Altenkirchen (Rheinland-Pfalz)

Allgemeiner historischer Handatlas - Herzogtum Berg im 15. Jahrhundert.png   Altenkirchen (Westerwald) in AK.svgAltenkirchen (Westerwald) mit derzeit ca. 6.000 Einwohnern ist Verwaltungssitz der Verbandsgemeinde Altenkirchen und gleichzeitig Sitz der Kreisverwaltung des gleichnamigen Landkreises – im äußersten NO des Landes Rheinland-Pfalz ca. 40 Kilometer nördlich von Koblenz bzw. südwestlich von Siegen gelegen (Ausschnitt aus hist. Karte von 1886, aus: wikipedia.org gemeinfrei und Landkreis Altenkirchen: Hagar, 2009, aus: commons.wikimedia, org CC BY-SA 3.0).

Mit Schutzbriefen der Grafschaft Sayn ausgestattet, konnten sich im 18.Jahrhundert mehrere jüdische Familien in Altenkirchen niederlassen; bereits im ausgehenden 16./beginnenden 17.Jahrhundert soll hier jüdische Ansässigkeit bestanden haben.

Einer der ältesten (noch vorhandenen) Schutzbriefe war im Jahre 1734 dem Juden Callmann David ausgestellt worden; darin hieß es:

Des Durchlauchtigsten Fürsten und Herrn, Herrn Wilhelm Heinrichs, Herzogs zu Sachsen, Jülich, Cleve und Berg, auch Engern und Westphalen, Land-Grafen in Thüringen, Markgrafens zu Meißen, Gefürsteten Grafens zu Henneberg, Grafens zu der Mark und Ravensberg, auch Sayn und Wittgenstein ... Der Zeit verordneter Rath und Ober-Ambtmann in der Grafschafft Sayn ... Uhrkunde und bekenne hiermit, daß Callmann David, Jud alhier des alten Juden David Baruchs Sohn, so hier gebohren und sich biß hierher wohl verhalten, und vorjezo sich zu verheyrathen willens, nebst seinen zu künfftigen Weibe und Kindern in Höchstgedl. Sr. Hochfürstl. Durchl. Schutz und Schirm Kraft dieses also und dergestalt auf- und angenommen worden, daß so lange es Sr. Hochfürstl. Durchl. gefällig seyn wird denselben alhier zu dulten, er sich hingegen unterthänig und gehorsam erzeigen, auch mit den hießigen Unterthanen bescheidentl. und also umgehen solle, daß über ihn keine Klage vernommen werde, wie dann ihm vergönnet und zugelaßen wird, daß er seinen Gewinn und Gewerb gleich andern Juden suchen und treiben, denen Beschneidungen, Jüdischen Hochzeiten und Begräbnißen beywohnen und halten, und ansonsten Jüdischer ordnung nach, wie solches in Römischen Reiche hin und wieder vergönnet und zugelaßen wird, Handeln, Kauffen und Verkauffen möge. ...

Urkundlich unterschrieben und mit dem Hießigen  Fürstl. Canzley Siegel Bedrucketet worden. So geschehen Altenkirchen den 30ten July 1734                

Als um 1650 die Juden Altenkirchens vor die Wahl gestellt wurden, sich taufen zu lassen oder den Ort zu verlassen, traten drei Familien zum christlichen Glauben über, die anderen verzogen.

Da zunächst noch keine eigene Gemeinde gebildet werden konnte, suchte man den Betraum in Hachenburg bzw. Dierdorf auf. Ihren ersten Betraum besaßen die Juden Altenkirchens um die Mitte des 18.Jahrhunderts; dieser war in einem Hause einer jüdischen Familie untergebracht; dessen Nutzung ließ sich die Schutzherrschaft durch eine jährliche Abgabe entgelten.

Im Jahre 1882 erhielt die jüdische Gemeinde die Genehmigung, in der Stadt eine neue Synagoge errichten zu dürfen. Nach fast zweijähriger Bauzeit konnte dann - unter großen finanziellen Schwierigkeiten - das neue Gotteshaus an der Mackensenstraße (heute Frankfurter Straße) eingeweiht werden; der Synagogenraum fasste etwa 120 Gläubige. Über dem Eingangsportal waren die Gesetzestafeln angebracht.                

                Synagoge Altenkirchen (hist. Aufn. 1938, Landesamt)

Eine eigene Elementarschule war bereits in den 1820er Jahren eröffnet worden.

