Colmar (Elsass)

Kreis Colmar.png Die derzeit ca. 70.000 Einwohner zählende Stadt liegt an der Elsässer Weinstraße und ist nach Straßburg und Mülhausen die drittgrößte Stadt im Elsass (Ausschnitt aus historischer Karte).

Erste Spuren jüdischen Lebens in Colmar lassen sich aus dem 13.Jahrhundert nachweisen; damit zählt die Stadt zu den ältesten jüdischen Gemeinden im Elsass.

Bis in die Zeit der Pestpogrome von 1349 beherbergte die oberelsässische Stadt in ihren Mauern eine blühende jüdische Gemeinde mit einem funktionierenden Gemeindewesen, das über alle notwendigen kultisch-religiösen Einrichtungen verfügte: es gab eine Synagoge - der erste Bau war 1279 durch einen Brand vernichtet worden -, eine Mikwe und ein Tanzhaus. Daneben war unmittelbar vor den Mauern der Reichsstadt ein jüdischer Friedhof angelegt. Vor dem Theinheimer Tor erfolgte dann 1385 die Schaffung eines neuen Begräbnisgeländes, das 1419 erweitert und fortan auch von anderen elsässischen Judenschaften benutzt wurde. Die Juden wohnten rund um die Judengasse. Zumeist bestritten sie ihren Lebenserwerb im Geldhandel: sie gaben Darlehen auf Pfandbasis. Die genaue Zahl der hier lebenden Juden ist nicht bekannt; doch auf Grund der an das Reich abgeführten Steuern dürften es sicherlich mehr als 100 Personen gewesen sein.

Während der sog. „Armleder-Unruhen“ (1338) wuchs die Colmarer Gemeinde vorübergehend durch Zuzug von Juden aus von Verfolgung bedrohten Ortschaften. - 1349 wurde in Colmar die mittelalterliche jüdische Gemeinde ausgelöscht; bereits ein Jahr zuvor war ein Jude unter dem Vorwurf der Brunnenvergiftung angeklagt und hingerichtet worden. Monate später wurden andere Colmarer Juden öffentlich verbrannt. Das Synagogengebäude wurde alsbald von der Stadt konfisziert; beschlagnahmte jüdische Besitztümer wurden verkauft.

In den folgenden Jahrzehnten bildete sich dann nochmals eine kleine Gemeinde, die bis um 1440/1450 Bestand hatte; danach durften wohl nur noch zwei Familien in der Stadt wohnen bleiben; 1512 wurden auch sie endgültig aus der Stadt vertrieben. Die Synagoge – sie befand sich damals in einem Eckhaus der Judengassse, heute Rue Berthe Molly) - und der jüdische Friedhof wurden seitens des Magistrats "eingezogen".

Anmerkungen: Die jüdischen Stadtgemeinden im gesamten Elsass verschwanden gegen Mitte des 14.Jahrhundert völlig. Während des 16.Jahrhunderts sollen insgesamt nur etwa 100 bis 120 jüdische Familien im Elsass gelebt haben. Um sich gegen die Willkür der Städte und kleinen Landesherrschaften zur Wehr zu setzen, hatten sich die Elsässer Juden in ‚Landständen’ zusammengeschlossen. Erst nach Ende des Dreißigjährigen Krieges - das Elsass stand nun unter französische Herrschaft - siedelten sich wieder vermehr Juden an. Unter der Herrschaft Ludwig XVI. waren dann insgesamt knapp 20.000 Juden im Elsässer Raum ansässig. Zwar mussten sie noch etliche Diskriminierungen erdulden, doch insgesamt hatte sich ihre Situation verbessert.

Colmar (Merian).jpg

Colmar – Stich von Merian um 1660 (Abb. aus: wikipedia.org, gemeinfrei)

Während der Revolutionsjahre Ende des 18. Jahrhunderts schlug den Juden Colmars offen Hass und Verachtung entgegen; in einer vom katholischen Klerus verfassten Schrift hieß es u.a.: „ ... Den Juden, die mit ihrem ausbeuterischen und räuberischen Treiben und ihrer habgierigen Falschheit ... der erste und wichtigste Grund für das Elend des Volkes, die völlige Entkräftung und die moralische Verderbtheit einer Klasse sind ... soll an sich Einhalt geboten werden, und nur noch dem ältesten Sohn jeder jüdischen Familie soll gestattet sein zu heiraten.”

