Forchheim (Oberfranken/Bayern)

Datei:Forchheim in FO.svg Die Kreisstadt Forchheim mit derzeit ca. 31.000 Einwohnern liegt im Süden des nordbayerischen Regierungsbezirks Oberfranken am Main-Donau-Kanal - ca. 30 Kilometer südlich von Bamberg (Karte Hagar, 2010, aus: commons.wikimedia.org, CC BY-SA 3.0).

Die ersten Juden siedelten sich bereits im ausgehenden 13.Jahrhundert in Forchheim an und bildeten alsbald eine ansehnliche Gemeinde. Den „Rindfleisch-Verfolgungen“ von 1298 fielen im süddeutschen Raume Tausende Juden zum Opfer, darunter auch die Juden Forchheims; in den Memorbüchern werden 85 Forchheimer Juden genannt. Etwa ein halbes Jahrhundert später siedelten sich in Forchheim wieder Juden an; sie standen unter einem bischöflichen Schutzprivileg. Ihre Wohnungen befanden sich in der 1381 erstmals genannten „Juden gazze“, dem heutigen Huppmannsgässlein. Eine Synagoge wird erstmals 1326/1328 erwähnt; es dürfte sich um den bereits im 13. Jahrhundert benutzten Betraum („Judenschuel“) handeln. Für die Nutzung des Gebäudes war ein jährlicher Erbzins an den Bamberger Bischof von Bamberg zu entrichten. In der ersten Hälfte des 15.Jahrhunderts war Forchheim - nach Bamberg - die zweitgrößte jüdische Gemeinde im Hochstift.

In der Folgezeit kam es wiederholt zu Ausweisungen der jüdischen Familien aus der Stadt, die zum Verlust ihres gesamten Besitzes führten; im Jahre 1499 verwies der Fürstbischof Groß von Trockau schließlich die Juden dauerhaft aus der Kleinstadt.

De Merian Frankoniae 052.jpg

Forchheim – Stich M. Merian, um 1655 (Abb. aus: wikipedia.org, gemeinfrei)

Bis gegen Ende des Dreißigjährigen Krieges lebten in Forchheim keine Juden; erst danach ließen sich erneut jüdische Familien in einer „Judengasse im Raschenbach“, der heutigen Wiesentstraße, nieder.

Eine 1771 erbaute Synagoge und ein Schulhaus waren Mittelpunkt der jüdischen Gemeinschaft. Laut behördlicher Anordnung musste im Sommer 1806 der sofortige Abriss erfolgen, da „die dahiesige Judenschul täglich vom Einsturze mehr bedroht und für jeden vorübergehenden Einwohner lebensgefährlich“ war. Zwei Jahre später konnte der Neubau eingeweiht werden; als Baumaterial waren Steine der alten Stadtmauer verwendet worden.

   

Synagoge in Forchheim rechts im Bild (links: Gemälde, Maler unbekannt; rechts: hist. Postkarte, Stadtarchiv)

Zur Verrichtung religiöser Aufgaben war seitens der Gemeinde ein Religionslehrer angestellt, der auch als Vorbeter und Schächter tätig war. Fast fünf Jahrzehnte übte dieses Lehreramt Michael Löb Kleemann (von 1860 bis 1907) aus.

 

Anzeigen aus der Zeitschrift "Der Israelit" vom 31.Jan. 1907 und der "CV-Zeitung" vom 14.Aug. 1924 

Die neuzeitliche Gemeinde verfügte über keinen eigenen Friedhof; Verstorbene wurden in Baiersdorf beerdigt. Die mittelalterliche Forchheimer Judengemeinde hatte einen Begräbnisplatz im Bereich der heutigen Wallstraße besessen.

Die Gemeinde gehörte zum Distriktsrabbinat Bamberg.

Juden in Forchheim:

        --- um 1295 .................. ca. 100 Juden,

    --- 1403 .........................  13 jüdische Haushaltungen,

    --- um 1450 ......................   8 jüdische Familien,

    --- um 1685 ......................   6     “       “    ,

    --- um 1750 ......................  12     “       “    ,

    --- 1813 .........................  27     “       “    ,     

    --- 1820 .........................  16     “       “    ,

    --- 1859 .........................  23     “       “    ,

    --- 1867 ......................... 152 Juden (ca. 3% d. Bevölk.),

    --- 1880 ......................... 212   "   (ca. 4,5% d. Bevölk.),

    --- 1890 ......................... 160   "  ,

    --- 1897 ......................... 144   “  ,

    --- 1910 ......................... 107   “  ,

    --- 1925 .........................  79   “   (ca. 1% d. Bevölk.),

    --- 1933 .........................  68   “  ,

    --- 1938 (Jan.) ..................  48   “  ,

    --- 1939 .........................  40   “  ,

    --- 1940 .........................  13   “  ,

    --- 1942 (Frühjahr) ..............   5   “  ,

    --- 1944 .........................   keine.

