Coesfeld/Münsterland (Nordrhein-Westfalen)

Datei:Coesfeld in COE.svg Coesfeld (früher auch: Koesfeld) ist eine westfälische Stadt mit derzeit ca. 34.000 Einwohnern im westlichen Münsterland – ca. 30 Kilometer westlich von Münster gelegen (Karte TUBS, 2008, aus: commons.wikimedia.org, CC BY-SA 3.0).

Die ersten Juden erreichten Coesfeld 1323, nachdem der Landesherr ihre Ansiedlung gefördert hatte; zwei Jahrzehnte später muss es bereits eine winzige Gemeinde gegeben haben. Pogrome gegen die in Coesfeld lebenden Juden ließen 1350 aber die kleine Gemeinde erlöschen. In der Folgezeit blieb die Stadt Coesfeld bei ihrer restriktiven Judenpolitik und lehnte jeden neuen Antrag auf jüdische Ansiedlung ab.

Coesfeld – Kupferstich M. Merian, um 1645/1650 (Abb. aus: wikipedia.org, gemeinfrei)

Erst in der zweiten Hälfte des 17.Jahrhunderts bildete sich wieder dauerhaft eine Gemeinde heraus, die unter dem Schutz des Fürstbischofs von Münster stand; sie war damals eine der größten jüdischen Gemeinden im Stift Münster.

Einen jüdischen Friedhof gab es in Coesfeld am Gerichtsring seit 1678 („auf dem inneren Wall ahn Twents tuhrm, an der Süringspforte“); dieser wurde bis gegen Ende des 19.Jahrhunderts genutzt; danach stand ein neuangelegtes Bestattungsgelände an der Osterwicker Straße zur Verfügung.

Seit Mitte des 18.Jahrhunderts hielt die kleine jüdische Gemeinde in der Weberstraße ihre Gottesdienste ab; 60 Jahre später wurde hier eine neue Synagoge gebaut (1810 eingeweiht).

                   Synagoge in Coesfeld (hist. Aufn., aus: synagoge-coesfeld.de) 

Juden in Coesfeld:

         --- um 1680 .........................    2 jüdische Familien,

    --- um 1740 .........................    7     “       “    ,

     --- 1795 ............................    8     “       “    ,

     --- 1816 ............................   72 Juden,

     --- 1845 ............................  105   “  ,

     --- 1855 ............................  114   “  ,

     --- 1885 ............................   81   “  ,

     --- 1905 ............................  102   “  ,

     --- 1925 ............................   57   “  ,

     --- 1933 (Juni) .....................   57   “  ,

              (Okt.) .....................   45   “  ,

     --- 1935 ............................   40   “ (in 11 Familien),

     --- 1936 ............................   33   “  ,

     --- 1942 (Aug.) .....................   keine.

Angaben aus: Dokumentation: Leben und Schicksale jüdischer Bürger aus Coesfeld, Coesfeld 1999

und                 Elfi Pracht-Jörns, Jüdisches Kulturerbe in Nordrhein-Westfalen. Reg.bez. Münster, S. 185

Wirtschaftliche Basis der Coesfelder Juden waren im 19. und im beginnenden 20.Jahrhundert selbstständige Tätigkeiten wie (Klein)Händler und Metzger; in das Kleinstadtleben waren sie weitgehend integriert.

Zu Beginn der 1930er Jahre lebten knapp 60 Juden in Coesfeld. Obwohl im katholisch geprägten Coesfeld das politische Geschehen von der Zentrumspartei damals noch beherrscht wurde, machten hier auch am 1.April 1933 die Nationalsozialisten mobil und postierten SA-Männer vor jüdischen Geschäften. Aus der "Allgemeinen Zeitung Coesfeld” (Anfang April 1933): " ... Als Gegenwehr gegen eine verantwortungslose ausländische Greuelpropaganda wurden vor den jüdischen Geschäftshäusern SA-Posten aufgestellt, um einen Gegenboykott zu organisieren. Die Maßnahme dauerte mehrere Tage." 1935 verschärften sich die gegen Juden gerichteten Maßnahmen, besonders auf wirtschaftlichem Gebiet; so erhielten jüdische Geschäftsleute keine kommunalen Aufträge mehr, jüdischen Viehhändler wurde in Coesfeld der Handel verboten, u.a.

