Schopfloch (Mittelfranken/Bayern)

 Bildergebnis für landkreis ansbach ortsdienst Karte Schopfloch - zwischen Feuchtwangen und Dinkelsbühl gelegen - wurde erstmals 1260 urkundlich erwähnt. Der von derzeit ca. 2.500 Menschen bewohnte Markt Schopfloch (Landkreis Ansbach) liegt ca. 30 Kilometer südwestlich von Ansbach (Karte aus: ortsdienst.de/bayern/landkreis-ansbach).

Lange Zeit spielten jüdische Einwohner von Schopfloch eine bedeutende Rolle im Leben des Dorfes; in den 1830er Jahren betrug der jüdische Bevölkerungsanteil etwa 35% .

Eine jüdische Gemeinde soll sich in Schopfloch im Laufe des 16.Jahrhunderts gebildet haben; jüdische Einwohner wurden aber bereits Anfang des 14.Jahrhunderts erstmals erwähnt. Die Aufnahme jüdischer Familien hatte die Grundherrschaft, u.a. die Freiherren von Ellrichshausen und Markgrafen von Ansbach, zu genehmigen; sie erteilten Schutzbriefe, die ein Bleibe- und Wohnrecht garantierten. Dass sich in Schopfloch und anderen Dörfern jüdische Familien ansiedelten, ist der Tatsache zuzuschreiben, dass das regionale Handelszentrum, die Freie Reichsstadt Dinkelsbühl, innerhalb ihrer Mauern keine Ansiedlungen von Juden zuließ. Viele der jüdischen Haushaltsvorsteher waren Pferde- und Viehhändler, andere betätigten sich als Stoff- und Kleinwarenhändler, Hausierer und Schmuser.  

Auf Grund der Tatsache, dass in Schopfloch zwei Dorfherrschaften bestanden, bildeten sich zwei jüdische Gemeinden: die eine unter der Herrschaft von Oettingen-Wallerstein, die andere unter markgräflicher Herrschaft. Die vorhandenen religiösen Einrichtungen wurden von allen jüdischen Dorfbewohnern gemeinsam genutzt. Erst Anfang des 19. Jahrhunderts fusionierten beide Schopflocher Judengemeinden.  

1679 wurde eine erste Synagoge erbaut; fast zwei Jahrhunderte später wurde das Gebäude abgerissen; an derselben Stelle, in der „Judengasse“ - der späteren Bahnhofstraße - weihte die Schopflocher Judenschaft 1877 ihren Synagogenneubau ein. Der Ansbacher Rabbiner Grünbaum hielt die Weiherede. Mit einem „Gebet für König und Vaterland, für den Ort und die Gemeinde, für den Baumeister und für Alle, welche den Bau förderten“ endete der erste Gottesdienst in der neuen Synagoge.

              Synagoge Bildmitte (hist. Aufn., um 1910, Sammlung Peter Karl Müller)      

Zu den gemeindlichen Einrichtungen gehörten auch eine Mikwe und ein Schulhaus mit Rabbinerwohnung in der Bahnhofstraße; letzteres wird heute als privates Wohnhaus genutzt. Nach einer grundlegenden Renovierung wurde die Synagoge am 25.September 1932 wieder eingeweiht.

Darüber berichtete die „Bayrische Israelitische Gemeindezeitung” am 10.Okt. 1932 wie folgt:

   Schopfloch. Einweihungsfeier der Synagoge

Am Sonntag, den 25.September fand die Einweihung der neu hergerichteten Synagoge der hiesigen israelitischen Kultusgemeinde statt. Der Bau macht von außen einen stattlichen Eindruck und das Innere befriedigt trotz seiner Einfachheit in hohem Grade. Mit der Einweihung des Gotteshauses war auch die Weihe der Gedenktafel für die im Weltkriege gefallenen Söhne der Kultusgemeinde verbunden. Die Synagoge war bis auf den letzten Platz gefüllt. Erschienen waren aus dem Orte die zwei Bürgermeister mit dem Gemeinderat, die Geistlichkeit, die Lehrer, die Beamtenschaft und eine große Anzahl sonstiger Gäste; von auswärts waren die Teilnehmer zum Teil aus weiter Ferne herbeigeeilt. ... Hierauf hielt Bezirksrabbiner Dr. Munk aus Ansbach die Festrede und zollte der hiesigen kleinen Kultusgemeinde volle Anerkennung, daß sie durch die Wiederherstellung ihres Gotteshauses Sinn und Verständnis für das Ideale und Heilige beweisen haben. ... Herr Pfarrer Baumgärtner betonte in seiner Ansprache das friedliche Verhältnis zwischen der evangelischen Kirchen- und der israelitischen Kultusgemeinde. ...