Angaben aus: Konrad Kupfer, Forchheim - Geschichte einer alten fränkischen Stadt, S. 106

Über erste antisemitische „Vorfälle“ in Forchheim berichtete die Zeitschrift "Der Israelit" vom 29. Juni 1881:

                           

Die um 1920 hier lebenden jüdischen Familien gehörten meist zu den wohlhabendsten Bürgern der Stadt; sie lebten fast ausschließlich vom Handel; es gab zwölf Geschäfte, und vier Familien besaßen größere industrielle Betriebe; einer war die Papierfabrik Ellern, zeitweise eines der bedeutendsten Unternehmen seiner Art in Deutschland; die anderen waren die Optische Fabrik A. Schweizer, Folienfabrik D. Morgenstern und Künstlerfarbenfabrik C. Kreul. Zwei Familien betrieben kleinere Bankgeschäfte.

Lehrstellenangebote jüdischer Geschäftsleute aus den Jahren 1901 - 1908 - 1910:

 

Die Juden Forchheims waren weitestgehend in die kleinstädtische Bevölkerung integriert und wohnten vornehmlich an der Hauptstraße, am Markt- und Paradeplatz, wo sich auch ihre Geschäfte befanden. Antisemitismus trat hier vor 1933 kaum in Erscheinung; da konnte auch das NS-Propagandablatt der Region „Der Streiter” kaum etwas ändern, weil sich die Bevölkerung davon wenig beeinflussen ließ. Das änderte sich aber mit der NS-Machtübernahme, als auch in Forchheim der reichsweit angeordnete Boykott jüdischer Geschäfte durchgeführt wurde. Die „Forchheimer Tageszeitung” hatte tags zuvor eine Adressenliste der jüdischen Geschäftsleute veröffentlicht; außerdem wurden „arische“ Geschäfte mit der Aufschrift „Deutsches Geschäft“’ gekennzeichnet. Forchheimer SA- und SS-Angehörige kontrollierten am 1.4.1933 die Durchführung des Boykotts; sie standen vor jüdische Geschäfte, wiesen Kaufwillige ab bzw. fotografierten diese.

                  Aus einem Rundschreiben der NSDAP-Ortsgruppe Forchheim vom 12.10.1933:

... Es muß immer noch die Feststellung gemacht werden, dass bei den hiesigen jüdischen Geschäften hauptsächlich von der Landbevölkerung eingekauft wird. Ganz besonders ist dies an den Jahrmärkten festzustellen. Um diesem Unfug Einhalt zu gebieten, haben es sämtliche Nationalsozialisten als ihre vornehmste Aufgabe zu betrachten, im Kampf gegen das uns stets bekämpfende Judentum seinen Mann zu stellen. Ich ersuche daher die Führer der einzelnen Formationen, Zivilparteigenossen sich mit Photoapparaten aufzustellen, die alle die Volksgenossen photographieren, die immer noch bei Juden einkaufen. Die Lichtbilder sind bei der Ortsgruppenleitung abzugeben. ...

Höhepunkt der antijüdischen Maßnahmen waren auch in Forchheim die Vorgänge im Rahmen des Novemberpogroms von 1938. Im Anschluss an eine Kundgebung der NSDAP-Ortsgruppe in der Jahnhalle befahl der Kreisleiter den beiden Ortsgruppenleitern, sofort mit Vergeltungsmaßnahmen gegen die Juden Forchheims zu beginnen. Mitten in der Nacht rief man SA-, SS- und RAD-Angehörige im „Hotel National“ zusammen; von hier aus zogen die Trupps, denen sich auch zahlreiche Zivilisten angeschlossen hatten, in die Innenstadt und begannen mit dem Zerstörungswerk: Geschäftseinrichtungen wurden zerschlagen, Wohnungen gestürmt und deren Bewohner in Angst und Schrecken versetzt. Geld, Schmuck und Warenbestände wurden entwendet; dabei „durchzogen die Täter die Stadt mit Handwagen, die mit Beutegut angefüllt waren. Die Polizei sah diesem Tun tatenlos zu“. Auch die Synagoge in der Wiesentstraße blieb vom Mob nicht verschont; zunächst wurde das Inventar zerschlagen und z.T. auf die Straße geworfen; Ritualien wurden beschlagnahmt. Einen Tag später wurde das Synagogengebäude - unter den Augen zahlreicher Forchheimer Bürger - von einem eigens aus Nürnberg herbeigeholten Kommando gesprengt.