Während des Novemberpogroms 1938 demolierten SA- und SS-Angehörige die Wohnungen aller Coesfelder Juden, Schaufenster zweier Geschäfte wurden zerschlagen und einige jüdische Bürger misshandelt; die Männer wurden verhaftet und im Walkenbrückenturm eingesperrt. Die Synagoge in der Weberstraße blieb von einer Brandlegung verschont, doch die Inneneinrichtung wurde zerstört. Fünf Wochen später verkaufte die jüdische Gemeinde das Synagogengebäude.

                   Aus einem Artikel der „Allgemeinen Zeitung” vom 7.Jan. 1940:

Coesfelder Juden plantschen am Jordan

Mehr als ein Dutzend Juden verließen im Jahre 1939 unsere Heimatstadt - Wann wird Coesfeld judenrein ?

Coesfeld, 7. Januar

Unsere Liebe zu den Juden wächst mit der Größe der Entfernung, die sie von uns trennt”. So schrieb der MA im Februar des vergangenen Jahres, ... Jahrzehntelang haben es Juden verstanden, in Coesfeld und Umgebung “das gute Geschäft” zu machen, und zwar erstreckte sich ihre Berufstätigkeit ausschließlich auf den Handel mit Vieh ... Unzählbar sind die vielen Fälle, in denen sie Bauern und Köttern das Fell über die Ohren gezogen haben, bis diese so schwer verschuldet waren, daß sie in ihrer Not nicht mehr aus noch ein wußten. ... Ist unsere alte Hansestadt auch heute noch nicht ganz judenrein, wie sich andere Städte in Deutschland bereits mit berechtigtem Stolz nennen können, dann sind unsere Aussichten, es noch zu werden, ... gar nicht schlecht. ... Jehova segne weiterhin ihren Auszug, auch den der noch hier Ansässigen.

Alle noch in Coesfeld lebenden Juden wurden danach in das Haus der jüdischen Familie Salomon Eichenwald in der Kupferstr.10 eingewiesen. Die Deportation der Coesfelder Juden über die Zwischenstation „Gertrudenhof“ in Münster in das Ghetto Riga begann am 10.Dezember 1941; in die Meldekarten des Einwohnermeldeamts wurde der Eintrag „unbekannt verzogen” aufgenommen.

         Unmittelbar vor der Deportation (A. Walterbusch/Stadtarchiv Coesfeld)*

* Anm.: Diese Aufnahme entstand im Auftrag der örtlichen NSDAP-Parteileitung; es zeigt alle Coesfelder Juden, die nach Riga deportiert wurden.

Die drei noch in Coesfeld zurückgebliebenen älteren jüdischen Bewohner wurden Ende Juli 1942 mit dem "Altentransport" via Münster nach Theresienstadt verfrachtet. Etwa 50 jüdische Einwohner Coesfelds kamen in den Ghettos, Konzentrations- und Vernichtungslagern ums Leben.

Das ehemalige Synagogengebäude - es zählte zu den wenigen jüdischen Gotteshäusern in Westfalen, die die Pogromnacht äußerlich unbeschadet überstanden hatten - war nach Kriegsende dem Verfall preisgegeben. Nach umfangreicher Sanierung nutzt seit Ende der 1960er Jahre die Evang. Freikirchliche Gemeinde Coesfeld das Gebäude für ihre Zusammenkünfte.

  

 Ehem. Synagogengebäude vor der Sanierung (Aufn. um 1960) und heute (Aufn. aus: synagoge-coesfeld.de)

Seit 1984 erinnert ein weißer Gedenkstein auf dem jüdischen Friedhof an die jüdischen Opfer der NS-Herrschaft; seine Inschrift lautet:

Schauet und sehet, ob ein Schmerz sei wie mein Schmerz.