Religiöse Aufgaben der Gemeinde erfüllte ein seitens der Gemeinde angestellter Lehrer. Die auffälligste Persönlichkeit unter den Lehrern war Jakob Salomon (geb. 1846, gest. 1936), der seit 1868 in Altenkirchen tätig war; er konnte 1918 hier sein 50-jähriges Ortsjubiläum feiern konnte.

aus: „Jüdisch-liberale Zeitung" vom 5.März 1926  http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20339/Altenkirchen%20Juedlib%20Ztg%2005031926.jpg

Am Rande der Kleinstadt befand sich in der Kumpstraße der jüdische Friedhof, der bereits um 1780 genutzt wurde; vermutlich existierte schon Jahrzehnte zuvor ein kleines Beerdigungsgelände am Quengelsberg nahe der Stadtmauer. 

Zur Synagogengemeinde Altenkirchen gehörten auch die jüdischen Familien aus den umliegenden Ortschaften Fladersbach, Fluterschen, Hasselbach, Oberwambach und Weyerbusch. Während der Weimarer Zeit wurden außerdem die jüdischen Bewohner von Busenhausen, Flammersfeld, Neitersen, Ober-Ingelbach und Schöneberg angeschlossen.

Juden in Altenkirchen:

    --- um 1685 ....................... eine jüdische Familie,

--- um 1745 .......................   4 jüdische Familien,

    --- um 1760 .......................   3     “        “   ,

    --- 1807 ..........................   9     “        “   ,

    --- 1845 ..........................  65 Juden,

    --- 1852 ..........................  86   “  ,*

    --- um 1880 .......................  14 jüdische Familien,

                .......................  36     “       “    ,*     *Synagogengemeinde

    --- 1908 .......................... 260 Juden,*

    --- 1930 ..........................  73   “  ,

             .......................... 103   “  ,**               ** Amt Altenkirchen

    --- 1935 ..........................  39   “  ,

             ..........................  70   “  ,**

    --- 1942 ..........................  keine.

Angaben aus: M.Stolze/H.Krämer/E.Hanke, Juden in Altenkirchen. Geschichte, Erinnerungen, Schicksale

und                The Encyclopedia of Jewish Life before and during the Holocaust (Vol. 1), S. 33

Ihren Lebensunterhalt bestritten die Altenkirchener Juden insbesondere durch den Viehhandel; Mitte der 1930er Jahre lebten in der Kleinstadt noch sieben jüdische Viehhändler; daneben gab es mehrere Metzger, ein Kaufhaus der Familie Grünebaum und einige Einzelhandelsgeschäfte.

Lehrstellenangebote jüdischer Gewerbetreibender von 1886 - 1901 - 1908:

http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20147/Altenkirchen%20Israelit%2009091886.jpg http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20229/Altenkirchen%20WW%20Israelit%2012081901.jpg http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20147/Altenkirchen%20FrfIsrFambl%2010041908.jpg

Mit Hilfe der „Volkswacht”, dem lokalen NS-Sprachrohr, wurde die Altenkirchener Bevölkerung antijüdisch beeinflusst. Zwar war der Boykottaufruf am 1.4.1933 wohl allgemein befolgt worden, doch deuten Zeitungsberichte darauf hin, dass die Altenkirchener Einwohner sich nicht immer parteikonform verhielten.

Aus der „Volkswacht” vom 20.Aug. 1935:

Altenkirchen. An vielen Orten des Vaterlandes weisen Schilder mit der Aufschrift “Juden ist der Zutritt verboten” darauf hin, daß in den Badeanstalten die Anwesenheit von Fremdrassigen nicht erwünscht ist. Die Bevölkerung und vor allem die Badegäste der Stadt würden der Stadtverwaltung dankbar sein, wenn auch an der hiesigen Badeanstalt ein derartiges Warnungsschuld angebracht würde.

In der Nacht vom 9./10.November 1938 zündeten Altenkirchener Nationalsozialisten das Synagogengebäude in der Mackensenstraße (heute: Frankfurter Straße) an, das völlig ausbrannte. Marodierende SA-Trupps zogen durch die Straßen, zerschlugen Fenster und traten Türen ein. Die verängstigten jüdischen Bewohner mussten mitansehen, wie ihr Mobiliar auf die Straße geworfen wurde. Am Morgen darauf wurden sie gezwungen, die noch stehengebliebenen Umfassungsmauern ihres Gotteshauses niederreißen. 1941/1942 wurden alle noch in Altenkirchen verbliebenen Bewohner jüdischen Glaubens deportiert.

