischen Styl“. Zwei Jahre nach der Erbauung der Synagoge wurden 1864 die Spezialsynagogengemeinden Geistingen und Uckerath gegründet; letztere wurde im Jahre 1887 mit der Geistinger Gemeinde vereinigt.

Verstorbene Gemeindeangehörige beerdigte man zunächst auf dem jüdischen Friedhof in Siegburg; hier verfügte die Gemeinde über eine eigene Parzelle. Anfang der 1860er Jahre erwarb sie einen eigenen Begräbnisplatz an der heutigen Hermann-Levy-Straße in Geistingen. Auf dem ca. 1.100 m² großen Areal befinden sich heute noch ca. 55 Grabsteine. Die letzte Beerdigung fand hier im Jahre 1978 statt.

Friedhof in Geistingen (Aufn. W., 2016, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 3.0)

Juden in Hennef-Geistingen:

        --- um 1786 .......................   8 jüdische Familien (33 Pers.),

    --- um 1805 .......................  83 Juden,

    --- 1828 .......................... 115   “  ,*

    --- 1846 .......................... 151   “  ,*   davon 68 Pers. in Hennef-Geistingen

    --- 1885 ..........................  80   “  ,**

    --- 1901 ..........................  77   “  ,**

    --- 1911 ..........................  89   “  ,**

    --- 1928 ..........................  50   “  ,**

    --- 1933 ..........................  62   “  ,**

    --- 1941 (Mai) ....................  52   “  ,**

             (Nov.) ...................  36   “  ,**

    --- 1942 (Okt.) ...................  keine.           * in den drei Bürgermeistereien,  ** nur Hennef-Geistingen    

Angaben aus: Gisela Rupprath (Hrg.), Die jüdische Gemeinde Hennef-Geistingen

Bis Mitte des 19. Jahrhunderts lebten die meisten jüdischen Einwohner isoliert von der christlichen Bevölkerungsmehrheit, doch beteiligten sie sich danach verstärkt am gesellschaftlich-sozialen Leben der Stadt. Christliche Mehrheit und jüdische Minderheit lebten zu Beginn der NS-Zeit in gutem Einvernehmen; daran änderte auch der reichsweite Boykott jüdischer Geschäfte am 1.4.1933 zunächst nichts. Doch im Laufe der Jahre zeigte die NS-Hetze auch hier Wirkung.

Vorläufiger Höhepunkt antisemitischer Ausschreitungen war der Novemberpogrom von 1938. Auf Initiative des hiesigen Bürgermeisters und NSDAP-Ortsgruppenleiters Heinz Naas wurde am Abend des 10.November die Synagoge in Brand gesetzt; das Gebäude brannte völlig aus. Gemeinsam mit drei SS-Angehörigen aus Siegburg hatte der Bürgermeister die „Aktion“ durchgeführt. Vor der Brandlegung war es noch gelungen, die Kultgeräte in Sicherheit zu bringen. Später wurde das stark beschädigte Synagogengebäude verkauft.

                   In einer Meldung an den Landrat berichtete der Bürgermeister:

„... am 10.November 1938 gegen 22.30 Uhr in der Synagoge in Hennef/Sieg, Sövener Straße, ein Feuer ausbrach. Die Hennefer Feuerwehr, die sofort nach dem Bekannt werden des Feuers fernmündlich alarmiert wurde, erschien unverzüglich an der Brandstelle und begann mit Löscharbeiten. Es konnte aber nicht verhindert werden, daß das Gebäude bis auf das Mauerwerk niederbrannte. Als Brandursache wird Kurzschluß in der elektrischen Lichtleitung vermutet.”

Während des Pogroms wurden zwölf jüdische Männer verhaftet, vorübergehend in die Provinzial-Arbeitsanstalt Brauweiler eingewiesen und von hier ins KZ Dachau verfrachtet. 1941 wurden die verbliebenen jüdischen Familien in vier „Judenhäuser“ untergebracht, nachdem bereits Monate zuvor 14 Personen ins ehemalige DAF-Lager in Much „umgesiedelt“ worden waren.

                   Am 23.Juni 1941 richtete der Landrat des Siegkreises ein Schreiben an den Bürgermeister in Hennef:

„ ... Nachdem ein Teil der im Siegkreise wohnhaften Juden in das frühere Arbeitsdienstlager in Much untergebracht worden sind, sind nunmehr die restlichen im dortigen Bezirk ansässigen Juden zusammenzulegen. Die Zusammenlegung derselben hat nur in jüdischen Häusern zu erfolgen. Es kommen nur Klein- und Kleinstwohnungen für die Unterbringung der Juden in Frage. Maßgebend für die Zusammenlegung der Juden muß sein, daß kein Deutscher schlechter wohnen darf, als die umzusiedelnden Juden. ...”

