Villingen - Schwenningen (Baden-Württemberg)

 Bildergebnis für schwarzwald baar kreis ortsdienst karteDie Doppelstadt Villingen-Schwenningen mit derzeit ca. 82.000 Einwohnern liegt im Südwesten Baden-Württembergs und ist größte Stadt des Schwarzwald-Baar-Kreises (Karte aus: ortsdienst.de/baden-wuerttemberg/schwarzwald-baar-kreis).

Villingen.jpg

Villingen – Stich M. Merian, um 1650 (Abb. aus: wikipedia.org, gemeinfrei)

In Villingen lebten bereits zu Beginn des 14.Jahrhunderts jüdische Familien; in einer Urkunde vom 27.Juni 1324 hatte König Ludwig den Grafen Johann und Gottfried von Fürstenberg die „Nutzung“ seiner Juden in Villingen bewilligt. Die Juden wohnten in der sog. Oberstadt, wobei es damals kein ghettoartig abgegrenztes jüdisches Viertel gegeben haben soll; die „Judenschule“ stand zwischen Münsterplatz, Kronen- und Josefsgasse. Ihr Lebenserwerb war hauptsächlich der Geldhandel, der auch überregional betrieben wurde. Ihre Verstorbenen begruben die Villinger Juden vermutlich im mehr als 60 Kilometer (!) entfernten Aach.

Von den Pestpogromen 1348/1349 waren vermutlich auch die Juden Villingens betroffen; der damalige Landesfürst, Herzog Albrecht von Österreich, zog ihren nun als herrenlos angesehenen Besitz ein und vergab diesen, so erhielt z.B. das Spital die "Judenschule". Ende des 14.Jahrhunderts durften Juden in die Stadt zurückkehren; diese bildeten erneut eine kleine Gemeinde und verblieben bis zu ihrer Ausweisung durch Kaiser Maximilian 1510 in Villingen. In den letzten Jahrzehnten ihrer Ansässigkeit in Villingen standen die Juden unter dem Schutz des Rates der Stadt, wurden von diesem aber wegen des Vorwurfs eines in Waldkirch angeblich geschehenen Ritualmordes vertrieben.

Mehr als 350 Jahre lang durften Juden nur noch zu Geschäftszwecken das Stadtgebiet von Villingen betreten; neben dem Zoll für ihre Waren mussten sie zudem eine Gebühr fürs „Österreichische Geleite” entrichten. Bei ihrem zeitlich begrenzten Aufenthalt wurden sie von einem Stadtknecht überwacht. Erst ab den 1860er Jahren zogen erneut langsam einige jüdische Familien - sie stammten vor allem aus Gailingen, Randegg und Schmieheim - nach Villingen. Ende des 19.Jahrhunderts richteten die jüdischen Familien Villingens einen Betraum ein, der in der ersten Etage im Hause des Viehhändlers Hugo Schwarz in der Gerberstraße untergebracht war.

Anzeige aus der Zeitschrift "Der Israelit" vom 10. Nov. 1902

Villingen war eine Filialgemeinde der Kultusgemeinde Randegg; auf dem Randegger Friedhof wurden auch verstorbene Juden aus Villingen begraben.

Juden in Villingen:

                --- um 1420 ....................... ca.  10 jüdische Haushaltungen,

        --- um 1495 ....................... ca.   5     “          “      ,

     --- 1870 ..............................  eine jüdische Familie,

     --- 1895 ..............................  37 Juden,

         --- 1900 ..............................  62   “  (in 12 Familien),

         --- 1924 ..............................  45   “  ,

         --- 1933 ..............................  68   “  ,

         --- 1940 (Nov.) .......................  keine.

Angaben aus: Germania Judaica, Band III/2, S. 1523

und                F.Hundsnurscher/G.Taddey, Die jüdischen Gemeinden in Baden - Denkmale, ..., S. 242

In den 1920/1930er Jahren verdienten die jüdischen Familien Villingens ihren Lebensunterhalt im Vieh- und vor allem im Textilhandel.

        Niedere Straße in Villingen, 2.Haus rechts Wohn-/Geschäftshaus der Fam. Bloch (hist. Aufn., aus SDR)

Als sehr erfolgreiche Kaufleute betrieben die Gebrüder Michael und Salomon Bloch seit den 1890er Jahren in Villingen mehrere Modehäuser. Durch ihr soziales Engagement für bedürftige Bürger Villingens machten sich die Blochs einen Namen.

