Kirchhain (Hessen)

Datei:Marburg-Biedenkopf Kirchhain.png Kirchhain ist heute eine Kommune mit derzeit ca. 16.000 Einwohnern im Landkreis Marburg-Biedenkopf (Karte Andreas Trepte, 2006, aus: commons.wikimedia.org, CC BY-SA 2.5).

In Kirchhain befand sich zeitweise die größte jüdische Gemeinde im Landkreis Marburg.

      Kirchhain – Topographia Hassiae, M. Merian, um 1655 (Abb. aus: wikipedia.org, gemeinfrei)

Erste urkundliche Belege über die Existenz jüdischer Bewohner in Kirchhain gibt es seit Beginn des 17.Jahrhunderts; vermutlich haben aber bereits im 14.Jahrhundert wenige jüdische Familien hier gelebt, die auf Grund der judenfreundlichen Politik des Landgrafen im Ort eine Bleibe fanden. Der älteste Beleg für die Ansiedlung von Juden in Kirchhain findet sich in einem Salbuch der Stadt aus dem Jahre 1592, wo es hieß: ... Juddenzinß. Item es wont zum Kirchhain ein Judt in Johan Scheuerschloßen behaußung, gibt jharlich in die Renterei Marpurgk auf Matini 10 goltgulden. ... ”

Während des 17. und 18.Jahrhunderts verdienten die Kirchhainer Juden ihren Lebensunterhalt vornehmlich im Handel mit Vieh und landwirtschaftlichen Produkten; sie zogen aber auch als Hausierer mit billigen Textil- und Manufakturwaren über die Dörfer.

1629 setzte der Ortspfarrer eine Kampagne gegen die hier lebenden jüdischen Familien in Gang - allerdings ohne Erfolg.

Nachdem zunächst Beträume in Privathäusern genutzt wurden, errichtete die damals relativ große jüdische Gemeinde im Jahre 1903/1904 ihr neues Synagogengebäude nahe am Marktplatz - Ecke Niederrheinische Straße/Römerstraße. Das für insgesamt 600 Personen ausgelegte Gotteshaus besaß eine Frauenempore, die immerhin über etwa 100 Plätze verfügte. Das im Stile der Neuromanik gestaltete Gebäude war ein roter, mit Schiefer eingedeckter Sandsteinbau – konzipiert von den Marburger Architekten August Dauber und Otto Eichelberg. Am 17. August 1904 wurde die neue Synagoge durch den Rabbiner Markus Horovitz aus Frankfurt/M. eingeweiht.

aus der Zeitschrift „Der Israelit“ vom 25.8.1904 http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20151/Kirchhain%20FrfIsrFBl%2026081904.jpg

      Synagoge Kirchhain (hist. Aufn. um 1935, Hess. LAmt f. Geschichtl. Landeskunde)

Vor der Synagoge befand sich das Gemeindehaus mit Schulraum, Lehrerwohnung und Mikwe.

Religiös-rituelle Aufgaben besorgte ein von der Gemeinde besoldeter Lehrer; kurzzeitig war auch eine zweite Person angestellt, die den Vorbeter- u. Schächtdienst verrichtete.http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20151/Kirchhain%20Israelit%2027081879.jpg Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 27. August 1879

Ab Mitte der 1830er Jahre existierte eine jüdische Elementarschule am Ort, die auch jüdische Kinder aus Amöneburg besuchten; die Schule bestand bis kurz nach Ende des Ersten Weltkrieges, danach wurde sie als Religionsschule weitergeführt. In besonderer Erinnerung blieb Lehrer Victor Bachenheimer, der mehr als vier Jahrzehnte in Kirchhain wirkte.

Einen jüdischen Friedhof gab es in Kirchhain bereits seit Mitte des 18.Jahrhunderts; zuvor waren Verstorbene auf dem jüdischen Sammelfriedhof in Hatzbach beerdigt worden. Obwohl das Friedhofsgelände im Eigentum der jüdischen Gemeinde war, musste bei jeder Beerdigung ein „Begräbnisgeld“ an die Stadtkasse abgeführt werden. Neben Verstorbenen aus Kirchhain wurden auch Glaubensgenossen aus Amöneburg, Betziesdorf, Bürgeln, Homberg an der Olm, Langenstein, Neustadt und Schönstadt hier beerdigt. Die Verpflichtung zur Entrichtung eines Begräbnisgeldes an die Stadt blieb bis in die 1860er Jahre bestehen.

