Michelstadt/Odenwald (Hessen)

Bildergebnis für odenwaldkreis ortsdienst karte Das südhessische Michelstadt im Odenwaldkreis mit derzeit ca. 18.000 Einwohnern ist ca. 35 Kilometer südöstlich von Darmstadt gelegen (Ausschnitt aus hist. Karte, aus: wikipedia.org gemeinfrei  und  Kartenskizze aus: ortsdienst.de/hessen/odenwaldkreis).

Die Kleinstadt Michelstadt war einst Zentrum der Juden im Odenwald; allerdings siedelten sich Juden hier relativ spät an; dies lag zum einen sicher an der judenfeindlichen Einstellung der regierenden Pfalzgrafen. Zudem war auch das Betreiben von Handelsgeschäften in den armen Dörfern des Odenwalds kaum attraktiv. Um 1560 traten die ersten Juden als Pächter der gräflichen Münze in Erscheinung; ihre Aufgabe war dabei nicht das Prägen der Münzen, sondern die Beschaffung des Silbers. Ab Mitte des 17.Jahrhunderts lebten dann stets einige jüdische Familien dauerhaft in Michelstadt. Gegen Ende des 18.Jahrhunderts waren sieben jüdische Vieh- und zehn Schnittwarenhändler hier ansässig.

Ende des 18.Jahrhunderts wurde - neben dem Wehrturm in der Mauerstraße - ein Synagogenneubau errichtet; das Gebäude besteht heute noch und zählt zu einer der wenigen noch erhaltenen Synagogen im Odenwald. Rückseitig war eine Mikwe angeschlossen.

                                                                              "Juddeschul" von Michelstadt (Stadtarchiv)  

    aus: „Der Israelit“ vom 27.10.1875 u. 21.9.1911

http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20163/Michelstadt%20Israelit%2026101922.jpg  http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20141/Michelstadt%20Israelit%2012021925.jpg

aus der Zeitschrift "Der Israelit" vom 26.10.1922 und 12.2.1925

Seit etwa 1700 gab es in Michelstadt einen jüdischen Friedhof, auf dem bis ca. 1900 auch Verstorbene der Ortschaften Beerfelden, Hetschbach, Kirch-Brombach, König, Mümling-Grumbach, Neustadt, Reichelsheim und Seckmauern begraben wurden. Anfangs mussten die Angehörigen der Verstorbenen um eine Grabstelle bitten und dafür auch einen Kaufpreis zahlen. Wegen der starken Belegung des Friedhofsgeländes wurde dieses erweitert; die letzte Beerdigung fand hier im Jahre 1940 statt. 

Anm.: Während der Kriegsjahre wurde das Friedhofsgelände von der Wehrmacht (Korpsbekleidungsamt) in Beschlag genommen und hier Baracken errichtet; dabei wurden die vorhandenen Gräber rücksichtslos geschändet und Gebeine im nahen Wald verstreut. Nach 1945 wurde der Friedhof seitens der Kommune – soweit es eben ging – wieder hergerichtet; zu den Arbeiten wurden ehemalige NSDAP-Anhänger herangezogen.

Die Gemeinde Michelstadt war dem orthodoxen Rabbinat Darmstadt angeschlossen.

Juden in Michelstadt:

         --- 1658 ..........................   2 jüdische Familien,

    --- 1700 ..........................   7   “         “    ,

    --- 1791 .......................... 104 Juden (in 18 Familien),

    --- 1828 .......................... 177   “  ,

    --- 1837 .......................... 205   “  ,*    * mit Steinbach

    --- um 1860 ................... ca. 200   “   (ca. 6% d. Bevölk.),

    --- 1871 .......................... 194   "  ,

    --- 1880 .......................... 175   “   (ca. 5% d. Bevölk.),

    --- 1891 .......................... 128   “  ,

    --- 1900 .......................... 124   “   (ca. 4% d. Bevölk.),

    --- 1910 .......................... 126   “  ,

    --- 1924 ..........................  99   “  ,

    --- 1930 .......................... 161   “  ,

    --- 1938 .......................... 132   “  ,

    --- 1939 ..........................  26   “  ,

    --- 1941 (Dez.) ...................  13   “  ,

    --- 1943 ..........................  ein  “ ().