 Synagogentrümmer Nov. 1938 (Aufn. J. Brunner/Archiv Franze)

Die inzwischen im Amtsgerichtsgefängnis inhaftierten jüdischen Männer mussten die Trümmer der Synagoge wegräumen; anschließend sperrte man sie wieder ein und brachte sie am nächsten Tage - zusammen mit verhafteten Juden aus Adelsdorf und Mühlhausen - ins KZ Dachau.

                  Aus der „Fränkischen Tageszeitung” vom 10.11.1938:

Die Antwort auf die jüdische Mordtat

Judengeschäfte in höchster Empörung demoliert. Synagoge zerstört.

Nach den Meldungen des deutschen Rundfunks ist es nach Bekanntwerden des Ablebens des ... deutschen Diplomaten, Parteigenossen vom Rath, im ganzen Reich zu spontanen judenfeindlichen Kundgebungen gekommen. ... Wie in den anderen Städten haben sich auch in Forchheim in der Nacht zum gestrigen Donnerstag und gestern spontane judenfeindliche Kundgebungen und Demonstrationen entwickelt. ... So richtete sich in Forchheim die Empörung der Bevölkerung gegen das Judentum, das die volle Verantwortung für diesen feigen Mord zu tragen hat und daß es auch die unausbleiblichen Folgen auf sich nehmen muß. Die deutschen Volksgenossen haben gehandelt. Sie sind gegen die Judengeschäfte vorgegangen, haben die Fensterscheiben zerschlagen und den jüdischen Ramsch durcheinandergeworfen. Ihre Erbitterung richtete sich dann gegen die Juden selbst, die, um vor Schlimmeren bewahrt zu werden, zu ihrer Sicherheit von den zuständigen Stellen in Schutzhaft genommen und in das Amtsgerichtsgefängnis Forchheim eingeliefert wurden. ... Auch in Forchheim ist die Judensynagoge im Laufe des gestrigen Tages der Empörung der Bevölkerung durch Zerstörung zum Opfer gefallen. ....

Als Folge der zunehmenden Repressionen wanderten die jüdischen Bewohner Forchheims, die von 1934 bis 1940 etwa 2/3 der Bevölkerung ausmachte. Etwa die Hälfte konnte emigrieren, die andere verzog in größere deutsche Städte. Im Jahre 1940 lebten nur noch 13 jüdische Einwohner in Forchheim; sie durften nun nicht mehr in ihren Wohnungen im Stadtzentrum leben, sondern wurden an den Stadtrand abgeschoben. Ende November 1941 wurden sie - via Bamberg - gemeinsam mit mehr als 1.000 Personen nach Osteuropa (Riga) deportiert. In einem Schreiben der Kriminalpolizeistelle Forchheim an das Bürgermeisteramt hieß es: „ ... Beim Abtransport am hiesigen Paradeplatz ... größere Menge der hiesigen Einwohnerschaft eingefunden ... den Abtransport mit Interesse und großer Befriedigung verfolgte.“       

                 "Abtransport" Nov. 1941 (Aufn. aus: infranken.de)

Nach Angaben der Gedenkstätte Yad Vashem/Jerusalem und des „Gedenkbuches – Opfer der Verfolgung der Juden ...“ wurden 45 gebürtige bzw. über einen längeren Zeitraum hinweg am Ort ansässig gewesene jüdische Bürger Forchheims Opfer der Shoa (namentliche Nennung der betroffenen Personen siehe: alemannia-judaica.de/forchheim_synagoge.htm).

