Breisach (Baden-Württemberg)

Datei:Breisach am Rhein in FR.svg Breisach (Kreis Freiburg) ist eine Stadt am Oberrhein an der deutsch-französischen Grenze mit einer Einwohnerzahl von derzeit ca. 15.000 Personen; die Kleinstadt liegt jeweils etwa 60 Kilometer nördlich von Basel bzw. südlich von Straßburg (Karte Hagar, 2010, aus: commons.wikimedia.org, CC BY-SA 3.0).

Die erste urkundliche Erwähnung eines Juden in Breisach stammt aus dem Jahre 1302. Laut einem heute nicht mehr vorhandenen Dokument sollen sich aber bereits Mitte des 12.Jahrhunderts Juden in Breisach angesiedelt haben. Im beginnenden 14.Jahrhundert lebten vermutlich ca. 100 Juden in der Stadt – fast ausschließlich auf dem Münsterberg. Sie waren aus der Region um Straßburg hierher eingewandert, weil Breisach zu dieser Zeit auf Grund der Gewährung von Stapelrechten - es war der einzige Lagerort zwischen Basel und Straßburg - überregionale wirtschaftliche Bedeutung erlangt hatte. Im Zusammenhang mit den Pestpogromen Mitte des 14.Jahrhunderts wurden die Juden aber wieder aus Breisach vertrieben; der Brunnenvergiftung beschuldigt waren vier Juden angeklagt worden; welches Schicksal ihnen zuteil wurde, ist nicht bekannt. Doch schon wenige Jahrzehnte später durften die Vertriebenen wieder zurückkehren. Allerdings blieben sie nicht auf Dauer, so dass Breisach von 1425 bis 1638 ein „judenfreier“ Ort war.

Nachdem die habsburgische Festungsstadt gegen Mitte des 17.Jahrhunderts unter französische Herrschaft gekommen war, sollen sich Juden wieder in relativ großer Zahl hier angesiedelt haben; ihre Häuser befanden sich teils in der Oberstadt, teils in der „Judengasse“ (heutige Rheintorgasse) sowie der Sternenhofgasse. Hinter den Häusern der Sternenhofgasse (Augustinerberg) soll es einen jüdischen Friedhof gegeben haben.

Breisach/Rh. – Stich von M. Merian, um 1645 (Abb. aus: wikipedia.org, gemeinfrei)

Nach der Rückkehr Breisachs zu Österreich (1697) verließ ein Teil der jüdischen Familien die Stadt; die hier verbliebenen mussten für den kaiserlichen Schutz eine jährliche Zahlung leisten. Der in Breisach lebende Jude Josef Günzburger (gest. 1727), der als „Oberherr“ der Juden der baden-durlachischen Regierung für den Eingang der Schutzgelder verantwortlich war, hatte bei der markgräflichen Regierung bewirkt, dass die jüdischen Flüchtlinge sich in mehreren badischen Dörfern niederlassen durften.

Um 1710 bildeten die Breisacher Juden nach Mannheim die zweitgrößte jüdische Gemeinde in Baden. In dieser Zeit wurde auch eine kleine Synagoge eingerichtet, die aber bei der Zerstörung Breisachs durch die Franzosen ein Raub der Flammen wurde (1793). Ebenfalls wurden die meisten Häuser der Judengasse zerstört. 1803/1804 errichtete die Gemeinde eine neue Synagoge, die aber bald den Bedürfnissen der stark wachsenden Gemeinde nicht mehr entsprach; deshalb ersetzte man das kleine Gebäude durch einen größeren Neubau. 