Angaben aus: Paul Arnsberg, Die jüdischen Gemeinden in Hessen. Anfang - Untergang - Neubeginn, Bd. 2, S. 76 f.

und                Martin Schmall, Die Juden in Michelstadt 1650 - 1943, S. 9       (Anm.: Die Angaben in beiden Publikationen differieren erheblich voneinander !)

Im Zusammenhang der Unruhen der Jahre 1848/1849 versetzten Maueranschläge, die zu „ungesetzlichen Handlungen“ gegen die Juden in Michelstadt aufriefen, die knapp 200 jüdischen Bewohner in Furcht und Schrecken. Über die Reaktion der christlichen Bevölkerungsmehrheit auf die Plakatanschläge berichtete die Zeitung „Der Odenwälder” Ende Februar 1849:

Michelstadt, 27.Febr. ... Auch hier wurde dieser Tage von böswilliger Hand der Versuch gemacht, die hiesige Bürgerschaft ... zu verdächtigen, und zwar bestand dieses in nichts Geringerem, als in mehreren in verschiedenen Straßen angeklebten Placaten, worin in den gemeinsten, jedes menschliche Gefühl empörenden Ausdrücken zum Judenmorde aufgefordert wird. Wer die rechtlichen Gesinnungen der hiesigen Bürgerschaft kennt, wer weiß, wie hier Christen und Juden in brüderlicher Eintracht leben, ... der ersieht auf den ersten Blick, daß dieses schändliche Machwerk nicht aus der Mitte der hiesigen Bürgerschaft hervorgegangen ist. Welche Indignation diese unchristlichen, aller Menschlichkeit Hohn sprechenden Placate in hiesiger Stadt hervorgerufen, bezeugt noch die an demselben Tage von achtbaren Bürgern an ihre jüdische Mitbürger erlassene Zuschrift, worin dieselben nicht allein ihre Entrüstung über solche Schändlichkeit aussprechen, sondern auch sich mit aller Energie dagegen verwahren, daß kein ... Bürger einer derartigen Gesinnung ... fähig sei, und am Schlusse sich im Namen der ganzen rechtlich gesinnten Bürgerschaft verpflichten, wenn wirklich von einigen erkauften Bösewichtern ein Angriff geschehen sollte, ihre jüdischen Mitbürger mit Gut und Blut zu beschützen. ...

Bis Anfang der 1930er Jahre verdienten die allermeisten jüdischen Familien Michelstadts als Kaufleute ihren Lebensunterhalt; neben Vieh- und Landesproduktenhändler gab es vor allem in der Textilbranche jüdische Geschäfte; die Hauptkundschaft stellte die ländliche Bevölkerung der Region.

  

Während des Novemberpogroms von 1938 erhielt die SA-Standarte 186 den Befehl, alle in ihrem Bereich liegenden Synagogen zu sprengen bzw. in Brand zu setzen. Um aber die angrenzenden Häuser und Scheunen der Altstadt nicht zu gefährden, verzichtete man in Michelstadt auf eine Brandsetzung; so wurden ‚nur’ die Türen herausgebrochen und die Inneneinrichtung der Synagoge demoliert. Die zertrümmerten Teile wurden anschließend auf dem Schuttplatz verbrannt. Später wurde das ehemalige Synagogengebäude als Lagerraum benutzt. Auch der alte jüdische Friedhof wurde geschändet: die Begräbnishalle wurde geschleift und zahlreiche Grabsteine umgeworfen; die Täter waren ebenfalls SA-Angehörige und HJ-Mitglieder aus Michelstadt und Erbach.

Die noch bestehenden jüdischen Geschäfte waren ebenfalls Ziele von Anschlägen; mehr als 20 Juden wurden inhaftiert und ins KZ Buchenwald verschleppt.