Die Vollzugsmeldung des Bürgermeisters erging dann am 4.Juli 1941: Die Umsiedlung der Juden ist anordnungsgemäß durchgeführt. Alle Judenwohnungen in arischen Häusern sind freigemacht worden.”  Etwa gleichzeitig ließ der Bürgermeister eine Liste aller in Hennef wohnenden Juden zusammenstellen. Mitte 1942 wurden dann die meisten Hennefer Juden "in den Osten" (nach Lodz bzw. Theresienstadt) verschleppt; der damalige Bürgermeister u. NSDAP-Ortsgruppenleiter Naas legte den Vermerk an: „Inzwischen sind alle Juden nach dem Osten evakuiert worden.“ Nur ein einziger der Deportierten soll das Kriegsende überlebt haben.

Nach 1945 wurden die geschändeten Gräber des jüdischen Friedhofs wiederhergestellt; in den 1980er Jahren ließ die Kommune hier eine Gedenkstele aufstellen.

Relikte der Geistinger Synagoge (Aufn. W., 2015, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 4.0)

Im Hennefer Stadtteil Geistingen erinnert seit 1979 in der Sövener Straße eine Gedenktafel an die ehemalige Synagoge:

Hier wurde am 10.November 1938 durch nationalsozialistische Gewalttäter

die Synagoge der Jüdischen Gemeinde Geistingen zerstört.

Zudem wurden 2008 zwei Tafeln mit den Namen der 77 ermordeten Hennefer Juden an den Mauerresten der ehemaligen Synagoge angebracht.

Gedenktafel (Aufn. T., 2015, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 4.0)

Die ersten drei sog. „Stolpersteine“ wurden 2005 verlegt; weitere folgten, so 2013, als zwölf Gedenktäfelchen in das Straßenpflaster eingelassen wurden. Nachdem 2018 nochmals als zehn Steine verlegt wurden, weist Hennef nun insgesamt 27 "Stolpersteine" auf.

Stolperstein Hennef Bonner Straße 69 Werner Wolff Stolperstein Hennef Bonner Straße 71 Ruth Schönenberg Stolperstein Hennef Bonner Straße 78 Frieda Knobel verlegt für drei Kinder/Jugendliche (Aufn. T., 2015, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 4.0)

Seit dem Jahre 1990 gibt es in Hennef die Hermann-Levy-Straße. Ein Jahr später wurde im Rathaus eine Dauerausstellung eröffnet, die die Geschichte der jüdischen Gemeinde Hennef-Geistingen dokumentiert; deren Neugestaltung war 2012 abgeschlossen.

      http://hennef.de/uploads/pics/denkstaette-synagoge-3-72dpi_01.jpg

Neue Gedenkstätte und Modell des Thora-Schreins (aus: hennef.de, 2012)

 

Die wenigen jüdischen Familien in Eitorf gehörten ab 1887 als Filialgemeinde der Kultusgemeinde Geistingen an. Versuche, sich von dieser zu lösen und eine "Spezialgemeinde" ins Leben zu rufen, scheiterten. Neben einem Betraum im Erdgeschoss des Hauses der Familie Simon (Leienbergstraße 10) - eingeweiht 1893 durch den Bonner Rabbiner Dr. Falk Cohn - unterhielt die Eitorfer Judenschaft seit 1918 auch ein ca. 900 m² großes Friedhofsgelände Am Ersfeld; zuvor waren Verstorbene auf dem jüdischen Friedhof in Geistingen beerdigt worden.

Auf Grund der personell angewachsenen Gemeinde wurde 1912 ein größerer Betraum (im gleichen Hause  wie zuvor) genutzt. 1937 lebten im Ort 35 Personen mosaischen Glaubens. Während der Novembertage 1938 wurde der Betsaal demoliert, das Gebäude aber nicht in Brand gesetzt worden (im Obergeschoss wohnte derzeit eine nicht-jüdische Familie). Zuvor war es noch gelungen, Ritualgegenstände bei Eitorfer Bauern zu verstecken; ihr Verbleib ist nicht bekannt. Im Juli 1942 erfolgte die Deportation der noch im Dorf verbliebenen Juden. Andere waren in den Jahren zuvor in die Niederlande, nach Frankreich oder in die USA abgewandert.

Friedhof in Eitorf (Aufn. Olbertz, 2007, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 3.0)

Seit November 2008 erinnert eine hochaufragende Gedenkstele auf dem seit 1987 unter Denkmalschutz stehenden jüdischen Friedhof an die nur wenigen hier begrabenen und an die während der NS-Zeit umgekommenen Eitorfer Juden.

