Karlsbad (Böhmen)

 Karlsbad (tsch. Karlovy Vary) kam zu Weltruf durch seine Heilquellen und entwickelte sich nach 1800 zum Kurort von Weltgeltung; derzeit besitzt die Kurstadt etwa 50.000 Einwohner (Kartendarstellung von 1939-45, Abb. Ulamm, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 3.0).

Um 1930 besaß Karlsbad die viertgrößte jüdische Gemeinde in der Tschechoslowakei.

Die Stadt Karlsbad hatte 1499 vom König Wladislaus das Recht zugesprochen bekommen, selbst zu entscheiden, ob sie Juden aufnehmen will oder nicht; der Stadtrat entschied sich für die letztere Möglichkeit, sodass im Laufe der Jahrhunderte keine Juden dauerhaft in Karlsbad wohnhaft waren. Allerdings hielten sich Handelsjuden aus den Ortschaften der Umgebung - besonders aus Lichtenstadt (Hroznětín) - kurzzeitig in Karlsbad auf, um hier ihren Geld- und Hausiergeschäften nachzugehen. Während der sommerlichen Kursaison, die gesetzlich als „Jahrmarktszeit“ galt, war der Aufenthalt jüdischer Händler gestattet. Allerdings beschwor ihre Anwesenheit immer den Zorn der christlichen Kaufleute herauf.

Die Anwesenheit jüdischer Kurgäste in Karlsbad kann seit Ende des 18.Jahrhunderts nachgewiesen werden. In den 1830er Jahren hielten sich etwa 30 Juden in Karlsbad dauerhaft auf; als Kurgäste „getarnt“ gingen sie hier ihren Handelsgeschäften nach und riefen erneut die christliche Konkurrenz auf den Plan; bis in die 1850er Jahre wurde dieser „Kleinkrieg“ mit Vehemenz geführt.

               Jüdisches Hospital u. Bethaus (eröffnet um 1845)

Die jüdische Kongregation wurde in Karlsbad erst 1868 gegründet; ein Jahr später genehmigte die Bezirkshauptmannschaft die Konstituierung einer autonomen israelitischen Kultusgemeinde. Im September 1877 weihten die Gemeindemitglieder einen repräsentativen Synagogenneubau ein, dessen Finanzierung hauptsächlich von jüdischen Kurgästen getragen worden war. Bereits seit 1860 hatte es am Ort eine kleine Synagoge gegeben, die den jüdischen Kurgästen zur Verfügung stand.

Der mit einer großen und zwei seitlichen kleinen Kuppeln versehene Bau war ein Werk des Architekten Adolf Wolff, der bereits die Synagogen in Ulm, Nürnberg, Stuttgart und Heilbronn entworfen hatte.

00780-Karlsbad-1898-Synagoge-Brück & Sohn Kunstverlag.jpg hist. Postkarte (Abb. aus: commons.wikimedia.org, CCO)

  Große Synagoge Karlsbad (hist. Aufn.)

    http://rlv.zcache.de/synagoge_karlovy_varys_karlsbad_tasse-r1bbe8555e3e042b987a5b946e85203d3_x7jgr_8byvr_324.jpg

historische Ansichtskarte (aus: commons.wikipedia.org, CCO)          moderne Trinktasse mit Synagogenmotiv

Ein eigenes Beerdigungsgelände stand seit Ende der 1860er Jahre den jüdischen Gemeindeangehörigen zur Verfügung.

Seit 1870 war Karlsbad Sitz eines Rabbinats. Dr. Ignatz Ziegler bekleidete das Amt des Rabbiners ein halbes Jahrhundert (von 1888 bis 1938).

Juden in Karlsbad:

      --- 1849 ............................      5 jüdische Familien,

    --- 1869 ........................ ca.    100     “       “    ,

    --- 1872 ............................    651 Juden,

    --- 1880 ............................    914   “  ,

    --- 1890 ............................  1.069   “  ,

    --- 1900 ............................  1.405   “  (ca. 9,5% d. Bevölk.),

    --- 1910 ............................  1.478   “  ,

    --- 1921 ............................  2.115   “  (ca. 11% d. Bevölk.),

    --- 1930 ............................  2.120   “  ,*

    --- 1931 ............................  2.650   “  ,*

    --- 1938 ........................ ca.  1.500   “  ,

    --- 1939 (Mai) ......................     59   “  ,

    --- 1998 ........................ ca.     70   “  .

