Crailsheim (Baden-Württemberg)

Datei:Crailsheim in SHA.svg Crailsheim ist heute eine Stadt mit ca. 32.000 Einwohnern im NO Baden-Württembergs - ca. 30 Kilometer östlich von Schwäbisch Hall gelegen (Karte Hagar, 2010, aus: commons.wikimedia.org, CC BY-SA 3.0).

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Ansicht von Crailsheim um 1770 (Quelle: Archiv Große Kreisstadt Crailsheim)

Erste Juden müssen sich in Crailsheim bereits vor den Pestpogromen des Jahres 1348/1349 angesiedelt haben.

Im 15.Jahrhundert waren dann wieder wenige Schutzjuden in der Stadt ansässig, die den Burggrafen von Nürnberg, den späteren Markgrafen von Brandenburg-Ansbach, verpflichtet waren. In dem Crailsheimer Pfarrbuch von 1480 findet sich eine „Judenordnung“, die in detaillierter Form das Verhalten der Juden im Ort reglementierte: So galten für sie spezielle Badetage, da der „ihnen anhaftende Geruch jedem Christen zuwider“ sei; zudem war ihnen verboten, während christlicher Feiertage sich außerhalb ihrer Behausung aufzuhalten. Die Abhaltung eigener Gottesdienste war ihnen gestattet - allerdings fern von christlichen Kirchen und fern des Marktes.

Mitte des 16.Jahrhunderts wurden die Juden vermutlich aus Crailsheim vertrieben, konnten aber nach mehreren Jahrzehnten, nun geschützt von den regierenden Markgrafen von Nürnberg, zurückkehren. Sie waren aber immer wieder Anfeindungen seitens der christlichen Bürgerschaft ausgesetzt. Von da an lebten Juden ohne Unterbrechungen in Crailsheim; der Ort zählte zu Beginn des 18.Jahrhunderts zu den wohlhabendsten innerhalb der Markgrafschaft.

Um 1700 gab es einen Betsaal in der Ringstraße, der etwa 50 Jahre genutzt wurde; 1745 wurde in der gleichen Straße eine Synagoge erbaut. 1783 errichtete die jüdische Gemeinde eine neue Synagoge in der Küfergasse, die im Jahre 1863 erweitert wurde.

"Württemberg, 13. September (Privatmitth.). Am Freitag den 4. September d. J. wurde in Krailsheim die Einweihung der neurestaurirten Synagoge festlich begangen. Das Bethaus ist dem Stuttgarter Israelitischen Tempel nachgebildet, auch die stuttgarter Liturgie mit geregeltem Chorgesang unter Orgelbegleitung ist eingeführt. Die religiöse Feier wurde durch Herrn Rabbiner Berlinger aus Braunsbach geleitet. Die Predigt über Psalm 122,1: 'Ich freue mich mit denen, die zu mir sprechen: Ins Haus des Ewigen lasset uns gehen', war wohl durchdacht und nach Inhalt und Form schön ausgeführt. Das Verdienst der Synagogenrestauration im äußeren Bau wie im inneren Cultus gebührt hauptsächlich dem Herrn Rechtsconsulenten Dr. Hirschmann, der mit warmem Eifer sich für das Judenthum und dessen gottesdienstlichen Cultus interessirt. Die Theilnahme der Staats-, Gemeinde- und Kirchenbeamten an der religiösen Feier war allgemein und die ganze Bürgerschaft des freundlichen Frankenstädtchens bekundete einmüthig ihre freudige Stimmung an dem frohen Ereignisse der jüdischen Mitbürger. - ..."  (aus: "Allgemeine Zeitung des Judentums" vom 29. September 1863)

http://www.alemannia-judaica.de/images/Images12/Crailsheim%20Synagoge%20001.jpg 

Synagoge Crailsheim (links: Gemälde, Sammlung W. Schneider – rechts: hist. Aufn. um 1930, Stadtarchiv Crailsheim)

                   Aus der „Allgemeinen Zeitung des Judentums“ vom 6.Sept. 1888 anlässlich des 25jährigen Synagogenjubiläums:

