Saarlouis (Saarland)

Saarlouis ist mit derzeit ca. 34.000 Einwohnern sechstgrößte Stadt im Saarland – ca. 20 Kilometer nordwestlich von der Landeshauptstadt gelegen.

Plan Saarlouis Saarlouis (Abb. aus: koblenzer-bildungsverein.de)

Die "Festungsstadt" Saarlouis wurde 1680 vom französischen König Ludwig XIV. gegründet und gehörte damals zur ostfranzösischen Provinz Trois Evêchés. Innerhalb von drei Jahren wurde die Stadt erbaut, allerdings waren die wenigen Wohnhäuser kaum bewohnt; aus diesem Grunde erließ Ludwig XIV. eine Verordnung, in der es u.a. hieß:

„ ... Wir wollen außerdem, daß alle und jeder der Fremden, von welcher Nation sie auch seien, welche in der besagten Stadt bauen und sich niederlassen wollen, um Handel und Gewerbe in Großem und Kleinem zu betreiben für unsere wahren und natürlichen Untertanen zu halten vom Tage an, wo sie ihre Niederlassung in besagter Stadt beginnen werden, ganz genau wie wenn sie von der Geburt aus unserem Königreiche entsprossen wären und das sie von selbst Vorrecht, Freiheit und Unverletzlichkeit ... haben, genießen ...“

Damit sich Menschen hier niederließen, wurden ihnen Bauplatz und auch Geld zur Verfügung gestellt; zudem wurden sie zeitlich befristet von der Zahlung von Steuern befreit. Mit der Übersiedlung von Bewohnern aus Wallerfangen kamen auch jüdische Familien nach Saarlouis. Mitte der 1680er Jahre hatten sich bereits drei jüdische Familien angesiedelt. Ihren Lebensunterhalt verdienten diese vor allem im Getreide- und Viehhandel; insbesondere waren sie für die Versorgung der dort stationierten Truppen zuständig. Schnell gelangten sie zu Wohlstand. Dies förderte in der übrigen Bevölkerung Neid und Unmut gegenüber den Juden der Stadt. 1710 setzten die Saarlouiser Kaufleute sogar die vorübergehende Ausweisung der in der Stadt lebenden Juden durch; 1715 erlaubte die Regierung den Juden aber die Rückkehr. Doch blieben die wirtschaftlich begründeten Ressentiments der christlichen Kaufmannschaft weiter bestehen. Lange Auseinandersetzungen mit dem französischen Staatsrat, der die Juden aus Saarlouis erneut ausweisen sollte, folgten; allerdings setzte sich die Kaufmannschaft nicht durch. Allerdings erreichte 1770 die Metzgerzunft, dass die Juden die Stadt verlassen mussten; doch bereits wenige Jahre später machten wirtschaftliche Gründe deren Rückkehr nach Saarlouis wieder möglich. Um 1790 lebten wieder 15 jüdische Familien in Saarlouis.

Ab Mitte des 19.Jahrhunderts wurde die jüdische Bevölkerung immer stärker in die Gesellschaft integriert, wirtschaftliche und soziale Restriktionen wurden aufgehoben. Bis zum Ersten Weltkrieg gründeten jüdische Unternehmer Betriebe im Textil- und Lederwarenbereich und waren Besitzer von Vieh- und Getreidehandlungen.

Einen Betraum der Juden von Saarlouis soll es bereits um 1760 gegeben haben; nach einer vorübergehenden Aufspaltung der Gemeinde in einen liberalen und orthodoxen Zweig nutzten beide Gemeindeteile seit 1828 ein zu einer Synagoge umgebautes Wohnhaus in der Silberherzstraße (Postgässchen); dabei wurden die Plätze in der Synagoge versteigert.

