Frankenthal (Rheinland-Pfalz)

Bildergebnis für frankenthal karte postleitzahl Die nordpfälzische Stadt Frankenthal mit derzeit ca. 47.000 Einwohnern liegt zwischen den Städten Worms und Ludwigshafen (Karte aus: suche-postleitzahl.org).

Wahrmund Die Pfalz 1691 Franckentahl.jpg Frankenthal um 1690 (Abb. aus: wikipedia.org, gemeinfrei

Urkundliche Belege über die Existenz von Juden in Frankenthal liegen seit Anfang der Zeit des Dreißigjährigen Krieges vor; wahrscheinlich haben Juden schon bereits früher im Schutze des Frankenthaler Klosterbezirks Handel getrieben und zeitweilig auch hier ihren Wohnsitz genommen. Mit Erlaubnis des damaligen pfälzischen Kurfürsten Karl Theodor durfte sich 1771 ein vermögender Jude in Frankenthal niederlassen; ihm folgten innerhalb weniger Jahre weitere Familien; allerdings war deren Anzahl auf 15 Schutzjuden reglementiert. Zur damaligen Zeit wohnten die Juden in der „Judengasse“, der heutigen Holzhofstraße.

                                  Gründungsdokument der jüdischen Gemeinde Frankenthal von 1785

Bis in die 1780er Jahre hinein besaßen die Juden Frankenthals noch keine eigene Synagoge, vielmehr nur ein kleines Betlokal in der Sterngasse. Erst dann konnte die von acht Familien im Jahre 1785 gegründete Kultusgemeinde unter ihrem Vorsteher Elias Durlacher ein Grundstück in der Hessengasse (der heutigen Glockengasse) erwerben, auf dem ein Synagogenneubau errichtet und 1791 eingeweiht wurde. Das Anwachsen der Zahl der Gemeindemitglieder führte dazu, dass man Anfang der 1880er Jahre einen Synagogenneubau ins Auge fasste; das alte Synagogengebäude wurde abgerissen und am gleichen Standort in der Glockengasse 12 im Februar 1884 mit dem Neubau begonnen. Nach 18monatiger Bauzeit wurde Ende August 1885 die neue Synagoge unter „reger Theilnahme der Frankenthaler Bevölkerung“ feierlich eingeweiht; der Bezirksrabbiner Dr. Salvendi hielt die Weihepredigt. Neben 200 Männerplätzen gab es auf der Empore Raum für etwa 110 Frauen.

                     Frankenthaler Synagoge (auf einer Bildpostkarte um 1900)

                    In einem kurzen Artikel in der „Allgemeinen Zeitung des Judentums“ vom 8.Sept. 1885 hieß es:

Aus Frankenthal, 29. Aug. Gestern Abend 6 Uhr wurde die Synagoge - ein Bau, der fortan eine Zierde unserer Stadt bilden wird - unter äußerst zahlreicher Betheiligung der gesammten Bevölkerung eingeweiht. Die Stadt wies einen ganz großartigen Flaggenschmuck auf, ein erfreuliches Zeichen der Toleranz, auf welches der Bezirksrabbiner Dr. Salvendi in seiner Festrede mit Genugthuung hinwies. Das Innere der Synagoge ist wahrhaft prächtig ausgestattet und harmonirt vollkommen mit dem Eindruck, den das Gotteshaus von Außen macht. Fremde, die hierher kommen, mögen nicht versäumen, derselben einen Besuch abzustatten.         

Zehn Jahre später konnte auf Grund einer privaten Spende ein Gemeindehaus gebaut werden.

Seit 1828 war Frankenthal – neben Kaiserlautern, Landau und Zweibrücken - ein Rabbinatsbezirk in der Pfalz. Dessen Rabbiner hatten allerdings stets ihren Amtssitz in Bad Dürkheim. Nach dem Tod von Aron Merz (1866) folgte ihm der aus Ungarn stammende Dr. Adolf Salvendi nach, der mehr als vier Jahrzehnte (bis 1909) dem Rabbinatsbezirk Frankenthal-Dürkheim vorstand. Dessen Nachfolger war Rabbiner Dr. Ernst Steckelmacher, der von 1910 bis 1940 hier amtierte (er wurde 1943 im Konzentrationslager Lublin-Majdanek ermordet).

Mit dem Anwachsen der Zahl der Angehörigen der jüdischen Gemeinde gab es vor Ort nun noch zusätzlich Kantoren (Lehrer/Vorsänger). Bekannt sind Isaac Singer (1853 bis 1896,) Lazarus Levi (1897 bis 1918) und Heinrich Schottland (1920 bis 1937).