Crailsheim, 26. August. Am gestrigen Samstag feierte die hiesige israelitische Gemeinde durch Festgottesdienst die vor 25 Jahren stattgehabte Einweihung der neurestaurirten Synagoge und den damals neueingeführten Synagogenkultus nach der Stuttgarter Liturgie mit deutschem Gebet, Choralgesang und Orgelbegleitung. Damals zählte die Gemeinde nur 20 Familien, jetzt ist sie auf die dreifache Zahl herangewachsen mit über 300 Seelen; die Nachbargemeinden Goldbach und Ingersheim haben sich aufgelöst und deren Angehörige sind nach Crailsheim übergesiedelt. In Folge dieses Bevölkerungszuwachses wurde hier eine öffentliche israelitische Volksschule eingerichtet und die vor 25 Jahren restaurirte Synagoge ist räumlich für ihre Besucher zu klein geworden. Es wird nicht wieder 25 Jahre anstehen und die Gemeinde wird durch einen Neubau das religiöse Bedürfnis ihrer Angehörigen befriedigen müssen. ...“

Die nach der Jahrhundertwende einsetzenden Planungen für einen Synagogenneubau zerschlugen sich aber.  

 Misrachtafel aus Crailsheim* (Aufn. B. Schwedler)

* befindet sich heute in der Judaica-Sammlung des Hällisch-Fränkischen Museums in Schwäbisch Hall.

In den Jahren 1830/1832 wurden die jüdischen Bewohner mit denen der umliegenden Ortschaften Unterdeufstetten, Ingersheim und Goldbach zu einer israelitischen Religionsgemeinde zusammengefasst, deren Sitz Crailsheim war. Sie unterstand zunächst dem Rabbinat Braunsbach, später dem Rabbinat Schwäbisch-Hall. Von 1835 bis 1923 bestand in Crailsheim eine öffentlich anerkannte israelitische Elementarschule, die ihren Standort neben der Synagoge hatte.

aus: "Gemeinde-Zeitung für die Isr. Gemeinden Württembergs" vom 1.Nov. 1928  

Eine Mikwe besaß die Gemeinde am südlichen Ende der Gartenstraße.

Gegen Mitte des 19.Jahrhundert erfolgte die Anlage eines eigenen Friedhofes in der Beuerlbacher Straße; zuvor waren die Verstorbenen auf dem jüdischen Verbandsfriedhof in Schopfloch beerdigt worden.

Juden in Crailsheim:

         --- 1631 ............................   8 jüdische Familien,

    --- 1692 ............................  19     “       “    ,

    --- 1752 ............................  78 Juden,

    --- 1791 ............................ 130   “  ,

    --- 1808 ............................  85   “  ,

    --- 1824 ............................ 123   “   (4,5% d. Bevölk.),

    --- 1843 ............................ 168   “  ,

    --- 1869 ............................ 210   “  ,

    --- 1872 ............................ 245   “  ,

    --- 1890 ............................ 291   “   (ca. 6% d. Bevölk.),

    --- 1900 ............................ 316   “  ,

    --- 1910 ............................ 325   “   (ca. 5% d. Bevölk.),

    --- 1925 ............................ 196   “   (ca. 3% d. Bevölk.),

    --- 1933 ............................ 160   “   (2,5% d. Bevölk.),

    --- 1939 (Mai) ......................  46   “  ,

    --- 1942 (Aug.) .....................  keine.

Angaben aus: Paul Sauer, Die jüdischen Gemeinden in Württemberg und Hohenzollern, S. 61

und                 Hans-Joachim König, Die Crailsheimer Juden und ihr Schicksal in sechs Jahrhunderten, S. 48

Die Beziehungen zwischen christlichen und jüdischen Einwohnern waren in Crailsheim in den letzten Jahrzehnten des 19.Jahrhunderts nahezu spannungsfrei; Juden waren gesellschaftlich voll integriert; so gehörten viele Crailsheimer Juden hiesigen Vereinen an und betätigten sich auch in der Kommunalpolitik. Im ökonomischen Leben der Stadt spielten Juden bis zur NS-Zeit eine bedeutende Rolle; zahlreiche Geschäfte und Unternehmen wurden von ihnen erfolgreich betrieben, so Manufakturwarengeschäfte, Handlungen mit Eisenwaren, Landesprodukten und Vieh- und Pferdehandlungen u.a. (vgl. dazu: Auflistung der jüdischen Handels-, Gewerbe- u. Dienstleistungsbetriebe in: alemannia-judaica.de/crailsheim_synagoge.htm)

Zwei Verkaufsangebote: Bäckerei Hirsch Rosenfeld und Fleischerei Moses Mezger

                                  

Stellenangebote aus den Jahren 1905/1910:

 

