Emmendingen (Baden-Württemberg)

Datei:Emmendingen in EM.svg Emmendingen ist eine Stadt mit derzeit ca. 28.000 Einwohnern im Südwesten Baden-Württembergs - etwa 15 Kilometer nördlich von Freiburg im Breisgau gelegen (Karte Hagar, 2010, aus: commons.wikimedia.org, CC BY-SA 3.0).

Seit dem hohen Mittelalter waren Juden im Emmendinger Raume ansässig; ob auch in Emmendingen selbst bereits zu diesem Zeitpunkt Juden siedelten, ist allerdings fraglich. Als sicher gilt, dass der Markgraf Ernst von Baden-Durlach Mitte des 16.Jahrhunderts aus Vorderösterreich vertriebenen Juden im badischen Oberland, so auch in Emmendingen Schutz und Aufnahme anbot. Ein erster Beleg für ihre Existenz in der Stadt findet sich allerdings erst in den Jahren nach dem Dreißigjährigen Krieg, als zwei Juden die Aufenthaltsgenehmigung für Emmendingen erhielten. Ob ihre Ansässigkeit aber dauerhaft war, kann nicht belegt werden.

1716 gilt als Geburtsstunde der jüdischen Gemeinde Emmendingens; denn in diesem Jahre ließ die kleine Stadt - auf Anordnung des Markgrafen Karl Wilhelm - fünf aus dem schweizerischen Thurgau vertriebene jüdische Familien zuziehen. Dass sie in Emmendingen Asyl fanden, verdankten sie dem „Schutzjuden“ und Unternehmer Josle Breisach, der ihnen Arbeit gab. Sie mussten Schutzgeld und andere Zahlungen an die Obrigkeiten leisten. Um aber eine ungehemmte Zuwanderung von Juden zu verhindern, wurden die Schutzgelder später kräftig erhöht und die Aufnahmebedingungen verschärft.

Ihren Lebensunterhalt verdienten die Juden damals überwiegend im Viehhandel und im oft damit verbundenen Kreditgeschäft, zudem im lokalen Handel mit Landesprodukten. Bis zum Beginn des 19.Jahrhunderts waren bereits zehn jüdische Großfamilien in Emmendingen ansässig. Gegen Ende des Jahrhunderts machte der jüdische Bevölkerungsanteil fast 12% der Emmendinger Bevölkerung aus.

Bereits gegen Mitte des 18.Jahrhunderts besaß die Emmendinger Judenschaft eine Synagoge in der Kirchstraße; zuvor war ein Betraum in einem Hause eines jüdischen Händlers genutzt worden.

 alte Synagoge in der Kirchstraße (Aufn. Jüd. Gemeinde Emmendingen)

   neue Synagoge (Aufn. Hirsmüller)

In den 1820er Jahren wurde dann eine neue Synagoge gebaut, um den Ansprüchen der wachsenden Zahl der Gemeindemitglieder zu entsprechen (siehe Abb. oben). Die alte Synagoge diente in der Folgezeit als Gemeindehaus mit Kantorenwohnung und Unterrichtsräumen.

           aus der Zeitschrift „Der Israelit“ vom 9.Mai 1877

In unmittelbarer Nähe der Synagoge (am Mühlenbach) errichtete die Gemeinde um 1840 eine Mikwe, die dann etwa sechs Jahrzehnte in Benutzung war.

Beerdigten die Emmendinger Juden ihre Verstorbenen bis ca. 1720 auf dem jüdischen Friedhof in Sulzburg, so erwarben sie in der Folgezeit ein Feldstück und legten hier ihre Begräbnisstätte an; auf dieser wurden auch Glaubensgenossen aus Eichstett, Ihringen, Niederemmendingen und bis 1870 auch aus Freiburg beerdigt.

http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%2033/Emmendingen%20Friedhof%20a153.jpg Teilansicht des älteren Friedhofs (Aufn. J. Hahn, 2003)

Gegen Ende des 19.Jahrhunderts wurde ein neuer jüdischer Friedhof angelegt; er befand sich unmittelbar neben dem christlichen. Zur jüdischen Gemeinde gehörten auch die wenigen Familien aus Kenzingen.