Die ersten jüdischen Geschäfte gaben bereits am Boykotttag am 1.April 1933 auf; die teilweise von auswärtigen NSDAP-Parteigängern durchgeführte Boykottaktion war insofern erfolgreich, da die einheimische Bevölkerung jüdische Geschäfte nun zusehends mied. Allerdings schien der Boykott auf Dauer wohl nicht die gewünschte Wirkung gehabt zu haben; denn in einem Schreiben der Ortsgruppe der NS-Kriegsopferversorgung Villingens vom 28.August 1935 hieß es

In der Pogromnacht drangen einheimische SA-Angehörige gewaltsam in das Gebäude in der Gerberstraße ein; der Hauseigentümer wurde misshandelt und der Betraum in Brand gesetzt. Einige jüdische Männer wurden „in Schutzhaft“ genommen und ins KZ verschleppt. Ingesamt konnten bis 1940 mehr als 50 Villinger Juden ins Ausland emigrieren und so der NS-Verfolgung entkommen. Am 22.Oktober 1940 wurden die elf noch in Villingen verbliebenen Juden ins südfranzösische Internierungslager Gurs deportiert.

Nach Angaben der Gedenkstätte Yad Vashem/Jerusalem und des „Gedenkbuches – Opfer der Verfolgung der Juden ...“ sind 16 aus Villingen stammende bzw. längere Zeit hier ansässig gewesene jüdische Bewohner Opfer der NS-Gewaltherrschaft geworden (namentliche Nennung der betroffenen Personen siehe: alemannia-judaica.de/villingen_synagoge.htm).

 

Nach Kriegsende sollen elf Überlebende nach Villingen zurückgekehrt sein.

In der Nähe des einstigen Standortes des jüdischen Betraumes erinnert heute in der Gerbergasse ein Brunnen mit einer unscheinbaren Gedenktafel - angebracht 1978 - an die Geschehnisse.

  Auf dem 1989 geschaffenen Münsterbrunnen erinnert u.a. auch eine Tafel an die jüdische Geschichte mit der Inschrift: 

1933 kommen die Nationalsozialisten an die Macht. Es wird Nacht über Deutschland. 
Die jüdische Gemeinde ist verjagt oder ausgerottet.

Das K.Z. bedroht die Freiheit der Gedanken, der Worte und der Gewissen.

In Erinnerung an die Deportation wurde 2011 auf Initiative einer Schülergruppe der kath. St. Ursula-Schule vor dem Villinger Bahnhof ein Memorialstein aufgestellt. Auf einer zu Füßen des Steines angebrachten Tafel ist der folgende Text zu lesen:

„Dieses Mahnmal erinnert an die Deportation von 11 jüdischen Bürgern/Bürgerinnen aus Villingen in das Internierungslager Gurs (Frankreich) am 22.Oktober 1940 durch die Nationalsozialisten. Der Stein zeigt das Villinger Wappen, aus dem ein Stück in Form eines Davidsterns herausgebrochen wurde. Jugendliche der St.-Ursula Schulen und der kirchlichen Jugendarbeit haben in Verbindung mit dem Ökumenischen Jugendprojekt ‚Mahnmal’ den Memorialstein entworfen und realisiert. ...“

  Memorialstein (Aufn. Michael Zimmermann, 2011)

Dem Gedenkstein wurde zudem noch eine Bodenplatte hinzugefügt, auf der die Namen der Deportierten zu lesen sind.

Ein zweiter identischer Stein befindet sich auf dem Gelände der zentralen Gedenkstätte zur Erinnerung an die deportierten badischen Juden in Neckarzimmern.

Die Verlegung von „Stolpersteinen“ wurde seitens des Gemeinderates zwar mehrfach (2004 und 2013) abschlägig entschieden; doch der jüngst gegründete „Verein Pro Stolpersteine Villingen-Schwenningen“ konnte sich nunmehr mit seinen Bestrebungen durchsetzen: die Gemeindevertretung beschloss im Jan. 2020, dass künftig in den Straßen in Villingen/Schwenningen Steine verlegt werden dürfen; geplant für 2021 sind ca. 30 Steine.

Zwei Gymnasiasten aus Villingen begannen 2013 ein „virtuelles Kunstprojekt“, in dem sie eine Internetseite anlegten, die den Villinger Juden ein Denkmal setzen sollte; so informiert die Seite über zehn jüdische Opferfamilien, die alle hier ihren Wohnort hatten. Dafür wurden die beiden Schüler von der Stadt Villingen mit dem Joseph-Haberer-Preis ausgezeichnet.

