Krems (Niederösterreich)

http://karten.plz-suche.org/at/f714/Karte_Krems_an_der_Donau.png Krems ist heute mit knapp 25.000 Einwohnern die fünftgrößte Stadt Niederösterreichs und liegt ca. 70 Kilometer westlich von Wien.

Die jüdische Gemeinde in Krems gehörte Ende des Mittelalters zu den bedeutendsten in Österreich.

Zuverlässige Angaben über die ersten Ansiedlungen von Juden in Krems liegen nicht vor; doch kann davon ausgegangen werden, dass im 13.Jahrhundert – möglicherweise auch schon im 12.Jahrhundert - hier jüdische Familien ansässig waren; denn Krems war damals ein bedeutender Handelsplatz in der babenbergischen Mark, der auch jüdische Familien anzog. 1293 kam es hier zu ersten Verfolgungen. Ein erneuter Pogrom geschah in Krems 1349, als der Pöbel der gesamten Umgebung über die Juden herfiel. Aus einer alten Chronik Loebens:

„ ... Um St. Michaels Abend hub sich der Bossel (Anm.: Menschenmasse) aus Stein und Krems und auch der Bossel außerhalb der Städte aus den Dörfern, und kamen mit Gewalt gen Krems und griffen die Juden an gewaltiglich, und schlugen die Juden all zu Tod, und brachen ihre Häuser auf, und trugen aus alles das, das sie fanden. ... Da zundten die Juden sich selbst an und verbrunnen. ... Aber die besten Juden kamen auf die Burg und genasen leider. ...”

Herzog Albrecht bestrafte daraufhin die für die Gewalttätigkeiten Verantwortlichen, indem er Dörfer brandschatzen ließ und die Stadtbürger zu hohen Geldbußen verpflichtete. Ab 1355 lebten wieder Juden in Krems.

Die Kremser Juden - ihre Wohnsitze lagen in Donaunähe - unterhielten rege Handelsbeziehungen mit den Juden Südmährens; Häute, Felle und Federn waren die Haupthandelsgüter. Zudem machte der Geldverleih eine wesentliche Erwerbsquelle aus; Schuldner waren Adlige, Geistliche und Bürger.

Ein mittelalterlicher jüdischer Friedhof ist in Krems eindeutig belegbar; er befand sich zwischen Krems und Stein „unten am Kerllberg“ und wurde vermutlich seit der zweiten Hälfte des 13.Jahrhunderts belegt. Die Synagoge befand sich im Bereich des Bürgerspitals zwischen Oberer Landstraße und Judengasse. Im frühen 14. Jahrhundert lebte in Krems der bedeutende Rabbiner Israel, der auch Stammvater einer der wohlhabendsten und gelehrtesten Familien Österreichs war; von seinen Anhängern wurde er Schem ha-Gedolim genannt.

Die Vertreibung der Juden aus Krems 1420/1421 bedeutete nicht nur das Ende dieses ersten „Judenfrenthof“, für lange Zeit das Ende jüdischer Gemeinden in ganz Niederösterreich.

        Eine Heiratsurkunde (Ketuba) aus Krems von 1342

Anm.: In Heiratsurkunden wurden die finanziellen Verpflichtungen des Mannes im Falle einer Scheidung aufgeführt.

Bis gegen Ende des 16.Jahrhunderts lebten nur noch vereinzelt Juden in der Region. Erst in den beiden ersten Jahrzehnten des 17.Jahrhunderts zogen vermehrt Juden in Ortschaften, die sich geographisch entlang der Donau, vor allem in der Nachbarschaft des Handelszentrums Krems, konzentrierten. Krems selbst nahm aber keine Juden innerhalb seiner Mauern auf.

Statt Krembs (Merian).jpg

                                         Ansicht Krems a.d.Donau, Stich um 1680 (Abb. aus: wikisource.org/wiki/Topographia_Austriacarum:_Crembs)
Zu Beginn des 18.Jahrhunderts boykottierten die auswärtigen jüdischen Händler die Kremser Märkte, weil sie sich dort ungerecht behandelt fühlten. Der Kremser Magistrat, der um seine Einnahmen fürchtete, konnte aber ihre Rückkehr auf die Märkte bewirken. Im 19.Jahrhundert gründete sich die neuzeitliche jüdische Gemeinde in Krems, die einen zahlenmäßigen Höchststand von ca. 200 Mitgliedern erreichte.