Zu Beginn des 19.Jahrhunderts besaßen die folgenden elsässischen Orte sehr große jüdische Gemeinden: Bischheim, Durmenach, Haguenau, Hegenheim, Mulhouse, Ribeauvillé, Soultz und Wintzenheim. Insgesamt gab es im 19.Jahrhundert ca. 175 jüdische Gemeinden im Elsass; dies waren fast 70% der auf französischen Boden existierenden Gemeinden.

In Colmar durften sich Juden erst nach der Französischen Revolution in nennenswerter Anzahl wieder niederlassen. 1808 wurde die Stadt Sitz eines jüdischen Konsistoriums, ab den 1820er Jahren auch Sitz des „Grandrabbinats du Haut-Rhin“ (= Oberrabbinat im Oberelsass).

Seit ca. 1795/1800 trafen sich die Juden Colmars zu Gottesdiensten in einem Betsaal eines Privathauses (in der "Zunftstube der Ackerleute"). In den 1840er Jahren ließ die schnell wachsende Kultusgemeinde - unter hohen Kosten - dann einen monumentalen Synagogenbau in der Rue de la Cicogne errichten, der im September des Jahres 1843 feierlich eingeweiht wurde.

In einem Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 9. Oktober 1843 wurde über die Einweihung wie folgt berichtet:

"Colmar, 17. September (1843). … Am Freitag fand die Einweihung des schönen Tempels statt, welchen die israelitische Gemeinde zu Colmar hat bauen lassen. Diese Feierlichkeit hatte viele Israeliten aus dem Elsasse herbeigezogen, und da eine große Menge Personen eingeladen worden, so wohnte ein beträchtlicher Theil der hiesigen Bevölkerung diesem religiösen Feste bei. Der Zulauf war so groß, daß ein Piket Fußvolk und ein Posten Polizeidiener kaum die Ordnung erhalten konnten. In der Nähe des Heiligthums waren Stühle für die öffentlichen Beamten gestellt. Wir bemerkten da den Herrn Präfekten des Departments, den Herrn Mair und mehrere Mitglieder des königlichen und bürgerlichen Gerichtshofes. Die für die Damen aufbehaltenen Plätze waren alle besetzt. Es befanden sich sogar da mehrere israelitische Damen, welche gegen ihre Gewohnheit im Schiff Platz nahmen.  Die Zeremonien der Einweihung begannen um zwei Uhr Nachmittags. Die Bücher Mosis auf Pergamentrollen geschrieben, und in reich verzierten seidenen Beuteln enthalten, wurden aus dem Heiligthume herausgenommen und prozessionsweise von den Herren Rabbinern und den Mitgliedern des Konsistoriums herumgetragen, Psalmen von dem Vorsänger und einem Knabenchor abgesungen. Der Oberrabbiner hielt eine Rede über das Gebet. Der Styl dieser Rede erinnerte an die Bibel und an die morgenländische Poesie durch ihre kühnen Bilder und den erhabenen Ausdruck. Den Personen, welche sich zum ersten Male in einem israelitischen Tempel befanden, fiel das Sanfte und die Harmonie der Sprache in den Psalmen auf. Die philharmonische Gesellschaft hat sich geneigt finden lassen, die Feierlichkeit des Festes zu erhöhen; dieselbe führte eine Ouvertüre auf und begleitete die deutsche Hymne. ..."

    

Synagoge in Colmar (hist. Aufn. um 1990 und Aufn. PH., 2010, aus: wikipedia.org, CC BY 2.0)

http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20103/Colmar%20AZJ%2015071873.jpg (1873)

Rabbiner Isidor Weill (geb. 1838 in Wintzenheim), der Anfang der 1860er Jahre zunächst Rabbiner in Hattstatt war, amtierte seit 1873 als Groß-Rabbiner in Colmar (das Rabbinat Hattstatt verwaltete er auch weiterhin). Mehr als vier Jahrzehnte war Isidor Weill in Colmar tätig.

In Colmar existierten seit dem 14.Jahrhundert vier verschiedene Begräbnisstätten; der zuletzt angelegte Friedhof an der Rue du Ladhof löste nach 1800 den jüdischen Beerdigungsplatz am Theinheimer Stadttor ab.