Im Jahre 2001 bildeten jüdische Zuwanderer aus den ehemaligen Gus-Ländern die „Gemeinde Villingen-Schwenningen und Schwarzwald Baar e.V.“. Nach zwischenzeitlicher Verlagerung ihrer Aktivität nach Rottweil nahm ab 2006 der jüdische Kulturverein „Kadima“ seine Tätigkeit in Villingen auf; seitdem feiern Juden in der Stadt wieder Gottesdienste.

 

Im Stadtteil Schwenningen lebten seit Ende des 19.Jahrhunderts nur vereinzelt jüdische Bewohner.

 

In Donaueschingen - etwa 15 Kilometer von Villingen-Schwenningen entfernt - existierte von 1650/1660 bis 1743 eine kleine jüdische Gemeinde. Noch zu Beginn des 18.Jahrhunderts hatten 18 jüdische Familien hier gelebt; ihnen standen damals ein Betsaal und ein eigenes Friedhofsgelände zur Verfügung. In den 1740er Jahren wurden sie ausgewiesen; nur eine einzige Hoffaktorenfamilie durfte hier verbleiben.

Erst in der zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts kann wieder von einer nennenswerten Ansiedlung von Juden gesprochen werden; so zählte die jüdische Minderheit um 1880 ca. 30 Angehörige. Zu Beginn der NS-Zeit lebten hier etwa 20 Personen mosaischen Glaubens.

Jüdische Händler aus der Region waren auf den Donaueschinger Pferdemärkten präsent.

  

Anzeigen von jüdischen Pferdehändlern (1894)

Über eine Synagoge bzw. einen Betsaal verfügte die jüdische Minorität am Orte vermutlich nicht; ihre Angehörigen waren anfangs  der Gemeinde Randegg, seit ca. 1895 der Gemeinde Gailingen angeschlossen. Zu hohen Feiertagen suchten die Juden Donaueschingens die Synagoge in Gailingen auf. Ihre Verstorbenen wurden auf dem jüdischen Friedhof in Randegg bzw. in Gailingen begraben.

Bis 1938 hielten sich noch vier jüdische Geschäftsleute mit ihren Familien in Donaueschingen auf.

Das größte Geschäft am Ort war das Kaufhaus Guggenheim & Cie. Die Familie Guggenheim war in Donaueschingen eine sehr angesehene Familie, die sich an die alte jüdische Regel hielt, den Zehnt ihrer Einnahmen an Sozialeinrichtungen und bedürftige Glaubensgenossen zu spenden.

  Geschäftsanzeigen von 1897 und 1932

Anm.: Im Herbst 1938 wurde das Kaufhaus „arisiert“ und unter neuem Namen „Kaufhaus Willi Schuler“ weitergeführt.

Während des Novemberpogroms 1938 zog ein randalierender Mob vor die Häuser jüdischer Bürger, drang in mehrere Wohnungen ein und verwüstete diese. Während fast alle Juden Donaueschingens noch emigrieren konnten, wurden zwei von ihnen im Oktober 1940 nach Gurs deportiert.

 

In Bad Dürrheim – wenige Kilometer südlich Schwenningens – bestand von 1912 bis 1939 das „Friedrich-Luisen-Hospiz“, ein „Erholungsheim für israelitische Kinder und minderbemittelte (weibliche) Erwachsene“. Treibende Kraft bei der Erstellung des Erholungsheimes waren der Karlsruher Geheime Oberregierungsrat Dr. David Mayer und seine Frau gewesen. Das „Friedrich-Luisen-Hospiz“ wurde streng rituell geführt; auf die Pflege des Schabbat und der jüdischen Feiertage wurde großer Wert gelegt. Die hier aufgenommenen, meist drei- bis 15-jährigen Kinder (Mädchen bis 25 Jahren) stammten zu etwa einem Drittel aus badischen Orten, die Mehrzahl aus dem übrigen Deutschland (viele aus Frankfurt/M.) sowie auch aus dem Ausland. Beim Novemberpogrom 1938 wurde das „Friedrich-Luisen-Hospiz“ von Nationalsozialisten überfallen. Die im Haus befindlichen Kinder konnten im Keller vor gewaltsamen Übergriffen geschützt werden. 1939 wurde das Heim zwangsweise aufgelöst.