Bei einer im Frühjahr 1931 abgehaltenen NSDAP-Versammlung traten mehr als 1.000 SA-Angehörige auf und marschierten durch Crailsheim; dieser Marsch sollte vornehmlich die jüdischen Geschäftsinhaber einschüchtern; denn „die Stadt und der Kreis Crailsheim standen ... völlig unter jüdischem Einfluß ... Anfang des Jahres 1931 beschloß die Ortsgruppe ... den Einfluß der Juden zu brechen.”  Am 21.3. 1933 kam es zu ersten Ausschreitungen in Crailsheim, als Heilbronner SA-Angehörige in der Stadt auftauchten und Häuser von NS-Gegnern und Juden durchsuchten. Die überraschten Opfer wurden durch die Stadt getrieben, im Schloss stundenlang gefangengehalten, dort gedemütigt und verprügelt ("Judenauspeitschung"). Mit den Boykottmaßnahmen des Jahres 1933 begann auch in Crailsheim der wirtschaftliche Niedergang und eine zunehmende gesellschaftliche Diskriminierung des jüdischen Bevölkerungsteils, der 1933 immerhin noch 160 Personen zählte. Am 1.4.1933 verwehrten SA-Leute Käufern den Zutritt zu den jüdischen Geschäften. Wenige Tage später war in der Lokalzeitung zu lesen:

Wer bei Juden kauft, hat außerordentliche Maßnahmen zu erwarten.

... Die Sonderkommissare Schöller und Veil erlassen einen Aufruf, worin die deutsche Bevölkerung ersucht wird, sämtliche Waren ..., die in deutschen Geschäften erhältlich sind, auch in deutschen Geschäften zu kaufen. Die Kommissare werden scharf darüber wachen, daß diesem Ersuchen nachgekommen wird. Wer dies nicht will, stellt sich außerhalb der Volksgemeinschaft und hat daher außerordentliche Maßnahmen zu erwarten. ...”

Eugen Kübler, NSDAP-Stadtrat und Ortsgruppenleiter, brachte im Rat den folgenden Antrag ein, dem auch einstimmig gefolgt wurde: ... Ausländern nichtarischer Abstammung und Juden, die beabsichtigen, in Crailsheim ein Geschäft zu eröffnen, oder nach Crailsheim zuziehen wollen, ist ... vom Bürgermeisteramt mitzuteilen, daß die Stadtverwaltung an der Errichtung des Geschäfts bzw. am Zuzug kein Interesse hat.” 1935 verbot die Stadtverwaltung den jüdischen Bewohnern die Benutzung des Stadtbades.

In der Pogromnacht des Jahres 1938 wurde die Inneneinrichtung der Synagoge - unter Ausschluss der Öffentlichkeit - zertrümmert; von einer Brandlegung musste abgesehen werden, da sonst ein ganzes Stadtviertel bedroht gewesen wäre.

Anm.: Das Synagogengebäude wurde während des Krieges als Kriegsgefangenenlager benutzt; im Frühjahr 1945 wurde es durch Kampfhandlungen völlig zerstört. 

Von Übergriffen auf von Juden bewohnte Wohnungen ist nichts bekannt. Einige jüdische Männer wurden verhaftet und ins KZ Dachau eingeliefert. Eine Woche nach dem Pogrom teilte der Bürgermeister den jüdischen Geschäftsinhabern schriftlich mit, dass sie ihren Besitz nun an die Stadt veräußern müssten. Nachdem bis Sommer 1939 der größte Teil der jüdischen Bürger Crailsheims emigriert war, löste sich die jüdische Gemeinde auf. Diejenigen, die zurückgeblieben waren, wurden zwangsweise in das Haus Eppstein am Schweinemarktplatz ein- bzw. in andere Ortschaften umquartiert, z.B. nach Laupheim. Später wurden sie - über das Sammellager Killesberg/ Stuttgart - deportiert; davon betroffen waren knapp 30 Personen.

Ende August 1942 meldete die Lokalzeitung, dass Crailsheim nunmehr „judenfrei” sei. 

Nach Angaben der Gedenkstätte Yad Vaschem/Jerusalem wurden nachweislich 74 gebürtige bzw. über einen längeren Zeitraum hinweg in Crailsheim lebende jüdische Bewohner Opfer der NS-Verfolgung.

Nach dem Kriege kehrten nur sehr wenige Überlebende nach Crailsheim zurück.

In der Adam-Weiß-Straße erinnert seit 1990/1991 eine Stele an die frühere Synagoge von Crailsheim (Aufn. M., 2010, aus: wikipedia.org, CC BY 3.0). Auf zwei Tafeln sind die folgende Inschriften zu lesen:

Hier stand die im Jahre 1783 erbaute Synagoge der Israelitischen Gemeinde Crailsheim.