Juden in Colmar:

          --- im 13.Jahrh. ................. ca.    15 jüdische Familien,

     --- im 15.Jahrh. ................. ca.    20     “       “    ,

     --- um 1500 ..........................     2     “       “    ,

     --- 1789 .............................     3     “       “    ,

     --- 1795 .............................   109 Juden,

     --- 1800 .............................   140   “  ,

     --- 1806 .............................   182   “  (in 33 Familien),

     --- 1833 .............................   513   “  ,

     --- 1846 .............................   833   “  ,

     --- 1861 ............................. 1.128   “  ,

     --- 1871 ............................. 1.139   “  ,

     --- 1900 ............................. 1.187   “  ,

     --- 1910 ............................. 1.202   “  ,

     --- um 1930 ...................... ca. 1.200   “  ,

     --- 1953 .............................   215   “  ,

     --- um 1970 ...................... ca. 1.200   “  ,

     --- 1990 ......................... ca. 1.000   “  .

 Angaben aus: Jacky Dreyfus, Les juifs a Colmar des origines a nos jours

 und                 Michel Rothé/Max Warschawski, Les synagogues d’Alsace et lieur histoire, S. 51

Nachdem Frankreich als erstes europäisches Land seinen Juden die volle Gleichberechtigung zugestanden hatte, entwickelten sich die meisten der elsässischen Juden zu „patriotischen Franzosen“. Diese Haltung wurde 1871 deutlich, als das Elsass nach dem dt.-frz. Krieg vom Deutschen Reich annektiert worden war und zahlreiche, vor allem wohlhabende Elsässer Juden ins französische Kernland, zumeist nach Paris abwanderten.

                   In seiner Abschiedspredigt (Juli 1872) äußerte sich der Oberrabbiner von Colmar und dem Oberelsass wie folgt:

„ ... Frankreich, ich werde dich nicht verleugnen, weil du für einen Augenblick das Ansehen verloren hast, das du später gewiß wiedergewinnen wirst. Nein, ich werde dich im Unglück nicht verlassen. ... Mein Protest gegen das Regime (Anm.: gemeint ist das Dt. Reich) wird sich mit anderen vereinen und wird beweisen, daß in allen Kreisen und in allen Religionen die Liebe zum Vaterland fortbesteht; daß in allen Herzen die Hoffnung lebt, zu sehen, wie das Recht seine Macht wiedererhält und daß Elsaß dem Land zurückgegeben wird, dem man zwar das Gebiet entreißen konnte, dessen Seele man aber niemals wird loslösen können.”

Knapp zehn Jahre nach der Annexion des Elsass wurde in Colmar eine Rabbinerschule („Séminaire rabbinique“) eingerichtet, die den Nachwuchs in den elsass-lothringischen Gemeinden ausbilden sollte; diese als Internat geführte Schule bestand bis 1899.

Rue des Juifs in Colmar (hist. Aufn., um 1910)http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20316/Colmar%20Rue%20des%20Juifs%2001.jpg

http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20356/Colmar%20Dok%204134.jpg Kaufhaus M. Knopf & Cie (hist. Aufn., um 1915)

Im Mai 1940 geriet das Elsass - so auch Colmar - unter deutsche Besatzungsherrschaft. Während der NS-Zeit wurde die Synagoge geplündert und verwüstet. In den Kriegsjahren diente das Gebäude als Lagerhaus für das den Juden entwendete Mobiliar. Das zerstörte Haus wurde nach der Befreiung wieder aufgebaut und bildet seitdem den Mittelpunkt der neuen Gemeinde.

 http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20356/Colmar%20Synagogue%2013065.jpg Innenraum der Synagoge (Aufn. D. Meißner, 2013, aus: alemannia-judaica.de)

An der Mauer des Synagogengrundstücks ist eine Gedenktafel angebracht, die an die Opfer der NS-Verfolgung während der Jahre 1940 bis 1944 erinnert.

 Aus zerschlagenen Grabsteinen wurde auf dem jüdischen Friedhof ein Mahnmal errichtet; es soll an dessen Zerstörung im Jahre 1944 erinnern (Aufn. J. Hahn, 2004).

In den 1990er Jahren lebten in Colmar etwa 1.000 Juden, ein Großteil von ihnen stammt aus nordafrikanischen Ländern.