Der jüdische Friedhof in Schopfloch war bereits Ende des 16.Jahrhunderts in Nutzung genommen worden. Zahlreiche Gemeinden aus der Region um Crailsheim und Schwäbisch Hall beerdigten bis in die erste Hälfte des 19.Jahrhunderts ihre Toten auf diesem Gelände; deshalb wurde das Areal des jüdischen Verbandsfriedhofs mehrfach erweitert und umfasste schließlich eine Fläche von ca. 13.000 m², auf der ca. 1.200 Grabmale vorhanden sind. Darunter sind Gräber von Verstorbenen aus Schopfloch, Crailsheim, Deufstetten, Dinkelsbühl, Feuchtwangen, Gerabronn, Goldbach, Michelbach a.d.Lücke, Mönchsroth, Niederstetten, Wittelshofen u.a.

Blick über das Dorf  -  in der Bildmitte der jüdische Friedhof (hist. Ansicht)

Bis Anfang der 1870er Jahre war Schopfloch Sitz eines Rabbinatsbezirks, dem die Gemeinden Feuchtwangen und Wittelshofen unterstanden; nach dem Tod des letzten Rabbiners wurde die Gemeinde Schopfloch dem Rabbinat Ansbach zugeteilt. In den 1920er Jahren bildeten die in Schopfloch und Dinkelsbühl lebenden Juden zusammen die „Israelitische Kultusgemeinde Schopfloch-Dinkelsbühl“; seinerzeit gab es in Dinkelsbühl auch einen Betsaal.

Juden in Schopfloch:

         --- 1670 ........................  25 Juden,

    --- 1714 ........................   9 jüdische Familien,

--- 1785 ........................ 217 Juden,

    --- 1810 ........................ 272   “   (ca. 45 Familien),

    --- 1833/35 ..................... 332   “  ,

    --- 1842 ........................ 342   “   (ca. 70 Familien),  

--- 1872 ........................ 215   “  ,

    --- 1892 ........................ 297   “  ,*     * Angabe fraglich

    --- 1898 ........................ 125   “   (ca. 6% d. Bevölk.),

    --- 1900 ........................  89   “  ,

    --- 1910 ........................  69   “  ,

    --- 1925 ........................  45   “  ,

    --- 1933 ........................  37   “  ,

    --- 1938 (Jan.) .................  27   “  ,

    --- 1939 ........................  24   “  ,

             (Ende Okt.) ............  keine.

Angaben aus: Karl Philipp, Lachoudisch - Geheimsprache Schopflochs (Manuskript)

Gegen Mitte des 19.Jahrhunderts lebten mehr als 70 jüdische Familien in Schopfloch. Mehrheitlich lebten die Familien vom Handel; daneben gab es acht Handwerker, sechs Landwirte, mehrere Tagelöhner und einige Angestellte der Gemeinde (Lehrer, Rabbiner, Vorsänger, Thoraschreiber).

Um 1895 wanderte innerhalb kürzester Zeit mehr als die Hälfte der jüdischen Einwohnerschaft ab; bereits in den 1860er Jahren hatten ca. 100 Schopflocher Juden ihre Heimat verlassen. Zu Beginn der 1930er Jahre lebten dann nur noch etwa 40 Juden in Schopfloch. Bis Ende der 1920er Jahre war der hiesige Pferde- und Viehhandel fast ausschließlich in der Hand von Juden.

