Baiersdorf (Mittelfranken/Bayern)

Datei:Baiersdorf in ERH.svg Baiersdorf ist heute eine Kleinstadt mit ca. 7.000 Einwohnern im mittelfränkischen Landkreis Erlangen-Höchstadt - zwischen Bamberg und Nürnberg gelegen (Karte Hagar, 2010, aus: commons.wikimedia.org, CC BY-SA 3.0).

Erste urkundliche Hinweise auf Juden in Baiersdorf stammen aus der zweiten Hälfte des 15.Jahrhunderts. Als im Laufe des 16.Jahrhunderts die Juden aus Städten der Region vertrieben wurden, gewann Baiersdorf als Zufluchtsraum an Bedeutung. Der Umstand, dass Baiersdorf als ein zentraler Ort für das jüdische Leben der angrenzenden Territorien fungierte, zeigte sich darin, dass der Baiersdorfer Rabbiner als Repräsentant der markgräflichen Gesamtjudenschaft bezeichnet wurde. Mehrfache Versuche der Landstände, die „Ausschaffung“ der Juden, insbesondere der von Baiersdorf, zu bewerkstelligen, wurden letztlich nicht realisiert, da der Landesherr um seine finanziellen Vorteile fürchtete. Eine erste Synagoge in Baiersdorf ist bereits um 1530 erwähnt. In den Folgejahrhunderten wurden mehrere Synagogenbauten erstellt; der letzte Bau aus dem Jahre 1711 besaß einen im Barockstil gehaltenen Thoraschrein. An der Westseite der Synagoge befanden sich die Mikwe und ein Taharahaus.

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Synagoge in Baiersdorf (hist. Aufn. um 1930, aus: Th. Harburger) und Innenraum (Aufn. "Meerettichmuseum")

Große Unterstützung erfuhr die jüdische Gemeinde durch Salomon Samson, der seit 1670 Hoffaktor des Markgrafen von Brandenburg-Bayreuth war; ihm ist auch der Synagogenbau von 1711 zu verdanken, im gleichen Jahr begründete er zudem eine Talmudschule.

Nach Auflösung des Rabbinats (1888) erledigten die jüdischen Lehrer die meisten kultischen Aufgaben der Gemeinde; die letzte Ausschreibung einer Lehrerstelle in Baiersdorf geschah im Jahre 1914 (siehe Anzeige unten).

Anzeigen aus der Zeitschrift "Der Israelit" vom 4.Jan. 1871 u. "Frankfurter Israelitisches Familienblatt" vom 24.April 1914

Der jüdische Friedhof, der auch Verstorbenen aus Fürth und später aus anderen markgräflichen und reichsritterschaftlichen Ortschaften wie Bruck, Dormitz, Forchheim und Kunreuth als letzte Ruhestätte diente, ist vermutlich bereits im ausgehenden 14.Jahrhunderts im Rahmen des Wiederaufbaus der Stadt innerhalb der Stadtbefestigung angelegt worden. Damit ist er die älteste jüdische Begräbnisstätte der Markgrafschaft Kulmbach-Bayreuth und Ansbach.

Taharahaus - hist. Aufn. (aus: Stadt Baiersdorf, Israelitischer Friedhof)

Der älteste erhaltengebliebene Grabstein datiert aus dem Jahre 1561. Unter den vielen Cohen-Gräbern befindet sich auch die des vor ca. 200 Jahren verstorbenen Rabbi David ben Joel Dispeck (1715-1793), der durch sein 1786 in Sulzbach erschienenes Werk „Pardes David“ bekannt geworden ist.