Juden in Emmendingen:

         --- 1716 ...........................   5 jüdische Familien,

    --- 1738 ...........................   8   “         “    ,

    --- um 1800 ........................  10   “         “    ,

    --- 1801 ........................... 158 Juden,

    --- 1825 ........................... 204   “  (ca. 9% d. Bevölk.),

    --- 1842 ........................... 210   “  ,

    --- 1875 ........................... 406   “  (ca. 12% d. Bevölk.),

    --- 1895 ........................... 408   “  ,

    --- 1900 ........................... 369   “  (ca. 6% d. Bevölk.),

    --- 1910 ........................... 351   “  (ca. 4% d. Bevölk.),

    --- 1925 ........................... 364   “  ,

    --- 1933 ........................... 296   “  ,

    --- 1939 ........................... 138   “  ,

    --- 1940 (Dez.) ....................  keine.

Angaben aus: F.Hundsnurscher/G.Taddey, Die jüdischen Gemeinden in Baden - Denkmale, ..., S. 75

http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%2029/Emmendingen%20Synagoge%20130.jpg Schlossplatz mit Synagoge halblinks (Aufn. Jüd. Gemeinde Emmendingen)

Die Emmendinger Juden bestritten zu Beginn der NS-Zeit ihren Lebensunterhalt vor allem als Viehhändler; doch gab es auch einige jüdische Einzelhandelsgeschäfte und industrielle Unternehmen wie eine Schuhfabrik oder eine Weinbrennerei.

Gewerbliche Anzeigen des Ladengeschäfts von Moritz Günzburger http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20140/Emmendingen%20Israelit%2011051891.jpg http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20191/Emmendingen%20Israelit%2017021904.jpg

                  Geschäftsanzeigen von 1924

Bereits in den Jahren vor der NS-Machtübernahme gab es in Emmendingen Zeichen antisemitischer Hetze (Schmierereien an Gebäuden); da diese von vielen jüdischen Bürgern als Bedrohung empfunden wurde, verließen im Zeitraum von 1925 bis 1933 bereits mehr als 60 Juden ihre Heimatstadt. Am 1.4.1933, dem reichsweiten Boykotttag, veröffentlichte die NSDAP-Ortsgruppe namentlich alle jüdischen Geschäfte und Unternehmen in Emmendingen, um „arische“ Käufer am Einkauf zu hindern; allerdings soll der Boykott bei der Bevölkerung kaum Beachtung gefunden haben. Der Emmendinger Gemeinderat beschloss im Mai 1933, Juden in der öffentlichen Badeanstalt nur noch zu festgelegten Zeiten zu dulden. Ein Jahr später ordnete der dortige Schulrat an, alle jüdischen Kinder aus den einzelnen Klassen herauszunehmen und dafür eine eigene Klasse einzurichten - diese Anordnung griff den bis dato reichsweit geltenden Gesetzen bereits vor. Seit 1936 durften Juden dann auch nicht mehr auf dem Krämermarkt ihre Produkte anbieten.

In der Reichspogromnacht wurde die Emmendinger Synagoge am Schlossplatz zerstört; Bänke und sonstiges brennbares Inventar wurden von Angehörigen der SA- und SS-Reserve ins Freie geschleppt, auf einen Haufen geworfen und angezündet. Da eine Sprengung nicht erfolgreich war, wurde das noch 1923 umgebaute Synagogengebäude im städtischen Auftrag abgerissen. Auch das jüdische Gemeindehaus wurde geplündert und das Inventar verbrannt; das Gebäude blieb aber baulich erhalten. Am gleichen Tag wurden auch die jüdischen Friedhöfe zerstört. Einige jüdische Männer wurden ins KZ Dachau gebracht; einer wurde dort ermordet.

Etwa zwei Drittel der Emmendinger Juden gelang es, sich ins Ausland - vor allem in die USA - zu retten. Mitte Oktober 1940 wurden die noch in Emmendingen verbliebenen Juden - gemeinsam mit anderen badischen und pfälzischen Juden - ins französische Lager Gurs verschleppt. Von den 66 abtransportierten Juden haben nur 18 das Kriegsende erlebt; die anderen starben in Gurs bzw. wurden in Vernichtungslagern im besetzten Osteuropa ermordet. Mindestens 68 gebürtige jüdische Bürger Emmendingens wurden Opfer der „Endlösung“.

Nur ein einziges Mitglied der jüdischen Gemeinde überlebte Auschwitz und kehrte nach Kriegsende nach Emmendingen zurück.