* Die Zahl der Glaubensjuden war nicht identisch mit der, die zur jüdischen Nationalität sich zählten; denn mehrheitlich bekannten sich die Karlsbader Juden damals zur deutschen Nationalität.

Angaben aus: Rudolf M.Wlaschek, Juden in Böhmen, in: Veröffentlichungen des Collegium Carolinum, Band 66, S. 25

Marktplatz in Karlsbad um 1850 (aus: wikipedia.org, gemeinfrei)

In den Jahrzehnten nach 1870 wuchs die Zahl der Juden in Karlsbad enorm an und erreichte um 1930 ihren Zenit. Aus der kleinen Judengemeinde war innerhalb von 60 Jahren die viertgrößte auf tschechischem Boden geworden.

Ab den 1870/1880er Jahren wurde Karlsbad von zahlreichen jüdischen Kurgästen aufgesucht; es waren sowohl gutbürgerliche, wohlhabende assimilierte Juden aus Mittel-, West- und Osteuropa, wobei letztere durch ihre ungewohnte Tracht größere Aufmerksamkeit auf sich zogen. Frantisek Langer, ein assimilierter Prager Jude, beschrieb seine Eindrücke wie folgt: „ ... Man konnte sie (Anm.: „Ostjuden“) nicht vereinzelt, sondern in großer Anzahl in der Hauptsaison auf der Promenade und bei den Quellen in den böhmischen Luxusbädern sehen, in Karlsbad und Marienbad. Nur waren es dort reiche Juden, ihre schwarzen Kaftane waren aus Seide und wie wallende Gewänder, die Pejes waren dekorativ eingedreht neben den Gesichtern, und die Schnurrbärte und langen Bärte, ob rot, schwarz oder weiß wie Hermelein, hatten sie schön gekämmt und gewellt, wie biblische Patriarchen auf Bildern in der Kirche. ...” (aus: Wilma Iggers (Hrg.), Die Juden in Böhmen und Mähren - Ein historisches Lesebuch, Verlag C.H.Beck, München 1986, S. 244 f.)

Judenfeindliche Ressentiments wurden u.a. von antisemitisch gesinnten Hotelinhabern und Cafébetreibern gepflegt, die allerdings ihre Aktivitäten meist außerhalb der Kursaison in den Wintermonaten betrieben; so wurde seit den 1890er-Jahren vom „böhmischen Winter-Antisemitismus“ gesprochen.  „... Während des Sommers ... funktionierte die Zweckgemeinschaft zwischen jüdischen und anderen Karlsbadern recht harmonisch. In dem Moment jedoch, in dem der letzte Kurgast die herbstliche Stadt verließ, radikalisierte sich die Situation und die bis dato tolerante Stadt kanalisierte ihren Deutschnationalismus. Gerade in Karlsbad hatte der Antisemitismus seit dem Karlsbader Judenprivileg Tradition. Tatsächlich scheint es so, als habe sich der Ort gegen den Willen seiner nichtjüdischen Bewohner zum Lieblingsort des europäischen Judentums entwickelt. Und obwohl gerade diese Liebe die Karlsbader so wohlhabend machte, hatten sie den Antisemitismus zutiefst verinnerlicht.“ (aus: Mirjam Triendl-Zadoff, Nächstes Jahr in Marienbad. Gegenwelten jüdischer Kulturen der Moderne, in: Jüdische Religion, Geschichte und Kultur (JRGK), Band 6, Verlag Vandenhoek & Ruprecht, Göttingen 2007)

Um die Jahrhundertwende wurden auch in Karlsbad Postkarten antisemitischen Inhalts verkauft, die ‚den Juden’ karikierten.