 

Synagoge von Saarlouis - Rückansicht, vor dem Abbruch 1983 (Stadtarchiv)

http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20134/Saarlouis%20AZJ%2026011846.jpg http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20360/Saarlouis%20AZJ%2019111861.jpg gemeindliche Stellenangebote von 1846 und 1861

                   aus: „Der Israelit“ vom 14.3.1876 und vom 25.7.1901

Ende der 1820er Jahre wurde eine eigene jüdische Schule ins Leben gerufen, die aber bereits wenige Jahre später wieder ihre Pforten schloss, weil sich religiös-orthodoxe und liberal eingestellte Gemeindeangehörige nicht über die Unterrichtsprinzipien einigen konnten. In einem Artikel der Zeitschrift „Der Israelit des 19. Jahrhunderts“ vom März 1847 hieß es zur Situation der Gemeinde:

Israelitische Zustände (Von der Mosel, im Februar). – Langsam, aber desto friedlicher und gesegneter gedeihen auch bei uns die Früchte der gegenwärtigen Bestrebungen bezüglich der Umgestaltung unserer religiösen Verhältnisse. Die Gemeinde Saarlouis, offenbar die gebildetste des trierischen Rabbinates, gehet den andern Gemeinden mustergebend voraus. Sie hat seit Kurzem auf die Empfehlung unseres Herrn Oberrabbiners Kahn einen wissenschaftlich gebildeten Lehrer und Prediger angestellt, der sich bemüht, den reformatorischen Errungnisse der Gegenwart in dem Kreise seines Wirkens Geltung zu verschaffen. Während der kurzen Zeit seiner Anstellung wurde das Aeußere des Gottesdienstes würdiger gestaltet, Choralgesänge eingeführt und der s.g. Tropp beim Vorlesen der Thora abgeschafft. Weitergehende Reformen werden hoffentlich nicht lange auf sich warten lassen. 

Ab Mitte des 18.Jahrhunderts bestatteten die Juden von Saarlouis ihre Verstorbenen auf einem zentralen Friedhof im Dillinger Ortsteil Diefflen; erst ab 1905 verfügte die Gemeinde am südlichen Rand des Garnisonshofes über ein eigenes Bestattungsgelände.

Zum Synagogenbezirk Saarlouis gehörten ab 1847/1848 die Bürgermeistereien Fraulautern, Lisdorf, Schaffhausen und Ittersdorf.

Juden in Saarlouis:

        --- 1685 ......................   3 jüdische Familien,

    --- 1788 .......................  15     “        “   ,

    --- um 1810 .................... 223 Juden,*   * im Synagogenbezirk

    --- 1833 ....................... 254   “  ,*

    --- 1853 ....................... 260   “  ,*

    --- 1895 ....................... 239   “  ,

    --- 1910 ....................... 307   “  ,

    --- 1920 ....................... 328   “  ,*

    --- 1927 ....................... 335   “  ,*

    --- 1933 ....................... 364   “  ,*

    --- 1935 (Dez.) ................  95   “  ,

    --- 1939 (Mai) .................  41   “  .

Angaben aus: Albert Marx, Die Geschichte der Juden im Saarland

und               The Encyclopedia of Jewish Life before and during the Holocaust (Vol. 2), S. 1115

Deutsche Straße in Saarlouis um 1890 (hist. Postkarte, aus: wikipedia.org, gemeinfrei)

 Anzeigen jüdischer Gewerbetreibender aus den Zeit von 1870 bis 1910:

http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20360/Saarlouis%20AZJ%2030011872.jpg(1872)   http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20304/Saarlouis%20Israelit%2009101902.jpg (1904)

http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20272/Saarlouis%20FrfIsrFambl%2023111906.jpg (1906)   http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20321/Saarlouis%20FrfIsrFambl%2031051907.jpg (1907)

http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20304/Saarlouis%20Israelit%2020081903.jpg aus der Zeitschrift "Der Israelit" vom 20. Aug. 1903

Als 1919 das Saargebiet unter Völkerbundsverwaltung gestellt wurde, kam es hier zu Unruhen, die u.a. auch in Zerstörungen jüdischer Geschäfte mündeten. Von den reichsweiten Boykottaktionen gegen jüdische Geschäfte Anfang April 1933 blieb Saarlouis verschont; doch wurden in den beiden folgenden Jahren die hier ansässigen Juden spürbar sozial ausgegrenzt. Als 1935 „die Saar heim ins Reich kehrte”, verließen die meisten jüdischen Familien die Stadt in Richtung Lothringen/Frankreich und Luxemburg. Anlässlich der Umbenennung von Saarlouis in „Saarlautern“ äußerte sich Gauleiter Bürckel am 1.März 1936 wie folgt:

