Schwäbisch Hall (Baden-Württemberg)

Datei:Schwäbisch Hall in SHA.svg Schwäbisch Hall (bis 1934 offiziell Hall) ist heute eine Kreisstadt mit derzeit ca. 38.000 Einwohnern im fränkisch geprägten Nordosten des Bundeslandes Baden-Württemberg – knapp 40 Kilometer östlich von Heilbronn gelegen (Karte Hagar, 2010, aus: commons.wikimedia.org, CC BY-SA 3.0).

Bereits im 11.Jahrhundert sollen sich in der von der Salzsiederei lebenden Kleinstadt Juden angesiedelt haben. Doch urkundlich nachweisbar sind jüdische Einwohner erst im Reichssteuerverzeichnis aus dem Jahre 1241; vermutlich lebten sie damals in einem eigenen Viertel in der Nähe des Haals, der Salzquelle. Neben einer Synagoge befanden sich hier auch die rituellen Bäder.

Während der Pestpogrome von 1348/1349 kam es auch in Schwäbisch Hall zu Verfolgungen, in deren Verlauf zahlreiche Juden auf dem Rosenbühl verbrannt wurden; einem Teil gelang die Flucht. Als Ausgleich für die Ermordung der jüdischen Bewohner und der Entwendung ihrer Habe legte Kaiser Karl IV. der Stadt eine Bußgeldzahlung auf, die sie an die Reichslandvögte zu zahlen hatten. Nach wenigen Jahrzehnten waren einzelne Juden wieder in Schwäbisch Hall ansässig; 1373 erteilte Karl IV. dem Hohenloher Fürsten das Regal über „alle unsere und des Reichs Juden, unsere Kammerknechte“, die damals in der Stadt wohnten. Nach einer erneuten kurzfristigen Vertreibung durch die Stadtbürger erkauften sich jüdische Familien gegen Zahlung der „Judensteuer“ befristete Wohnrechte.

Schwäbisch Hall um 1580 – Kosmographie von G. Braun u. Franz Hogenberg (Abb. aus: wikipedia.org, gemeinfrei)

Im 16. und 17.Jahrhundert wurde ihr Aufenthalt durch hohe Abgaben und wirtschaftliche Restriktionen derart erschwert, dass nur sehr wenige Familien in der Stadt verblieben. Erst im Laufe der zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts zogen wieder vermehrt jüdische Familien zu, vor allem Familien aus Braunsbach und Steinbach. Ihre Gottesdienste hielt die Haller Judenschaft ab 1893 in einem Betsaal in der Oberen Herrngasse ab; über ein eigenes Synagogengebäude verfügte die Gemeinde nicht; an hohen Feiertagen benutzte man bis 1935 die Synagoge im nahen Steinbach. Bereits Ende der 1860er Jahre wurde in Hall eine israelitische Religionsschule eingerichtet.

http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20225/SchwHall%20Israelit%2009011919.jpg http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20225/SchwHall%20Israelit%2019081920.jpghttp://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20225/SchwHall%20Israelit%2002081923.jpg

Anzeigen aus der Zeitschrift "Der Israelit" vom 9.Jan. 1919, 19.Aug. 1920 und  2.Aug. 1923

Der hiesige Lehrer Nathan Hähnlein (geb. 1846 in Laudenbach) betrieb im Ort seit den 1870er Jahren ein "Pensionat für israelitische Knaben".

http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20225/SchwHall%20Israelit%2005091877.jpgAnzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 5.Sept. 1877

Im eingemeindeten Steinbach gab es seit Anfang des 19.Jahrhunderts einen Friedhof, den die Haller Juden mitbenutzten.

Juden in Schwäbisch Hall:

    --- 1810 ...........................   6 Juden,

    --- 1824 ...........................  24   “  ,

    --- 1831 ...........................  28   “  ,

    --- 1843 ...........................  51   “  ,

    --- 1854 ...........................  48   “  ,

    --- 1869 ...........................  84   “  ,

    --- 1880 ........................... 263   “   (ca. 3% d. Bevölk.),

    --- 1886 ........................... 205   “  ,

    --- 1900 ........................... 187   “   (ca. 2% d. Bevölk.),

    --- 1910 ........................... 156   “  ,

    --- 1925 ........................... 130   “  ,

    --- 1933 ........................... 115   “  ,*     * mit Steinbach

    --- 1938 ...........................  42   “  ,

    --- 1942 ...........................  keine.