An Stelle eines vermutlich in der Drinkaveldergasse bestehenden Bethauses ließ die Judenschaft 1894 eine neue Synagoge in der Dinstlstraße - nach einem Entwurf des Wiener Architekten Max Fleischer - errichten; der Neubau ähnelte im Stil einer neugotischen Kirche; die Straßenfassade hingegen war einem Bürgerhaus der Renaissance nachempfunden. Den Einweihungsfeierlichkeiten unter Leitung des Wiener Oberrabbiners Dr. Moritz Güdemann blieben die katholischen Geistlichen fern, da sie nicht „ihrer Kirche untreu“ werden wollten!

Aus der Festrede des Oberrabbiners Dr. Güdemann:

„ ... Der Name Gottes ist Friede: möge denn dieses Gotteshaus das Wahrzeichen des unter Euch waltenden Friedens sein ! Vor seinen Pforten müssen Hader und Uneinigkeit, Trotz und Eigenwille zurückweichen ... Wir wollen einig sein und bleiben. Wir halten schon deshalb zusammen, weil wir aufeinander angewiesen sind. ... Wir gedenken der frommen Märtyrer, deren Blut einst den Grund und Boden dieser Stadt gefärbt hat, aber wir gedenken ihrer ohne Groll und Haß, gegen diejenigen, die das Blut vergossen haben. Ihr Blut ist nicht umsonst geflossen, es hat als ein kostbarer Tau das Erdreich befruchtet und für das allmähliche Wachstum einer freisinnigen, humanen Denkungsart ... um so kräftiger sich entwickelt und fortschreitet. ... Lenken wir unseren Blick aus trüber Vergangenheit in die freundlichere Gegenwart, und segnen wir dann erfüllten Herzens das Haupt unseres vielgeliebten Kaisers und Herrn, ... Als eine Wirkung seines erhabenen Vorbildes dürfen wir es ansehen, daß die obersten Militär- und Zivilbehörden dieser Stadt an der gegenwärtigen Feier teilnehmen und deren Bedeutung durch ihre ehrende Gegenwart erhöhen. Wir danken ihnen, indem wir für sie, für diese Stadt und all ihre Einwohner den Segen Gottes erbitten. Und wie wir dankbar des verstorbenen Wohltäters gedenken, der durch seine großmütige Spende die Inangriffnahme des Baus dieses Gotteshauses allererst ermöglicht hat, so erflehen wir den Segen Gottes für alle die Wohltäter, die zu dem Bau dieses Gotteshauses beigetragen, für denjenigen, der kunstverständig den Bauplan ersonnen und entworfen, wie für alle, welche an seiner Ausführung mitgewirkt haben.“

 

Synagoge in Krems (Aufn. E. Kalt, 1975), Synagogengiebel (david.kultur.at) und Innenansicht (Aquarell Max Fleischer, Jüd. Museum Wien)

Nach dem Ersten Weltkrieg fiel es der kleinen jüdischen Gemeinde oft schwer, die für einen Gottesdienst erforderlichen zehn Männer zusammen zu bringen; nur zu hohen Feiertagen war die Synagoge gefüllt, da Juden aus dem Waldviertel anreisten. 1912 trat Dr. Meir Gabriel Mehrer aus Wien das Amt des Rabbiners an, das er bis 1938 inne hatte. In den 1930er Jahren gehörten zur Kultusgemeinde Krems die Gerichtsbezirke Gföhl, Langenlois, Mautern, Pöggstahl und Spitz.

1880/1882 weihte die Kremser Kultusgemeinde außerhalb des Stadtgebietes an der Wiener Straße ihren dritten Friedhof ein, der ein in den 1850er Jahren angelegtes Begräbnisareal auf dem Turnerberg ablöste.