(hebräische Beschriftung)  Klag. 1,12

Gedenket der jüdischen Bürger unserer Stadt, die in den grauenvollen Jahren 1933 - 1945

durch Terror und Gewalt verschleppt wurden und eines gewaltsamen Todes starben.

Die Stadt Coesfeld

Eine weitere Gedenkstele wurde am 70.Jahrestag des Novemberpogroms am Eingang zum Friedhof enthüllt. Etwa 50 Grabsteine sind heute noch auf dem Begräbnisgelände vorhanden. 

Datei:Neuer jüdischer Friedhof (Coesfeld).jpgJüdischer Friedhof Coesfeld (Aufn. G. Seggebäing, 2012, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 3.0) 

Auf dem Areal des alten jüdischen Friedhofs erinnert heute nur noch ein einziger Grabstein an dessen Existenz. Daneben informiert ein Stein mit der folgenden Inschrift: "Hier befand sich von 1678 bis 1896 der Friedhof der jüdischen Gemeinde in Coesfeld. Nachdem er belegt war, erwarb die jüdische Gemeinde ein neues Friedhofsgelände an der Osterwicker Strasse."

                   Grabstein vom alten Friedhof    (Aufn. G. Seggebäing, 2012, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 3.0) 

Das Synagogen- und Schulgebäude der Coesfelder jüdischen Gemeinde an der Weberstraße wurde in der NS-Zeit zwar beschädigt, blieb in seiner Bausubstanz weitestgehend erhalten. Während das baufällige Schulhaus abgerissen wurde, beherbergt das ehemalige Synagogengebäude heute die Christuskirche der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde. Der barocke Thoraschrein blieb erhalten.

       Aufn. aus: synagoge-coesfeld.de

Derzeit soll das denkmalgeschützte Gebäude möglicherweise zum Verkauf anstehen. Eine Metalltafel am Haus erinnert an dessen einstige Nutzung. 

Dem Anliegen des „Stolperstein-Initiativkreises“, den ehemaligen jüdischen Einwohnern zu gedenken, wurde seitens der Kommune 2019 stattgegeben und der Beschluss gefasst, künftig in den Gehwegen „Stolpersteine“ zu verlegen. 2020 wurden dann die ersten zehn Steine ins Gehwegpflaster eingelassen; davon erinnern in der Mühlenstraße vier "Stolpersteine" an Angehölrige der jüdischen Familie Cohen.

[vgl. Billerbeck (Nordrhein-Westfalen)]

 

Die wenigen jüdischen Familien in Gescher gehörten von 1856 bis 1912 der Synagogengemeinde Coesfeld an, danach der von Borken. Um 1770 ist eine erste jüdische Ansiedlung überliefert. Im Laufe des 19.Jahrhunderts waren hier nie mehr als 35 Juden ansässig, die zumeist als Kaufleute, Viehhändler und Metzger ihren Lebensunterhalt bestritten. Gottesdienstliche Zusammenkünfte fanden in einem angemieteten Raum statt. Einen eigenen Kantor hatte die Gemeinde nie gehabt; bei besonderen Anlässen griff man auf jüdische Lehrer der Nachbargemeinden zurück.

Auch ein kleines Begräbnisgelände (am Südlohner Damm) stand seit Ende der 1860er Jahre zur Verfügung.

Anfang der 1930er Jahre lebten in Gescher ca. 20 Bewohner mosaischen Glaubens. Während des Pogroms von 1938 wurden die Wohnungen/Geschäfte der wenigen jüdischen Bewohner Geschers zerstört; auch der Betraum soll verwüstet worden sein.  Am 10.Dezember 1941 kam das Ende der jüdischen Gemeinde, als ca. 20 jüdische Bewohner nach Münster abtransportiert und von dort - zusammen mit Mitgliedern anderer jüdischer Gemeinden aus der Region - ins Ghetto Riga verfrachtet wurden; hier verloren sich ihre Spuren.

Ende der 1980er Jahre wurde der jüdische Friedhof durch Schändung fast vollständige zerstört; heute sind nur noch 13 Grabsteine vorhanden.