Nach Angaben der Gedenkstätte Yad Vashem/Jerusalem und des „Gedenkbuches - Opfer der Verfolgung der Juden ...“ sind nachweislich 54 gebürtige bzw. längere Zeit am Ort wohnhaft gewesene jüdische Bürger Opfer der NS-Gewaltherrschaft geworden (namentliche Nennung der betreffenden Personen siehe: alemannia-judaica.de/altenkirchen_synagoge.htm).

 

Auf dem Vorplatz der evangelischen Kirche erinnert seit 1978 das Mahnmal „Eiserne Flammen“ des Künstlers Erwin Wortelkamp an die einstige Synagoge von Altenkirchen. Auf dem Platz der ehemaligen Synagoge ließen Stadt und die beiden Kirchengemeinden eine Gedenktafel zum Gedenken an die Synagoge anbringen. Eine weitere, im Jahre 1990 angebrachte Gedenktafel am Ehrenmal am Dorn trägt die Inschrift:

Die Kreisstadt Altenkirchen gedenkt der Mitbürger, die aus politischen oder rassischen Gründen

verfolgt, geschändet, ermordet oder vertrieben wurden.

Ihr Andenken ist uns Mahnung und Verpflichtung zur Brüderlichkeit.

47 Namen ehemaliger jüdischer Einwohner Altenkirchens sind auf zwei Tafeln verewigt.

                Eine ins Straßenpflaster eingelassene Erinnerungstafel (Aufn. Freimut Bahlo, 2009)

Jüngst wurde diese Erinnerungstafel auf einem Basaltblock platziert, der die von Architekt Erich Thomas entworfene Platte samt Inschrift, stilisiertem Gotteshaus und Menora deutlicher zur Geltung bringt; das umgebene Areal hebt sich dank Basaltstein-Pflasterung von der angrenzenden Fläche ab.

Nahe der evangelischen Kirche steht seit 1978 die Bronzeplastik des Künstlers Erwin Wortelkamp, die als „Flammenmal“ den Brand der Synagoge symbolisch darstellt.

Bronzeplastik von Erwin Wortelkamp (Aufn. Kirchenkreis Altenkirchen) http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20229/Altenkirchen%20Synagoge%20208.jpg

Ein Modell der ehemaligen Synagoge im Maßstab 1:20 ist im Rathaus Altenkirchens ausgestellt. Die Thorarolle der Altenkirchener Synagoge, die die NS-Zeit in einem Versteck unversehrt überstanden hatte und Ende der 1940er Jahre in die USA gelangte, dient dort auch heute noch kultischen Zwecken.

Die Stadt Altenkirchen und der Förderverein Bismarckturm wollen künftig sog. „Stolpersteine“ verlegen, angedacht und bereits z.T. ausgeführt ist eine Erstverlegung von zunächst insgesamt 19 Steinen (Stand 2021).

Stolpersteine altenkirchen seligmann 1.JPG Emil Abraham Stolperstein AK 2021.JPGHugo Abraham Stolperstein AK 2021.JPGStolpersteine altenkirchen aenna abraham.JPGStolpersteine ak elfriede abraham.JPG

verlegt für Angehörige der jüdischen Familien Seligmann und Abraham (Aufn. Freimut Bahlo, 2021, aus: commons.wikimedia.org, CC BY-SA 4.0)

Auf dem ca. 1.000 m² großen Friedhofsgelände an der Kumpstraße sind heute noch 37 Grabsteine vorhanden.

Jüdischer Friedhof in Altenkirchen (Aufn. Freimut Bahlo, 2009, aus: wikipedia.org, CCO)

 

Im Dörfchen Mehren – westlich von Altenkirchen gelegen – bestand im 19.Jahrhundert zeitweilig eine winzige israelitische Gemeinde, die nur aus einer Handvoll Familien bestand. Seit den 1820er Jahren war in einem Privathause eine Betstube eingerichtet, die auch von Glaubensgenossen aus Flammersfeld und Weyerbusch aufgesucht wurde. Zuvor hatten die Juden in Weyerbusch eine eigene Betstube besessen; doch als kein Minjan mehr zustande kam, schloss man sich den Juden in Mehren an. Als in den 1840er Jahren nun wieder zehn religionsmündige männliche Personen hier wohnten, wurde ein Gesuch an den Bürgermeister wegen Errichtung einer Synagoge gerichtet, das dieser aber abschlägig beschied. 1925 waren nur noch drei Bewohner mosaischen Glaubens in Weyerbusch ansässig.