Am Standort der ehemaligen Synagoge am Schlossplatz erinnert seit 1968 eine Gedenktafel an die einstige jüdische Gemeinde Emmendingens.

Auf diesem Platz stand die

SYNAGOGE

der ehemaligen israelitischen Kultusgemeinde.

Sie wurde kurz nach der im Jahre 1716 erfolgten Gründung der Gemeinde eingerichtet.

1821 neu erbaut - 1922/23 erweitert - 1938 zerstört

Der Inschriftentext fand aber nicht allgemeine Zustimmung, sodass Jahrzehnte später eine zweite Inschrift angebracht wurde, deren Text lautet:

Die Synagoge wurde in der Zeit des Nationalsozialismus am 10.November 1938

von Emmendinger Bürgern demoliert und niedergerissen.

Die Jüdische Gemeinde wurde ausgelöscht.

Zum Gedenken an die Leiden der Emmendinger Juden

und als Warnung vor jedem Rückfall in Faschismus und Rassenwahn.

Im Jahre 1988

Bei der Erneuerung des Synagogenplatzes 1994 wurden die Umrisse der zerstörten Synagoge markiert. 

http://www.alemannia-judaica.de/images/Images1/ajem5.jpg Das 1997 eröffnete Jüdische Museum Emmendingen befindet sich im Gebäude, in dem im Kellergeschoss eine Mikwe untergebracht war. Es es ist das einzige noch erhaltene Ritualbad in Baden-Württemberg aus dem 19. Jahrhundert, das sich in einem Privathaus (in der Kirchstraße) befand. Eine 2017 eröffnete Dauerausstellung zur jüdischen Geschichte Emmendingens von 1716 bis 1940 informiert den Besucher. Zudem werden im Museum einige Exponate zum jüdischen Kultus- und Alltagsleben gezeigt. Das heutige Museum versteht sich als Ort des Erinnerns, Gedenkens, Lernens und der Begegnung mit jüdischem Leben. Die Trägerschaft des Museums in Emmendingen liegt beim Verein für jüdische Geschichte und Kultur Emmendingen e.V.

1995 wurde die Jüdische Gemeinde Emmendingen neu begründet als Folge des Zuzugs jüdischer Emigranten aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion. Die Stadtverwaltung erklärte sich bereit, der neu gegründeten jüdischen Gemeinde das Gebäude der alten Synagoge zu überlassen. Nach einem aufwändigen Umbau nutzt die Kultusgemeinde seit 1999 das Gebäude in der Kirchstraße 11 für ihre Zwecke; dieses wurde 2006 nach dem langjährigen Gemeindevorsteher Simon Veit (1880-1930), der nach Gurs verschleppt und ermordet wurde, "Simon-Veit-Haus" benannt. Als Betsaal und Gemeindezentrum konnte ein Gebäude in der Stadt angemietet werden. Im Frühjahr 2000 wurde der Gemeinde der Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts verliehen.

Betraum über den Dächern Emmendingens (Aufn. Markus Zimmermannn)

                                Einbringen der Thora-Rolle (Aufn. Jüd. Gemeinde Emmendingen, 2001) 

Gesetzestafeln über dem Thoraschrein (Aufn. Monika Miklis)

2012 gehörten der Jüdischen Gemeinde Emmendingen knapp 300 Personen an; sie leben in Städten und Ortschaften der beiden Landkreise Emmendingen und Ortenau.

Im Jahre 2016 feiert die Gemeinde „300 Jahre jüdisches Leben in Emmendingen“. Gegen Ende des Festjahres sollen neue Räumlichkeiten im erweiterten Gemeindezentrum zur Verfügung stehen.

http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20196/Emmendingen%20Denkmal%20N01.jpg Seit 2007 erinnert auf dem Schlossplatz ein von Schülern der Gewerblichen Schulen Emmendingens entworfenes Mahnmal an die nach Gurs deportierten Juden der Stadt (Aufn. aus: mahnmal-projekt.de). Eine Doublette des Denkmals befindet sich auf dem Gelände der Gedenkstätte für die deportierten badischen Juden in Neckarzimmern.