„ ... Die Juden ... sind ausnahmslos zugleich unter dem bekannten Kontingent des status quo. Sie genießen den Schutz des Römischen Abkommens gleich doppelt - als Juden und als status-quo-Wähler. Diese doppelte Sicherheit ist der besondere Grund für die konziliante Behandlung, die wir diesen Saareinwohnern angedeihen lassen. Wir können also sogar als Staat, der dem Rassegedanken so stark huldigt, in der menschlichen Behandlung der Juden so manchem demokratischen Staat ... ein leuchtendes Vorbild sein.  Bis zum 1.März werden wohl mehr als 95% aller Juden unter gründlichster Ausnutzung aller durch das Römische Abkommen gesicherten finanziellen und vermögensrechtlichen Operationsmöglichkeiten das Saargebiet verlassen haben. ... Die noch hierbleiben sollten, werden nach den bei uns geltenden Gesetzen behandelt. Jene, die uns verlassen wollen, kann ich mit dem besten Willen nicht festhalten. ... So mögen sie in Gottes Namen ziehen.“

Von den in Saarlautern lebenden Juden hatten die allermeisten bis 1939 die Stadt verlassen.

Während des Novemberpogroms von 1938 wurde der Synagogeninnenraum zerstört, das Gebäude aber nicht in Brand gesetzt. Die derzeit noch existierenden fünf Geschäfte jüdischer Eigentümer wurden demoliert bzw. geplündert. 1940 wurden die letzten in der Stadt lebenden jüdischen Bewohner nach Gurs deportiert. Etwa 45 aus Saarlouis stammende jüdische Bürger wurden Opfer der Shoa.

1949 stand nur ein Teil der Täter des Pogroms in Saarlouis vor Gericht; unter den 13 Angeklagten waren auch vier Frauen.

In den Nachkriegsjahren waren in Saarlouis wieder fast 40 jüdische Bürger gemeldet.

Auf dem seit 1905/1908 belegten jüdischen Friedhof an der Von-Lettow-Vorbeck-Straße befinden sich heute ca. 130 Grabsteine.

Einzelne Grabsteine (Aufn. 2011, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 3.0)

An der ehemaligen Synagoge Ecke Silberherzstraße/Postgässchen wurden 1979 zwei Gedenktafeln angebracht. 1983 wurde das Gebäude, das während der NS-Zeit als Lagerhalle benutzt wurde und in der Nachkriegszeit Domizil einer freikirchlichen Gemeinde war, abgebrochen.

Mitte der 1980er Jahre wurde das Sanierungsprojekt Silberherzstraße abgeschlossen; im Postgässchen entstand ein Neubau, das sich äußerlich am Vorbild der ehemaligen Synagoge orientierte. Dieser beherbergt u.a. einen Gedenkraum, in dem eine Dokumentation an die frühere jüdische Gemeinde von Saarlouis und an das Geschehen in der Pogromnacht vom 9.November 1938 erinnert. Ein Gedenkstein an der Vorderfront des Gebäudes trägt die folgende Inschrift:

Ehemalige Synagoge

Dieses Gebäude war von 1828 bis 1938 das Gotteshaus der Synagogengemeinde Saarlouis.

Bei ihrer Vernichtungsaktion gegen jüdische Glaubensstätten und jüdischen Besitz in der Nacht vom 9. zum 10.11.1938

schändeten Nationalsozialisten auch dieses Haus.

Der Vernichtung der Synagoge folgte die Vernichtung der Menschen, die darin beteten.

Sich erinnern bringt Erlösung,     Verdrängen hält die Erlösung auf.

                                      Gebäude am ehem. Synagogenstandort (Aufn. Stadt Saarlouis)

2011 ist die Verlegung von zunächst fünf sog. „Stolpersteinen“ erfolgt; diese sollen exemplarisch für die Opfergruppen stehen, die in der NS-Zeit verfolgt und ermordet wurden; weitere Gedenktäfelchen sollen folgen.

 Stolpersteine“ für Fam. Meyer in der Professor-Notton-Straße

In Beaumarais – heute Teil der Stadt Saarlouis – reichen die Wurzeln einer israelitischen Gemeinschaft bis ins 18.Jahrhundert zurück. Zunächst bildeten die jüdischen Familien zusammen mit denen aus Wallerfangen eine Gemeinde, ehe es Anfang der 1860er Jahre zu einer Abspaltung kam. Schon in den Jahrzehnten zuvor hatten Streitigkeiten über die Frage des Synagogenstandortes zwischen den Familien aus Wallerfangen und Beaumarais bestanden, wobei letztere sich nicht mit dem Status einer Filialgemeinde abfinden wollten. Ihren Zenit erreichte die jüdische Bevölkerung in Beaumarais gegen Ende des 19.Jahrhunderts mit ca. 50 Personen. Seit ca. 1850 befand sich am Ort eine Synagoge (Muhlenstraße) und eine Religionsschule. Ein um 1905 geplanter Synagogenneubau wurde auf Grund zurückgehender Zahl der Gemeindemitglieder nicht realisiert.