                     Karteikarte des jüd. Kaufmanns Ferdinand Strauss

Bis Kriegsbeginn verließen die meisten Juden Michelstadt; als Emigrationsziel stand Nordamerika an erster Stelle. Im Herbst 1942 bzw. Frühjahr 1943 wurden die noch in Michelstadt verbliebenen Juden über die Sammelstelle Gießen deportiert; damit war Michelstadt „judenfrei”.

Nach Angaben der Gedenkstätte Yad Vashem/Jerusalem und des "Gedenkbuches - Opfer der Verfolgung der Juden ..." sind 65 gebürtige bzw. längere Zeit am Ort ansässig gewesene jüdische Bürger von Michelstadt Opfer der NS-Gewaltherrschaft geworden (namentliche Nennung der betroffenen Personen siehe: alemannia-judaica.de/michelstadt_synagoge.htm).

Das 1791 errichtete Synagogengebäude wurde in den 1970er Jahren grundlegend renoviert und seit 1979 als Jüdisches Museum genutzt, das nicht nur über die Judenschaft Michelstadts informiert, sondern auch einen Einblick in die religiöse und soziale Vergangenheit der Juden im Odenwald gibt. Das Museum trägt den Namen „Dr. I.E.Lichtigfeld-Museum”; es ist nach dem von 1954 bis 1967 amtierenden Landesrabbiner Hessens benannt. Die an der Rückfront gelegene Mikwe war bereits um 1960 abgetragen worden.

 

Synagoge vor und nach der Restaurierung (Aufn. P. Arnsberg, um 1970 und Aufn. H. Berberich, 2010, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 3.0)         

Portalinschrift Synagoge Michelstadt: „Wie lieblich sind deine Hütten, Jakob, und deine Wohnungen, Israel“

Im Frühjahr 2010 wurden in Michelstadt die ersten 20 von insgesamt ca. 60 sog. „Stolpersteinen“ verlegt; die anderen fanden noch am Ende des gleichen Jahres ihren Platz in den Gehwegen vor den einstigen Wohnsitzen der NS-Opfer (Stand 2020).

Stolperstein Michelstadt Bahnhofstraße 24 Elias Strauss.jpg Stolperstein Michelstadt Bahnhofstraße 24 Frieda Strauss.jpg Stolperstein Michelstadt Bahnhofstraße 44 Gertrude Maier.jpg Stolperstein Michelstadt Bahnhofstraße 15 Leopold Oppenheimer.jpg Stolperstein Michelstadt Bahnhofstraße 15 Babette Oppenheimer.jpg

Stolpersteine verlegt in der Bahnhofstraße (Aufn. Gmbo, 2016, aus: commons.wikimedia.org, CCO)

http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%2075/Michelstadt%20Friedhof%20310.jpg http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20277/Michelstadt%20Friedhof%20654.jpg

In der Gemarkung „Am Judenberg“ liegt inmitten eines Laubwaldes der jüdische Friedhof (links: Aufn. J. Hahn, 2006 und rechts: Tafel am Eingang zum Friedhof, Aufn. H.-P. Laqueur)

 Für die Geschichte Michelstadts von besonderer Bedeutung war der um 1770 geborene Seckel Löb Wormser, genannt der „Baalschem von Michelstadt“; er hieß ursprünglich Seckel Löb Mattes; den Familiennamen Wurmser (später Wormser) nahm er nach dem Herkunftsort seiner Vorfahren an. Bereits im jungen Alter schickte ihn sein Vater zum Talmudstudium nach Frankfurt/M., wo er sich der Lehre des Kabbalismus verpflichtet fühlte. Nach seiner Rückkehr nach Michelstadt eröffnete Wormser eine Jeschiwa, die berühmt wurde; auch war er in den Odenwald-Gemeinden als Rabbiner tätig. Durch sein asketisches Leben und seine Tätigkeit als Wunderheiler wurde er über die Region hinaus bekannt. Zudem betätigte sich Seckel Löb Wormser auch als Botaniker und Obstzüchter; nach ihm ist die alte Birnensorte "Seckel-Löbs-Birne" benannt, die mit Auswanderern nach Nordamerika gelangte und heute noch in den USA als "Seckelbear" wächst.