  Ein Jahr später wurden auf private Initiative hin an neun Stellen in Eitorf sog. „Stolpersteine“ verlegt. (Aufn. Gehweg vor Haus Bahnhofstr. 13)

Stolpersteine Eitorf Siegstraße 72 Stolpersteine Eitorf Siegstraße 83 Stolpersteine Eitorf Maibergstraße 27

"Stolpersteine" verlegt in der Siegstraße und Maibergstraße (Aufn. T., 2015, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 4.0)

 

In Oberpleis - heute ein Stadtteil von Königswinter - existierte seit 1791 ein Betraum, der von Juden aus Oberpleis und Ittenbach aufgesucht wurde. Mitte des 19.Jahrhunderts entstand die Spezialsynagogengemeinde Oberpleis, die dann seit 1863/1864 zur Synagogengemeinde des Siegkreises gehörte. Als die Zahl der Angehörigen der ohnehin schon kleinen Gemeinde in den 1870/1880er abnahm, schlossen sich die verbliebenen Juden der Gemeinde Hennef-Geistingen an. Zu Beginn des 20.Jahrhunderts waren alle jüdischen Bewohner abgewandert bzw. verstorben; erst nach dem Ersten Weltkrieg fanden wieder Zuzüge jüdischer Familien statt; um 1930 sollen im Ort ca. 25 Juden gelebt haben.

Weitere Informationen:

Helmut Fischer, Der Untergang der Jüdischen Gemeinde Geistingen-Hennef, in: Beiträge zur Geschichte der Gemeinde Hennef-Sieg, Band 5/1974

Karl Schröder, Die Juden in den Gemeinden Eitorf und Ruppichteroth, in: Veröffentlichungen des Geschichts- u. Altertumsvereins für Siegburg und den Rhein-Sieg-Kreis 11, Siegburg 1974

Heinrich Linn, Juden an Rhein und Sieg - Ausstellung des Archivs des Rhein-Sieg-Kreises Mai/Sept. 1983, Verlag Franz Schmitt, 2.Aufl. Siegburg 1984, S. 286 f. und S. 305/306 (Eitorf)

Helmut Fischer, Die “Reichskristallnacht” in Hennef. Eine Ausstellung von Dokumenten (Katalog), Hennef 1988

Willi Müller, Kleine Geschichte von Oberpleis, Verlag Uelpenich 1988

Elfi Pracht, Jüdisches Kulturerbe in Nordrhein-Westfalen, Teil I: Regierungsbezirk Köln, Köln 1997, S. 523 - 527

Michael Brocke (Hrg.), Feuer an dein Heiligtum gelegt - Zerstörte Synagogen 1938 in Nordrhein-Westfalen, Ludwig Steinheim-Institut, Kamp Verlag, Bochum 1999, S. 145 f. und S. 181 - 183

Gisela Rupprath (Hrg.), Die jüdische Gemeinde Hennef-Geistingen, Hennef 1999

Juden in Eitorf, in: Claudia Maria Arndt (Hrg.), "Unwiederbringlich vorbei." Geschichte und Kultur der Juden an Sieg und Rhein. Zehn Jahre Gedenkstätte Landjuden an der Sieg (Zeugnisse jüdischer Kultur im Rhein-Sieg-Kreis; 3). Siegburg 2005, S. 164 - 169

Dan Bondy, Die Grabsteine und ihre Inschriften. in: Gisela Rupprath (Hrg.), Bet Olam – Haus der Ewigkeit. Der jüdische Friedhof in Hennef-Geistingen (Reihe: Zeugnisse jüdischer Kultur im Rhein-Sieg-Kreis, Bd. 4), Siegburg 2006, S. 74 ff.

Aktion Stolpersteine Eitorf (Hrg.), Spurensuche – jüdisches Leben in Eitorf, 2009

Liste der Stolpersteine in Eitorf, online abrufbar unter: wikipedia.org/wiki/Liste_der_Stolpersteine_in_Eitorf

Matthias Ennenbach/Judith u. Hermann Neulen, Namensliste Eitorfer Juden zur Zeit des Dritten Reiches, 2009 (online abrufbar)

Stadt Hennef (Hrg.), Gedenkstätte Synagoge im Rathaus neu gestaltet, online abrufbar unter: hennef.de vom 17.1.2012

Hennefer Stolpersteine – Übersicht über die Orte, die Namen und die Lebensdaten, hrg. von der Stadt Hennef/Stadtarchiv in Zusammenarbeit mit den Kirchengemeinden, 2013 (online abrufbar unter: hennef.de/uploads/media/flyer_stolpersteine_2013)

Sandra Ebert (Red.), Nicht einmal ein Name blieb zurück (Geschichte der Juden in Eitorf), in: „Rhein-Sieg-Anzeiger“ vom 20.3.2015

Auflistung der verlegten Stolpersteine in Hennef-Geistingen, online abrufbar unter: wikipedia.org/wiki/Liste_der_Stolpersteine_in_Hennef

Auflistung der in Eitorf verlegten Stolpersteine, online abrufbar unter: wikipedia.org/wiki/Liste_der_Stolpersteine_in_Eitorf

Aysegül Yasari (Red.), Reise in den Tod: Dauerausstellung erinnert an die Gräueltaten gegen Hennefer Juden, in: "EXTRABLATT – Wochenzeitung im Rheinland" vom 16.1.2018

Ingo Eisner (Red.), Künstler verlegt in Hennef zehn Stolpersteine, in: "Generalanzeiger" vom 12.9.2018