Jüdischer Friedhof (Aufn. R., 2015, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 4.0)

Heute erinnern an der Elionore-Stein-Straße* in Gescher vier Sandstein-Stelen (sie symbolisieren die vier betroffenen Familien) mit den Namen der 24 Holocaust-Opfer an die einst hier lebenden Juden des Ortes.

                    Denkmal für die vier deportierten jüdischen Familien (Aufn. aus: verwehte-spuren.de)

   * Elionore Stein war von den Mitgliedern der vier jüdischen Familien die jüngste; sie war drei Jahre alt, als sie mit den anderen deportiert wurde.

Ein in Gescher bestehender Arbeitskreis initiierte, dass 2017 die ersten elf sog. „Stolpersteine“ für diejenigen ehemaligen jüdischen Bewohner (Angehörige der Fam. Marx, Haupt- u. Fabrikstraße) verlegt wurden, die im Dez. 1941 deportiert worden waren. Im Folgejahr wurden dann Steine für die Fam. Falkenstein (Hauskampstr.) und Stein (Armlandstr.) in die Pflasterung eingefügt.

Stolperstein Johanna Marx geb.Meyer, Gescher Bushaltestelle Fabrikstraße.jpgStolperstein Gustav Rudolf Marx, Gescher Bushaltestelle Fabrikstraße.jpg  Stolperstein Ruth Marx, Gescher Hauptstraße 35.jpgStolperstein Liselotte Marx, Gescher Hauptstraße 35.jpg

Aufn. Tetzemann, 2017, aus: commons.wikimedia.otrg, CC BY-SA 4.0)

 Datei:Rosendahl in COE.svg In den Dörfern Osterwick und in Darfeld – seit 1969 zur Kommune Rosendahl (Kreis Coesfeld) gehörig – lebten seit Beginn des 19.Jahrhunderts vereinzelt jüdische Familien; es waren aber zu keiner Zeit mehr als je drei, die in recht bescheidenen Verhältnissen ihr Leben fristeten. Die Familien gehörten zum Synagogenbezirk Coesfeld. Während die Darfelder Familien der Gemeinde Laer nahe standen, suchten die Juden aus Osterwick zunächst die Betstube in Billerbeck bzw. in Legden auf. Seit 1822 gab es in Osterwick (an der Landstraße nach Schöppingen) ein kleines Begräbnisgelände; der flächenmäßig größere jüdische Friedhof in (Ober)Darfeld war etwas später angelegt worden. Auf beiden Arealen sind heute nur sehr wenige Grabsteine bzw. -relikte vorhanden.

2015 wurden 25 sog. „Stolpersteine“ in die Gehwege der Straßen von Osterwick verlegt.

 

Weitere Informationen:

Studien zur Geschichte der Juden im Kreis Borken - eine Aufsatzsammlung, in: Beiträge des Heimatvereins Vreden zur Landes- und Volkskunde, Heft 26, Vreden 1983

Jürgen Beckmann, Geschichte und Schicksal der jüdischen Gemeinde Coesfeld, in: Jahrbuch des Kreises Coesfeld 1983, S. 119 - 122

Diethard Aschoff, Vergebliche Ansiedlungsversuche von Juden in Coesfeld im 16.Jahrhundert, in: Geschichtsblätter des Kreises Coesfeld 9/1984, S. 46 - 60

Diethard Aschoff, Zur Geschichte der Juden im Kreis Coesfeld, in: Kreis Coesfeld; Hrg. Kreis Coesfeld, Dülmen 1985, S. 279 f.