Stellenangebote der jüdischen Gemeinde Frankenthal:

http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20168/Frankenthal%20Israelit%2016021922.jpg http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20168/Frankenthal%20BayrGZ%2001071928.jpg

aus der Zeitschrift "Der Israelit" vom 16.2.1922 und „Bayrische Israelitische Gemeindezeitung“ vom 1.7.1928

Um 1825 legte die Kultusgemeinde eine eigene Begräbnisstätte ganz in der Nähe des städtischen Friedhofs an; vorher hatte vermutlich der alte Heuchelheimer Friedhof als Begräbnisstätte gedient. Der 1917/1920 eingerichtete neue jüdische Friedhof lag ganz in der Nähe des alten.

Juden in Frankenthal:

        --- 1708 .......................... eine jüdische Familie,

    --- 1785 ..........................   8     “       “   n,

    --- 1801 ..........................  86 Juden,

    --- 1808 .......................... 107   “ (in 27 Familien)

    --- 1825 .......................... 148   “  ,

    --- 1871 .......................... 246   “ (ca. 3,5% d. Bevölk.),

    --- 1875 .......................... 292   “  ,

    --- 1900 .......................... 371   “ (ca. 2% d. Bevölk.),

    --- 1933 (Jan.) ................... 266   “  ,

    --- 1936 .......................... 158   “  ,

    --- 1937 .......................... 131   “  ,

    --- 1938 .......................... 111   “  ,

    --- 1940 (Jan.) ...................  40   “  ,

             (Nov.) ...................  keine.

Angaben aus: Karl Fücks/Michael Jäger, Synagogen der Pfälzer Juden, S. 79

und                 Walther Morlock, Die Geschichte der Frankenthaler Juden

Bildergebnis für frankenthal historisch

Zentrum von Frankenthal um 1900 (Abb. aus: frankenthaler-altertumsverein.de)

Als Folge der industriellen Entwicklung Frankenthals stieg auch die Zahl der jüdischen Einwohner an. Um die Mitte des 19.Jahrhunderts waren in Frankenthal überwiegend „Handelsjuden“ ansässig; um 1865 bestanden hier 17 Handelsbetriebe, die unterschiedliche Produkte vertrieben: Manufaktur- und Ellenwaren, Mehl, Hopfen, Wein, Vieh u.a.

                      

                               Kaufhaus Schweitzer & Wertheimer, Rathausplatz                                 Geschäftsannonce von 1892

Gegen Ende des 19.Jahrhunderts waren die Frankenthaler Juden weitestgehend in die kleinstädtische Gesellschaft integriert; ihre Angehörigen engagierten sich in kulturellen, karitativen und auch kommunalen Belangen.      

Zu Beginn der 1930er Jahre sah die berufliche Struktur der jüdischen Einwohner wie folgt aus: 51 Gewerbetreibende, 26 Kaufleute, fünf Rechtsanwälte, vier Ärzte, fünf Lehrer und zwei Arbeiter. Bereits Ende der 1920er Jahre war es zu ersten Ausschreitungen gegen Frankenthaler Juden gekommen; 1930 und 1932 ereigneten sich weitere Gewalttaten:  Fensterscheiben wurden eingeschlagen und ein jüdischer Bewohner körperlich misshandelt. Nach der NS-Machtübernahme wurden auch in Frankenthal jüdische Bewohner ausgegrenzt: so mussten auf „höhere Weisung“ jüdische Geschäfte gemieden werden; Verbote der städtischen Verwaltung beschnitten Juden in ihrer Bewegungsfreiheit. Aus der „Frankenthaler Zeitung” vom 26.8.1933: ... Durch eine Verfügung des ersten kommissarischen Bürgermeisters, Dr. Stepp, wurde im neuen städtischen Schwimmbad am Siegfriedsbrunnen Personen nichtarischer Abstammung der Zutritt verboten. ...”

In der Pogromnacht des November 1938 wurde die verschlossene Synagogentür von aus Ludwigshafen angereisten SA-Angehörigen aufgebrochen und im Inneren des Gebäudes Feuer gelegt; die Feuerwehr ignorierte das Verbot, den Brand nicht zu löschen, und rettete das Gebäude; allerdings war die Inneneinrichtung bereits vernichtet worden. Auch Wohnungen und Geschäften jüdischer Besitzer galten gewalttätige Anschläge; hier waren es vor allem einheimische Nationalsozialisten, die die jüdischen Bewohner in Angst und Schrecken versetzten; viele verbrachten die Nacht im Freien.