 

In Kenzingen - nordwestlich von Emmendingen gelegen - ist eine jüdische Gemeinde im 14.Jahrhundert nachweisbar, deren Angehörige Opfer des Pestpogroms (1348/1349) geworden sind. Jahrzehnte später lebten vereinzelt erneut Juden im Ort, ehe sie gegen Mitte des 16.Jahrhunderts endgültig vertrieben wurden. Erst in der zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts ließen sich wieder vereinzelt jüdische Familien in Kenzingen nieder, ohne allerdings eine autonome Gemeinde zu bilden; sie waren der Kultusgemeinde Emmendingen angeschlossen. Um 1910 lebten im Ort ca. 30 Personen mosaischen Glaubens. Neben dem Ladengeschäft von Siegfried Dreifuß (Brotstraße) besaß Michael Epstein am Kirchplatz einen Viehhandel.

1940 wurden die letzten drei hier wohnenden Juden nach Gurs deportiert.

Drei „Stolpersteine“ in der Brotstraße (aus: badische-zeitung.de)

Jugendliche der beiden christlichen Kirchengemeinden schufen den Memorialstein, der den wenigen ehemaligen jüdischen Bewohnern Kenzingens gewidmet ist.

                        Memorialstein in Kenzingen (Abb. aus: mahnmal-neckarzimmern.de)

 

In Denzlingen – etwa sechs Kilometer südlich von Emmendingen – erinnern seit 2018 drei sog. „Stolpersteine“ an zwei ehemalige nicht-jüdische Einwohner und an einen polnischen Kriegsgefangenen/Zwangsarbeiter, der 1943 in Denzlingen erschossen wurde.

Bildergebnis für Denzlingen stolpersteine Bildergebnis für Denzlingen stolpersteine Bildergebnis für Denzlingen stolpersteine Abb. aus: denzlingen.de

Weitere Informationen:

F.Hundsnurscher/G.Taddey, Die jüdischen Gemeinden in Baden - Denkmale, Geschichte, Schicksale, Hrg. Archivdirektion Stuttgart, Kohlhammer Verlag, Stuttgart 1968, S. 74 - 77

Karl Zeis, Die israelitische Privatschule in Emmendingen, in: Emmendinger Heimatkalender 1970, S. 46 f.

Helmut Eschwege, Die Synagoge in der deutschen Geschichte - Eine Dokumentation, VEB Verlag der Kunst Dresden 1980, S. 148/149

Karl Günther (Red.), Jüdische Familien in der Unterstadt (Nieder-Emmendingen), in: Nieder-Emmendingen – Erinnerungen an ein Dorf, 1983, S. 37 - 39

Mehrere Artikel aus “Rebland-Kurier” aus November/Dezember des Jahres 1988

Joachim Hahn, Erinnerungen und Zeugnisse jüdischer Geschichte in Baden-Württemberg, Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1988, S. 162 - 164

Klaus Teschemacher, Juden in Emmendingen von 1716-1862, in: Jahrbuch des Landkreises Emmendingen für Kultur und Geschichte 3/1989

Hubert Schilling, Juden in Emmendingen von 1862-1933, in: Jahrbuch des Landkreises Emmendingen für Kultur und Geschichte 3/1989

Rosemarie Schwemmer, Die jüdischen Friedhöfe in Emmendingen. Eine regionalgeschichtliche Untersuchung mit didaktischer Perspektive (unveröffentlicht), Hausarbeit zur 1.Staatssprüfung für das Lehramt an Grund- u. Hauptschulen, Freiburg 1989

Gerhard Behnke (Hrg.), Das Geheimnis der Versöhnung ist Erinnerung, Emmendingen 1989

Klaus Teschemacher, Juden in Emmendingen 1716 bis 1782, in: ‘s eige zeige’. Jahrbuch des Landkreises Emmendingen 3/1989, S. 117 - 125

Gerhard Behnke, Dokumentation zum Besuch der ehemaligen jüdischen Mitbürger in Emmendingen im Mai/Juni 1989, Hrg. Stadt Emmendingen

Karl Günther, Jechiel, Sohn des Mose Eli – Daniel Heilbronn. Aus den Anfängen der Jüdischen Gemeinde Emmendingen, in: Emmendinger Heimatkalender 1990, S. 88 - 93

Karl Günther, Symbole auf jüdischen Grabsteinen am Beispiel des alten jüdischen Friedhofs in Emmendingen, in: Emmendinger Heimatkalender 1991, S. 57 – 63

Karl Günther (Red.), Laubhütten in Nieder-Emmendingen, in: Emmendinger Heimatkalender 1992, S. 44 - 48