Die Gemeinde gehörte zum Rabbinatsbezirk Oberhessen mit Sitz in Marburg.

Juden in Kirchhain:

         --- 1622 .........................   4 jüdische Familien,

    --- 1629 ..................... ca.  10     “       “    ,

    --- 1643 .........................   3     “       “    ,

    --- 1732 .........................   6     “       “    ,

    --- 1786 .........................  27 Juden,

    --- 1827 .........................  42   “  ,

    --- 1835 .........................  46   “  ,

    --- 1861 .........................  69   “  ,

    --- 1885 ......................... 114   “  ,

    --- 1895 ......................... 134   “  ,

    --- 1905 ......................... 144   “  ,

    --- 1910 ......................... 219   “   (ca. 9% der Bevölk.),

    --- 1925 ......................... 189   “  ,

    --- 1933 (Jan.) .............. ca. 250   “   (ca. 60 Familien),

    --- 1938 .........................  98   “  ,

    --- 1939 (Jan.) ..................  66   “  ,

    --- 1941 (Herbst) ................  16   “  ,

    --- 1942 (Dez.) ..................  keine.

Angaben aus: Paul Arnsberg, Die jüdischen Gemeinden in Hessen. Anfang - Untergang - Neubeginn, Bd. 1, S. 444

und                 Kurt Schubert, Juden in Kirchhain - Geschichte der Gemeinde und ihres Friedhofs ...

Gegen Ende des 19.Jahrhunderts wuchs die Judenschaft im Ort stark an; vor allem aus den umliegenden Landgemeinden zogen zahlreiche jüdische Familien nach Kirchhain, das sich zum Zentrum für den Viehhandel der Region entwickelt hatte, wo regelmäßig bedeutende Märkte stattfanden. Neben dem Viehhandel, der fast ausschließlich in jüdischer Hand lag, war auch der Getreidehandel eine Domäne jüdischer Händler; daneben belieferten sie das agrarische Umland mit Futter- und Düngemitteln. Die meisten jüdischen Familien Kirchhains können als recht wohlhabend bezeichnet werden.

http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20258/Kirchhain%20Israelit%2005091901.jpg 

Stellenanzeigen in der Zeitschrift "Der Israelit" aus den Jahren 1900/1901/1912

Anfang der 1930er Jahre lebten etwa 60 jüdische Familien in Kirchhain; doch schon in den ersten Jahren der NS-Herrschaft verließen die allermeisten ihre Heimatgemeinde, wobei ein Teil vor allem in überseeische Länder emigrierte, zumeist in die USA; etwa 100 Personen verzogen innerhalb Deutschlands, vor allem nach Frankfurt/Main. Umfasste die jüdische Gemeinde Kirchhain gegen Ende des Jahres 1932 noch etwa 250 Mitglieder, so zählte sie im Januar 1938 nur noch 98 Angehörige.

Noch im Jahre 1936 (!) wurde in einem Stellenangebot der jüdischen Gemeinde für die Besetzung der Religionslehrerstelle geworben:

           aus der Zeitschrift "Der Israelit" vom 2.Juli 1936

Im Juli 1933 fand in Kirchhain der Nutzviehmarkt erstmals ohne „jüdischen Handel“ statt; dazu hieß es in der „Hessischen Rundschau“ vom 17.7.1933:

Der erste Nutzviehmarkt ohne den jüdischen Handel. Zum erstenmale hat die Landwirtschaft des ehemaligen Kreises Kirchhain es gewagt, einen Nutzviehmarkt ohne jüdischen Handel abzuhalten. Kirchhain ist ja seit alters her bekannt als Marktort. Unzählige Märkte haben stattgefunden. Sie wurden aber vollständig beherrscht von dem jüdischen Viehhändler. Die Zahl dieser Viehhändler ist besonders in unserer Gegend wie auch im Kreise Fritzlar und Ziegenhain erheblich groß. Wagte es nun ein Bauer, sein Nutzvieh selbst auf den Markt zu bringen, um es direkt an einen seiner Berufskollegen absetzen zu können, so wurde dies eben von vornherein unmöglich gemacht durch den sich rücksichtslos einschaltenden Viehhändler. Am 18. Juli findet der erste Nutzviehmarkt dieser Art in Kirchhain am Marktplatz von 9 – 12 Uhr statt. [...]. Darum, Bauern des Kreises, zeigt, daß Ihr alle echte deutsche Brüder seid. Helft zum Gelingen unseres Werkes!“