                                     

                                      Einmal muß der Mensch ins Bad !”                          Hirschensprung“ - Gruß aus Karlsbad

Politischer Hintergrund der judenfeindlichen Bild-Postkarten in den böhmischen Kurorten war der sich ausweitende Nationalitätenkonflikt zwischen Tschechen und Deutschen ab den 1890er Jahren; die radikale „Deutsche Volkspartei“ versuchte auch durch offenen Antisemitismus neue Anhänger zu gewinnen. Dies führte insgesamt zum Erstarken des Antisemitismus in ganz Böhmen.

In Karlsbad fanden zwei zionistische Weltkongresse statt; den Vorsitz des Kongresses im Jahre 1921 hatte der spätere israelische Staatspräsident Chaim Weizmann inne.

An der wirtschaftlichen Entwicklung der Kurstadt Karlsbad waren auch jüdische Unternehmer maßgeblich involviert; ein bedeutendes industrielles Unternehmen war das der Glashütten Ludwig Moser & Söhne.

Werbeanzeige der  Kristallglasfabriken Moser (1920er Jahre)

Daneben wirkten in Karlsbad auch weitere bedeutende jüdische Persönlichkeiten wie z.B. Alfred Schwab, ein Bankier und Mann, der für die Gründung des Hotels Imperial verantwortlich zeichnete. Hotelier und Inhaber des Parkhotels war Alois Klein; Dr. Isidor Müller hatte ein Sanatorium eröffnet.

Im Zusammenhang der durch sudetendeutsche Nationalsozialisten getragenen Agitation gegen die ortsansässige tschechische Bevölkerung kam es im September 1938 wiederholt zu Übergriffen auf Juden und deren Besitz; dabei gingen zahlreiche Schaufenster jüdischer und tschechischer Geschäfte zu Bruch; besonders heftig waren die Ausschreitungen in Fischern, einem Vorort von Karlsbad, gewesen. Nach dem sog. „Münchner Abkommen“ vom September 1938 gehörte die Kurstadt Karlsbad zum neugeschaffenen Sudetengau. Die meisten Juden verließen fluchtartig die Stadt.

In Karlsbad wurden die Ausschreitungen gegen Juden im November 1938 mit Fanfarensignalen der hiesigen HJ eingeleitet. Anschließend trieben SA-Angehörige die jüdischen Einwohner vor dem Schützenhaus zusammen und ließen sie dort stundenlang stehen. Die Männer wurden u.a. ins KZ Dachau abtransportiert, die Frauen mit ihren Kindern in Schüben an die tschechische Grenze gebracht und von Grenzbeamten ins Nachbarland gejagt; ihren gesamten Besitz hatten sie zurücklassen müssen. Die große Synagoge der Stadt wurde beim Pogrom zerstört. Die Karlsbader Bevölkerung soll den Aktionen gleichgültig, stellenweise sogar empört gegenüber gestanden haben. Bei Kriegsausbruch war Karlsbad „judenfrei” - wie es im NS-Sprachgebrauch hieß.

In Espenthor, wenige Kilometer von Karlsbad entfernt, bestand ab Anfang November 1938 ein improvisiertes Lager, in dem meist ältere Menschen mosaischen Glaubens aus Karlsbad zeitweilig festgehalten wurden. Solche ‘wilden’ Lager hat es bis Anfang 1939 noch in weiteren Städten des Sudetenlandes gegeben.

Unmittelbar nach Kriegsende bildete sich in Karlovy Vary wieder eine jüdische Gemeinschaft.

Am Standort der 1938 zerstörten Synagoge stand bis 1983 ein Denkmal, das dem Gedenken an die NS-Opfer gewidmet war; danach wurde das Mahnmal auf den jüdischen Friedhof umgesetzt.