Da die jüdischen Einwohner über lange Zeiten hinweg mit der christlichen Mehrheit friedlich zusammengelebt und auch das gesellschaftliche Leben Schopflochs mitgeprägt hatten, fand der von den Nationalsozialisten propagierte aggressive Antisemitismus hier nur wenig Resonanz. Dies bewies auch der Pogrom im November 1938; so wurde die Brandlegung der Synagoge von dem Großteil der hiesigen Bevölkerung nicht gebilligt; der Brand wurde von der Ortsfeuerwehr gelöscht. Das Leichenhaus auf dem Friedhof wurde Wochen danach niedergebrannt.

Bereits vor der „Kristallnacht“ hatten – unter dem Druck der Verhältnisse - die letzten 27 jüdischen Bewohner Schopfloch verlassen; ihr Häuser hatten sie zumeist erheblich unter Wert verkauft. Seit dem 20.Oktober 1938 gab es hier keine jüdische Kultusgemeinde mehr.

Das Synagogengebäude, das die Kommune Ende November für 300 RM erworben hatte, wurde im Frühjahr 1939 mit allem noch vorhandenen Inventar zerstört und anschließend abgerissen.

Bildergebnis für gedenktafel synagoge Am Standort der einstigen Synagoge wurde 1988 eine Gedenktafel mit der folgenden Inschrift angebracht:

Zum Gedenken an die jüdischen Mitbürger und an die Synagoge die hier stand.

Den Lebenden zur Mahnung.

Markt Schopfloch, 10.11.1988

2009 fertigten Bewohner und Mitarbeiter und AWO-Therapiezentrums und Museums Schloss Cronheim ein Modell der ehemaligen Schopflocher Synagoge an.

            Synagogenmodell (Aufn. Angelika Brosig, 2009)

Der großflächige, am nördlichen Ortsrande gelegene Friedhof Schopflochs besitzt heute noch mehr als 1.200, darunter auch sehr alte Grabsteine, die teilweise tief in den Boden eingesunken sind. Die Begräbnisstätte legt Zeugnis ab von der Bedeutung des Geländes für zahlreiche jüdische Gemeinden der Region.

Für ihre langjährige Tätigkeit als Pflegerin des jüdischen Friedhofs in Schopfloch erhielt Angelika Brosig im Jahre 2009 den Obermayer German Jewish History Award. Mit dieser Auszeichnung werden deutsche Bürger geehrt, die ehrenamtlich in ihren Heimatorten einen herausragenden Beitrag zur Bewahrung des Gedenkens an die jüdische Vergangenheit, Geschichte und Kultur geleistet haben.

Schopfloch Judenfriedhof-1.jpgjüdischer Friedhof Schopfloch (Aufn. O., 2007, aus: wikipedia.org, gemeinfrei)

          

 alte Grabsteine auf dem Friedhof in Schopfloch (Aufn. E.M. Kraiss/M. Reuter, um 1995)

Anmerkungen:

Aus der Handelschaft der Juden und der Wanderschaft der Maurer entstand die lokale Schopflocher Geheimsprache „Lachoudisch“ (= „Heilige Sprache“); diese beinhaltet ein Gemisch aus Hebräisch, zigeunerischem Rotwelsch und ureigensten Sprachschöpfungen. Der für Außenstehende unverständliche Dialekt erwies sich für die Schopflocher Händler (Schacherer) und Maurer oft von großem Nutzen.”  Einige Beispiele: Schejchets = Freund, Kou(h)ne = kleine Kinder, Massumen laaf = ich habe kein Geld, Schure = Arbeit, Schores = Katze, Kasserem = Schwein, Lä(e)chem = Brot, Morem = Wurst, Jejem = Wein, Soreff = Schnaps, Gallasch = Pastor, Juschpise = Gasthaus, Rejfich = Gewinn.

 

In der nur wenige Kilometer östlich Schopflochs gelegenen Ortschaft Dürrwangen existierte vermutlich seit dem 14.Jahrhundert eine kleine jüdische Gemeinde, die bis gegen Mitte des 19.Jahrhunderts Bestand hatte. Die Duldung jüdischer Familien im Dorfe war den Grafen von Oettingen geschuldet, die hier jahrhundertelang die Herrschaft stellten. An den jüdischen Bevölkerungsteil Dürrwangens erinnert das bis etwa 1900 so bezeichnete "Judenviertel"; dabei handelte es sich um einen kleinen Teil des Dorfes, in dem die Behausungen der jüdischen Familien standen.