Während des Novemberpogroms waren in Kirchhain besonders gewalttätige Aktionen gegen jüdische Einwohner und deren Besitz zu verzeichnen. So setzten NS-Täter den Innenraum der Synagoge in Brand, nachdem sie sämtliche Fenster zerschlagen hatten; das Gebäude selbst blieb äußerlich zunächst erhalten, später wurde der östliche Teil abgebrochen. Auch das jüdische Gemeindehaus und Wohnungen jüdischer Einwohner wurden demoliert und z.T. ausgeraubt, Menschen misshandelt. Die 41 Juden aus dem Bereich der Ortspolizeibehörde Kirchhain wurden meist ins KZ Buchenwald verschleppt.

In einem Artikel der „Oberhessischen Zeitung” vom 17.12.1938 hieß es:

Die Flucht der Kinder Israels hält auch aus Kirchhain unvermindert an. Täglich fast verlassen Judenfamilien unsere Stadt auf Nimmerwiedersehen, eine ganze Anzahl jüdischer Villen, Häuser und Grundstücke gingen bereits in arischen Besitz über. Trotzdem besitzen die Juden heute noch an vierzig Morgen teils wertvolles Land. Die Stadt erwirbt zum Abbruch die vor etwa 30 Jahren mit einem Kostenaufwand von rund 30.000 Mark erbaute Synagoge, dazu das anschließende jüdische Gemeindehaus und den Judenfriedhof. Das Gemeindehaus soll Wohnzwecken dienen und der Friedhof geschlossen werden. ... Nur noch kurze Zeit wird es dauern und das letzte jüdische Anwesen hat seinen Besitzer gewechselt.

Anm.: Kirchhainer Juden waren so brutal zusammengeschlagen worden, dass das NSDAP-Gaugericht in Kassel im Frühjahr 1939 gegen 13 Parteimitglieder ein Verfahren eröffnete; alle wurden allerdings freigesprochen, weil sie „im gebilligten Rahmen dieser Aktionen gegen die Juden gehandelt haben“.

Die noch knapp 20 in Kirchhain verbliebenen Juden wurden Ende 1941/1942 vermutlich nach Riga deportiert. Wenige Tage nach der Deportation der letzten Kirchhainer Juden erhielt der Ortsbürgermeister das folgende Schreiben vom zuständigen Landrat:

Marburg, den 2.Juni 1942

....  Nachdem die Juden evakuiert worden sind, bitte ich mir zu bestätigen, daß die zurückgelassenen Vermögenswerte (Möbel usw.) Ihrerseits in der bisherigen Judenwohnung sichergestellt und die Wohnungsschlüssel von Ihnen in Verwahrung genommen worden sind. Das hiesige Finanzamt wird im Laufe der nächsten Tage bei Ihnen vorbeisprechen und die Schlüssel in Empfang nehmen. Bis dahin muß Ihrerseits dafür gesorgt werden, daß die Wohnung von niemanden betreten wird. Über die Vermögenswerte der Juden verfügt der Vorsteher des Finanzamts, der sich mit Ihnen dieserhalb in Verbindung setzen wird. Vor allem muß Ihrerseits dafür gesorgt werden, daß die Wohnung von außen nicht zerstört, vor allem keine Fensterscheiben eingeworfen werden, denn hierdurch wird nicht der Jude, sondern das Reich geschädigt.  In den polizeilichen Melderegistern bei der polizeilichen Abmeldung ist nicht der Zielort oder ein Vermerk “evakuiert nach dem Osten”, sondern lediglich “unbekannt verzogen” anzuführen. ...