 

ältere Grabstätten des jüdischen Friedhofs (Aufn. aus: zivykraj.cz/en/discover/jewish-cemetery-in-karlovy-vary)

Carlsbad cemetery 03.JPG Carlsbad cemetery 04.JPG

Taharahaus und jüngere Grabstelen (Aufn. Fet'our, 2011, aus: wikipedia.org, CCO)

Im Jahre 1997 wurde in Karlovy Vary ein neues jüdisches Gemeindezentrum eingeweiht; es besteht aus einer Synagoge, einer Bibliothek und mehreren Verwaltungsräumen. Zwar setzt sich die jüdische Gemeinde nur aus etwa 70 Mitgliedern zusammen, doch kommen zahlreiche jüdische Gäste in die Kurstadt.

In der Region um Karlsbad gab es eine Reihe jüdischer Gemeinden, von denen die meisten aber zu Beginn des 20.Jahrhunderts schon nicht mehr existierten. Zu den Ortschaften, die kleine jüdische Gemeinden besaßen, gehörten: Arnetsgrün (Arnoltov), Elbogen (Loket), Graslitz (Kralice), Koslauf (Kozlof), Lichtenstadt (Hroznetin), Neudek (Nejdek), Petschau (Bečov nad Teplou), Rakonitz (Rakovnik), Schönlind (Krasna Lipa) und Theusing (Touzim).

 

In Gießhübl Sauerbrunn (tsch. Kyselka) – einem kleinen beiderseits der Eger liegenden Kurort - lebten seit dem ausgehenden 18.Jahrhundert dauerhaft jüdische Familien. Ihre Zahl erreichte zu Beginn des 20.Jahrhunderts immerhin mehr als 200 Personen und machte damit etwa ein Drittel der Gesamtbevölkerung aus. Die jüdischen Familien spielten in dieser Zeit eine wichtige Rolle in Kyselka. In den 1920er Jahren errichtete die Gemeinde ein Synagogengebäude im neioklassizistischen Stil und legte auch einen eigenen Friedhof an. Nach dem sog. „Münchner Abkomen“ 1938 verließen fast alle jüdischen Ortsbewohner ihre Wohnsitze. Das Synagogengebäude wurde in der Pogromnacht stark beschädigt, der jüdische Friedhof alsbald zerstört.

Nach Kriegsende kehrten überlebende Juden nach Kyselka zurück und begründeten die jüdische Gemeinde neu; die Synagoge wurde wieder in Betrieb genommen. Nach der Gründung des Staates Israel (1948) verließen dann die meisten jüdischen Bewohner den Ort und emigrierten dorthin; eine Folge war die Auflösung der Gemeinde. Das Synagogengebäude verwahrloste danach und geriet immer mehr in einen baufälligen Zustand. 2013 wurde das Gebäude zum Denkmal erklärt; danach sollte mit dessen Restaurierung begonnen werden.

Marodes Synagogengebäude (Aufn. Hruska, 2014, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 3.0)

Auch der jüdische Friedhof gehört seit 2014 zu den "schützenwerten Kulturdenkmalen" in der Tschechien.

 

Luditz (tsch. Zlutice) - südöstlich von Karlsbad gelegen - erreichten jüdische Familien erst im Laufe des 19.Jahrhunderts. Die 1883 errichtete Synagoge wurde bereits in den 1920er Jahren zu einem Wohnhaus umgebaut.

 

In Petschau (tsch. Bečov nad Teplou) findet man heute nur noch Relikte eines jüdischen Friedhofs, dessen Anlage vermutlich im 17.Jahrhunderts erfolgt ist.

Reste des ehem. jüdischen Friedhof (Aufn. Krabat, 2014, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 3.0)  Bečov nad Teplou - židovský hřbitov (03).JPG

 

In Lichtenstadt (tsch. Hroznětín) - wenige Kilometer nördlich von Karlsbad - ist jüdische Ansässigkeit seit der frühen Neuzeit nachweisbar. Da Juden in Karlsbad ein ständiges Wohnrecht lange verwehrt blieb und sie bis ins 19.Jahrhundert hinein auch keine Grundstücke dort erwerben konnten, lebten sie in zahlreichen Dörfern des Umlandes, die meisten in Lichtenstadt, wo sie bereits seit dem ausgehenden 15./beginnenden 16.Jahrhundert ein ghettoartiges Viertel bewohnten. Über den sog. „Judensteg“ kamen sie nach Karlsbad, um hier ihre Handelsgeschäfte zu tätigen. 1507 ist erstmals ein Bethaus erwähnt. Um 1710 setzte sich die Judenschaft Lichtenstadts aus ca. 300 Personen zusammen; gegen Mitte des 19.Jahrhunderts wurden mehr als 450 (ca. 30% der Bevölkerung) gezählt; damit befand sich in Lichtenstadt die zahlenmäßig größte jüdische Ansiedlung der Region.