 

Synagoge in Beaumarais (hist. Aufn.) und Abb. auf einer Gedenktafel (Aufn. aus: saarlouis.de)

Verstorbene wurden bis ca. 1900 in Dillingen, danach in Saarlouis begraben. Mitte der 1930er Jahre löste sich die Gemeinde ganz auf.

Das ehemalige Synagogengebäude wurde in den 1960er Jahren niedergelegt; auf dessen Grundmauern ein neues Wohnhaus errichtet. 2013 wurden an der Mauer des Beaumaraiser Friedhofs zwei Gedenktafeln enthüllt: Eine der Tafeln zeigt reliefartig die ehemalige Synagoge des Ortes, die andere verweist auf das Schicksal von Mitbürgern, die wegen ihres Glaubens vom nationalsozialistischen Regime ermordet wurden.

In Fraulautern - heute Stadtteil von Saarlouis – bestand im 19.Jahrhundert eine kleine jüdische Gemeinschaft (1895 waren es ca. 45 Personen); ihre Angehörigen waren als Filialgemeinde der Kultusgemeinde Saarlouis angeschlossen.

 

Anzeige in der Zeitschrift „Der Israelit“ vom 27.Aug. 1903   http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20303/Fraulautern%20Israelit%2027081903.jpg

Mitte der 1930er Jahre lebten nur noch ca. 15 Juden im Ort.

In Rehlingen gab es nachweislich jüdische Ansässigkeit seit der ersten Hälfte des 18.Jahrhunderts; allerdings war die Zahl der jüdischen Familien auf sehr wenige begrenzt. Im 19.Jahrhundert lebten zu keiner Zeit mehr als 40 Juden im Ort. Zur „Israelitischen Gemeinde Rehlingen“ – es war keine offizielle Synagogengemeinde, sondern ein privater Verein – gehörten zu Beginn des 20.Jahrhunderts auch Juden aus umliegenden Ortschaften wie Beckingen, Büren, Itzbach und Fremersdorf. Um 1860 gab es in Rehlingen ein kleines Synagogengebäude.

           Anzeige aus der Zeitschrift „Der Israelit“ vom 5.3.1903

Verstorbene wurden in Dillingen beerdigt. Mitte der 1930er Jahre lebten hier noch etwa 15 jüdische Bewohner; die meisten wurden Opfer der Shoa. Das seit Anfang der 1930er Jahre nicht mehr benutzte Synagogengebäude diente später Wohnzwecken; 1986 erfolgte dessen Abbruch. 

2010/2011 wurden in Rehlingen-Siersburg mehrere sog. „Stolpersteine“ verlegt, die Opfern der NS-Gewaltherrschaft gewidmet sind.

http://www.stolpersteine-rehlingen-siersburg.de/resources/_wsb_510x341_Klara+Levy.jpg Drei "Stolpersteine" (Aufn. Photo-Phant)

In den Ortschaften Hemmersdorf (Großhemmersdorf, Kerprichhemmersdorf), Biringen und Niedaltdorf bestand bis in die 1930er Jahre eine gemeinsame israelitische Gemeinde; jüdische Familien lassen sich hier erstmals im 18. Jahrhundert nachweisen. Ihre Lebensgrundlage waren vor allem Viehhandel und Metzgergewerbe.

                 http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20193/Niedaltdorf%20Israelit%2017031887.jpg Verkaufsanzeige zu Pessach (aus dem Jahre 1887)

Für die stets überschaubare Familienzahl stand eine Synagoge in Großhemmersdorf zur Verfügung, die in den 1890er Jahren neu eingerichtet worden war und einen älteren Betraum ersetzte. Die geplante Anlage eines Friedhofs wurde nicht realisiert. Um 1935 wurde nach Fortzug der meisten Familien die Synagoge aufgegeben. Die letzten jüdischen Einwohner wurden 1940/1942 aus den einzelnen Orten deportiert.

