Parchim (Mecklenburg-Vorpommern)

Parchim ist heute mit knapp 20.000 Einwohnern die Kreisstadt des Landkreises Ludwigslust-Parchim; sie liegt ca. 40 Kilometer südöstlich der Landeshauptstadt Schwerin.

Bereits im späten Mittelalter lebten jüdische Familien in Parchim; deren erstmalige Erwähnung reicht ins Jahr 1267 zurück. Sie bildeten die älteste und im 13.Jahrhundert vermutlich die größte organisierte jüdische Gemeinde auf dem Boden von Mecklenburg. Diese verfügte über eine Synagoge und einen eigenen Friedhof vor dem Kreuztor. Die Familien wohnten im „Judenviertel“, der heutigen Lindenstraße, und lebten vom Geldverleih. Um 1350 mussten sie die Stadt verlassen, kehrten aber nach einigen Jahrzehnten wieder zurück. 1492 wurden nach dem sog. „Hostienschändungs-Prozess“ in Sternberg alle Juden aus Mecklenburg vertrieben.

Erst 250 Jahre später siedelten sich mehrere jüdische Familien erneut in der Stadt Parchim an; es handelte sich um fünf Familien, die im Jahre 1754 mit Schutz- und Handelssprivilegien des mecklenburgischen Landesherrn ausgestattet worden waren. Sie richteten in Parchim eine Wollwarenmanufaktur ein. Trotz Widerstand des Parchimer Rates zogen weitere Schutzjuden nach. Ihren Lebensunterhalt verdienten sie dann im ambulanten Hausierhandel oder im stationären Ladenhandel.

In den 1760er Jahren erhielten die Parchimer Juden die herzogliche Genehmigung, in einem abseits gelegenen Haus eine Synagoge und einen Schulraum einzurichten. Nachdem die Gemeinde 1823 ein Grundstück in der heutigen Rosenstraße erworben hatte, errichtete man hier ein Fachwerkgebäude, das die neue Synagoge beherbergte. „ ... Im Jahr 1823 ist hier die neu erbaute Synagoge am 29.August mit vieler Feierlichkeit durch den aus Hamburg berufenen Prediger Dr. Kley eingeweiht worden. Die ganze israelitische Gemeinde unserer Stadt und eine große Anzahl Christen nahm Teil an der Ceremonie, welche diesen Tempel des Herrn durch Gesang und kräftigen Vortrag des Redners auf eine erhabenden Gegenstandes würdige Weise und zu allgemeiner Erbauung der Anwesenden vollzogen wurde.” Als die Gemeinde sich vergrößert hatte, wurde eine neue Synagoge gebaut, die 1883 eingeweiht wurde. In den Räumen der Synagoge erhielten die jüdischen Kinder auch Religionsunterricht.

Der mittelalterliche Begräbnisplatz in Parchim lag außerhalb der Stadtmauer vor dem Kreuztor; der älteste lesbare Grabstein trägt die Jahreszahl 1304. Eine zweite Begräbnisstätte wurde der Parchimer Judenschaft gegen Ende des 17.Jahrhunderts auf einem Grundstück am Westufer des Wockersees, am Voigtsdorfer Weg, zugewiesen; der Herzog hatte den Parchimer Bürgermeister beauftragt, „einen von der Stadt entlegenen Platz, zu Beerdigung ihrer Leichen, anweisen möget. Das Gelände wurde später mehrfach erweitert. Die letzte Beerdigung fand hier 1937 statt.                         

Juden in Parchim:

        --- um 1760 ..................   2 jüdische Familien,

    --- um 1765 ..................   8   “         “    ,

    --- 1800 .....................  10   “         “    ,

    --- 1813 .....................  14   “         “    ,

    --- 1830 ..................... 107 Juden (in 20 Familien),

    --- 1843 ..................... 102   “  ,

    --- 1863 .....................  97   “  ,

    --- 1900 ................ ca.  100   “  ,*     * incl. umliegender Ortschaften

    --- 1913 .....................  64   “  ,

    --- 1925 .....................  80   “  ,

    --- 1933 ................. ca.  50   “  ,

    --- 1935 .....................  35   “  ,

    --- 1937 (Jan.) ..............  23   "  ,

    --- 1939 .....................  12   “  ,

    --- 1941 (Mai) ...............   7   “  .