 

Im nahen Dinkelsbühl hat es nicht dauerhaft eine jüdische Gemeinde gegeben; nur für wenige Jahrzehnte des ausgehenden 14.Jahrhunderts und in den Jahren des Dreißigjährigen Krieges lassen sich in der Reichsstadt eine Anzahl jüdischer Familien nachweisen. In den folgenden Jahrhunderten lebten keine bzw. nur sehr wenige Juden in Dinkelsbühl; um 1865 waren es z.B. elf Personen. Erst nach 1900 nahm die Zahl der hier ansässigen Juden deutlich zu; 1931/1932 bildete sich sogar kurzzeitig eine selbstständige Gemeinde, die knapp 60 Angehörige umfasste.

Seit den 1860er Jahren kam man im Hause von Seligmann Hamburger in der Klostergasse (bzw. Brüdergasse) zu Gottesdiensten zusammen. Einen eigenen Friedhof gab es hier nicht; Verstorbene wurden in Schopfloch beerdigt. Etwa zwei Drittel der jüdischen Einwohner verließen Dinkelsbühl bis Ende 1937. Nach dem Novemberpogrom haben sich „auch die letzten Juden beim Einwohneramt abgemeldet und sind von hier fortgezogen“.

Seit 2007 erinnert eine Gedenktafel an dem Hause in der Klostergasse 5, dem Standort des ehemaligen Betraums, an die jüdischen Einwohner Dinkelsbühls. Zwei Jahre später wurden hier vier sog. „Stolpersteine“ verlegt.  vgl. Dinkelsbühl (Mittelfranken/Bayern)

 

Weitere Informationen:

Siegfried Haenle, Geschichte der Juden im ehemaligen Fürstenthum Ansbach, Ansbach 1867

Ludwig Müller, Aus fünf Jahrhunderten. Beiträge zur Geschichte der jüdischen Gemeinden im Ries, in: Zeitschrift des Historischen Vereins für Schwaben und Neuburg, 26/1899, S. 81 - 183

Meir Rosenstein, Zur Geschichte der Juden in Schopfloch, in: Mitteilungen des Israelitischen Lehrervereins für Bayern 1926

700 Jahre Schopfloch’ - Festschrift zur 700-Jahrfeier der Gemeinde Schopfloch, Ansbach 1960

Ludwig Schnurrer, Zur Geschichte der Juden in der Reichsstadt Dinkelsbühl, in: Jahrbuch des Historischen Vereins für Mittelfranken, Band 84/1967, S. 170 - 184

Baruch Z. Ophir/Falk Wiesemann, Die jüdischen Gemeinden in Bayern 1918 - 1945. Geschichte und Zerstörung, Oldenbourg-Verlag, München/Wien 1979, S. 168 und S. 226/227

Karl Philipp, Geschichte des Marktes Schopfloch, Schopfloch 1980, S. 132 - 145

Karl Philipp, Lachaudisch. Geheimsprache Schopflochs, Dinkelsbühl 1983

Festschrift zur 725-Jahrfeier der Marktgemeinde Schopfloch, Hrg. Markt Schopfloch 1985

Germania Judaica, Band III/1, Tübingen 1987, S. 234/235 (Dinkelsbühl)

Karl Philipp, Lachoudisch - Geheimsprache Schopflochs (Manuskript), o.J.

Israel Schwierz, Steinerne Zeugnisse jüdischen Lebens in Bayern - eine Dokumentation, Hrg. Bayrische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, München 1992, S.191/192

Gerhard Taddey, Kein kleines Jerusalem - Geschichte der Juden im Landkreis Schwäbisch Hall, Jan Thorbecke Verlag, Sigmaringen 1992, S. 251

Hans-Rainer Hofmann, Lachoudisch sprechen. Sprache zwischen Gegenwart und Vergangenheit, Dinkelsbühl 1998