 

In Tuttlingen – etwa 30 Kilometer östlich von Villingen-Schwenningen – haben im Laufe der Stadtgeschichte nur sehr wenige Familien jüdischen Glaubens gelebt; hier hat es zu keiner Zeit eine israelitische Gemeinde gegeben. Seit Mitte des 19.Jahrhunderts lebten wenige Personen mosaischen Glaubens dauerhaft in der Stadt (maximal 20 Pers.); sie gehörten jahrelang offiziell zur Kultusgemeinde Rottweil, waren aber stärker mit der von Rexingen verbunden.Zu Beginn der 1930er Jahre gab es in der Stadt die Leder- u. Schuhwarenhandlung der Gebr. Kälbermann, die Schuhwarengroßhandlung Elias Gideon/Artur Landauer, das Lederwarengeschäft Ludwig Mayer und die Viehhandlung Julius Fröhlich. Während einigen jüdischen Bewohnern die Emigration gelang, wurden einige deportiert. Nach Angaben der Gedenkstätte Yad Vashem/Jerusalem fanden sechs in Tuttlingen ansässig gewesene jüdische Bewohner einen gewaltsamen Tod (namentliche Nennung der betreffenden Personen siehe: alemannia-judaica.de/tuttlingen_juedgeschichte.htm)

2016/2017 wurden in den Gehwegen der Stadt 17 sog. „Stolpersteine“ verlegt, die neben Angehörigen jüdischer Familien vor allem "Euthanasie"-Opfern der NS-Herrschaft gewidmet sind; weitere fünf Steine folgten 2018.

Familie Kälbermann-Blatt-bearbeitet.jpg

verlegt für Angehörige der Familien Blatt u. Kälbermann (Aufn. kulturtuttlingen, 2018, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 4.0)

In Erinnerung an den jüdischen Viehhändler Julius Fröhlich, der 1938 mit seiner Familie aus Tuttlingen - gemeinsam mit einer Gruppe aus Rexingen - vor Entrechtung, Verfolgung und Ausgrenzung in das britische Mandatsgebiet Palästina emigrierte und dort zu den Mitbegründern der jüdischen Kolonie Shavei Zion gehörte, wurde der Platz an der Kreuzung Hermannstraße/Mittelstraße nach ihm benannt.

 

Auch in Sigmaringen hat es zu keiner Zeit eine jüdische Gemeinde gegeben, denn im Laufe des 19./20.Jahrhunderts hatten sich nur sehr wenige Familien mosaischen Glaubens hier niedergelassen. Die bekannteste Familie war die des Kaufmanns und Fabrikanten Siegfried Frank.

2012 wurden sechs sog. "Stolpersteine" an der Stelle verlegt, an der sich das Wohn- und Geschäftshaus der Familie Frank befand.

               Stolpersteine Frank Sigmaringen.jpg Aufn. Andreas Schwarzkopf, 2013, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 3.0)

 

Weitere Informationen:

Christian Roder, Juden in Villingen, in: "Schriften des Vereins für Geschichte und Naturgeschichte in der Baar", Heft 5, Tübingen 1885, S. 96 - 107

Christian Roder, Juden in Villingen, Sonderabdruck aus der "Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins", NF Band 8/1903, S. 25 - 45

F.Hundsnurscher/G.Taddey, Die jüdischen Gemeinden in Baden - Denkmale, Geschichte, Schicksale, Hrg. Archivdirektion Stuttgart, Kohlhammer Verlag, Stuttgart 1968, S. 242/43

Wolfgang Kramer/Lutz Ingo Penka (Bearb.), Die Tuttlinger Juden, in: „Tuttlinger Heimatblätter“, NF 47/1984, S. 74 - 85

Volkhard Huth, Als „Volkszorn“ Donaueschinger Gewaltspuren zog. Die Pogromnacht jährt sich zum 50.Mal, in: "Südkurier" vom 8.11.1988

Joachim Hahn, Erinnerungen und Zeugnisse jüdischer Geschichte in Baden-Württemberg, Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1988, S. 523

K. Engel/K. Hauser/T. Kizmann, Judenschicksale in Villingen - Zum Gedenken an die ehemaligen jüdischen Mitbürger der Stadt Villingen, in: "Blätter zur Geschichte der Stadt Villingen-Schwenningen", Heft 1/1994, Hrg. Stadtarchiv und Museen Villingen-Schwenningen

Germania Judaica, Band III/2, Tübingen 1995, S. 1536 - 1540

Winfried Hecht, Von Leo dem Juden, seßhaft zu Villingen, in: "Geschichts- und Heimatverein Villingen", Heft 20/1995/1996, S. 19 f.