Angaben aus: Paul Sauer, Die jüdischen Gemeinden in Württemberg und Hohenzollern, S. 162

Schwäbisch Hall, um 1865 (Abb. aus: wikipedia.org, PD-alt-100)

Bereits nach 1880 setzte eine starke deutliche Abwanderungsbewegung aus Hall ein, da größere Städte attraktivere wirtschaftliche Perspektiven boten. Anfang des 20. Jahrhunderts verdienten die in Hall lebenden jüdischen Familien ihren Lebensunterhalt vorwiegend im Handel und Gewerbe; neben einigen Viehhandlungen gab es mehrere Einzelhandelsgeschäfte verschiedener Branchen.

http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20321/SchwHall%20CV-Ztg%2004091924.jpg Geschäftsanzeigen von 1881/1900/1924

Nach der NS-Machtübernahme 1933 verschlechterten sich schnell die Lebens- und Wirtschaftsbedingungen der hier lebenden jüdischen Einwohner. 1937 setzte die Stadtverwaltung den Ausschluss jüdischer Viehhändler von den Märkten durch.

Während des Novemberpogroms von 1938 zerstörten ortsansässige NSDAP- bzw. SA- und NSKK-Angehörige den jüdischen Betsaal in der Oberen Herrngasse und verbrannten die Inneneinrichtung samt der Kultgegenstände öffentlich auf dem Marktplatz vor der St. Michaeliskirche. Jüdische Geschäfte wurden demoliert; ebenso wurde das Mobiliar jüdischer Wohnungen auf die Straße geworfen und zerstört. Die Synagoge im Stadtteil Steinbach wurde in Brand gesteckt. Bei den „Aktionen“ sollen viele Schaulustige zugegen gewesen sein.

                  Im Lokalteil des „Haller Tageblatts” erschien am 11.11.1938 der folgende Artikel:

Volkszorn gegen Juden

... Auch in Hall sind wie anderwärts bei dieser Gelegenheit die Schaufenster jüdischer Ramschläden von empörten Volksgenossen zerstört worden und auch die jüdischen Tempel Halls und Steinbachs sind vernichtet worden bzw. in Flammen aufgegangen. Man hat auch die Talmudbücher, die die Haßgesänge gegen alles Nichtjüdische verbreiteten, auf dem Marktplatz dem Feuer übergeben. Das Judentum hat damit zum erstenmal eine deutliche Antwort auf seinen seit Jahren währenden Feldzug des Hasses und der Verleumdung gegen das Deutschtum in der ganzen Welt ... erhalten. ... Was sich in den letzten 48 Stunden in Deutschland abgespielt hat, ist der Ausdruck einer gerechten Empörung der breitesten Schichten des deutschen Volkes. ... Es ist selbstverständlich, daß das deutsche Volk weiterhin Disziplin bewahrt. Die Ereignisse mögen dem Weltjudentum jedenfalls aber zeigen, daß das deutsche Volk nicht länger mit sich spielen läßt. Wenn man gegen deutsche Volksgenossen, ja selbst gegen die amtlichen Vertreter des Reiches die Mordwaffe erhebt, dann kann man nicht erwarten, daß die Rassegenossen in Deutschland mit Samthandschuhen behandelt werden. ...

Nach den Ereignissen emigrierten vermehrt jüdische Familien; Ziele waren vor allem die USA und Palästina. Die etwa 20 noch in Schwäbisch Hall lebenden Juden wurden 1942 deportiert; keiner von ihnen überlebte.

Nach Angaben der Gedenkstätte Yad Vashem/Jerusalem und des "Gedenkbuches - Opfer der Verfolgung der Juden ..." wurden 46 aus Schwäbisch-Hall stammende bzw. längere Zeit hier ansässig gewesene Bürger israelitischen Glaubens Opfer der Shoa (namentliche Nennung der betroffenen Personen siehe: alemannia-judaica.de/schwhall_synagoge.htm).

Drei Jahre nach Kriegsende standen 35 Personen im „Haller Synagogenbrandprozess“ vor Gericht; einige von ihnen wurden zu kurzen Haftstrafen verurteilt, die ein Jahr später ganz ausgesetzt wurden.

 

In einer beschlagnahmten Siedlung in Schwäbisch-Hall wurden nach Kriegsende zwei DP-Lager eingerichtet, in dem fast 1.400 jüdisch-polnische Bewohner untergebracht waren. Das Camp Lwow wurde 1950 aufgelöst.