        Colmar Cathédrale Judensau.JPG An der Colmarer Kathedrale sind zwei Reliefs, sog. „Judensäue“, angebracht - eine am Portal und eine als Wasserspeier an der Südwand des Chores; beide Hohnskulpturen stammen aus dem Hochmittelalter (Aufn. 2008, aus: wikipedia.org, CCO).

 

In Ingersheim – in unmittelbarer Nachbarschaft von Colmar – gab es gegen Ende des 18.Jahrhunderts eine relativ große jüdische Gemeinde, die um 1780 immerhin mehr als 200 Köpfe zählte. Bereits in der ersten Hälfte des 19.Jahrhunderts ging deren Zahl infolge Abwanderung - zumeist nach Colmar - deutlich zurück (1860 ca. 65 Pers.). Bis in die erste Hälfte des 19.Jahrhunderts hatte die Gemeinde einen Lehrer angestellt, der neben der religiösen Unterweisung der Kinder auch den rituellen Verpflichtungen (als Kantor und Schochet) nachkam. 

Vor dem Ersten Weltkrieg lebten noch ca. 45 Juden im Ort, Mitte der 1930er Jahre waren es dann nur noch ca. 15 Personen jüdischen Glaubens.

Über die einstige Synagoge von Ingersheim gibt es kaum Informationen.

 

Etwa zehn Kilometer nordwestlich von Colmar liegt am Rande der Vogesen das Dorf Vöklingshofen (frz. Voegtlinshoffen), in dem bis Mitte des 19.Jahrhunderts eine winzige israelitische Gemeinde existierte; sie gehörte zum Rabbinat Winzenheim. Zur Zeit der Französischen Revolution wurden hier zehn jüdische Familien gezählt. Mitte der 1930er Jahre lebten hier noch ca. zehn Personen mosaischen Glaubens; sie wurden nach der deutschen Okkupation nach Südfrankreich abgeschoben.

 

Im ca. 20 Kilometer nordwestlich von Colmar gelegenen Reichenweier (Riquewihr) sind jüdische Bewohner erstmals in der ersten Hälfte des 14.Jahrhunderts urkundlich nachweisbar. Die kleine Gemeinde war sowohl von der sog. „Armleder-Verfolgung“ von 1338 als auch vom Pestpogrom betroffen. Seit 1371 hielten sich erneut Juden in Reichenweier auf; im Jahre 1416 wurden diese von Bauern des Umlandes überfallen, fast 30 wurden getötet. Vier Jahre später wurden dann die noch hier lebenden jüdischen Bewohner endgültig vertrieben.

Im westlichen Teil der Kleinstadt erinnert heute der sog. „Judenhof“ aus dem 14.Jahrhundert und der in der Nähe gelegene „Judenbrunnen“ an die spätmittelalterliche jüdische Historie

Riquewihr CourJuifs b.JPG "Judenhof" (Aufn. R. Hammann, 2014, aus: commons.wikimedia.org, CC BY-SA 4.0)

 

Im Dörfchen Riedweier (Riedwihr) existierte während des 18./19.Jahrhunderts eine winzige jüdische Gemeinde; um 1850 setzte sie sich aus ca. 60 Personen zusammen. Ein Betraum und ein eigenes Begräbnisgelände zählten zu den gemeindlichen Einrichtungen. Die Gemeinde - sie gehörte zum Rabbinat Bergheim - löste sich gegen Ende des 19.Jahrhunderts auf; nach 1900 sollen keine jüdischen Familien mehr im Dorf gelebt haben. Einziges Relikt der jüdischen Ortsgeschichte ist der inmitten der Feldflur liegende Friedhof; eine dort angebrachte Tafel informiert den Besucher über die Historie des „Guten Ortes“.

http://www.alemannia-judaica.de/images/Alsace%201/Riedwihr%20Cimetiere%20101.jpg Jüdischer Friedhof bei Riedwihr (Aufn. J. Hahn, 2004)

Der französische Text auf der Hinweistafel am Eingang zum Friedhof lautet: "Jusqu'à la fin du XIXè siècle, une communauté juive vivait à Riedwihr. Ce cimetière situé à l'écart du village en est le dernier témoignage. Bien que le cimetière soit orienté vers le sud, en règle générale, les défunts sont enterrés les pieds vers l'est, vers Jérusalem. Dans la culture juive, les concessions sont perpétuelles; les proches ne se rendent au cimetière qu'une fois par an. Ils ne mettent pas de fleurs sur les tombes, mais posent une pierre en signe de leur passage. Les inscriptions sont en hébreu et indiquent: 'Ci-gît ... (prénom) ... fils de... (nom du père), une épitaphe (phrase dusant du bien de la personne décédée) et la phrase: "Son âme se trouve dans le faisceau de la lumière éternelle'."