Aus einem Bericht des Polizeiamtes Frankenthal von Ende November 1938: "... Am 10.November 1938 brannte das Innere der hiesigen Synagoge. Am gleichen Tag zog die erregte Menschenmenge vor die jüdischen Geschäfte und Wohnungen und zerstörte die Einrichtungsgegenstände und das Wohnungsinventar. Der angerichtete Schaden beläuft sich in Frankenthal auf etwa 150.000 Mark. Auf Veranlassung der Geheimen Staatspolizei in Neustadt wurden hier 23 Juden in Schutzhaft genommen und anschließend nach dem Konzentrationslager Dachau verschubt. ... Die jüdischen Frauen und Kinder hatten es vorgezogen, am 10. des Monats Frankenthal zu verlassen. Sie hatten sich in das Rechtsrheinische begeben und hielten sich in der Hauptsache in Mannheim auf. Sie sind nun am 23. und 24.November 1938 zwecks Behebung ihrer Schäden und Instandsetzung ihrer Wohnungen wieder hier eingetroffen ..."

Im Jahre 1940 übernahm die Kommune Frankenthal das Synagogengebäude kostenlos von der sich auflösenden jüdischen Gemeinde. Bei einem Bombenangriff auf die Stadt (1943) wurde auch das Synagogengebäude weitestgehend zerstört, Anfang der 1950er Jahre die Ruine abgetragen.                         

                               Synagogenruine (Zeichnung aus: juden-in-frankenthal.de)

Bis Ende 1938 hatten die allermeisten Juden ihre Heimatstadt verlassen; etwa 120 Personen verzogen in deutsche Großstädte, etwa 80 gingen in die Emigration.Wem seine Emigration nicht gelang - es waren vor allem ältere Menschen -, wurde am 22.Oktober 1940 im Rahmen der sog. „Bürckel-Aktion“ nach Gurs deportiert; damit gab es keine jüdische Gemeinde mehr in Frankenthal. Von den 39 aus Frankenthal deportierten Juden überlebten nur sieben Personen; nur einer von ihnen kehrte nach Kriegsende nach Frankenthal zurück.

1959 fand vor dem Schwurgericht des Landgerichts Frankenthal der Prozess gegen sechs Hauptbeteiligte der Synagogenzerstörung statt, die zu Haftstrafen verurteilt wurden.

Auf Beschluss des Stadtrates wurde 1960 die Schnurgasse in „Synagogengasse“ umbenannt. Im Rahmen der 400-Jahr-Feier der Stadt Frankenthal enthüllte man am 9.November 1977 auf dem ehemaligen Synagogengelände in der Glockengasse eine Gedenktafel mit folgender Inschrift:

Im Bereich dieses Straßenzuges stand die Synagoge der Israelitischen Kultusgemeinde.

Die Synagoge, 1884 erbaut, wurde in der Nacht vom 9./ 10.November 1938

aus Haß in Brand gesetzt und im 2. Weltkrieg 1943 durch Bomben zerstört.

Der Stadtrat der Stadt Frankenthal stiftete diese Gedenktafel zum 400jährigen Stadtjubiläum.

In Würdigung des Wirkens und der Verdienste der ehemaligen jüdischen Mitbürger.

9.November 1977

Seit 1993 gibt es in Frankenthal den „Förderverein für jüdisches Gedenken“, der mit Ausstellungen, Lesungen, Gedenkveranstaltungen u.ä. die jüdische Geschichte Frankenthals im öffentlichen Bewusstsein halten will und sich für den Aufbau einer jüdischen Gedenkstätte am Ort einsetzt. Von der Geschichte der Frankenthaler Juden zeugen heute noch die beiden jüdischen Friedhöfe, die in den großen Frankenthaler Parkfriedhof integriert sind.

Mehr als 60 sog. „Stolpersteine“ erinnern mittlerweile an jüdische Frankenthaler, die in der NS-Zeit ermordet wurden; 2005 wurde mit der Verlegeaktion begonnen. Bei der 2013 erfolgten Verlegung war das hiesige Karolinen-Gymnasium aktiv; seitdem erinnern sog. „Stolpersteine“ an fünf ehemalige jüdische Schülerinnen und eine Lehrerin. 2016 fand eine letztmalige Verlegung statt.

File:Stolpersteine Dosenheimer in Frankenthal.jpg 

Stolpersteine in der Pilgerstraße (Aufn. Werner Schäfer) und Foltzring (Aufn. Förderverein, 2014)

Eine Straße ist nach Dr. Emil Rosenberg (geb. 1889), Landgerichtsrat in Frankenthal, benannt, der über Gurs nach Auschwitz deportiert wurde; sein weiteres Schicksal ist unbekannt.   