In Schwäbisch Hall erinnert seit 1989 eine Hinweistafel in der Oberen Herrengasse daran, dass hier früher der Betsaal der jüdischen Gemeinde stand; auf dem Marktplatz der Stadt wird mit einem „Gedenkstern“ an die Verbrennung der Kultgegenstände beim Novemberpogrom mit folgender Inschrift erinnert:

   In der Nacht vom 9. auf 10. November 1938 verbrannten an dieser Stelle Haller Nazis Kultgegenstände, Möbelstücke und Bücher aus dem Betsaal in der Oberen Herrengasse 8.

Mehrere Gedenksteine erinnern seit 1947 auf dem jüdischen Friedhof in Steinbach an die Opfer der NS-Verfolgungszeit aus Schwäbisch Hall und an die Opfer des KZ Hessental. Nach Moses Herz (geb. 1878) wurde in der Stadt Mitte der 1980er Jahre ein Weg benannt; Herz war seit 1919 Vorsteher der israelitischen Gemeinde und gehörte ab 1924 dem israelitischen Oberrat für Württemberg an. Er emigrierte 1939 nach Großbritannien, nachdem sein Textilwarengeschäft „arisiert“ worden war.

2005/2006 wurden an mehreren Standorten in der Innenstadt insgesamt  mehr als 20 sog. „Stolpersteine“ verlegt.

 

In Hessental, dem größten Stadtteil von Schwäbisch Hall, gab es in letzten sechs Kriegsmonate ein KZ-Lager, das organisatorisch dem KZ Natzweiler-Struthof unterstellt war. Im Oktober 1944 mussten etwa 600 Häftlinge die Baracken eines ehemaligen Lagers des Reichsarbeitsdienstes (RAD) beziehen. Bei den Gefangenen handelte es sich überwiegend um polnische Juden, die zuvor in den Arbeitslagern in Radom und Umgebung für die deutsche Besatzungsmacht Zwangsarbeit geleistet hatten. Als die Rote Armee vorrückte, evakuierte die SS die Häftlinge und verschleppte sie nach Auschwitz. Nach der Selektion wurden die Arbeitsfähigen in Viehwaggons nach Vaihingen an der Enz, von dort in das Lager Hessental transportiert. Hier wurden sie von der SS ‘vermietet’: Häftlinge beseitigten auf dem hiesigen Fliegerhorst Bombenschäden, waren im Baracken- und Gleisbau tätig und wurden auch in Haller Gewerbetrieben, bei Handwerkern und Landwirten eingesetzt. Im Zuge der Evakuierung des Lagers Hessental Anfang April 1945 wurden die überlebenden Häftlinge im berüchtigten “Hessentaler Todesmarsch” nach Dachau-Allach getrieben.

2001 wurde die KZ-Gedenkstätte Hessental eröffnet.

 

Im Stadtteil Steinbach existierte ab Mitte des 17.Jahrhunderts eine kleine jüdische Gemeinde, die seit etwa 1810 auch über eine eigene Synagoge verfügte. Um 1845 gehörten der Steinbacher Gemeinde knapp 100 Angehörige an.

[vgl. Steinbach (Baden-Württemberg)]

 

Im Dorfe Unterlimpurg, heute ein Stadtteil von Schwäbisch Hall, kamen jüdische Familien nach der Vertreibung aus Schwäbisch Hall unter. Sie standen unter dem Schutz der Schenken von Unterlimpurg. Im 19.Jahrhundert lebten hier nur noch wenige jüdische Familien, die der Gemeinde Steinbach angehörten. Gottesdienste hatte die kleine Gemeinde im 18.Jahrhundert in einem repräsentativen Betsaal abgehalten. Im oberen Stockwerk eines Privathauses, des sog. Waller’schen Hauses in der Unterlimpurger Straße 65, war eine Synagoge aus Holz eingerichtet worden, die 1739 mit aufwändigen Malereien verziert wurde; diese künstlerische Arbeit geschah durch Eliezer Sussmann aus dem galizischen Brody, der damals als Wandermaler sein Brot verdiente. An der Rückseite des Hauses führte eine Holzstiege direkt in die Synagoge. Nach Errichtung der Synagoge in Steinbach wurde um 1810 der Unterlimpurger Betsaal aufgegeben. Die Inneneinrichtung des Unterlimpurger Betsaales befindet sich heute - nach gründlicher Restaurierung - im Hällisch-Fränkischen Museum. Das Haus, in dem sich der Betsaal einst befand, ist nicht mehr erhalten.