Am 9.November 1938 wurde sie von Nationalsozialisten geschändet und entweiht:

                Fenster wurden eingeschlagen, Kultgegenstände auf die Straße geworfen, die heiligen Schriften beschlagnahmt.

Bereits seit 1933 wurden jüdische Mitbürger ihrer Menschenwürde beraubt,

aus unserer Stadt vertrieben oder bis 1942 in Vernichtungslager abtransportiert.

Vergessen wir Nie: Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst.

Das entweihte Gotteshaus diente zuletzt als Kriegsgefangenenquartier,

im April 1945 wurde es durch Kriegseinwirkung zerstört.

Der Grundriß des Gebäudes, einschließlich Eingangsbereich ist aus der Pflasterung erkennbar.

Auf dem jüdischen Friedhof, der heute noch ca. 400 Grabsteine aufweist, wurde nach Kriegsende ein Gedenkstein errichtet, der die Namen jüdischen Opfer aus Crailsheim trägt.

BetOlamin CRH14.jpg BetOlamin CRH11.jpg 

Jüdischer Friedhof Crailsheim (beide Aufn. S., 2013, aus: wikipedia.org, gemeinfrei)

2012 wurden die ersten sog. „Stolpersteine“ in Crailsheim verlegt; inzwischen sind es ca. 25 (Stand: 2015). Die quadratischen Gedenksteine markieren die früheren Wohnsitze jüdischer Bewohner, die dem Rassenwahn der Nationalsozialisten zum Opfer fielen. Alle Stolpersteine wurden durch private Patenschaften finanziert.

drei Steine für Familie Rosenfeld (Aufn. aus. kscr.de/G-AG/cr/Stolperstein.html)

Der sog. „Crailsheimer Reformationsweg“ mit insgesamt zwölf (z.T. noch nicht aufgestellten) Stelen des Künstlers Rudolf Kurz besitzt auch eine, die ihren Standort in der Adam-Weiß-Straße hat (hier befand sich die ehemalige Synagoge) und das Verhältnis Luthers zu den Juden thematisiert.

 

Im Stadtteil Ingersheim bestand eine sehr kleine jüdische Gemeinde, deren Wurzeln bis ins Ende des 17.Jahrhunderts reichten. Die Gemeinde besaß nie mehr als 35 bis 40 Mitglieder und löste sich in den 1850/1860er Jahren ganz auf; die wenigen verbliebenen Ingersheimer Juden gehörten fortan der Synagogengemeinde Crailsheim an. Bereits 1864 lebte kein einziger jüdischer Einwohner mehr in Ingersheim.

 

Im Stadtteil Goldbach existierte bis in die 1870er Jahre ebenfalls eine jüdische Gemeinschaft, die sich um 1830 als ‚Filialgemeinde’ der neukonstituierten Crainsfelder Kultusgemeinde anschloss. In den 1890er Jahren lebten hier keine Juden mehr; offiziell war die Gemeinde bereits 1873 aufgelöst worden. [vgl. Goldbach (Baden-Württemberg)]

 

Weitere Informationen:

Paul Sauer, Die jüdischen Gemeinden in Württemberg und Hohenzollern. Denkmale - Geschichte - Schicksale, Hrg. Archivdirektion Stuttgart, Kohlhammer Verlag, Stuttgart 1966, S. 58 - 63

Gerhard Wilhelm Daniel Mühlinghaus, Der Synagogenbau des 17. u. 18.Jahrhunderts im aschkenasischen Raum, Dissertation, Philosophische Fakultät Marburg/Lahn, 1986, Band 2, S. 92

Germania Judaica, Band III/1, Tübingen 1987, S. 216/217

Giselher Technau, Crailsheim in der Nazizeit 1933 - 1945 ( 7teiliger Bericht über die Vorgänge in Crailsheim), in: "Hohenloher Tageblatt", mehrere Artikel im Laufe des Jahres 1987

‘Gedenke der Tage der Welt’ - Dokumentation zur 600 jährigen Geschichte der Juden im Raum Crailsheim. Sonderbeilage des "Hohenloher Tageblatt" 1987

Sie lebten unter uns - achtteilige Serie von Portraits ehemaliger jüdischer Bürger von Crailsheim, in: "Hohenloher Tageblatt" 1987