Angaben aus: Helmut Eschwege, Geschichte der Juden im Territorium der ehemaligen DDR, Band III, S. 1049 f.

und                 Doreen Frank, Jüdische Familien in Parchim

Geschichte Parchimer Rathaus  Abb. aus: parchim.m-vp.de/geschichte-parchimer-rathaus/

Die Juden Parchims waren zumeist kleine Geschäftsleute; eine Familie besaß ein Kaufhaus, eine andere betrieb eine Tuchfabrik.

Kaufhaus Hirsch Ascher, Lindenstraße (hist. Aufn., um 1920) 

Zu Beginn der NS-Zeit war die Zahl der jüdischen Einwohner auf ca. 45 Personen zurückgegangen, vermutlich auch eine Folge antisemitischer Strömungen in der Region.

                   Über die Boykott-Aktion in Parchim berichtete der „Niederdeutsche Beobachter” Anfang April 1933:

Die Antijudabewegung

Parchim. Die SA-Männer, die als Wache für die jüdischen Geschäfte gestellt sind, tun ruhig und diszipliniert ihren Dienst, obgleich einige Juden es sich angelegen sein lassen, provozierend zu wirken. Besonders tut sich hierbei der Inhaber des Kaufhauses Ehrlich, Jud Lißner, hervor. Die Kunden, die zu ihm kommen, werden mit Zigarren, Schokolade usw. bedacht; Stichproben ... ergaben, daß die ‘Kunden’ große Pakete ‘gekauft’ hatten, die aus Holzwolle und Packpapier bestanden. Die Angehörigen seiner Angestellten beleben das Geschäft, damit es so aussieht, als wäre viel Publikum im Laden. ... auch die marxistisch verseuchten Volksgenossen, die jetzt noch zu ihm rennen, werden einmal erkennen, was die jüdische Hetzpropaganda gerade dem deutschen Arbeiter schadet.

Trotz generalstabsmäßiger Planung hatte die „Aktion“ in Parchim nicht den von der NSDAP gewünschten Erfolg. Viele Bewohner verhielten sich abwartend bzw. ließen sich nicht von ihren Einkäufen abhalten. Im Vorfeld des Nürnberger Parteitages kam es in Parchim erneut zu antijüdische Maßnahmen: So wurden im August 1935 alle jüdischen Bewohner der Kleinstadt aufgegriffen und im städtischen Gefängnis festgesetzt, kurz darauf aber wieder freigelassen. Die deutschen „Volksgenossen“ wurden nun stärker unter Druck gesetzt, künftig jüdische Geschäfte völlig zu meiden; so verbot am 15.9.1935 der Parchimer Bürgermeister allen Rentenempfängern den Einkauf in jüdischen Geschäften; bei Zuwiderhandlung drohte er mit der Einstellung der Rentenzahlungen. Den jüdischen Friedhof am Wockersee schändeten „unbekannte Täter“ im Sommer 1936. Während des Novemberpogroms von 1938 wurde die Inneneinrichtung der Synagoge restlos zerstört. Die herausgerissenen Kultgegenstände verbrannten fanatisierte NSDAP-Angehörige anschließend auf dem Moltkeplatz. Das Synagogengebäude, einen Fachwerkbau, musste die Parchimer Judenschaft auf eigene Kosten entfernen lassen. Danach wurde das Synagogengrundstück zwangsweise an die Kommune veräußert.