Juden in Krems:

         --- um 1420 ...................... ca. 300 Juden,

    --- 1869 ............................. 179   “  ,

    --- 1880 ............................. 595   “  ,

    --- 1905 ............................. 427   “  ,

    --- 1924 ............................. 310   “  ,

    --- 1934 ............................. 220   “  ,

--- 1938 (März) ...................... 116   “  ,

             (Nov.) ......................  65   “  ,

    --- 1940 (März) ......................  16   “  .    

Angaben aus: Germania Judaica, Band III/1, Tübingen 1987, S. 677

und                 Robert Streibel, Plötzlich waren sie alle weg - Die Juden in der “Gauhauptstadt Krems”

http://static0.akpool.de/images/cards/26/267384.jpg Ansicht von Krems (hist. Postkarte, um 1910/1915)

Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Antisemitismus in allen Gesellschaftskreisen in Krems salonfähig; Sprachrohr war dabei die „Land-Zeitung”, die sich auf das Niveau völkischer und nationaler Kreise begab. Seit Mitte der 1920er Jahre gab die Kremser NSDAP-Ortsgruppe die Zeitung „Die Wahrheit” heraus. Neben Gmünd wurde Krems die Hochburg der NSDAP in der Region.

Da zudem Krems abseits der wirtschaftlichen Entwicklung in Österreich lag, verließen zahlreiche jüdische Familien die Stadt und verzogen in größere Städte - zumeist nach Wien - oder wanderten aus. Zu ersten antisemitisch motivierten Tätlichkeiten kam es in Krems im Sommer 1932.

Drei Jahre vor der Auflösung der Kremser Kultusgemeinde führte ein persönlicher Streit unter Gemeindemitgliedern zu einer Spaltung innerhalb der Judenschaft.

Unmittelbar nach dem sog. „Anschluss” (März 1938) wurden einige Kremser Juden inhaftiert, kurz darauf aber wieder auf freien Fuß gesetzt. Geschäfte jüdischer Besitzer wurden beschmiert, das jüdische Bethaus in den Dinstlstraße mit Hakenkreuzen beschmutzt. Mitte September 1938 mussten unter SA-Aufsicht jüdische Einwohner den „Judentempel“ ausräumen; dabei wurden sie gedemütigt und verspottet. Das Synagogengebäude wurde dann  danach als Lager genutzt. Von den 27 bestehenden jüdischen Gewerbebetrieben wurden bis Jahresende fast alle „arisiert“ bzw. liquidiert. 1940 verkaufte die „Israelitische Religionsgesellschaft“ das Friedhofsgelände an die Stadt Krems.

                 Aus einem Bericht der „Land-Zeitung” über die Haltung der „Judenfrage“ in Niederösterreich vom 30.11.1938:

... Wir haben ein Interesse, die Juden endgültig und baldigst bis auf den letzten Juden-Goff los zu haben. Ohne jede Barmherzigkeit. Entweder gehen sie und die sogenannte liberale Welt öffnet den Kindern Israels ein ‘gelobtes Land’, oder sie werden den letzten Rest des jüdischen Vermögens, den sie in Deutschland besitzen, auffressen und dann verrecken. Wir haben kein Mitleid mit ihnen, wir in der Ostmark am wenigsten. ... Jeder Deutsche, der heute mit dem jüdischen Gesindel noch irgendwelches Mitleid empfindet, gefährdet die Existenz des eigenen Volkes. Mit Stumpf und Stil die Juden ausrotten, nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa. Das ist die Parole der Zukunft für die junge, die nationalsozialistische Generation !

Nach ihrer Erfassung mussten bis 1940 alle Juden die Stadt Krems in Richtung Wien verlassen; wer von hier nicht mehr rechtzeitig emigrieren konnte, der wurde deportiert. Ca. 130 in Krems gebürtige bzw. hier längere Zeit lebende Juden wurden Opfer der Shoa.