 Im pfälzischen Frankenthal wurde 1882 Ludwig Marum geboren. Nach seinem Jurastudium trat er 1907 in die SPD ein und ließ sich in Karlsruhe nieder. In der Revolution von 1918 war er eine Zentralfigur der badischen Landespolitik, indem er dort Vertreter aller politischen Richtungen für das gemeinsame Ziel des friedlichen Übergangs zu überzeugen versuchte. Nach 1928 gehörte Marum dem Deutschen Reichstag an. Ludwig Marum wurde 1934 im KZ Kislau (Baden) ermordet. Das Andenken an ihn wird von der SPD Karlsruhe mit einem jährlich vergebenen Preis bewahrt. Seit 1985 trägt das Gymnasium im nahen Pfinztal seinen Namen.

 

In Heuchelheim – wenige Kilometer nordwestlich Frankenthals – gab es einen (älteren) jüdischen Friedhof (unmittelbar angrenzend an den christlichen); Grabsteine findet man hier aber nicht mehr; diese wurden in der NS-Zeit abgeräumt.

Heute markiert ein Gedenkstein die einstige alte Begräbnisstätte (Aufn. Förderverein für jüdisches Gedenken, Frankenthal)

Der neue israelitische Friedhof befindet sich nördlich der Ortschaft; dieser wurde von 1825 bis in die 1930er Jahre belegt. Hier wurden Verstorbene der in Heuchelheim und den umgebenden Orten lebenden jüdischen Familien (aus Beindersheim, Dirmstein, Gerolsheim, Heßheim, Laumersheim, Obersülzen u.a.) beigesetzt. Bis zur Anlegung eines eigenen Friedhofs fanden hier auch Frankenthaler Juden ihr Grab.

Auf dem ca. 2.400 m² großen Gelände stehen derzeit noch ca. 120 Grabsteine.

http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20362/Heuchelfheim%20Friedhof%20DSC04441.jpg http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20168/Heuchelheim%20Friedhof%20152.jpg

(Neuer) jüdischer Friedhof in Heuchelheim (Aufn. links: Werner Schäfer, 2014 und Aufn. rechts: J. Hahn, 2008)

Weitere Informationen:

Anna Maus, Die ersten Juden kamen im Jahre 1772 nach Frankenthal, in: Die Rheinpfalz (Ausgabe Frankenthal) No. 62 vom 14.3.1962

Ernst-Wilhelm Lamann, Die Geschichte der Juden in der Pfalz und insbesondere in Frankenthal, in: “Frankenthal, einst und jetzt”, Heft 2/1963, S. 2 - 7

Anna Maus, Die Geschichte der Stadt Frankenthal und ihrer Vororte, Frankenthal 1969, S. 136 f.

Schicksale Frankenthaler Juden, in: “Frankenthal, einst und jetzt”, Heft 3/1971, S. 1 - 3

Karl Huther, Paula Fischer geb. Thalmann. Der tragische Lebensweg einer Frankenthalerin jüdischen Glaubens, in: Zeitschrift “Frankenthal, einst und jetzt”, Heft 3/1974, S. 6 - 12

Ernst Merkel, Unter Fürstenwillkür und ‘Berufsverbot’. Juden in Alt-Frankenthal, in: Die Rheinpfalz (Ausgabe Frankenthal) vom 9.11.1978

Ernst Merkel, Die Wormser Juden und Frankenthal. Ein Beitrag zu den wirtschaftlichen Beziehungen beider Städte und zu der Judenvertreibung von 1614/15, in: Der Wormsgau 13 (1979/1981), S. 95 - 102

Wolfgang Bressler, Zur Geschichte des Gotteshauses der israelitischen Kultusgemeinde Frankenthal, in: “Frankenthal, einst und jetzt”, Heft 1/1981, S. 22 - 24

Walther Morlock, Die Geschichte der Frankenthaler Juden, in: “Die Rheinpfalz - Frankenthaler Zeitung” (sechs Ausgaben April/Mai 1981)

Ernst Merkel, Juden in Frankenthal von 1623 - 1689, in: Zeitschrift “Frankenthal, einst und jetzt”, Heft 1/1982, S. 15 ff.

Peter Lüdke, Eine Ausstellung zur Geschichte der Juden in Frankenthal, in: Zeitschrift “Frankenthal, einst und jetzt”, Heft 1/1982, S. 19 ff.