Innerhalb nur weniger Jahre - beginnend um 1860 - erfolgte eine Abwanderung der allermeisten Familien, so dass um 1900 nur noch eine überschaubare Anzahl im Ort lebte; 1920 waren es kaum noch 50 Juden. In den 1930er Jahren löste sich schließlich die Restgemeinde auf.

Bis heute hat sich das ausgedehnte ehemalige Judenviertel erhalten; die im 18. Jahrhundert erbaute Synagoge wurde aber in den 1950er Jahren abgerissen. Der Friedhof in Lichtenstadt wurde wahrscheinlich bereits im 15. Jahrhundert angelegt und zählt damit zu eine der ältesten jüdischen Begräbnisstätten Böhmens; die noch vorhandenen Grabsteine stammen aus der Zeit ab der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts; sie wurden während der NS-Zeit schwer beschädigt. Erst in jüngster Vergangenheit wurde der in Vergessenheit geratene jüdische Friedhof mit seinen umgestürzten und zerstörten Grabsteinen dank mehrerer privater Initiativen teilweise restauriert. vgl. Lichtenstadt (Böhmen)

 

In Chodau (tsch. Chodov) - ca. zehn Kilometer westlich von Karlsbad - erinnern seit 2015 ca. zehn sog. "Stolpersteine" an ehemalige jüdische Bewohner, die Opfer der NS-Herrschaft geworden sind.

Stolperstein für Walter Kronberger.jpg Stolperstein für Eduard Kronberger.jpg Stolperstein für Ida Kronberger.jpg Stolperstein für Oscar Kronberger.jpg

Vier "Stolpersteine" für Angehörige der Familie Kronberger (Aufn. Chr. Michelides, 2016, aus: commons.wikipedia.org, CC BY-SA 4.0)

Weitere Informationen:

Ignaz Ziegler, Dokumente zur Geschichte der Juden in Karlsbad 1791 - 1869, Karlsbad 1913

Hugo Gold (Hrg.), Die Juden und Judengemeinden Böhmens in Vergangenheit und Gegenwart I. - Ein Sammelwerk, Jüdischer Buch- und Kunstverlag, Brünn-Prag 1934, S. 255 – 259 und S. 378 - 382

Heinz Schubert, Karlsbad. Ein Weltbad im Spiegel der Zeit, München 1980

Harold Hammer-Schenk, Synagogen in Deutschland. Geschichte einer Baugattung im 19. u. 20.Jahrhundert, Hans Christians Verlag, Hamburg 1981, Teil 1, S. 321 und Teil 2, Abb. 235

Wilma Iggers (Hrg.), Die Juden in Böhmen und Mähren - Ein historisches Lesebuch, Verlag C.H.Beck, München 1986, S. 244 f.

Jiří Fiedler, Jewish Sights of Bohemia and Moravia, Prag 1991, S. 89 - 91

Karl Fleißner, Die Geschichte der Stadt Luditz in chronologischer Darstellung. Ergänzt von Gertrud Träger, Eichstätt 1994

Rudolf M.Wlaschek, Juden in Böhmen - Beiträge zur Geschichte des europäischen Judentums im 19. u. 20.Jahrhundert, in: Veröffentlichungen des Collegium Carolinum, Band 66, Verlag R. Oldenbourg, München 1997

Milan Augustin, Sionistické kongresy v Karlových Varech [Die zionistischen Kongresse in Karlsbad], in: Historický sborník Karlovarska 5 (1997), S. 186 - 198