Theodor Harburger, Die Inventarisation jüdischer Kunst- und Kulturdenkmäler in Bayern, Band 3: Markt Berolzheim - Zeckendorf, Hrg. Jüdisches Museum Franken - Fürth & Schnaiitach, Fürth 1998, S. 688 - 696

Otto Ströbel, Juden und Christen in dörflicher Gemeinschaft - Geschichte der Judengemeinde Michelbach/Lücke, Hrg. Historischer Verein für Württembergisch Franken, Band 20/2000, S. 74/75

August Gabler, Die letzten Dinkelsbühler Juden in meiner Erinnerung, in: „Alt-Dinkelsbühl“ Heft 76/2000, S. 22 - 30

Karl Ernst Stimpfig, Die Juden in Schopfloch und Feuchtwangen, ihr Rabbinat und Judenfriedhof. Eine Dokumentation, 2003 

Eva Maria Kraiss/Marion Reuter, Bet Hachajim - Haus des Lebens. Jüdische Friedhöfe in Württembergisch Franken, Swiridoff Verlag, Künzelsau 2003, S. 34 - 41

Schopfloch, in: alemannia-judaica.de (mit diversen Text- u. Bilddokumenten zur jüdischen Ortshistorie)

M.Brumlik/R.Heuberger/C.Kugelmann (Hrg.), Reisen durch das jüdische Deutschland, DuMont Literatur- u. Kunstverlag, Köln 2006, S. 92

Otto Mangel, Geschichte der Marktgemeinde Dürrwangen (Ortschronik), o.J.

A. Brosig/R.Hofmann/D.Shapiro (Bearb.), Dokumentation des jüdischen Friedhofs in Schopfloch (in Vorbereitung)

Angelika Brosig (Bearb.), Das Distriktsrabbinat Schopfloch-Feuchtwangen-Wittelshofen unter Rabbiner Nathan Ehrlich von 1841 bis 1872, Manuskript 2008 

Fabian Fulda (Bearb.), Jüdisches Leben vor 1945 in Schopfloch", Facharbeit in Geschichte am Platengymnasium Ansbach, 2010/2011 (auch als PDF-Datei)

Barbara Eberhardt, Dinkelsbühl, in: Mehr als Steine ... Synagogengedenkband Bayern, Band 2, Kunstverlag Josef Fink, Lindenberg/Allgäu 2010, S. 175 – 179

B. Eberhardt/C. Berger-Dittscheid, Schopfloch, in: Mehr als Steine ... Synagogengedenkband Bayern, Band 2, Kunstverlag Josef Fink, Lindenberg/Allgäu 2010, S. 597 – 613

Jüdisch Historischer Verein Augsburg (Hrg.), Der jüdische Friedhof von Schopfloch, online abrufbar unter: jhva.wordpress.com/2010/08/22/der-judische-friedhof-von-schopfloch

Gerfrid Arnold, Juden in Dinkelsbühl, hrg. vom Historischen Verein Alt-Dinkelsbühl e.V., 2010

Angelika Brosig (Red.), Schopfloch, in: Gunther Reese (Hrg.), Spuren jüdischen Lebens rund um den Hesselberg. Kleine Schriftenreihe Region Hesselberg Band 6, Unterschwaningen 2011, S. 88 - 93

Judith Kessler (Red.) Borech habo in Schopfloch. Im Dialekt des fränkischen Ortes haben sich bis heute Hebraismen erhalten, in: „Jüdische Allgemeine“ vom 30.9.2013

Jim G. Tobias „Am Schabbes hat der Schoufet frei“ - Schopfloch eine Sprachinsel in Franken, Video der Medienwerkstatt Franken, 2013

Jim G. Tobias (Bearb.), „Gib mir Ejzes, sonst geht ich Machulle“ - Lachoudisch, die vergessene Sprache der fränkischen Juden,, in: haGalil.com vom 18.2.2014

Susanne Klemm (Bearb.), Haus der Ewigkeit. Der jüdische Friedhof in Schopfloch, in: S.Klemm (Hrg.), Der Durft von Schabbat, in: Schriftenreihe des Vereins für Volkskunst und Volkskunde Feuchtwangen e.V., Band 3, Feuchtwangen 2016, S. 90 - 99