Ernst Merkel, Die Vor- und Frühgeschichte der israelitischen Gemeinde zu Frankenthal, in: “Frankenthal, einst und jetzt”, Heft 1/1985, S. 19 - 22

Karl Fücks/Michael Jäger, Synagogen der Pfälzer Juden. Vom Untergang ihrer Gotteshäuser und Gemeinden, Hrg. Jüdische Kultusgemeinde der Rheinpfalz, Neustadt/Weinstraße 1988, S. 76

Hermann Arnold, Juden in der Pfalz - Vom Leben pfälzischer Juden, Pfälzische Verlagsanstalt, Landau/Pfalz 1988

Alfred Hans Kuby (Hrg.), Juden in der Provinz. Beiträge zur Geschichte der Juden in der Pfalz zwischen Emanzipation und Vernichtung, Verlag Pfälzische Post, Neustadt a.d.Weinstraße 1989

Alfred Hans Kuby (Hrg.), Pfälzisches Judentum gestern und heute. Beiträge zur Regionalgeschichte des 19./20.Jahrhunderts, Verlag Pfälzische Post, Neustadt a.d.Weinstraße 1992

Gabi Steinmacher, Der Förderverein für jüdisches Gedenken in Frankenthal e.V., in: SACHOR - Beiträge zur jüdischen Geschichte und zur Gedenkstättenarbeit in Rheinland-Pfalz, Heft 16/1998, S. 66 f.

Gerhard Nestler, Synagogenbrand nur Auftakt für Gewaltorgie der Nazis, in: “Die Rheinpfalz - Frankenthaler Zeitung” vom 7.11.1998

Bernhard Kukatzki/Mario Jacoby, Die jüdischen Friedhöfe in Heuchelheim bei Frankenthal. Begräbnisstätte für Beindersheim, Dirmstein, Frankenthal, Gerolsheim, Großkarlbach, Heßheim, Heuchelheim, Laumersheim, Obersülzen und Weisenheim am Sand, Schifferstadt 2002

Bernhard Kukatzki, Die jüdischen Friedhöfe in Heuchelheim, in: Ludwigshafen. Heimatjahrbuch 19/2003, S. 23 ff.

Monika Pohl, Ludwig Marum. Ein Sozialdemokrat jüdischer Herkunft und sein Aufstieg in der badischen Arbeiterbewegung 1882 – 1919, in: Forschungen und Quellen zur Stadtgeschichte, Band 8, Karlsruhe 2003, S. 27 – 46

Gerhard Nestler, Frankenthal unterm Hakenkreuz. Eine pfälzische Stadt in der NS-Zeit, hrg. im Auftrage der Stadt Frankenthal (Pfalz), Ludwigshafen 2004

Stefan Fischbach/Ingrid Westerhoff (Bearb.), “ ... und dies ist die Pforte des Himmels “. Synagogen. Rheinland-Pfalz Saarland, Hrg. Landesamt für Denkmalpflege, Mainz 2005, S. 153/154

Frankenthal, in: alemannia-judaica.de (mit zahlreichen Text- u. Bilddokumenten zur jüdischen Ortshistorie)

Otmar Weber, Die Synagogen in der Pfalz von 1800 bis heute. Unter besonderer Berücksichtigung der Synagogen in der Südwestpfalz, Hrg. Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Pfalz (Landau), Dahn 2005, S. 71/72

Monika Pohl, „Meine Freiheit können sie mir nehmen, aber nicht meine Würde und meinen Stolz“ – Der Sozialdemokrat jüdischer Herkunft Ludwig Marum (1882 – 1934), in: Jüdisches Leben in Baden von 1809 bis 2009. 200 Jahre Oberrat der Israeliten Badens, Verlag Jan Thorbecke, Ostfildern 2009, S. 129 – 139

Homepage des Fördervereins für jüdisches Gedenken Frankenthal (Anm.: mit zahlreichen Informationen), online abrufbar unter: juden-in-frankenthal.de

Volker Christmann/Edgar J. Hürkey/Gerhard Nestler/Dieter Schiffmann/Theo Wieder, Frankenthal. Die Geschichte einer Stadt, hrg. im Auftrag der Stadt Frankenthal (Pfalz), Frankenthal (Pfalz) 2013, S. 613 ff.  

Auflistung der in Frankenthal verlegten Stolpersteine, online abrufbar unter: wikipedia.org/wiki/Liste_der_Stolpersteine_in_Frankenthal_(Pfalz)

Gerhard Nestler, Archivar der Stadt Frankenthal, hate noch weitere Aufsätze zur jüdischen Geschichte Frankenthals verfasst