(aus: Hess. Staatsarchiv Marburg, Best. 330 Kirchhain No. 2269)

Nach Kriegsende ließen sich vorübergehend wenige jüdische Familien in Kirchhain nieder.

Der israelitische Friedhof am Rötheweg weist heute noch ca. 135 Grabsteine auf, die aus der Belegzeit von 1743 bis 1938 stammen. Auf Grund der während der NS-Zeit mehrfach ins Auge gefassten Schließung und Einebnung des Friedhofsgeländes (z.T. auch verwirklicht), sind heute nur noch die ältesten und die jüngsten Gräber mit ihren Steinen erhalten geblieben.

http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20150/Kirchhain%20Friedhof%20126.jpg http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20150/Kirchhain%20Friedhof%20112.jpg

älterer und neuerer Teil des jüdischen Friedhofs in Kirchhain (Aufn. J. Hahn, o.J.)

Zum 50.Jahrestag des Novemberpogroms wurde eine Gedenktafel enthüllt, die an die einstige Synagoge Kirchhains in der Römerstraße erinnern soll. Der Inschriftentext lautet:

Zum Gedenken an unsere verfolgten, vertriebenen und ermordeten jüdischen Mitbürger.

Bis zum November 1938 war dies die Synagoge, das Gotteshaus der jüdischen Gemeinde Kirchhain.

                                                                       Zum 50. Jahrestag ihrer Verwüstung.                                                   Stadt Kirchhain

 http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20150/Kirchhain%20Synagoge%20114.jpg http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20150/Kirchhain%20Synagoge%20116.jpg Ehem. Synagoge (Aufn. J. Hahn, 2008)

Der vollständige Abriss des Synagogengebäudes wurde in den 1970er Jahren verhindert; der noch erhaltene Westteil wurde gänzlich renoviert und vor dem Verfall bewahrt.

Auf Initiative von Schüler/innen der Alfred-Wegener-Schule wurden auch in Kirchhain sog. „Stolpersteine“ verlegt; bei zwei nachfolgenden Verlegeaktionen (2016/2017) wurden insgesamt weitere 28 kleine Steinquader in Erinnerung an die jüdischen Familien Plaut ins Gehwegpflaster eingefügt.

  "Stolpersteine" für Fam. Wertheim (Aufn. Olaf Hausmann, 2015)

Anlässlich der 4.Verlegung (Mai 2018) wurden Stolpersteine für die Angehörigen der Familien Julius Stern (Hindenburgstr.), Karl Zadok Stern (Borngasse), Fam. Katten (Am Markt) und Jeanette Lomnitz in die Gehwegpflasterung eingelassen.

Elchanan Henle Kirchhan (geb. um 1665) versah seit 1712 das Amt des „Judenschullehrers“ in Kirchhain. Bekannt wurde er als Autor des populären, mehrfach aufgelegten Moralbuches „Simchat ha-Hefesch“, erstmals 1707 erschienen. Ein Nachfolgeband – betitelt „Simchat ha-Nefesch“ – wurde 20 Jahre später in Fürth gedruckt und veröffentlicht. Hochbetagt verstarb Henle Kirchhan 1757 in Kirchhain; sein Grabstein ist erhalten geblieben.

Benedikt Stilling, der 1810 in Kirchhain als Sohn eines jüdischen Kaufmanns geboren wurde, zählte zu den "Wegbereitern der naturwissenschaftlich-medizinischen Moderne" (im Bereich der Gehirn-/ Rückenmarksforschung und Einführung neuer Methoden in der Mikroskopie). Den größten Teil seines Lebens verbrachte er im europäischen Ausland, wo er seine Forschungen betrieb. Benedikt Stilling starb 1879 in Kassel.

http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20151/leo%20strauss%2001.jpg Leo Strauss wurde 1899 in Kirchhain als Sohn eines Landmaschinenhändlers geboren und wuchs in einem konservativen, aber nicht orthodoxen jüdischen Elternhaus auf. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Marburg studierte er an verschiedenen deutschen Universitäten und promovierte 1921. 1925 bis 1932 war Strauss an der Hochschule für die Wissenschaft des Judentums in Berlin tätig. 1938 verließ er Deutschland und emigrierte in die USA. Dort setzte er seine Universitätslaufbahn fort und veröffentlichte zahlreiche Bücher, insbesondere zu politisch-theologischen Fragestellungen. Leo Strauss gilt als Gründer einer einflussreichen Denkschule, den „Straussians“. 1973 verstarb er in seiner Wahlheimat.