Juden in Baiersdorf:

        --- um 1620 ........................   9 jüdische Haushalte,

    --- um 1690 ........................  13     “       “     ,

    --- 1713 ....................... ca.  40     “       “     (ca. 300 Pers.),

    --- 1728 ...........................  54     “       “     ,

    --- 1763 ...........................  79     “       “     ,

    --- 1796 ...........................  70     “       “     ,

    --- 1811 ...........................  97     “       “     ,

    --- 1837 ........................... 440 Juden  (ca. 28% d. Bevölk.),

    --- 1867 ........................... 153   “    (ca. 11% d. Bevölk.),

         --- 1880 ...........................  86   “     (ca. 6% d. Bevölk.),

    --- 1890 ...........................  55   “  ,

    --- 1900 ...........................  33   “  ,

    --- 1910 ...........................  32   “  ,

    --- 1924/25 ........................  12   “  ,

    --- 1933 ...........................  19   “  ,

    --- 1938 ...........................   3   “  ,

    --- 1939 ........................... eine Jüdin.

Angaben aus: Walter Tausendpfund, Baiersdorf - zeitweise Landesrabbinat, in: Jüdisches Leben ..., S. 701 - 703

Nachdem im ausgehenden 18. bzw. beginnenden 19. Jahrhundert der Anteil der jüdischen Bevölkerung in Baiersdorf seinen Höchststand erreicht hatte, ging er dann im Laufe des 19.Jahrhunderts auf Grund des restriktiv gehandhabten Niederlassungsrechts wieder deutlich zurück. Die von den Nachbarstädten Nürnberg und Erlangen ausgehende Sogwirkung bewirkte ab 1850/1860 ein Übriges, denn die ökonomischen Bedingungen veranlassten vor allem die jüngere Generation zur Abwanderung. Diejenigen, die in Baiersdorf blieben, wurden weitgehend in die Ortsgemeinschaft integriert, ohne jedoch assimiliert zu sein.

Zu Beginn der NS-Zeit lebten etwa 20 Juden in der Ortschaft, zum Zeitpunkt der Pogromnacht waren es dann nur noch drei. Die „Judenaktion“ im November 1938 führte in Baiersdorf auch zur Plünderung der Synagoge, die zehn Tage später dem Erdboden gleichgemacht wurde; auch der Friedhof wurde geschändet und die Mikwe zerstört.

                  Aus dem „Erlanger Tageblatt”, Ausgabe 274 (1938):

„ ... Am 22.November 1938 ist Baiersdorf mit dem Abzug der Judenfamilie Kohn praktisch judenfrei geworden. Ein Jahrhunderte altes Problem der Stadt Baiersdorf hat damit seinen Abschluß gefunden. ... Der Davidstern, der vier Jahrhunderte frech auf der hiesigen Synagoge prangte, wurde herabgeholt und die Inneneinrichtung zerstört. Da das Dach der Synagoge teilweise dabei beschädigt worden war, wird der teilweise auch baufällige Bau abgetragen werden. In wenigen Jahren wird dort, wo heute noch die Synagoge steht und der Judenfriedhof liegt, dem Vernehmen nach eine neue Schule sich erheben und Sportplätze zur Ertüchtigung unserer Jugend angelegt sein. ...”

Nach Angaben der Gedenkstätte Yad Vashem/Jerusalem und des "Gedenkbuches - Opfer der Verfolgung der Juden ..." wurden nachweislich elf aus Baiersdorf stammernde Bewohner jüdischen Glaubens Opfer der NS-Gewaltherrschaft (namentliche Nennung der betroffenen Personen siehe: alemannia-judaica.de/baiersdorf_synagoge.htm).

 

Das mit einer Steinmauer umgebene Friedhofsareal - es hat eine Fläche von knapp 5.000 m² -  besitzt noch mehr als 1.200 Grabsteine, darunter auch sehr alte, kunstvolle Steine, die die Jahrhunderte überdauert haben und deren Inschriften noch relativ gut lesbar sind; die ältesten Steine stammen aus dem 16.Jahrhundert.

Jüdischer Friedhof (Aufn. Jan Eric Loebe, 2010, aus: wikipedia.org, gemeinfrei)

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Alte kunstvoll gestaltete Grabmale (Aufn. Bernd Böhner und Horst Gemeinhardt, aus: alemannia-judaica.de)

Anm.: Seit 2013 wurde der Friedhof mit seinen Gräbern durch Studierende der Universität Bamberg dokumentiert; 2019 wurde die Dokumentation der Grabinschriften zum Abschluss gebracht.