 

1952 wurde das Synagogengebäude, das Anfang April 1945 einen schweren Bombenangriff fast unbeschadet überstanden hatte, an die Israelitische Kultusgemeinde zurückgegeben. Der Versuch der Kommune, das Gebäude zu erwerben und es für öffentliche Zwecke zu nutzen, schlug fehl; denn die Kultusgemeinde veräußerte es an einen Gewerbebetrieb. 1978 wurde das ehemalige jüdische Bethaus in Krems abgerissen, obwohl es sich noch in einem relativ guten Bauzustand befand; an seiner Stelle steht heute eine Bankfiliale.

     

Synagogengebäude kurz vor dem Abriss, Aufn. von 1978 (aus: Sammlung Ernst Kalt, in: david.kultur.at)

Eine Gedenkstele mit einem Glas-Schaubild erinnert seit 2016 an die ehemalige Synagoge in der Dinstlstraße. Die Idee für die Erinnerungsstätte stammt von Historiker Robert Streibel, umgesetzt wurde sie von Schülern der HTL Krems.

           Jüdischer Friedhof Krems (Aufn. A.K., 2007, aus: wikipedia.org, CCO)

Der ca. 500 Gräber fassende, großflächige jüdische Friedhof wurde Anfang der 1990er Jahre wieder hergestellt. 1995 weihte die Kremser Kommune auf dem Friedhofsgelände ein Mahnmal für die jüdischen NS-Opfer von Krems. Ein vom Bildhauer Hans Kupelwieser geschaffenes 48 Meter langes Stahlband, das im Eingangsbereich des Friedhofs über dem Boden schwebt, trägt die Namen der 127 vertriebenen und ermordeten Kremser Juden.

                Installation von Hans Kupelwieser (Aufn. Gerhard Wannenmacher, 2011)

Seit 2004 gibt es auf dem Gelände des jüdischen Friedhofs in Krems eine „öffentliche Bibliothek“, die als Begegnungsstätte mit der Vergangenheit verstanden werden will; in drei gläsernen Schränken befinden sich die Bücher. In einem neu zu errichtenden Eingangspavillon zum Friedhof soll die Dokumentation „... Plötzlich waren sie alle weg.” untergebracht werden.

An einem Wohnhaus in der Schwedengasse erinnert ein Denkmal an die Jüdin Anna Lambert (geb. 1907), der 1939 mit ihren beiden Kindern die Flucht nach England gelang. Auf Initiative von Kremser Bürgern wurde 1995 eine kleine Gedenkstätte eingerichtet; zwei in die Fundamente des Steinertors eingelassene Gedenkschreine erinnern an Anna Lambert und damit auch stellvertretend für die Schicksale zahlreicher Kremser Juden.

Mitten im Weingarten in der Sandkuhle erinnert seit 2019 eine Gedenktafel an den jüdischen Weinhändler Paul Robitschek und seine Mutter, denen ehemals Teile des Weingutes gehörten; 1938 gelangte deren Besitz in die Hand der hiesigen Weingenossenschaft; Paul Robitschek selbst gelang die Emigration nach Venezuela. Nach dem Krieg soll er für den Verlust seines Weingutes einen Restitutionsausgleich erhalten haben

                    Gedenktafel (Aufn. Haeferl, 2019, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 3.0)

 

Die Judenschaft von Zwettl gehörte vor 1892 der Israelitischen Kultusgemeinde Krems, danach der von Waidhofen/Thaya an. [vgl. Zwettl (Österreich)]          

 

In Langenlois, einem Ort im niederösterreichischen Waldviertel, bestand im 17.Jahrhundert eine israelitische Gemeinde. [vgl. Langenlois (Österreich)]

 

In Grafenwörth, wenige Kilometer östlich von Krems gelegen, gab es im 17.Jahrhundert eine jüdische Gemeinde, die zeitweilig maximal ca. 20 Familien zählte. So sollen um 1650 im Ort etwa 50 Juden (in ca. 10-12 Familien) im alten Herrenhaus gewohnt und dafür eine Miete von zwei bis drei Gulden pro Jahr gezahlt haben. Ihren Lebensunterhalt verdienten die hiesigen Juden wahrscheinlich im Wein-, Tuch- und Pferdehandel; dabei suchten sie auch die Märkte der Region auf.