Aus der „Parchimer Zeitung“ vom 11.11.1938:

Vergeltung für Judas Mord

... Auch in Parchim war es bereits in den frühen Morgenstunden des Donnerstags zu vereinzelten Vorgehen gegen jüdische Wohnungen gekommen. Ein paar Fensterscheiben gingen zum Teufel - aber den Juden selbst wurde kein Haar gekrümmt. Trotzdem schritt die Polizei zum Schutze der Juden ein und nahm sie in Schutzhaft. Im Laufe des Tages kam es erneut zu Demonstrationen. Vor allem mußte die Synagoge in der Rosenstraße beseitigt werden. Dies geschah, denn die Masse räumte den Raum aus und verbrannte die ritualen Kultgegenstände auf dem Moltkeplatz. Auch gegen Wohnungen von Juden ging die empörte Menge vor und ließ die Juden wissen, daß ihr Verbleiben unerwünscht ist.

Der jüdische Friedhof war während des Novemberpogroms verwüstet worden. Die NS-Behörden sperrten nun den Friedhof für weitere Beerdigungen, sodass Verstorbene zur Beisetzung nach Hamburg gebracht werden mussten.

Die Parchimer Tuchfabrik der Gebrüder Gumpert, die Kaufhäuser Ascher und Ehrlich sowie andere Betriebe jüdischer Eigentümer waren bereits vorher „arisiert“ worden. 1939/1940 wurden die in Parchim verbliebenen Juden - es waren fünf alteingesessene Familien - zwangsweise im „Judenhaus“ in der Buchholzallee 7, dem Wohnhaus der Tuchfabrikantenfamilie Gumpert, untergebracht; 1941 sollen hier noch sieben Personen gewohnt haben; die letzten wurden von hier aus im November 1942 deportiert.

Einige Jahre nach Kriegsende wurde der jüdische Friedhof wiederhergestellt. Auf dem kommunalen Friedhof erinnert seit 1971 eine aus sieben Grabsteinen gebildete kleine Gedenkstätte an die jüdischen Bürger Parchims. Zwei Jahre zuvor wurde der jüdische Friedhof verlegt, die Gebeine und wenigen Grabsteine auf den Neuen Friedhof am Eichberg versetzt. Ein in der Mitte stehender Granitstein trägt die folgenden Inschriften:

Zur Erinnerung an den durch die Faschisten zerstörten jüdischen Friedhof in Parchim

Zum Gedenken an die Millionen Ermordeten und als Mahnung für die Lebenden

  Parchim Neuer Friedhof Gedenkstätte für den jüdischen Friedhof 2012-03-23 565.JPG

Jüdische Gedenkstätte auf dem Kommunalfriedhof (Aufn. N., 2012, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 3.0)

Auf einem Hinterhof der Rosenstraße erinnert eine Gedenktafel an die einstige Synagoge.

Parchim gehört seit 2006 zu den Orten, in denen sog. „Stolpersteine“ verlegt wurden.

                Eine Messingplatte mit Namen und Daten von Gustav Josephi Stolperstein“ für Gustav Josephi, verlegt 2016 in der Putlitzer Straße

In der St. Marienkirche Parchims sind eine Reihe mittelalterlicher Grabsteine mit hebräischen Inschriften eingemauert; der älteste stammt aus dem Jahre 1334, der als Eingangsschwelle zum Kirchenraum gedient hatte und heute im Museum verwahrt wird.

Aus Parchim stammte der 1772 geborene bekannte Hofmaler Lippmann Fraenckel; er war der Sohn polnischer Juden; seine künstlerische Tätigkeit - er fertigte Hofminiaturen - übte er vor allem in Kopenhagen aus. Er starb dort 1857.