    
      E
hem. Betsaal in Unterlimpurg (Postkarte Keckenberg-Museum)     Hinter dem Holzgitter befand sich die ‘Frauen-Abteilung’ (Aufn. J. Hahn, 2003)

 https://c1.staticflickr.com/9/8515/8475623753_4968fd7ee0_b.jpg Datei:Haus Moses Mayer Seligmann, Unterlimpurger Straße 65 in Schwäbisch Hall (1718 bis 1782 Synagoge), Gemälde 1738 bis 1739 von Eliezer Sussmann, Toraschrein.jpg

Wand- u. Deckenbemalung (Aufn. aus: flickr.com, 2011)  -  Detail (Abb. aus: wikipedia.org, gemeinfrei)

bemalter Holzschrein (Hällisch-Fränkisches Museum)

 

Weitere Informationen:

Wilhelm German, Die Holzsynagoge in Schwäbisch-Hall, in: "Schwäbisches Heimatbuch", 14/1928, hrg. vom Bund für Heimatschutz in Württemberg und Hohenzollern, S. 30 - 35

Paul Sauer, Die jüdischen Gemeinden in Württemberg und Hohenzollern. Denkmale - Geschichte - Schicksale, Hrg. Archivdirektion Stuttgart, Kohlhammer Verlag, Stuttgart 1966, S. 161 – 163

Germania Judaica, Band II/2, Tübingen 1968, S. 750 – 752 und Band III/2, Tübingen 1995, S. 1340 – 1343

Efraim Jonai, Einige Erläuterungen zur Bemalung der Holzsynagoge in Hall, in: "Württembergisch Franken. Jahrbuch des Historischen Vereins für Württemb. Franken", Band 68/1984, S. 139 - 152

Juden in Hall - Geschichte und Schicksal der israelitischen Gemeinde vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Eine Ausstellung des Hällisch-Fränkischen Museums, des Kreisarchivs und des Stadtarchivs, Schwäbisch Hall 1985

Joachim Hahn, Synagogen in Baden-Württemberg, Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1987, S. 55

Joachim Hahn, Erinnerungen und Zeugnisse jüdischer Geschichte in Baden-Württemberg, Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1988, S. 514 - 519

Michael S. Koziol, “Das ist politischer Brand!” - Die ‘Reichskristallnacht’ in Schwäbisch Hall und Braunsbach, Hrg. Stadt Schwäbisch Hall, 1988

C. Fischer-Hoffmann, Der Betraum aus Unterlimpurg, Magisterarbeit an der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg, Heidelberg 1989 (unveröffentlicht)

Gerhard Taddey, Kein kleines Jerusalem. Geschichte der Juden im Landkreis Schwäbisch Hall, Jan Thorbecke Verlag, Sigmaringen 1992, S. 208 ff. und S. 295 ff.

Frowald G.Hüttenmeister (Bearb.), Der jüdische Friedhof Schwäbisch-Hall-Steinbach, Unveröffentlichte Grunddokumentation des Landesdenkmalamtes Baden-Württemberg, 1993

Heinrich Kohring, Der Jüdische Friedhof in Schwäbisch Hall-Steinbach, Schwäbisch Hall 1996

Andreas Maisch, Mayer Seligmann, Judt zu Unterlimpurg - Juden in Schwäbisch-Hall und Steinbach 1688 - 1802, in: "Veröffentlichungen des Stadtarchivs Schwäbisch Hall", Band 14, Schwäbisch Hall 2001

Initiative KZ-Gedenkstätte Hessental e.V. (Hrg.), KZ-Gedenkstätte Schwäbisch Hall, Schwäbisch Hall 2001

Hans-Peter Müller, Spurensuche: Jüdische Geschichte und Nationalsozialismus im Kreis Schwäbisch-Hall, Schwäbisch-Hall/Crailsheim 2001

Jens Hoppe, Jüdische Geschichte und Kultur in Museen - Zur nichtjüdischen Museologie des Jüdischen in Deutschland, Dissertation Universität Münster (2001), Waxmann-Verlag, 2002, S. 132 - 141

Edith Amthor, Jüdisches Leben in Schwäbisch Hall: Mittelalter und frühe Neuzeit 1241 - 1800, Geschichtswerkstatt Schwäbisch Hall 2004

Angela M. Auerbach, Jüdisches Leben in Schwäbisch Hall: Die erste Hälfte des 19.Jahrhunderts, Geschichtswerkstatt Schwäbisch Hall 2004

Edith Amthor, Jüdisches Leben in Schwäbisch Hall: Von der Revolution bis 1933, Geschichtswerkstatt Schwäbisch Hall 2004

Edith Amthor, Jüdisches Leben in Schwäbisch Hall: Von 1933 bis zur Gegenwart, Geschichtswerkstatt Schwäbisch Hall 2004

Andreas Maisch (Bearb.), Jüdisches Leben in Schwäbisch-Hall, Veröffentlichungen des Stadtarchivs, Schwäbisch-Hall 2004

Andreas Maisch (Bearb.), Jüdisches Leben im Landkreis Schwäbisch Hall, in: Der Landkreis Schwäbisch Hall, hrg. von der Landesarchivdirektion Baden-Württemberg in Verbindung mit dem Landkreis Schwäbisch Hall (Kreisbeschreibungen des Landes Baden-Württemberg, Band 1), Ostfildern 2005, S. 231 ff.