A. Faustein/St. Fuchs/u.a., Juden in Villingen im 14. und 15. Jahrhundert, in: "Blätter zur Geschichte der Stadt Villingen-Schwenningen", Heft 2/1997, Hrg. Stadtarchiv und Museen Villingen-Schwenningen

Villingen, in: alemannia-judaica.de

Donaueschingen, in: alemannia-judaica.de (mit zahlreichen Dokumenten zur jüdischen Ortshistorie)

Joachim Hahn/Jürgen Krüger, “Hier ist nichts anderes als Gottes Haus ...” Synagogen in Baden-Württemberg, Teilband 2: Orte und Einrichtungen, Konrad Theiss Verlag GmbH, Stuttgart 2007, S. 95 und S. 490/491

Hans-Hermann Seiffert, In Argentinien gerettet – in Auschwitz ermordet. Die Schicksal der jüdischen Familien Salomon Guggenheim aus Konstanz und Abraham Guggenheim aus Donaueschingen, Hartung Gorre Verlag, Konstanz 2010

Projektdokumentation des ökumenischen Mahnmalprojekts "Mahnmal für die deportieren Jüdinnen und Juden Badens" - Projektgruppe Villingen. Eine Projektarbeit von Alexandra Eberhard, Julia Ganter, Tim Hauser, Jonas Mauch, Johannes Staudt, Lea Sturm, Michaela Schwert und Fabian Weil, 2010 (online abrufbar)

Heinz Lörcher, Zusammenleben von Juden und Nicht-Juden in Villingen nach 1862, in: "Villingen im Wandel der Zeit" hrg. vom Geschichts- und Heimatverein Villingen Jahrgang XXXVI/2013 

Martina Wiemer, Jüdisches Leben in Donaueschingen (online abrufbar unter: juedischesleben-donaueschingen.de)

www.swr.de/swr2/stolpersteine/orte/akustische-stolpersteine-villingen-schwenningen

Virtuelle Stolpersteine – Zum Gedenken an die Villinger Opfer des Holocaust,online abrufbar unter: virtuellestolpersteine.wordpress.com (2014), beinhaltet biografische Daten von zehn jüdischen Familien aus Villingen

Stadt Tuttlingen (Red.), „Von Tuttlingen nach Shavei Zion“ - Ausstellung im Fruchtkasten erinnert an jüdische Emigration, Pressemeldung der Stadt Tuttlingen (2015), online abrufbar unter: tuttlingen.de

Sabine Naiemi (Red.), Viel Erinnerungsarbeit für die Zeit des Dritten Reiches, in: „Südkurier“ vom 26.9.2017

pm (Red.), Im Gedenken an die Opfer der NS-Diktatur, in: „Schwäbische Zeitung“ vom 9.10.2017 (betr. Stolpersteine in Tuttlingen)

Auflistung der in Tuttlingen verlegten Stolpersteine, online abrufbar unter: wikipedia.org/wiki/Stolpersteine_in_Tuttlingen

Auflistung der in Sigmaringen verlegten Stolpersteine, online abrufbar unter: wikipedia.org/wiki/Liste_der_Stolpersteine_in_Sigmaringen

Casimir Bumiller/u.a., Geschichte der Stadt Villingen-Schwenningen – eine Dokumentation, Band 2 "Der Weg in die Moderne", Villingen-Schwenningen, 2017 (mit Schwerpunkt „Nationalsozialismus in Villingen/Schwenningen")

Claudia Hoffmann (Red.), Mahnmal-Debatte kommt wieder in Schwung, in: "Südkurier" vom 9.4.2018

Birgit Heinig (Red.), Villingen-Schwenningen. Alle 19 Stolpersteine haben Paten, in: „Schwarzwälder Bote“ vom 23.10.2018

Auflistung der Stolpersteine in Tuttlingen, online abrufbar unter: wikipedia.org/wiki/Stolpersteine_in_Tuttlingen

Gerhard Hauser (Red.), Es tut sich etwas: Protest gegen Stolpersteine schwindet, in: „Südkurier“ vom 14.11.2019

Jens Fröhlich (Red.), Der Januar im Zeichen der Stolpersteine, in: „Südkurier“ vom 4.1.2020

Stefan Lutz (Red.),  Gemeinderat gibt grünes Licht: Villingen und Schwenningen bekommen Stolpersteine, in: „Südkurier“ vom 29.1.2020

Birgit Heinig (Red.), Villingen-Schwenningen. Rund 30 Stolpersteine sollen ab März 2021 verlegt werden, in: „Schwarzwälder Bote“ vom 22.9.2020

Birgit Heinig (Red.), Villingen-Schwenningen. Ihrer Heimat beraubt, in: „Schwäbische“ vom 25.10.2020

Amos Fröhlich, Rexingen – Zürich – Tuttlingen - Shavei Zion. Aus dem Leben meiner Familie, 2020

Dieter Kleibauer (Red.), Tuttlingen. Erst angesehen, dann verfolgt: Amos Fröhlich teilt Lebenserinnerungen seiner jüdischen Familie, in: „Schwäbische Zeitung“ vom 24.4.2021