In Brüel, einem kleinen Städtchen im Nordosten des Kreises Parchim, gab es Mitte des 19.Jahrhunderts nachweislich eine jüdische Gemeinde, die aber stets nur eine überschaubare Anzahl von Familien zählte. Der erste belegbare Hinweis auf jüdische Ansiedlung in Brüel stammt aus dem Jahre 1753, als eine unverheiratete Jüdin, namens Ester Hirsch (Hiertz), einen Antrag auf Gewährung eines Handelsprivilegs (für Kramwaren) stellte; diesem Antrag wurde stattgegeben. Nach ihrem alsbaldigen Wegzug (1760) siedelten sich dann weitere Schutzjuden, Joseph Moses und Marcus Moses, in Brüel an; ihnen folgten noch weitere, so dass um 1762 mindestens fünf Schutzjuden hier wohnten. Bis um 1815 hatte sich deren Zahl mindestens bis auf sieben erhöht.

Ein in einem Privathaus befindlicher Betraum ist seit 1813 nachweisbar; in den Jahrzehnten danach standen andere Räumlichkeiten für gottesdienstliche Zusammenkünfte zur Verfügung.

Relikt der einstigen israelitischen Gemeinschaft ist eine wenige Kilometer vom Orte entfernte Begräbnisstätte, die vermutlich gegen Ende des 18.Jahrhunderts angelegt wurde. Einige Jahre vor Beginn des Ersten Weltkrieges löste sich die Gemeinde auf; am Ort noch verbliebene schlossen sich der Schweriner Gemeinde an. Das kleine Begräbnisareal ging 1915 in den Besitz der Kommune über, die sich verpflichtete, den Friedhofscharakter zu wahren. Mit dem Wegzug des letzten jüdischen Bürgers, des Fabrikdirektors Georg Hamburger, endete schließlich kurz nach Ende des Ersten Weltkriegs die jüdische Geschichte Brüels.

Auf dem in einem Waldgebiet liegenden kleinen Friedhofsgelände befinden sich heute noch neun intakte Grabsteine; erkennbar sind insgesamt aber noch 31 Grabstellen.

Jüdischer Friedhof Brüel (Aufn. aus: geocaching.com) https://s3.amazonaws.com/gs-geo-images/c8062de4-d7d6-4828-9be7-c8ceb5cbc73e_l.jpg

In Plau am See - ca. 30 Kilometer östlich von Parchim gelegen – konnten sich erstmals 1753 zwei mit Schutzbriefen versehene jüdische Familien niederlassen; es waren die des Samuel Salomon und Samuel Wulff, die für die Gewährung ihres Privilegs jeweils zwölf 12 Reichstaler zu entrichten hatten.

Im 19.Jahrhundert existierte eine kleine israelitische Gemeinde, die in den 1820er Jahren etwa 75 Personen zählte; bis 1870 blieb die Zahl ihrer Angehörigen nahezu konstant; im letzten Viertel des 19.Jahrhunderts musste auch diese Landgemeinde der Abwanderung Tribut zollen.

Bereits 1755 hatte die Stadtkämmerei von Plau den beiden Schutzjuden Samuel Salomon und Samuel Wulff für die Summe von einem Taler Pacht gestattet, eine Fläche von 49 m² am Klüschenberg als Begräbnisgelände zu nutzen. Das später von der Gemeinde angekaufte Gelände wurden in der ersten Hälfte des 19.Jahrhunderts zweimal erweitert; 1889 wurde es nochmals vergrößert.

Zu den gemeindlichen Einrichtungen zählte zudem eine mitten im Ort (Strandstraße) im neoromanischen Stile gestaltete, 1840 eingeweihte Synagoge. Nach Auflösung der Gemeinde wurde das Synagogengebäude 1921 an den Essener Fabrikanten Paul Strauss veräußert, der es der hiesigen katholischen Ortgemeinde übereignete. Der letzte jüdische Gottesdienst soll hier bereits 1904 stattgefunden haben.

Mitte der 1930er Jahre lebten nur noch drei Juden in Plau, Anfang 1939 keiner mehr.

Auf dem jüdischen Friedhof in Plau steht ein hochaufragender Gedenkstein, der folgenden Text trägt:

Jüdischer Friedhof

Vom 18. bis zum 20.Jahrhundert lebten Juden in Plau am See. Die jüdische Gemeinde legte den Friedhof in der Mitte des 18.Jahrhunderts an.