Auf dem jüdischen Friedhofsgelände steht seit 1980 ein Gedenkstein, der neben einem Davidstern eine hebräische und eine deutsche Inschrift trägt:

Den Toten zur Ehre

und zum Gedenken an die jüdischen Bürger aus Baiersdorf und Umgebung,

die in den Verfolgungsjahren 1933 - 1945 grausam umgekommen sind.

Den Lebenden zur Mahnung, den kommenden Geschlechtern zur eindringlichen Lehre.

Errichtet im Jahre 1980 vom Landesverband der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern.

An die Synagoge erinnert seit 1989 eine am Gebäude des Sparkasse angebrachte ovale, bronzene Gedenktafel, die ein Relief der ehemaligen Synagoge zeigt.

                                                http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20130/Baiersdorf%20Synagoge%20102.jpg Relief: Ehemalige Synagoge (Aufn. J. Hahn, 2007)

Auf dem Gehsteig (Hauptstraße 12) erinnern zwei sog. „Stolpersteine“ an das Schicksal der beiden jüdischen Bewohner Baiersdorfs (Ludwig und Linda Kohn), die dem Holocaust zum Opfer gefallen sind.

 Aufn. J.E. Loebe, 2011, aus: wikipedia.org, CC BY 3.0 Baiersdorf Stolpersteine 001.JPG 

Der 1796 in Baiersdorf geborene Hirsch Aub, der seine Ausbildung an der Jeschiwa in Fürth und danach in Prag erhielt, wurde 1825 in München zum Rabbiner gewählt. Mehr als vier Jahrzehnte übte er hier sein Amt aus. Gegen Ende seiner Tätigkeit erhielt es vom bayrischen König als Anerkennung seiner Verdienste das Ritterkreuz 1.Klasse des Verdienstordens vom Hl. Michael. Hirsch Aub, der 1871 in den Ruhestand trat, verstarb vier Jahre später in Nürnberg; seine Grabstätte befindet sich auf dem Alten Israelitischen Friedhof in München.

Ein weiterer aus Baiersdorf stammender Rabbiner war Marx Hayum Seligsberg (geb. 1799) erhielt seine Ausbildung an der Jeschiwa in Fürth und an der Universität Erlangen, wo er promovierte. Als Rabbiner begann er seine Laufbahn 1830 in der jüdischen Gemeinde Fellheim; von hier aus betreute auch die Gemeinden in Illereichen-Altenstadt, Kempten, Memmingen und Osterberg. Wegen seines angespannten Verhältnisses zur Gemeinde – man machte ihm den Vorwurf mangelhafter Amtsführung und Unterschlagung von Geldern – soll es während seiner Predigten sogar zu Tumulten gekommen sein. Im Alter von 78 Jahren verstarb Dr. Marx Hayum Seligsberg  an seiner Wirkungsstätte; sein Grab befindet sich auf dem dortigen jüdischen Friedhof. Das von ihm über Jahrzehnte hinweg geführte Rabbinat wurde anschließend dem Distriktrabbinat Augsburg unterstellt.

Ein weiterer bekannter Sohn der Gemeinde Baiersdorf war der 1805 hier geborene Joseph Aub, der von 1830 bis 1850 als Rabbiner in Bayreuth, danach in Mainz tätig war. Als Anhänger einer gemäßigten Reform des Judentums gehörte er zu den ersten Rabbinern in Bayern, die damals auch deutschsprachige Predigten hielten. In seinen letzten 15 Lebensjahren hatte er das Amt des Oberrabbiners an der Neuen Synagoge in der Oranienburger Straße in Berlin inne; ein Jahr nach Eintritt in den Ruhestand verstarb Joseph Aub 1880; er wurde auf dem Friedhof in der Schönhäuser Allee beerdigt.