Gerhard Wilhelm Daniel Mühlinghaus, Der Synagogenbau des 17. u. 18.Jahrhunderts im aschkenasischen Raum, Dissertation, Philosophische Fakultät Marburg/Lahn, 1986, Band 2, S. 89/90

Magdalene Bücker, Juden in Coesfeld. Zur Lebenssituation einer Minderheit unter besonderer Berücksichtigung der sozialen Verhältnisse im 19.Jahrhundert, Staatsexamensarbeit FH Düsseldorf 1985/1986

Diethard Aschoff, Archivalien zur Geschichte der Juden im Kreis Coesfeld, in: Geschichtsblätter des Kreises Coesfeld 11/1986, S. 121 - 144

Diethard Aschoff, Literatur zur Geschichte der Juden im Kreis Coesfeld, in: Geschichtsblätter des Kreises Coesfeld 11/1986, S. 145 - 151

Diethard Aschoff, Coesfelder Juden im Mittelalter, in: Geschichtsblätter des Kreises Coesfeld 14/1989, S. 7 - 12

Diethard Aschoff, Die Juden im Altkreis Coesfeld zu Beginn des 19.Jahrhunderts (1795 - 1819), in: Geschichtsblätter des Kreises Coesfeld 14/1989, S. 111 ff.

Dorothea Roters, Jüdisches Leben in Osterwick, in: Osterwick. Geschichte eines Dorfes im Münsterland, Dülmen 1989, S. 499 - 524

Diethard Aschoff, Holocaust im Kreis Coesfeld - die toten und verschollenen Juden aus den Gemeinden des Kreises, in: Beiträge zur Landes- u. Volkskunde des Kreises Coesfeld 24/1990

Hildegard Banneyer, Das Schicksal der Coesfelder Juden zur Zeit des Nationalsozialismus, in: Beiträge zur Landes- und Volkskunde des Kreises Coesfeld, Band 24/1990, S. 73 - 87

Diethard Aschoff (Red.), Die Juden im Kreis Coesfeld, in: Beiträge zur Landes- u. Volkskunde des Kreises Coesfeld 24, Hrg. Kreis Coesfeld 1990

Dorothea Roters, Jüdisches Leben in Rosendahl (Osterwick und Darfeld), in: Die Juden im Kreis Coesfeld, in: Beiträge zur Landes- u. Volkskunde des Kreises Coesfeld 24, Hrg. Kreis Coesfeld 1990, S. 229 - 254

Martin Wissen, Ent-deckte Zeichen. Die Juden in Gescher, in: Heimatbuch von Gescher 6/1990

Christoph Hüsing, Bürger wie andere auch. Die Geschichte der Coesfelder Juden. Ein Abriß, in: Coesfelder Spurensuche. Geschichten und Bilder aus Coesfeld, Coesfeld 1997

Michael Zimmermann (Hrg.), Geschichte der Juden im Rheinland und in Westfalen, in: Schriften zur politischen Landeskunde Band 11, Hrg. Landeszentrale für politische Bildung, Nordrhein-Westfalen, Kohlhammer Verlag GmbH, Köln/Stuttgart/Berlin 1998

Dokumentation: Leben und Schicksale jüdischer Bürger aus Coesfeld. Texte und Zeugnisse der Ausstellung 29.10. - 13.11.1998 Ehemalige Synagoge, Coesfeld 1999

Diethard Aschoff (Bearb.), Minderheit in Coesfeld - Die Juden, in: Coesfeld 1197-1997. Beiträge zu 800 Jahren städtischer Geschichte, Hrg. N. Damberg, Band 2, Coesfeld 1999, S. 1143 - 1214

Michael Brocke (Hrg.), Feuer an dein Heiligtum gelegt - Zerstörte Synagogen 1938 in Nordrhein-Westfalen, Ludwig Steinheim-Institut, Kamp Verlag Bochum 1999, S. 93/94 und S. 197/198

Rosemarie Kosche, Studien zur Geschichte der Juden zwischen Rhein und Weser im Mittelalter, in: Forschungen zur Geschichte der Juden, Abt. A: Abhandlungen Band 15, Verlag Hahnsche Buchhandlung Hannover, Hannover 2002

Elfi Pracht-Jörns, Jüdisches Kulturerbe in Nordrhein-Westfalen. Regierungsbezirk Münster, J.P.Bachem Verlag, Köln 2002, S. 183 – 190

Norbert Damberg (Bearb.), Coesfeld, in: Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe. Die Ortschaften und Territorien im heutigen Regierungsbezirk Münster, Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen XLV, Ardey-Verlag, München 2008, S. 262 – 272