1949 fand vor der Großen Strafkammer des Landgerichts Bamberg ein Prozess gegen ehem. in der Region führende NSDAP- bzw. SS/SA-Mitglieder statt. Den 19 Angeklagten wurde im Zusammenhang mit dem Novemberpogrom u.a. schwerer Landfriedensbruch vorgeworfen. Als Haupttäter galt der niedergelassene Arzt und ehem. NSDAP-Kreisleiter Carl I.; 18 Angeklagte wurden für schuldig befunden und zu Haftstrafen bis zu vier Jahren verurteilt.

    http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%2097/Forchheim%20Synagoge%20252.jpg(Aufn. Jürgen Hanke u. Joachim Hahn, 2007)  

Im Jahre 1982 wurde an der Wiesentstraße - gegenüber dem ehemaligen Standort der Forchheimer Synagoge - eine Gedenkstele des Bamberger Künstlers Hermann Leitherer aufgestellt; diese trägt auf der Rückseite die folgende Inschrift:

Hier gegenüber stand die Synagoge

sie wurde am 10.November 1938 zerstört

In Ehrfurcht und Dankbarkeit gedenkt die Stadt der Leistung und der Leiden ihrer jüdischen Mitbürger.

Das in Forchheim beheimatete Pfalzmuseum besitzt ein Objekt, das zu den prämierten sog. „Heimatschätzen“ (2019) zählt: das sog. „Ewige Licht“ (Ner tamid). Dieses aus der Synagoge stammende Relikt – jahrzehntelang auf einem Dachboden überdauert – ist das einzige heute noch vorhandene Erinnerungsstück des jüdischen Gotteshauses in Forchheim.

Seit 2008 steht vor der St. Gereonskapelle (Nürnberger Straße) das Deportationsmahnmal; dessen Standort markiert in etwa die Stelle, von der am 27. November 1941 sechs Frauen und zwei Männer mosaischen Glaubens in „Richtung Osten“ abtransportiert worden waren. Der Entwurf des Mahnmals stammt vom Kunsterzieher Rudolf Ullmann; auf der 1,80 Meter hohen, aus Sandstein gefertigten Stele sind eine Bronzetafel - mit der Aufschrift „entrechtet - deportiert - ermordet“, die Namen der Deportierten sowie ein Zitat aus dem Alten Testament (Jesaja 42,8) – angebracht.

In einer Forchheimer Scheune wurde 2009 die einst an der Synagoge angebrachte Gedenkplatte für die im Ersten Weltkrieg gefallenen fünf jüdischen Ortsbewohner wieder aufgefunden.

Bei der Restaurierung eines Gebäudes in der Apothekenstraße – hier befand sich um 1720 ein jüdischer Betsaal – wurde eine hebräische Inschrift entdeckt, die für die Beter die Gebetsrichtung ("Misrach" = Osten) angab.

Misrach (Aufn. R.K. Kiessling, Stadtarchiv) 

2018 wurden in Forchheim an zwei Standorten die ersten vier sog. „Stolpersteine“ verlegt, die an deportierte ehemalige jüdische Bewohner erinnern; 2019/2020 folgten weitere vier bzw. drei Steine. Geplant ist die Verlegung von insgesamt 14 "Stolpersteinen".

Rosa und Gottlieb BraunEmma Braun und Ilse Cilly IsraelVier Stolpersteine (Aufn. D. Hümmer, 2018, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 4.0)

 

Weitere Informationen:

E.G.Deuerlein, Zur Geschichte der Juden in Forchheim, in: "Erlanger Bausteine zur fränkischen Heimatforschung", No.2/1955, S. 183 f.

Konrad Kupfer, Forchheim - Geschichte einer alten fränkischen Stadt, Frankenverlag Lorenz Spindler, Nürnberg 1960, S. 105 ff.

Germania Judaica, Band II/1, Tübingen 1968, S. 236/237 und Band III/1, Tübingen 1987, S. 341 – 344

Stadtarchiv Forchheim, Die Geschichte der Juden in Forchheim, in: "Fränkischer Tag" vom 9.11.1978

Baruch Z. Ophir/Falk Wiesemann, Die jüdischen Gemeinden in Bayern 1918 - 1945. Geschichte und Zerstörung, R.Oldenbourg-Verlag, München/Wien 1979, S. 132/133

Konrad Feustel, Beitrag zur Geschichte der Juden in Forchheim, Stadtarchiv Forchheim 1986 (Maschinenmanuskript)

Petra Weiß, Die Geschichte der Juden in Forchheim, in: Reste jüdischer Kultur im Landkreis Forchheim, Forchheim 1991, S. 10 - 17

Israel Schwierz, Steinerne Zeugnisse jüdischen Lebens in Bayern - eine Dokumentation, Hrg. Bayrische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, München 1992, S. 219