Nach dem Einzug der schwedischer Truppen im Frühjahr 1645 wurden die jüdischen Familien Juden aus Grafenwörth für kurze Zeit verwiesen, kehrten aber bereits Anfang 1646 zurück ( des 1646sten Jahr zum Neuen Jahr sind die Judten wieder anhero khomben und hat sie ein ehrsamber Rath begnadet, daß sie diß Jahr jeds paar Judten nur 2 Gulden geben sollen. ...“).

Im Gefolge des 1670 erlassenen kaiserlichen Ausweisungsbefehls mussten auch die Juden in Grafenwörth (Grafenwerd) ihre Wohnsitze verlassen. Letzter schriftlicher Nachweis über sie ist einer Rechnung zu entnehmen, in der es u.a. hieß: "... Juden, insgesambt (keinen davon ausgenommen) von hinnen und aus dem ganzen Land Österreich wegzuschaffen und sich keiner mehr am Tag vor künftigen Fronleichnambsfest oder corporis Christi alhier bey Leib- und Lebensstraf betreten zu lassen. ..." Ob sich dann hier im folgenden Jahrhundert erneut Juden niedergelassen haben, kann nicht belegt werden.

Eindeutige Beweise für die Existenz eines jüdischen Friedhofes gab es bis in die jüngste Vergangenheit nicht. Inzwischen wurden zwei z.T schwer beschädigte und deshalb auch schwer lesbare Grabsteine aufgefunden.

 

Weitere Informationen:

Anton Kirschbaumer, Geschichte der Stadt Krems, Krems 1894, S. 282 – 288

H. Voltelini, Der Wiener und Kremser Judeneid, in: "Mitteilungen VG Wien", 12/1932, S. 64 – 70

Germania Judaica, Band II/1, Tübingen 1968, S. 453 – 455 und Band III/1, Tübingen 1987, S. 677 - 685

Hugo Gold, Krems a.d. Donau, in: H. Gold (Hrg.), Geschichte der Juden in Österreich - ein Gedenkbuch, Olemanu-Verlag, Tel Aviv 1971, S. 47 - 50

Hannelore Hruschka, Die Geschichte der Juden in Krems an der Donau von den Anfängen bis 1938 (2 Bände), Dissertation Wien 1978/1979

Friedrich B. Polleroß, 100 Jahre Antisemitismus im Waldviertel, in: "Schriftenreihe des Waldviertler Heimatbundes", Band 25/1983, Krems 1983

Robert Streibel, Die Märztage 1938 in Krems, in: "Das Waldviertel", Heft 1/1988, S. 1 - 25

Friedrich B. Polleroß (Hrg.), 1938. Davor - Danach. Beiträge zur Zeitgeschichte des Waldviertels, 2.Aufl., 1989

Robert Streibel, Plötzlich waren sie alle weg - Die Juden in der “Gauhauptstadt Krems” und ihre Mitbürger, Picus-Verlag, Wien 1992

Pierre Genée, Synagogen in Österreich, Löcker Verlag, Wien 1992, S. 13 f. und S. 84

Elisabeth Koller-Glück, “ Darob weine ich bitterlich ...” - Ein Streifzug durch Niederösterreichs jüdische Friedhöfe, in: Mahnmale - Friedhöfe in Wien, Niederösterreich und Burgenland, Wien 1992, S. 94 f.

Robert Streibel, Die Stadt Krems im Dritten Reich - Alltagschronik 1938 - 1945, Picus-Verlag, Wien 1993

Friedrich B. Polleroß, 100 Jahre Antisemitismus im Waldviertel, in: Friedrich Polleroß (Hrg.), “Die Erinnerung tut zu weh” - Jüdisches Leben und Antisemitismus im Waldviertel, in: "Schriftenreihe des Waldviertler Heimatbundes", Band 37/1995, Horn/Waidhofen 1996, S. 73 - 156

Ruth Heidrich-Blaha, Die Synagoge in Krems von Max Fleischer, in: Friedrich B. Polleroß (Hrg.), “Die Erinnerung tut zu weh” - Jüdisches Leben und Antisemitismus im Waldviertel, in: "Schriftenreihe des Waldviertler Heimatbundes", Band 37/1995, Horn/Waidhofen 1996, S. 221 - 232