 

In Kaysersberg - zwischen Colmar und Reichenweier gelegen - ließen sich knapp vier Jahrzehnte nach den Verfolgungen in der Zeit des Schwarzen Todes erneut Juden nieder, um als Geldhändler hier ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Den Judenschutz in der Stadt hatte das Reich inne, wobei judenherrschaftliche Funktionen an die Vogtei und die Stadt abgetreten wurden. Im Jahre 1465 wies die Stadt einen Teil der jüdischen Familien aus; ein 1479 von Kaiser Friedrich III. erteiltes Privileg brachte der Stadt volle Verfügungsgewalt über die hiesigen Juden. Nachdem Josel v. Rosheim 1520 eine drohende Vertreibung noch abwenden konnte, erfolgte diese dann ein Jahr später. Bevor es aber dazu kam, durften die Kaysersberger Juden noch ihre Schuldforderungen eintreiben und ihre Immobilien verkaufen.

 

Weitere Informationen:

Max Dienemann, Die jüdischen Gemeinden in Elsaß-Lothringen 1871 - 1918, in: Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland, Jg. 1937, Heft 2 (1937)

Moise Ginsburger, La fin de la première communauté juive de Colmar et l‘emprisonnement du Maharam de Rothenburg – Extrait de l‘Annuaire de Colmar 1938, online abrufbar unter: terrepromise.fr/2018/02/07/la-fin-de-la-premiere-communaute-juive-de-colmar-et-lemprisonnement-du-maharam-de-rothenburg/

Paula E. Hyman, The Emancipation of the Jews in Alsace. Acculruration and tradition in the nineteenth century, New Haven/London 1946

Germania Judaica, Band II/1, Tübingen 1968, S. 415 – 420, Band III/1, Tübingen 1987, S. 608 – 610 (Kaysersberg) und S. 657 – 663 (Kolmar)

Freddy Raphael/Robert Weyl, Juif en Alsace. Culture, societé, histoire, Toulouse 1977

Paul Assall, Juden im Elsaß, Elster Verlag Moos GmbH, Bühl-Moos 1984

Vicki Caron, Between France and Germany. The Jews of Alsace-Lorraine 1871 - 1918, Stanford University Press, Stanford (Califonia), 1988

Michel Rothé/Max Warschawski, Les synagogues d’Alsace et lieur histoire, Jerusalem 1992, S. 51/52 und S. 157

Jüdisches Museum der Schweiz (Hrg.), Juden im Elsaß, Begleitpublikation des Museums für Völkerkunde und Schweizerischen Museums für Volkskunde, Basel 1992

Gerd Mentgen, Studien zur Geschichte der Juden im mittelalterlichen Elsaß, in: Forschungen zur Geschichte der Juden, Abteilung A: Abhandlungen, Band 2, S. 184 - 234, Verlag Hahnsche Buchhandlung, Hannover 1995

Eliane de Thoisy (Hrg.), Le Judaisme Alsacien. Histoire, Patrimoine, Traditions, Straßbourg 1999

Jacky Dreyfus, Les juifs a Colmar des origines a nos jours, online abrufbar unter: www.sdr.fr/judaisme/villes/colmar

Colmar, in: alemannia-judaica.de (mit diversen Dokumenten zur jüdischen Ortshistorie) 

Ingersheim (Oberelsass), in: alemannia-judaica.de

Voegtlingshoffen, in: alemannia-judaica.de

Riquewihr/Reichenweier, in: alemannia-judaica.de

Riedwihr/Riedweier, in alemannia-judaica.de

Daniel Gerson, Die Kehrseite der Emanzipation in Frankreich. Judenfeindschaft im Elsass 1778 bis 1848, hrg. vom Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin, Klartext-Verlag, Essen 2006, S. 72 u.a.