 

In Schöneberg soll vor der Zeit des Dreißigjährigen Krieges eine jüdische Gemeinde bestanden haben. Ab dem 18.Jahrhundert waren vereinzelt Juden im Dorf ansässig. Die jüdischen Familien waren im 19./20.Jahrhundert der Kultusgemeinde Altenkirchen angeschlossen. Am Ort soll es auch einen Betraum gegeben haben, der um 1820 durch Blitzschlag zerstört wurde; zudem war ein eigener Friedhof vorhanden. Zu Beginn der 1930er Jahre lebten in Schöneberg zehn Personen mosaischen Glaubens.

Nachweislich wurden sechs gebürtige Schöneberger Juden Opfer der Shoa.

 

In Ingelbach – mit derzeit ca. 500 Einwohnern zur Verbandsgemeinde Altenkirchen gehörend, etwa vier Kilometer östlich von Altenkirchen – wurden 2007 in Erinnerung an die jüdische Familie Veit, die deportiert worden war, in der Hauptstraße (in Höhe der alten Schule) vier sog. „Stolpersteine“ verlegt; die Spuren der Familie verloren sich im Ghetto Lodz.

Stolperstein Ingelbach Sally Veit.jpgStolperstein Ingelbach Paula Veit.jpgStolperstein Ingelbach Irene Veit.jpgStolperstein Ingelbach Edith Veit.jpg

vier "Stolpersteine" für Fam. Veit (Aufn. T., 2014, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 4.0)

 

In Betzdorf - heute eine Kleinstadt mit ca. 10.000 Einwohnern im Landkreis Altenkirchen – lebten ab Mitte des 19.Jahrhunderts jüdische Familien, die aber hier keine Kultusgemeinde bildeten; sie gehörten der jüdischen Gemeinde Hamm an. Anfang der 1930er Jahre wohnten im Ort immerhin bis zu 20 jüdische Familien, die als Kaufleute und Viehhändler ihren Lebenserwerb bestritten.

Neben einem Betraum verfügte die kleine israelitische Gemeinschaft, der auch Familien aus Kirchen und Herdorf angeschlossen waren, seit ca. 1920 auch über ein Beerdigungsgelände am Ort; zuvor waren Verstorbene in Hamm beerdigt worden.
Auf Grund der Folgen des Wirtschaftsboykotts und der Repressalien verließen bis 1939 alle jüdischen Familien den Ort.

Nach Angaben der Gedenkstätte Yad Vashem/Jerusalem, des „Gedenkbuches – Opfer der Verfolgung der Juden ...“ und des „Betzdorfer Gedenkbuches“ des Vereins „Betzdofer Geschichte e.V.“ sind 24 aus Betzdorf stammende bzw. längere Zeit hier ansässig gewesene Juden Betzdorfs bekannt, die Opfer der „Endlösung“ geworden sind (namentliche Nennung der betroffenen Personen siehe: alemannia-judaica.de/betzdorf_juedgeschichte.htm).

Nahe des früheren Betraums erinnert seit 1988 eine Gedenk-Rosette an die kleine jüdische Gemeinschaft Betzdorfs.

        In Vernichtungslagern ermordet: Gedenken an jüdische Mitbürger - Kreis  Altenkirchen - Rhein-Zeitung Aufn. Claudia Geimer, aus: rhein-zeitung.de

Auf dem von 1921 bis 1936 belegten jüdischen Friedhof an der Eberhardystraße - er ist Teil des kommunalen Friedhofs - sind 13 Grabsteine vorhanden.

           http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20229/Betzdorf%20Friedhof%20200.jpg Abb. aus: Verein "Betzdorfer Geschichte e.V."