Sabine Hödl, Zur Geschichte der Juden in Österreich unter der Enns 1550 - 1625, (unveröffentlichte) Dissertation, Wien 1998

Unbekannt verzogen nach Palästina” - Gedenkprojekt, in: Juden in Krems. Dokumente & Berichte & Artikel, in: www.judeninkrems.at/denkmal

Hans Frühwirth, Die Doppelstadt Krems-Stein. Ihre Geschichte von 1848 - 2000, o.O. 2001

Ingrid Oberndorfer, Die Judengemeinde Grafenwörth im 17.Jahrhundert, in: "DAVID - Jüdische Kulturzeitschrift", Heft 55 (Dez. 2002)

Walter Baumgartner/Robert Streibel, Juden in Niederösterreich: ‘Arisierungen’ und Rückstellungen in den Städten Amstetten, Baden, Hollabrunn, Horn, Korneuburg, Krems ... und Wiener Neustadt, in: "Veröffentlichungen der österreichischen Historikerkommission", Band 18, Wien 2004

Christoph Lind, “Der letzte Jude hat den Tempel verlassen ...” - Juden in Niederösterreich 1938 - 1945, Mandelbaum-Verlag, Wien 2004, S. 126 ff.

E. Brugger/B. Wiedl, Zwischen Privilegierung und Verfolgung. Jüdisches Leben im Mittelalter in Niederösterreich, in: "DAVID - Jüdische Kulturzeitschrift", Heft 64/2005

E.Brugger/M.Keil/A.Lichtblau/Chr.Lind/B.Staudinger, Geschichte der Juden in Österreich, Verlag Carl Ueberreuter, Wien 2013, S. 36 f. und S. 172 f.

Hugo Jagsch, Die virtuelle Rekonstruktion der Synagoge in Krems an der Donau, in: "DAVID - Jüdische Kulturzeitschrift", Heft 96/2013

Tina Walzer, Die abgerissene Synagoge von Krems (1978), in: "DAVID - Jüdische Kulturzeitschrift", Heft 101 (Juli 2014)

Ernst Kalt, Die Kremser Synagoge – ein dunkles Kapitel der Denkmalpflege, in: "DAVID - Jüdische Kulturzeitschrift", Heft 101 (Juli 2014)

Claudia Brandt (Red.), Erinnerung an ehemalige Synagoge, in: tips.at vom 10.11.2016

Tina Walzer, Der jüdische Friedhof Krems, in: „DAVID – Jüdische Kulturzeitschrift“ Heft 119 (Sept. 2016)

Friedrich Polleroß (Hrg.), Jüdische Familien im Waldviertel und ihr Schicksal, in: "Schriftenreihe des Waldviertler Heimatbundes", No. 58, Waidhofen a.d.Thaya 2018

Petra Vock (Red.), Trauer um Synagoge: Vortrag von Historiker Kalt, in: „Niederösterreichische Nachrichten“ vom 17.11.2018

Martin Grob (Red.), Kremser Synagoge: ein Denkmal fiel dem „schnöden Mammon“ zum Opfer, in: „TIPS – total regional" vom 19.11.2018

Hubert Jagsch (Red.), Die Synagoge von Max Fleischer in Krems an der Donau und ihre digitale Rekonstruktion, in: „Das Waldviertel. Zeitschrift für Heimat- und Regionalkunde des Waldviertels und der Wachau", Heft 4/2018

Gilbert Weisbier (Red.), Doku-Roman zwingt Winzer zur Aufarbeitung der NS-Geschichte, in: „Kurier“ vom 6.9.2018

Jürgen Zahrl (Red.), Winzer Krems arbeiten Historie auf: „Schluss mit dem Verdrängen“, in: „Kurier“ vom 4.7.2019

Monika Kaczek, Denkmäler der Erinnerung in Krems, in: „DAVID – Jüdische Kulturzeitschrift“, Heft 112 (Juli 2019)

Monika Kaczek, Jüdische Spuren des mittelalterlichen krems, in: „DAVID – Jüdische Kulturzeitschrift“, Heft 125 (Juli 2020)