Karl Josef Hahn, Kristallnacht in Karlsbad, in: Schriftenreihe ‘Bibliotheka Bohemica’, Vitalis-Verlag, Prag 1998 (Anm.: zweisprachige Ausgabe)

Helmut Gold/Georg Heuberger (Hrg.), ‘Abgestempelt. Judenfeindliche Postkarten’. Auf der Grundlage der Sammlung Wolfgang Haney, Publikation zur Ausstellung im Jüdischen Museum Frankfurt, Frankfurt/M. 1999, S. 194 - 204 und S. 215

Volker Zimmermann, Täter und Zuschauer. Die Judenverfolgung im ‘Sudetengau’ 1938 - 1945, in: Theresienstädter Studien und Dokumente 1999, Verlag Academia, Prag 1999, S. 180 f.

Helena Krejcová, Die jüdische Gemeinde im Sudetenland u. ihre Schicksale nach dem Münchener Abkommen - 1938, in: Die Juden im Sudetenland, Ackermann-Gemeinde, 2000, S. 140 f.

Ingild Janda-Busl, Is gewejn a Folk - Jüdisches Leben in Böhmen und der nördlichen Oberpfalz von Hof bis Weiden und von Eger bis Pilsen - Katalog zur gleichnamigen Ausstellung, Weiden/Oberpfalz 2001, S. 34 - 37

Rudolf Schönbuch, Aufstieg und Untergang der jüdischen Gemeinde in Karlsbad, in: Karlsbader Historische Schriften, Band 1: Eine Auswahl aus Historický sborník Karlovarska I-V (1993-1997), Karlsbad 2002, S. 157 - 166

Jörg Osterloh, Nationalsozialistische Judenverfolgung im Reichsgau Sudetenland 1938 - 1945, in: Veröffentlichungen des Collegium Carolinum, Band 105, Verlag R. Oldenbourg, München 2006

Mirjam Triendl-Zadoff, Nächstes Jahr in Marienbad. Gegenwelten jüdischer Kulturen der Moderne, in: Jüdische Religion, Geschichte und Kultur (JRGK), Band 6, Verlag Vandenhoek & Ruprecht, Göttingen 2007

Jan Kopeček, Die Juden in Ostrov und Hroznětín, in: gymostrov.cz  (Anm.: Kurzaufsatz und zahlreiche Bilder)

Boris Moskovič, Die Karlsbader Juden, in: gymostrov.cz (Anm.: Kurzaufsatz und zahlreiche Bilder)

Jiri Fiedler (Bearb.), Karlovy Vary, in: The Yivo Encyclopedia of Jews in Eastern Europe,online abrufbar unter: yivoencyclopedia.org/article.aspx/Karlovy_Vary

Jewish Families from Karlovy Vary (Karlsbad), Bohemia, Czech Republic, online abrufbar unter: geni.com/projects/Jewish-Families-from-Karlovy-Vary-Karlsbad-Bohemia-Czech-Republic/15270

The Jewish Community of Karlova Vary (Karlsbad), Hrg. Beit Hatfutsot – The Museum of the Jewish People, online abrufbar unter: dbs.bh.org.il/place/karlovy-vary

The Jewish Community of  Hroznetin (Lichtenstadt), Hrg. Beit Hatfutsot - The Museum of the Jewish People, online abrufbar unter: dbs.bh.org.il/place/hroznetin

Jewish Families from Hroznětín, Nejdek and Jachymov (Lichtenstadt/Lichtenstein, Neudek and Sankt Joachimstal), Bohemia, Czech Republic, online abrufbar unter: geni.com/projects/Jewish-families-from-Hrozn%25C4%259Bt%25C3%25ADn-Nejdek-and-Jachymov-Lichtenstadt-Neudek-and-Sankt-Joachimstal-Bohemia-Czech-Republic/15347

Auflistung der in Chodau (Chodov) verlegten Stolpersteine, online abrufbar unter: commons.wikimedia.org/wiki/Category:Stolpersteine_in_Chodov_(Sokolov_District)