Weitere Informationen:

Paul Arnsberg, Die jüdischen Gemeinden in Hessen. Anfang - Untergang - Neubeginn, Societäts-Verlag, Frankfurt/M. 1971, Bd. 1, S. 444 - 447

Paul Arnsberg, Die jüdischen Gemeinden in Hessen. Bilder - Dokumente, Eduard Roether Verlag, Darmstadt 1973, S. 99

Kurt Schubert, Juden in Kirchhain - Geschichte der Gemeinde und ihres Friedhofs, mit einem Beitrag zur Biographie des jüdischen Dichters Henle Kirchhain, in: Schriften der Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen 9, Wiesbaden 1987

Wolf-Arno Kropat, Kristallnacht in Hessen, in: Schriften der Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen 10, Wiesbaden 1988, S. 38 f.

Thea Altaras, Synagogen in Hessen - Was geschah seit 1945 ? Verlag K.R.Langewiesche Nachfolger Hans Köster, Königstein/Taunus 1988, S. 103/104 und S. 217

Bernd Klewitz, Kirchhain - Alltag im Dritten Reich, Marburg 1990

B.Händler-Lachmann/U.Schütt, “ unbekannt verzogen” oder “weggemacht”. Schicksale der Juden im alten Landkreis Marburg 1933 - 1945, Verlag Hitzeroth, Marburg 1992, S. 72 - 106

B.Händler-Lachmann/H.Händler, U.Schütt, Purim, Purim, ihr liebe Leut, wißt ihr was Purim bedeut ? Jüdisches Leben im Landkreis Marburg im 20.Jahrhundert, Hitzeroth Verlag, Marburg 1995, S. 20 und S. 169 ff.

Kreisausschuß des Landkreises Marburg-Biedenkopf (Hrg.), Die ehemaligen Synagogen im Landkreis Marburg-Biedenkopf, Marburg 1999, S. 45 ff.

M.Brocke/Chr. Müller, Haus des Lebens - Jüdische Friedhöfe in Deutschland, Reclam Verlag, Leipzig 2001, S. 166

Wolfgang Treue, Eine kleine Welt. Juden und Christen im ländlichen Hessen zu Beginn der Frühen Neuzeit, in: S.Hödl/P.Rauscher/B.Staudinger (Hrg.), Hofjuden und Landjuden. Jüdisches Leben in der Frühen Neuzeit, Philo-Verlag, Berlin/Wien 2004, S. 251 – 269

Alfred Schneider, Die jüdischen Familien im ehemaligen Kreise Kirchhain. Beiträge zur Geschichte und Genealogie der jüdischen Familien im Ostteil des heutigen Landkreises Marburg-Biedenkopf in Hessen, hrg. vom Museum Amöneburg, 2006 

Kirchhain, in: alemannia-judaica.de (mit zahlreichen, vor allem personenbezogenen Dokumenten zur jüdischen Ortshistorie)

Heimat- u. Geschichtsverein Kirchhain (Hrg.), Stolpersteine in Kirchhain – Steine gegen das Vergessen. Erstverlegung am 5.Okt. 2015, online abrufbar unter: geschichtsverein-kirchhain.de (Bilddokumentation der Veranstaltung und Flyer)

Olaf Hausmann (Red.), Erstverlegung Stolpersteine 5.10.2015, online abrufbar unter: olaf-hausmann.de/aktuelles (O.Hausmann ist Bürgermeister in Kirchhain)

Alfred-Wegener-Schule (Hrg.), „Stolpersteine in Kirchhain – Steine gegen das Vergessen“, online abrufbar unter: alfred-wegener-schule.de

Matthias Mayer (Red.), Stolpersteine. Das Leid kehrt zurück, in: „Oberhessische Presse“ vom 19.5.2017

Stadt Kirchhain (Hrg.), Stolpersteine in Kirchhain: Steine gegen das Vergessen - Verlegung am 28.Mai 2018, online abrufbar unter: kirchhain.de/