Felicitas Heimann-Jelinek, Die Unterlimpurger Synagoge in der Tradition der jüdischen Kunst, in: Gerhard Taddey (Hrg.), ... geschützt, geduldet, gleichberechtigt ... Die Juden im baden-württembergischen Franken vom 17.Jahrhundert bis zum Ende des Kaiserreiches (1918), in: Forschungen aus Württembergisch Franken, Band 52, Ostfildern 2005, S. 147 f.

Armin Panter, Bemerkungen zur Geschichte und zur musealen Präsentation der Unterlimpurger Synagogenvertäfelung, in: Gerhard Taddey (Hrg.), ... geschützt, geduldet, gleichberechtigt ... Die Juden im baden-württembergischen Franken vom 17.Jahrhundert bis zum Ende des Kaiserreiches (1918), in: Forschungen aus Württembergisch Franken, Band 52, Ostfildern 2005, S. 139 - 146

Armin Panter, Die Unterlimpurger Synagogenvertäfelung des Eliezer Sussmann im Hällisch-Fränkischen Museum, in: Schwäbische Heimat, Heft 3/2006

Peter I. Trummer, Die Holzvertäfelung der Unterlimpurger Synagoge und die Abteilung ‘Jüdisches Leben’ im Hällisch-Fränkischen Museum in Schwäbisch Hall, in: Orte des Gedenkens und Erinnerns in Baden-Württemberg, Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, 2007, S. 332 – 326

Vom Bretterhaufen zum Vorzeigeobjekt: Die neu entdeckte Synagogenvertäfelung von Eliezer Sussmann, Ausstellung im Hällisch-Frankischen Museum in Schwäbisch Hall, 2007

Joachim Hahn/Jürgen Krüger, “Hier ist nichts anderes als Gottes Haus ...” Synagogen in Baden-Württemberg, Teilband 2: Orte und Einrichtungen, Konrad Theiss Verlag GmbH, Stuttgart 2007, S. 424 - 430 (incl. Stadtteile)

Ariane Handrock, Das Gesamtkunstwerk der Holzsynagoge als kommunikativer Ort – Zeugnisse jüdischen Lebens in Osteuropa und Deutschland in der Neuzeit (Dissertationsvorhaben, Univ. Potsdam)

Schwäbisch Hall, in: alemannia-judaica.de (mit zahlreichen, meist personenbezogenen Dokumenten zur jüdischen Gemeindehistorie)

Elke Däuber/Andreas Maisch, Geachtet – Ausgegrenzt – Verfolgt. Jüdische Einwohner in Schwäbisch Hall 1933 – 1945, in: „Veröffentlichungen des Stadtarchivs“, No.24/2008

Stadt Schwäbisch Hall (Hrg.), Gedenkorte für Opfer des Nationalsozialismus in Schwäbisch Hall, online abrufbar unter: schwaebischhall.de/de/unsere-stadt/geschichte/gedenkstaetten-fuer-ns-opfer (u.a. verlegte Stolpersteine mit Kurzbiografien der betroffenen Personen)

Armin Panter, Die Haller Synagogen des Elieser Sussmann im Kontext der Sammlung des Hällisch-Fränkischen Museums, Künzelsau 2015

Arbeitskreis Jüdischer Kulturweg. Hohenlohe – Tauber (Bearb.), Schwäbisch Hall (und weitere Orte) – Broschüre  oder  online abrufbar unter: juedischer-kulturweg.de (letzte Aktualisierung Mai 2018)

Thumilan Selvakumaran (Red.), Erinnerung: Jüdischer Betsaal, bis die Nazis kamen, in: “Südwest-Presse” vom 22.9.2018

Eva Maria Kraiss/Michael Happe/Bernd Beck (Bearb./Hrg.), Auf immer verloren: Spuren jüdischen Lebens in Hohenlohe-Franken, in: "Mitteilungen aus dem Hohenloher Freilandmuseum", No. 27/2018, Schwäbisch-Hall-Wackershofen 2018