1847 sollen ihn etwa 800 Trauergäste zu seinem Grab begleitet haben.                       

    Der alte Grabstein des Rabbi Seckel Löb Wormser (Aufn. aus: P. Arnsberg)

Die Inschrift lautet: „Unser Lehrer, unser Rabbiner, der Rabbi Jizchak Arje genannt Sekel Leib, Rabbiner der Gemeinde Michelstadt und der Landschaft Odenwald. Das stimme Schweigen ist sein Lob. Sein Wort war, bevor die Finsternis aufkam. Der Freund des Höchsten - Der Geistesfürst der Welt - Die Pracht Jakobs - Der Stolz seiner Generation - Der Weise der Mystik - Der Kenner des Geheimnisses - Der Heilige seines Volks - Der Liebling seines Schöpfers. O, Vater! Am Tage deines Hinscheidens stimmten die Hungrigen deines Volkes in Verzweiflung eine große Klage an. Am Tage des Weggangs heute gehst du ein in den Garten Eden. Dein Lohn hat der in den Höhen thront dir bezahlt. Dein Andenken sei zum Segen.- Gestorben am 4. und begraben am 6. Tischri 5607.“

Grab von Seckel Löb Wormser mit "Wunschzetteln" http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20277/Michelstadt%20Friedhof%20657.jpg (Aufn. H.-P. Laqueur, 2007)

Die aktuelle Grabstätte wurde 1947 von Fritz Dreifuß, einem Nachfahren Wormsers, errichtet, nachdem die Nationalsozialisten neben vielen anderen Gräbern auch den Grabstein des Baal Schem zerstört hatten. Bis in die Gegenwart wird das Grab von orthodoxen Juden aus aller Welt aufgesucht.

Im Synagogengebäude befindet sich auch eine Gedenktafel zu Ehren des „Baalschem von Michelstadt“.

 

 

In Kirchbrombach, nahe von Michelstadt, bestand bis 1927/1928 eine selbstständige jüdische Gemeinde, die im 18.Jahrhundert entstand und gegen Mitte des 19.Jahrhunderts mit ca. 80 Angehörigen ihren Höchststand besaß, danach aber deutlich an Mitgliedern verlor. Ihren Synagogenraum besaß die lange Zeit orthodoxe Gemeinde seit Ende des 18.Jahrhunderts zunächst in einem umgebauten Bauernhaus; der Betsaal eines neuen Synagogengebäudes wurde bis in die 1920er Jahre genutzt. Eine jüdische Elementarschule (ab ca. 1850 nur noch als Religionsschule geführt) und ein rituelles Bad gehörten zu den gemeindlichen Einrichtungen. Ihre Verstorbenen begrub die Gemeinde auf dem jüdischen Friedhof in Michelstadt. - Um 1930/1935 lebten nur noch zwei ältere jüdische Bewohnerinnen in Kirchbrombach. 

vgl. Kirchbrombach (Hessen)

 

 

In Seckmauern - heute Ortsteil der Kommune Lützelbach - existierte bis gegen Ende des 19.Jahrhunderts eine kleine jüdische Gemeinschaft, deren Angehörige der jüdischen Gemeinde Höchst i.Odenwalde angeschlossen waren.

 

 

Weitere Informationen:

Naftali Herz Ehrmann (Verf.), Der Baalschem von Michelstadt, Frankfurt/M. 1912/13 (2. Auflage)

Paul Arnsberg, Die jüdischen Gemeinden in Hessen. Anfang - Untergang - Neubeginn, Societäts-Verlag, Frankfurt/M. 1971, Bd. 2, S. 76 - 89

Paul Arnsberg, Die jüdischen Gemeinden in Hessen. Bilder - Dokumente, Eduard Roether Verlag, Darmstadt 1973, S. 149 - 151