Der in Baiersdorf 1814 geborene David Ottensooser machte sich als Kunstmaler einen Namen. Nach sechsjährigem Studium in München ging er auf die Kunstakademie nach Dresden, wo er seine künstlerische Tätigkeit weiter verfeinerte. Während seiner Dresdner Jahre schuf Ottensooser auch historische Gemälde, deren Themen er meist der biblischen Geschichte entnahm. Ottensooser verstarb im Alter von 48 Jahren in Nürnberg.

 Gottfried Merzbacher wurde 1843 als Sohn eines jüdischen Fellhändlers in Baiersdorf geboren. Nach einer Ausbildung zum Kürschner und einer im Anschluss erfolgten kaufmännischen Ausbildung übernahm er das väterliche Geschäft. Im Alter von 45 Jahren verkaufte er sein gutgehendes Pelzwarengeschäft und widmete nun sein Leben dem Alpinismus. Mit Berichten über seine zahlreichen Reisen in noch unerschlossene Gebirgsregionen Europas und Asiens machte er sich einen Namen. 1901 erschien sein zweibändiges Werk „Aus den Hochregionen des Kaukasus“. Ein Jahr später wurde der mit einem Doktortitel gewürdigte Merzbacher zum Zweiten Vorsitzenden der Münchner Geographischen Gesellschaft gewählt. 1905 erhielt er den Bayrischen Verdienstorden und wurde dann zum Prof. h.c. ernannt. Gottfried Merzbacher starb 1926 in München.

Siegfried Lichtenstaedter, Sohn des Kaufmanns und Talmudforschers Wolf L., wurde 1867 in Baiersdorf geboren. Einem Studium der Sprachwissenschaften und Orientalistik folgte das der Jurisprudenz; er trat dann in den bayrischen Finanzdienst ein, aus dem er 1932 als Oberregierungsrat in den Altersruhestand versetzt wurde. Lichtenstaedter publizierte unter einem Pseudonym zahlreiche politische und zur jüdischen Religionsausübung bezogene Schriften, daneben auch Satiren. Seine Publikationen wurden 1938 auf die Liste „des schädlichen und unerwünschten Schrifttums“ gesetzt. Im Sommer 1942 wurde Siegfried Lichtenstaedter von München aus nach Theresienstadt deportiert; er wurde ein halbes Jahr später ermordet.

 

[vgl. Erlangen (Bayern)]

 

Weitere Informationen:

Adolf Eckstein, Geschichte der Juden im Markgrafentum Bayreuth, Bayreuth 1907

Johannes Bischoff, Entwicklungsgeschichte einer fränkischen Kleinstadt, Baiersdorf 1953

Baruch Z. Ophir/F. Wiesemann (Hrg.), Die jüdischen Gemeinden in Bayern 1918 - 1945. Geschichte und Zerstörung, München/Wien 1979, S. 161/162

Günter Reim, Besuch am “guten Ort”. Der Judenfriedhof in Baiersdorf, in: "Kirche und Kunst", No.2/1985, S. 55 - 57

Gerhard Wilhelm Daniel Mühlinghaus, Der Synagogenbau des 17. u. 18.Jahrhunderts im aschkenasischen Raum, Dissertation, Philosophische Fakultät Marburg/Lahn, 1986, Band 2, S. 39 - 48

Ilse Sponsel, Juden und Judenpogrom 1938 in Erlangen, Hrg. Stadtmuseum Erlangen, 1991, S. 17

Israel Schwierz, Steinerne Zeugnisse jüdischen Lebens in Bayern - Eine Dokumentation, Hrg. Bayrische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, München 1992, S. 153/154

Trägerverein jüdisches Regionalmuseum Mittelfranken (Hrg.), Aus der jüdischen Geschichte Baiersdorfs (Aufsätze), Fürth 1992

Michael Trüger, Der jüdische Friedhof in Baiersdorf, in: "Der Landesverband der Israel. Kultusgemeinden in Bayern", 9.Jg., No. 62/1994, S. 13

Walter Tausendpfund, Baiersdorf - zeitweise Landesrabbinat , in: Jüdisches Leben in der Fränkischen Schweiz, "Schriftenreihe des Fränkische-Schweiz Vereins", Band 11, Palm & Enke, Erlangen 1997, S. 699 ff.