[vgl. Wallerfangen (Saarland)]

Weitere Informationen:

L. Wollheim, Geschichte der Synagogengemeinde Saarlouis - Festschrift der Synagogengemeinde Saarlouis anläßlich des 100jährigen Bestehens des Gotteshauses in der Silberherzstraße Nr. 14 (1828 - 1928), Saarlouis 1928

Anton Delges, Die Synagogengemeinden im Kreis Saarlouis, in: Heimatkundliches Jahrbuch 1966, S. 323 - 326

Lothar Rothschild, Jüdisches Schicksal an der Saar, in: Zeitschrift für die Geschichte der Saargegend 19/1971, S. 249 - 264

H.W. Herrmann, Das Schicksal der Juden im Saarland 1920 - 1945, in: Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz in Verbindung mit dem Landesarchiv Saarbrücken (Hrg.), Dokumentation zur Geschichte der jüdischen Bevölkerung in Rheinland-Pfalz und im Saarland 1800 - 1945, Koblenz 1974, S. 259 – 491

Dora Dimel, Die Geschichte des Stadtteils Beaumarais, Saarlouis 1979, S. 270 - 274

Rudolf Kretschmer, Geschichte der Stadt Saarlouis, Band 4, Saarlouis 1982, S. 780 ff. und S. 828 ff.

Richard Nospers, Der Gedenkraum der ehemaligen Synagoge in Saarlouis. Rede zur Einweihung am 9.Nov. 1987, in: ‘Unsere Heimat’, 13.Jg., No. 3/4 (1988), S. 92 f.

Albert Marx, Die Geschichte der Juden im Saarland, Verlag “Die Mitte”, Saarbrücken 1992

Dieter Wolfanger, Das Schicksal der saarländischen Juden unter der NS-Herrschaft, St. Ingbert 1992

H.Jochum/J.P.Lüth (Hrg.), Jüdische Friedhöfe im Saarland- Informationen zu Orten jüdischer Kultur. Ausstellungsführer, Saarbrücken 1992, S. 27 - 28

Werner Müller, Die jüdische Minderheit im Kreis Saarlouis - Politische, sozialökonomische und kulturelle Aspekte ihrer Lebenssituation vom Ancien Régime bis zum Nationalsozialismus, in: Schriften des Kreises Saarlouis, Band 1, St. Ingbert 1993

Hildegard König, Die Synagogengedenkstätte in Saarlouis. Rede zur Einweihung am 9.November 1997, in: Unsere Heimat, 11.Jg., Heft 3/4 (1997), S. 90 f.

Eva Tigmann, “Was geschah am 9.November 1938 ?” - Eine Dokumentation über die Verbrechen an der jüdischen Bevölkerung im Saarland im November 1938, Saarbrücken 1998

Pascal Faustini, La communauté juive de Sarrelouis et environs entre 1680 et 1850, Thionville 1998

Günter Heidt/Dirk S.Lennartz, Fast vergessene Zeugen - Juden in Freudenburg und im Saar-Mosel-Raum 1321 – 1943, Saarburg 2000, S. 206 f.

Saarlouis, in: alemannia-judaica.de (mit zahlreichen Dokumenten zur jüdischen Ortshistorie)

Rehlingen, in: alemannia-judaica.de

Hemmersdorf, in: alemannia-judaica.de

The Encyclopedia of Jewish Life before and during the Holocaust (Vol. 2), New York University Press, Washington Square, New York 2001, S. 1115/1116

Stefan Fischbach/Ingrid Westerhoff (Bearb.), “ ... und dies ist die Pforte des Himmels “. Synagogen. Rheinland-Pfalz Saarland, Hrg. Landesamt für Denkmalpflege, Mainz 2005, S. 455 – 457

Stolpersteine in Rehlingen-Siersburg (mit Kurzbiografien der Opfer), abrufbar unter: stolpersteine-rehlingen-siersburg.de (Anm.: Die Seiten sind das Ergebnis der Arbeit der Projektgruppe: „Multimedia-AG gegen Fremdenfeindlichkeit“ an der Lothar-Kahn-Schule in Rehlingen-Siersburg)

Dokumentation des jüdischen Friedhofs in Saarlouis, in: steinheim-institut.de

Hans Peter Klauck, Jüdisches Leben in der Stadt und im Landkreis Saarlouis 1680 – 1940, Saarlouis 2016