 

Weitere Informationen:

Carl Winter, Erinnerungen aus Altenkirchen, unveröffentlichtes Manuskript, Altenkirchen 1925 (mit Beitrag: Juden in Altenkirchen bis zum Beginn des 20.Jahrhunderts)

Günter Heuzeroth, Jüdisch-deutsche Mitbürger unserer Heimat, in: "Heimatjahrbücher des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden für die Jahre 1975 – 1978", Altenkirchen/Westerwald 1978

Lutz Sartor, Die Geschichte meiner Heimatgemeinde Schöneberg bei Altenkirchen, in: "Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen (Westerwald) und der angrenzenden Gemeinden 1981", Altenkirchen 1980, S. 69/70 

Julius Seifen, Jüdische Familien in Mehren, in: "Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen", No. 29/1986, S. 198/199

Eckard Hanke, Altenkirchen/Westerwald. Vom Wandel einer Stadt, Altenkirchen 1988, S. 18 ff.

Thomas A. Bartolosch, Zur Geschichte der Juden in Stadt und Land Altenkirchen vom 16. bis 19.Jahrhundert, in: E.Hanke/M.Koschig (Red.), Juden in Altenkirchen, Altenkirchen 1988

E.Hanke/M.Koschig (Red.), Juden in Altenkirchen, hrg. vom Pädagogischen Zentrum des Landes Rheinland-Pfalz, Bad Kreuznach 1988 (PZ-Information 5/1988)

Heinz Krämer, “Gut Ort” - Der jüdische Friedhof in Altenkirchen, in: "Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen (Westerwald) und der angrenzenden Gemeinden", Hrg. Heimatverein des Kreises Altenkirchen e.V., Altenkirchen 1996, S. 125 - 128

Uli Jungbluth, “... bis auf zwei Familien aussterben lassen” - Neue Forschungsergebnisse zu Juden in Altenkirchen, in: Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen (Westerwald) und der angrenzenden Gemeinden, Hrg. Heimatverein des Kreises Altenkirchen e.V., Altenkirchen 2000, S. 215 ff.

Eckhard Hanke, Juden in Altenkirchen bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts, in: M. Stolze/H. Krämer/E. Hanke, Juden in Altenkirchen. Geschichte - Erinnerungen - Schicksale, Hrg. Evangelische Kirchengemeinde u. Stadt Altenkirchen, Altenkirchen 2000

Heinz Krämer, „Gut Ort“ - der jüdische Friedhof in Altenkirchen, in: M. Stolze/H. Krämer/ E. Hanke: Juden in Altenkirchen - Geschichte - Erinnerungen - Schicksale, Hrg. Evangelische Kirchengemeinde u. Stadt Altenkirchen, Altenkirchen 2000

Altenkirchen, in: alemannia-judaica.de (mit diversen Dokumenten zur jüdischen Ortshistorie)

Mehren, in: alemannia-judaica,de

Schöneberg, in: alemannia-judaica.de

Betzdorf, in: alemannia-judaica.de

Verein „Betzdorfer Geschichte e.V.“ (Hrg.), Betzdorfer Gedenkbuch – Opfer von Krieg und Gewalt aus Betzdorf, Betzdorf 2008

The Encyclopedia of Jewish Life before and during the Holocaust (Vol. 1), New York University Press, Washington Square, New York 2001, S. 33

Walter Marenbach, Juden in der Bürgermeisterei Weyerbusch, in: "Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen", No. 46/2003, S. 104

S. Fischbach/I. Westerhoff (Bearb.), “ ... und dies ist die Pforte des Himmels” Synagogen. Rheinland-Pfalz u. Saarland, Mainz 2005, S. 73 – 75, S. 336 und S. 387

Klaus Brag (Red.), Eine (fast) vergessene Ingelbacher Familie, in: "Heimat-Jahrbuch 2007 des Kreises Altenkirchen", S. 286 ff.

Eberhard Blohm, Die jüdischen Familien aus den Gemeinden der Verbandsgemeinde Altenkirchen (Westerwald) in der Zeit von 1933 bis 1945, Wölmersen 2008

Auflistung der Stolpersteine in Ingelbach, online abrufbar unter: wikipedia.org/wiki/Liste_der_Stolpersteine_in_Ingelbach

Förderverein Bismarckturm Altenkirchen e.V. (Bearb.), Aktion „Stolpersteine“, online abrufbar unter: bismarckturm-ak.de

Michael Fenstermacher (Red.), Bismarckturmverein beginnt Projekt in Altenkirchen: 19 Stolpersteine sollen an jüdische Bürger erinnern, in: „Rhein-Zeitung“ vom 2.9.2021

Eberhard Blohm hat zahlreiche Beiträge zur Geschichte der jüdischen Gemeinde und ihrer Angehörigen verfasst