Martin Sturm, Juden in Forchheim , Facharbeit im Leistungskurs Geschichte Herder-Gymnasium Forchheim, Forchheim 1994 (Kopie im Stadtarchiv Forchheim)

Peter Weiß, Forchheim, in: Jüdisches Leben in der Fränkischen Schweiz, Schriftenreihe des Fränkische-Schweiz Vereins, Band 11, Palm & Enke, Erlangen 1997, S. 625 - 631

Georg Knörlein, Jüdisches Leben im Forchheimer Land, Verlag Medien + Dialog Klaus Schubert, o.J., S. 10 - 13

Forchheim, in: alemannia-judaica.de (mit diversen Bild- u. Textdokumenten zur jüdischen Ortshistorie)

Hans Jürgen Wunschel, Geschichte der Juden in Forchheim im Mittelalter und in der frühen Neuzeit, in: H. Ammon (Bearb.), Forchheim in Geschichte und Gegenwart. Beiträge aus Anlaß der 1200-Jahrfeier, Forchheim 2004, S. 157 - 164

Rolf Kilian Kiessling, Die jüdische Minderheit in Forchheim 1648 - 1933, in: H. Ammon (Bearb.), Forchheim in Geschichte und Gegenwart. Beiträge aus Anlaß der 1200-Jahrfeier, Forchheim 2004, S. 332 - 337

Rolf Kilian Kiessling, Juden in Forchheim - 300 Jahre jüdisches Leben in einer kleinen fränkischen Stadt, Verlag Kulturamt Landkreis Forchheim 2004

A. Hager/H.-Chr. Haas, Forchheim, in: Mehr als Steine ... Synagogengedenkband Bayern, Band 1, Kunstverlag Josef Fink, Lindenberg/Allgäu 2007, S. 144 - 151

Georg Köppen (Red.), Kein Vergessen der jüdischen Mitbürger, in: nordbayern.de/region/forchheim/ vom 17.11.2008

Hans-Peter Süss, Jüdische Archäologie im nördlichen Bayern. Franken und Oberfranken, in: "Arbeiten zur Archäologie Süddeutschlands", Band 25, Büchenbach 2010, S. 61 - 64 

Sonderausstellung „Schalom und Schabbat -Jüdisches Leben in unserer Mitte“, Pfalzmuseum Forchheim, 2010

Inge Geiler, Wie ein Schatten sind unsere Tage. Die Geschichte der Familie Grünbaum, Verlag Schöffling & Co., Frankfurt/M. 2012, S. 219 ff.

Ludwig Bauer (Bearb.), The destruction of the synagogue and the Jewish community in Forchheim, Upper Franconia (Bavaria, Germany). An eyewitness account of the rage during Reichspogromnacht, November 9/10, 1938, written 2012, online abrufbar unter: rijo.homepage.t-online.de/pdf_2/EN_BY_JU_bauer_forchheim.pdf   

Manfred Franze, Reichspogromnacht war auch in Forchheim und der Fränkischen Schweiz, in: inFranken.de vom 8.11.2013

Kristina Gössler (Red.), Forchheim: Stolpersteine sollen NS-Opfer erinnern, in: „Nordbayrische Nachrichten“ vom 13.5.2017

Elisabeth Görner (Red.), Auf den Spuren der Weilersbacher Juden, in: „Coburger Tageblatt“ vom 16.10.2017

N.N. (Red.), Erinnerungskultur. Die ersten vier Stolpersteine für Forchheim, in: inFranken.de vom 16.2.2018

Auflistung der in Forchheim verlegten Stolpersteine, online abrufbar unter: wikipedia.org/wiki/Liste_der_Stolpersteine_in_Forchheim

Birgit Herrnleben (Red.), Zeichen gegen das Vergessen: vier neue Stolpersteine verlegt, in: "Nordbayrische Nachrichten Forchheim" vom 4.7.2019

Roland Rosenbauer (Red.), Buch „100 Heimatschätze“ kostenlos im Pfalzmuseum erhältlich, in: marktspiegel.de vom 5.8.2019 (betr. "Ewiges Licht" aus der ehem. Forchheimer Synagoge)

N.N. (Red.), Verlegung weiterer 3 Stolpersteine in Forchheim am 16.Juli 2020 - Pressemitteilung, in: „Der Neue Wiesentbote“ vom 15.7.2020