Walter Tausendpfund, Exkurs: Markante jüdische Familien in Baiersdorf , in: Jüdisches Leben in der Fränkischen Schweiz, "Schriftenreihe des Fränkische-Schweiz Vereins", Band 11, Palm & Enke, Erlangen 1997, S. 717 ff.

Theodor Harburger, Die Inventarisation jüdischer Kunst- und Kulturdenkmäler in Bayern, Band 2: Adelsdorf - Leutershausen, Hrg. Jüdisches Museum Franken - Fürth & Schnaiitach, Fürth 1998, S. 49 - 66

Johann Fleischmann, Mesusa 2 - Spuren jüdischer Vergangenheit an Aisch, Aurach, Ebrach und Seebach, Hrg. Arbeitskreis “Jüdische Landgemeinden an Aisch, Aurach, Ebrach und Seebach”, Selbstverlag, Mühlhausen 2000

Franz Schmolke, 1353 – 2003. 650 Jahre Stadt Baiersdorf. Geschichte und Ortsentwicklung, Baiersdorf 2003

Jussi U. Isaksen, Siegfried Lichtenstaedter - Der Jüdische Exekutor, 2006

Ilse Vogel, „Reb Schimmen Dajan“ - Simon Dispecker, Vice-Rabbiner in Baiersdorf 1766-1847  -  Ein Betrag zur Heimatgeschichte der Stadt Baiersdorf, Scheinfeld 2008

Harald Hofmann (Red.), Zwei Stolpersteine erinnern an zwei ausgelöschte Leben, in: nordbayern.de vom 24.3.2009

Beate Schirner-Costa (Red.), Steine gegen das Vergessen. Erstmalig erinnern Stolpersteine an Baiersdorfer Deportationsopfer, in: „HalloFranken“, No. 19/2009

B. Eberhardt/H.-Chr. Haas, Baiersdorf, in: Mehr als Steine ... Synagogengedenkband Bayern, Band 2, Kunstverlag Josef Fink, Lindenberg/Allgäu 2010, S. 87 – 108

Susanne Borée, „Die Steine zum Sprechen bringen. Spurensuche auf dem jüdischen Friedhof in Baiersdorf und der Forchheimer Gemeinde“, in: "Evangelisches Sonntagsblatt Rothenburg", Jg. 2010, Ausg. 4

Manuel Kugler, "Prophet des Grauens. Ein Baiersdorfer Jude sah den Holocaust voraus....", in: "Nürnberger Nachrichten" vom 3. März 2012

Horst Gemeinhardt, Spurensuche zur jüdischen Geschichte Baiersdorf. Ein Werkstattbericht von der historischen Quellensuche zur Erschließung der Geschichte einer erloschenen Gemeinde und ihres "guten Ortes", in: "Baiersdorfer Wurzelwerk", Heft No. 2, Baiersdorf 2012

Baiersdorf, in: alemannia-judaica.de (mit zahlreichen Text- und Bilddokumenten zur jüdischen Ortshistorie)

Stadt Baiersdorf (Hrg.), Israelitischer Friedhof seit dem 14./15.Jahrhundert, online abrufbar unter: historisch.de/israelitischer-friedhof.html

Horst Gemeinhardt (Bearb.), Informationsblätter zum jüdischen Friedhof in Baiersdorf, o.J.

Dieter Köchel (Red.), Nachts auf dem Friedhof jüdische Geschichte enträtseln, in: „Nürnberger Nachrichten“ vom 30.5.2018

Götz Aly, Siegfried Lichtenstaedter (1865–1942). Prophet der Vernichtung – Über Volksgeist und Judenhass, Fischer Verlag, Frankfurt/M. 2019

Dokumentation der Grabstätten des jüdischen Friedhofs (2019 abgeschlossen)

Timo Lechner (Red.), Forschung: Welche Geschichten der jüdische Friedhof in Baiersdorf birgt, in: „Sonntagsblatt 360° evangelisch“ vom 6.2.2020