Martin Schmall, Seckel-Löb Wormser, der Baalschem von Michelstadt, in: M. Schmall, Die Juden von Michelstadt, 1658 – 1942, 1. Aufl.,  Michelstadt 1978, S. 54 – 62

Gerhard Wilhelm Daniel Mühlinghaus, Der Synagogenbau des 17. u. 18.Jahrhunderts im aschkenasischen Raum, Dissertation, Philosophische Fakultät Marburg/Lahn 1986, Band 2, S. 260 – 262

Willy Hawelky, Geschichte der Juden in Kirchbrombach 1739 – 1939, o.O. 1986  

Martin Schmall, Die Juden in Michelstadt 1650 - 1943, Hrg. Stadt Michelstadt, 3. erw. Aufl., Michelstadt 1988

Thea Altaras, Synagogen in Hessen - Was geschah seit 1945? Verlag K.R.Langewiesche Nachfolger Hans Köster, Königstein/T. 1988, S. 169

Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933 - 1945, Hessen I: Regierungsbezirk Darmstadt, VAS-Verlag, Frankfurt/M. 1995, S. 253/254

Renate Knigge-Tesche, Erinnern und Gedenken in Hessen, Hrg. Hessische Landeszentrale für politische Bildung, S. 30/31

Der Wunderrabbi von Michelstadt im Odenwald, in: Karl Schemel, Die Geschichte der Juden in Bickenbach und im südhessischen Raum, Matchball-Verlag Tomas Klang, Bickenbach 1993, S. 272 f.

Karl Erich Grözinger, Der Ba’al Schem von Michelstadt und die Frankfurter Kabbalisten, in: "Menora - Jahrbuch für deutsch-jüdische Geschichte", 1996, S. 324 – 340

Hans Teuber/Sonja Bonin (Bearb.), Kulturdenkmäler in Hessen. Odenwaldkreis, Hrg. Landesamt für Denkmalpflege, Braunschweig/Wiesbaden 1998, S. 475 f.

Karl Erich Grözinger (Bearb.), Seckel Löw Wormser – der Ba’al Schem von Michelstadt, Zum 150. Geburtstag, in: "Aschkenas, Zeitschrift für Geschichte und Kultur der Juden", No. 10/2000, S. 157 - 176

M.Brumlik/R.Heuberger/C.Kugelmann (Hrg.), Reisen durch das jüdische Deutschland, DuMont Literatur- u. Kunstverlag, Köln 2006, S. 173/174

Karl Erich Grözinger, Der Ba'al Schem von Michelstadt. Ein deutsch-jüdisches Heiligenleben zwischen Legende und Wirklichkeit, Campus-Verlag, Frankfurt/New York 2010

Brigitte Diersch, Das kurze Leben der Doris Katz, hrg. vom Kreisarchiv des Odenwaldkreises, 2010

Brigitte Diersch, Aus de Klappergass: Erinnerungen an das Gotteshaus in der Mauerstraße und die israelitische Religionsgemeinde Michelstadt im 19. und 20. Jahrhundert, in: "gelurt" - Odenwälder Jahrbuch für Kultur und Geschichte 2011, hrg. vom Kreisarchiv des Odenwaldkreises, Erbach/Odenwals 2010, S. 188 - 196

Brigitte Diersch, Was uns die Bienenmarkts-Pforte bei der Synagoge erzählt. Frauenbad, Judenschule und Lichtigfeld-Museum in Michelstadt, in: "gelurt" - Odenwälder Jahrbuch für Kultur und Geschichte 2012, hrg. vom Kreisarchiv des Odenwaldkreises, Erbach/Odenwals 2011, S. 206 - 225 

Heinz-Otto Haag, Ich gebe ihnen einen Namen (Jes. 56,5) - Stolpersteine in Michelstadt mit versch. Beiträgen, Michelstadt 2013

Michelstadt, in: alemannia-judaica.de (mit umfangreicher Dokumentation jüdischer Ortsgeschichte)

Annemarie Volkmer/Elena Lenz (Bearb.), Informationsbroschüre zur Synagoge in Michelstadt, hrg. vom Kulturamt, Michelstadt 2015