Karl Günther, Emmendinger Juden auf dem alten Friedhof in Emmendingen, in: ‘s eige zeige’. Jahrbuch des Landkreises Emmendingen 7/1993, S. 27 - 64 (Teil 1) und 8/1994, S. 27 - 63 (Teil 2)

Monika Preuß (Bearb.), Der alte jüdische Friedhof in Emmendingen, Unveröffentlichte Grunddokumentation des Landesdenkmalamtes Baden-Württemberg, 1997

Michaela Schmölz-Häberlein, Zwischen Integration und Ausgrenzung: Juden in der oberrheinischen Kleinstadt Emmendingen 1680 - 1800, in: R.Kiessling/S.Ullmann (Hrg.), Landjudentum im deutschen Südwesten während der Frühen Neuzeit, Berlin 1999, S. 363 - 397

Carola Grasse/ Helmut R. Merz/Christa Rutz, Jüdisches Leben in Emmendingen - Orte, Schauplätze, Spuren, in: Reihe Orte jüdischer Kultur, Haigerloch 2001

Carola Grasse, Das Jüdische Museum in Emmendingen, in: Orte des Gedenkens und Erinnerns in Baden-Württemberg, Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, 2007, S. 95 - 99

Joachim Hahn/Jürgen Krüger, “Hier ist nichts anderes als Gottes Haus ...” Synagogen in Baden-Württemberg, Teilband 2: Orte und Einrichtungen, Konrad Theiss Verlag GmbH, Stuttgart 2007, S. 106 – 108

Erster Preis für Gurs-Mahnmal-Projekt, in: „Badische Zeitung“ vom 27.4.2007

Jüdisches Leben in Baden von 1809 bis 2009. 200 Jahre Oberrat der Israeliten Badens, Verlag Jan Thorbecke, Ostfildern 2009, S. 195 – 202

Alice Dreifuß-Goldstein, Normale Bürger - widrige Zeiten, Hartung-Gorre Verlag, Konstanz 2009 (Autobiographie in deutscher Übersetzung)

Karl Günther, Die jüdische Gemeinde, in: Geschichte der Stadt Emmendingen, Band 2, Emmendingen 2011, S. 589 – 724

Christiane Twiehaus, Synagogen im Großherzogtum Baden (1806-1918). Eine Untersuchung zu ihrer Rezeption in den öffentlichen Medien, in: Schriften der Hochschule für jüdische Studien Heidelberg, Heidelberg 2012, S. 195 - 197

Emmendingen, in: alemannia-judaica.de (Anm.: ausführliche Dokumentation auf mehreren Seiten)

Kenzingen (Kreis Emmendingen), in: alemannia-judaica.de

Neuer jüdischer Friedhof in Emmendingen, in: alemannia-judaica.de (mit Bildmaterial)

Gerhard Walser (Red.), Stolpersteine zum Gedenken an den Holocaust – auch in Emmendingen ?, in: „Badische Zeitung“ vom 26.11.2013

Gerhard Walser (Red.), Stolpersteine sind nicht erwünscht, in: „Badische Zeitung“ vom 27.11.2013

Anja Bochtler (Red.), Zuhause im Turm – Die jüdische Gemeinde feiert ihre 300jährige jüdische Tradition in der Stadt, in: „Jüdische Allgemeine“ vom 6.5.2016

Markus Zimmermann (Red.), „Aus jüdischer Sicht ein heiliges Buch“ - Friedhofsbuch des Neuen jüdischen Friedhofs vorgestellt, in: „Badische Zeitung“ vom 27.12.2016

Karl Günther (Bearb), Friedhofsbuch des Neuen jüdischen Friedhofs in Emmendingen, Emmendingen 2016

Anita Rüffer (Red.), Das Jüdische Museum in Emmendingen lohnt einen Besuch, in: „Badische Zeitung“ vom 13.2.2017

Markus Zimmermann (Red.), Die Mikwe rückt in den Fokus, in: „Badische Zeitung“ vom 11.11.2017

Michael Masson (Red.), Kenzinghen. „Man traute sich kaum auf die Straße“, in: „Lahrer Zeitung“ vom 2.11.2018

Schülergruppe des Gymnasiums Kenzingen (Bearb.), Jüdisches Leben rund um das Gymnasium Kenzingen – damals und heute, Broschüre 2018