Hans-Joachim König, Die Crailsheimer Juden und ihr Schicksal in sechs Jahrhunderten, in: "Mitteilungsblätter des Historischen Vereins Crailsheim", Heft 4/1987, S. 5 - 74

Joachim Hahn, Erinnerungen und Zeugnisse jüdischer Geschichte in Baden-Württemberg, Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1988, S. 507 - 509

Öffentliche Übergabe des Gedenksteins zur Erinnerung an die Crailsheimer Synagoge am 11. November 1990, in: "Mitteilungsblätter des Historischen Vereins Crailsheim" 8/1991, S. 56 - 75

Gerhard Taddey, Kein kleines Jerusalem. Geschichte der Juden im Landkreis Schwäbisch Hall, Jan Thorbecke Verlag Sigmaringen 1992, S. 30 ff., S. 262 ff. und S. 327 f.

Frowald G.Hüttenmeister (Bearb.), Der jüdische Friedhof Crailsheim, Unveröffentlichte Grunddokumentation des Landesdenkmalsamtes Baden-Württemberg, 1995

K.W.Schubsky/H.Illich/u.a., Jüdisches Leben in Crailsheim, in: "Veröffentlichungen zur Ortsgeschichte u. Heimatkunde in Württembergisch Franken", Heft 12, Crailsheim/Gerabronn 1996

Kathrin Fastnacht, Crailsheim während des Nationalsozialismus, in: "Veröffentlichungen zur Ortsgeschichte und Heimatkunde in Württembergisch Franken", Heft 14, Crailsheim/Gerabronn 1997

Folker Förtsch, ‘Nur die Gräber sind übrig geblieben und die Wunde im Herzen’ - Die Geschichte und das Ende der jüdischen Gemeinde in Crailsheim, in: Johann Schumm (Hrg.), Heimatbuch Crailsheim, Crailsheim 2001, S. 421 - 490

Eva Maria Kraiss/Marion Reuter, Bet Hachajim - Haus des Lebens. Jüdische Friedhöfe in Württembergisch Franken, Swiridoff Verlag, Künzelsau 2003, S. 50 - 57

Joachim Hahn/Jürgen Krüger, “Hier ist nichts anderes als Gottes Haus ...” Synagogen in Baden-Württemberg, Teilband 2: Orte und Einrichtungen, Konrad Theiss Verlag GmbH, Stuttgart 2007, S. 81 – 84

Crailsheimer Historischer Verein e.V. (Hrg.), Die Heelsche Chronik von Crailsheim, in: "Historische Schriftenreihe der Stadt Crailsheim", Band 4/2007

Crailsheim, in: alemannia-judaica.de (mit umfangreichen Quellenmaterial angereicherte detaillierte Darstellung der jüdischen Ortshistorie)

Simon Eberle/Christian Meiser (Bearb.), Lazarus Haenlein Goldstein – Das Leben eines Craislheimer Juden, als PDF-Datei abrufbar unter: alemannia-judaica.de/images/Images 327/Lazarus_Haenlein_Goldstein.pdf

Ingersheim, in: alemannia-judaica.de

Stolpersteine Crailsheim - Erstverlegung von neun Stolpersteinen (Broschüre), hrg. vom Stadtarchiv Crailsheim 2012

Sebastian Unbehauen (Red.), Aktionskünstler Gunter Demnig verlegt erste neun „Stolpersteine“ in Crailsheim, in: „Hohenloher Tageblatt“ vom 14.11.2012

Stolpersteine Crailsheim II, Zweite Aktion zur Verlegung von Stolpersteinen in Crailsheim durch den Künstler Gunter Demnig (Broschüre), hrg. vom Stadtarchiv Crailsheim 2014 (als PDF-Datei unter: stadtarchiv-crailsheim.de/fileadmin/images/web/stadtarchiv/projekte/stolpersteine/Broschuere_2_Stolpersteine_2014-05_web.pdf (mit biografischen Daten der betroffenen Personen)

Ute Schäfer (Red.), Ein neuer Ort des Gedenkens, in: „Südwest Presse“ vom 28.3.2015

Kaufmännische Schule Crailsheim (Hrg.), Jüdisches Leben in Crailsheim, online abrufbar unter: kscr.de/G-AG/cr/Stolperstein.html (Anm. ansprechende u. informative Darstellung)

Arbeitskreis Jüdischer Kulturweg. Hohenlohe – Tauber (Bearb.), Crailsheim (und weitere Orte – Broschüre oder abrufbar unter: juedischer-kulturweg..de (letzte Aktualisierung Mai 2018)