Die ältesten erhaltenen Grabsteine datieren aus dem 19.Jahrhundert.

Nachweislich lebten in der Stadt Plau am See die Familien ... (es folgen Namen)

Hier nicht bestattet und erinnert sei an ... (es folgen weitere drei Namen)

Die Stadt Plau am See gedenkt hier ihrer jüdischen Mitbürger. Sie sind Teil unserer Geschichte.

Gedenkstein auf dem Friedhof (Aufn. Bernd Ruchhöft, 2008)

Das stark baufällig gewordene Gebäude der einstigen Synagoge - es wurde 2005 als christlicher Kirchenbau offiziell entwidmet und ging in Privatbesitz über - stand schon kurz vor dem Abriss. Ob es nun dauerhaft erhalten und genutzt werden kann, ist z.Zt. allerdings fraglich.

 Ehem. Synagogengebäude (Aufn. Axel Seitz, 2011)

In Lübz – zwischen Parchim und Plau gelegen – erinnert heute in der Schützenstraße noch ein kleines Friedhofsgelände mit ca. 15 Grabsteinen daran, dass im Ort ehemals jüdische Familien gelebt und hier eine winzige Gemeinde gebildet hatten, die gegen Mitte des 19.Jahrhunderts ihren personellen Höchststand besaß.

Der älteste datierbare Grabstein auf dem nur ca. 300 m² großen Begräbnisgelände stammt aus dem Jahre 1839. Der während der NS-Zeit von Zerstörung verschont gebliebene Friedhof verwahrloste zu DDR-Zeiten, ehe er dann um 1990 wieder in einen ansehbaren Zustand versetzt wurde.

Jüdischer Friedhof in Lübz (Aufn. Matthias Apsel, 2011, aus: wikipedia.org, CC BY 3.0)

Weitere Informationen:

Leopold Donath, Geschichte der Juden in Mecklenburg von den ältesten Zeiten (1266) bis auf die Gegenwart (1874), Leipzig 1874, S. 29 - 35

Georg Krüger, Kunst- und Geschichtsdenkmäler des Freistaates Mecklenburg-Strelitz, Band 1, Neubrandenburg 1921

Carl August Endler, Die Juden in Mecklenburg, in: Mecklenburg, Werden und Wachsen eines Gaues, Leipzig 1938, S. 257 ff. (Anm.: stark antisemitisch gefärbt)

Germania Judaica, Band II/2, Tübingen 1968, S. 645/646

Jürgen Tack, Die “Endlösung der Judenfrage in Mecklenburg von 1933 - 1945 (unter besonderer Berücksichtigung Rostocks), Staatsexamensarbeit Universität Rostock , Rostock 1969

Holger Dehmelt, Antisemitismus und Judenverfolgung in Mecklenburg von 1933 bis 1938, Diplomarbeit Universität Rostock, Rostock 1986

Wolfgang Albrecht, Die Juden im mittelalterlichen Parchim, in: PÜTT 1988 - Schriftenreihe des Heimatbundes e. V., Parchim/Mecklenburg 1988, S. 15 - 18

Helmut Eschwege, Geschichte der Juden im Territorium der ehemaligen DDR, Dresden 1990, Band III, S. 1049 f.

Zeugnisse jüdischer Kultur - Erinnerungsstätten in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen, Tourist Verlag GmbH, Berlin 1992, S. 44/45

Karl Heinz Jahnke, Die Vernichtung der Juden in Mecklenburg, in: A.Herzig/I.Lorenz (Hrg.), Verdrängung u. Vernichtung der Juden unter dem Nationalsozialismus, Verlag Christians, Hamburg, 1992, S. 291 - 307