Johannes-Hendrik Sonntag (Bearb.), Gescher, in: Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe. Die Ortschaften und Territorien im heutigen Regierungsbezirk Münster, Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen XLV, Ardey-Verlag, München 2008, S. 356 – 363

Friedrich-Wilhelm Hemann (Bearb.), Rosendahl (Darfeld und Osterwick), in: Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe. Die Ortschaften und Territorien im heutigen Regierungsbezirk Münster, Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen XLV, Ardey-Verlag, München 2008, S. 620 - 625

Bürgerstiftung Coesfeld (Hrg.), Stele weist auf jüdischen Friedhof hin, online abrufbar unter: buergerstiftung-coesfeld.de

Die Synagoge in Coesfeld, online abrufbar unter: synagoge-coesfeld.de (Anm. bauliche Details mit Bildmaterial)

Hans-Jochen u. Dieter Westendorf, Schicksale der jüdischen Coesfelder zwischen Bedrohung und Ermordung 1919 – 1945, Coesfeld 2013

Frank Wittenberg (Red.), Stolpern und innehalten – 25 Steine sollen ab Januar an das Schicksal der Juden in Osterwick erinnern – Patenschaften gesucht, in: „Allgemeine Zeitung. Billerbecker Anzeiger - Gescherer Zeitung“ vom 15.11.2014

Frank Wittenberg (Red.), 25 Stolpersteine halten in Osterwick das Gedenken an jüdische Nachbarn und Mitbürger wach, in: „Allgemeine Zeitung. Billerbecker Anzeiger – Gescherer Zeitung“ vom 26.1.2015

Willi Wiemold, Gescher im 20.Jahrhundert. Die Jahre 1931 bis 1950 in Bildern und Berichten, Gescher 2015, S. 66 – 68 (Novemberpogrom) und S. 256 - 261 (Ende der jüdischen Gemeinde)

Helene Wentker (Red.), Jüdischem Leben Namen geben, in: „Allgemeine Zeitung. Billerbecker Anzeiger – Gescherer Zeitung“ vom 5.1.2017

Elvira Meisel-Kemper (Red.), „Wir wollen nicht vergessen … “, in: "Allgemeine Zeitung. Billerbecker Anzeiger – Gescherer Zeitung“ vom 13.7.2017 (betr. Verlegung von Stolpersteinen)

Hendrik M. Lange (Bearb.), Erinnerungen: Juden in Gescher – Impulse zur Beschäftigung mit lokalen Erinnerungsorten, PDF-Datei unter: gescher.de/pics/medien/1_1518448594/erinnerungen._juden_in_gescher.pdf

Detlef Scherle (Red.), Coesfeld. „Stolpersteine“ dürfen verlegt werden, in: „Allgemeine Zeitung. Billerbecker Anzeiger – Gescherer Zeitung““ vom 15.2.2019

Manuela Reher (Red.), Coesfeld. Auf Alltagswegen an Opfer erinnern, in: „Allgemeine Zeitung. Billerbecker Anzeiger – Gescherer Zeitung“ vom 21.5.2019

Detlef Scherle (Red.), Coesfeld. Erste Stolpersteine werden 2020 verlegt, in: „Allgemeine Zeitung. Billerbecker Anzeiger – Gescherer Zeitung“ vom 31.7.2019

Detlef Scherle (Red.), Erste Stolperstein-Verlegung im Januar, in: "Allgemeine Zeitung. Billerbecker Anzeiger – Gescherer Zeitung“ vom 2.10.2019

Detlef Scherle (Red.), Coesfeld. Zehn Stolpersteine werden verlegt, in: "Allgemeine Zeitung. Billerbecker Anzeiger – Gescherer Zeitung“ vom 30.10.2019

Ulrike Deusch (Red.), Die ersten zehn Stolpersteine erinnern an jüdische Mitbürger – Gedenken auf den alltäglichen Wegen, in: „Allgemeine Zeitung.  Billerbecker Anzeiger - Gescherer Zeitung“ vom 29.1.2020