M.Brocke/E.Ruthenberg/K.U.Schulenburg, Stein und Name. Die jüdischen Friedhöfe in Ostdeutschland (Neue Bundesländer/DDR und Berlin), in: Veröffentlichungen aus dem Institut Kirche und Judentum, Hrg. Peter v.d.Osten-Sacken, Band 22, Berlin 1994, S. 272 f. und S. 541 - 544

Jürgen Borchert/Detlev Klose, Der Friedhof in Lübz, in: Was blieb ... Jüdische Spuren in Mecklenburg, Berlin 1994, S. 63/64

Doreen Frank, Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde in Parchim 1869 - 1945, Schriftliche Hausarbeit im Rahmen der Ersten Staatsprüfung, Universität Rostock 1995

P. Hirsch/B.A. Lopez, Reiseführer durch das jüdische Deutschland, Verlag Roman Kovar, München 1995, S. 39

Doreen Frank, Jüdische Familien in Parchim, in: Schriftenreihe des Museums der Stadt Parchim, Heft 7/1997

Wolfgang Albrecht, Die Juden im mittelalterlichen Parchim, hrg. vom Heimatbund Parchim, o.J.

Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus - Eine Dokumentation II, Hrg. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 1999, S. 447 - 449

Norbert Francke/Bärbel Krieger, Schutzjuden in Mecklenburg. Ihre rechtliche Stellung, ihr Gewerbe ... , Hrg. Verein für jüdische Geschichte und Kultur in Mecklenburg u. Vorpommern e.V., Schwerin 2002

Wolfgang Kaelke, Zur Parchimer Synagoge, in: PÜTT 2004 – Schriftenreihe des Heimatbundes e.V., Parchim/Mecklenburg, 2004

Angaben der Stadtverwaltung Plau a.See, 2006

Bernd Kasten, Verfolgung und Deportation der Juden in Mecklenburg 1938 – 1945, Hrg. Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin 2008, S. 52 – 54

H. Ehlers, Schwarze Tage - 70 Jahre Pogromnacht, in: PÜTT 2008 - Schriftenreihe des Heimatbundes e. V., Parchim/Mecklenburg 2008, S. 15 - 17

Doreen Frank, Jüdische Begräbnisstätten in Parchim, in: PÜTT 2012 – Schriftenreihe des Heimatbundes e.V. Parchim in Mecklenburg, S. 20 – 23

Geschichte Parchim – Stadtinformation Parchim und Umland, online abrufbar unter: parchim.m-vp.de/geschichte-parchim/

Zur Geschichte der Juden in Parchim, online abrufbar unter: heimatbund-parchim.de

Axel Seitz, Die Kommune besitzt eine Synagoge - und keiner will sie, in: „Jüdische Allgemeine“ vom 8.12.2011

Jürgen Gramenz/Sylvia Ulmer, Die Juden von Brüel (Mecklenburg). Rekonstruktion einer Gemeinde, Cardamina Verlag, Plaidt 2013

Jürgen Gramenz/Sylvia Ulmer, Ehemaliges jüdisches Leben in Bruel, in: Geschichte der Juden in Mecklenburg, Aufsatz vom 20.9.2015, in: http://www.juden-in-mecklenburg.de/Orte/Bruel

Jürgen Gramenz/Sylvia Ulmer, Ehemaliges jüdisches Leben in Plau am See, in: Geschichte der Juden in Mecklenburg, Aufsatz vom 23.9.2015, in: http://www.juden-in-mecklenburg.de/Orte/Plau_am_See

Wolfried Pätzold (Red.), Stolperstein erinnert an Gustav Josephi, in: „Parchimer Zeitung“ vom 7.2.2016

Jürgen Gramenz/Sylvia Ulmer, Ehemaliges jüdisches Leben in Parchim, in: Geschichte der Juden in Mecklenburg, Aufsatz vom 1.3.2016, in: http://www.juden-in-mecklenburg.de/Orte/Parchim

Wolfried Pätzold (Red.), Parchim: Stolpersteine gegen das Vergessen, in: "Parchimer Zeitung" vom 26.2.2017