                                         Skizze der Breisacher Synagoge (aus: alemannia-judaica.de, 2009)                

                  Innenansicht der Synagoge (hist. Aufn. um 1925, aus: Hundsnurscher)  http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%2018/Breisach%20Synagoge%20009.jpg

Um 1830/1835 wurde eine jüdische Elementarschule ins Leben gerufen und im gleichen Gebäude in den 1870er Jahren das jüdische Gemeindehaus eingerichtet.

        aus: "Großherzoglich Badisches Anzeige-Blatt für den See-Kreis" vom 3.8.1853  http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20346/Breisach%20Amtsblatt%20Seekreis%2003081853.jpg

Ab Mitte des 18.Jahrhunderts existierte in Breisach auch ein jüdischer Friedhof am „Klösterle“; dieser befand sich auf dem Grundstück der Familie Günzburger (Rheintorstraße). Ein neuer Begräbnisplatz wurde dann Mitte des 19.Jahrhunderts „Im Isenberg“ angelegt.

Anm.: Vor 1755 hatte man verstorbene Breisacher Juden in den elsässischen Orten Mackenheim und Scheppstadt und auch in Schmieheim und Emmendingen begraben.

Von 1826/27 bis 1885 war Breisach Sitz eines Bezirksrabbinats; danach war es nach Freiburg verlegt worden.

Erster Breisacher Bezirksrabbiner war der im Jahre 1800 in Merchingen geborene Benjamin Dispecker. Nach dem Besuch der Jeschiwa in Karlsruhe nahm er 1821 ein Studium an der Universität in Würzburg auf. Vier Jahre später wurde er mit dem Amt des Breisacher Bezirksrabbiners betraut. Bereits im Alter von 28 Jahren verstarb Benjamin Dispecker.

Letzter Bezirksrabbiner in Breisach war der 1802 in Karlsruhe geborene Moses Reiss, ein Sohn des rabbinischen Gelehrten und Kaufmanns Seligmann Reiss. Nach Besuch der Jeschiwa in Karlsruhe studierte er an der Universität Würzburg. Seit 1838 stand er dem Bezirksrabbinat in Breisach vor, das er bis zu seinem Tode (1878) inne hatte; danach wurde die Stelle des Bezirksrabbiners nicht wieder besetzt.

Juden in Breisach:

        --- um 1330 ....................... ca. 100 Juden,

    --- 1673 ..............................   6 jüdische Familien,

    --- um 1695 ....................... ca.  45     “       “    ,

    --- um 1710 ...........................  30     “       “    ,

    --- 1785 ..............................  55     “       “    ,

    --- um 1810 ...........................  85     “       “    ,

    --- 1825 .............................. 438 Juden,

    --- 1835 .............................. 572   “  ,

    --- 1852 .............................. 526   “   (knapp 20% d. Bevölk.),

    --- 1875 .............................. 530   “  ,

    --- 1880 .............................. 564   “   (ca. 17% d. Bevölk.),

    --- 1900 .............................. 434   “   (ca. 12% d. Bevölk.),

    --- 1905 .............................. 419   “  ,

    --- 1925 .............................. 287   “  ,

    --- 1933 .............................. 231   “  ,

    --- 1940 (Sept.) ......................  34   “  ,

             (Dez.) .......................  keine.

Angaben aus: F.Hundsnurscher/G.Taddey, Die jüdischen Gemeinden in Baden, Denkmale, ..., S. 50/51

Nach 1793 ließen sich wieder vermehrt Juden in der von französischen Truppen zerstörten Stadt nieder. Die vom Rat der Stadt geforderte Bedingung zu ihrer Ansiedlung war die Verpflichtung, in Breisach ein Haus zu bauen. Durch Geschäftstüchtigkeit und Unternehmergeist gelangten einige Breisacher Judenfamilien zu großem Wohlstand, so z.B. die Familien Günzburger und Uffenheimer. Lebensgrundlage der Breisacher Judenschaft vor der NS-Machtübernahme war vor allem der Handel mit Vieh oder anderen Produkten; auch drei Gasthäuser befanden sich in jüdischem Besitz.

http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20319/Donaueschingen%20Wochenblatt%2010031894%20L.jpg gewerbliche Anzeige von 1894

Innerhalb des städtischen Gemeinwesens waren die Juden ab ca. 1900 weitgehend integriert und nahmen aktiv am kommunalpolitischen und gesellschaftlich-kulturellen Leben der Kleinstadt teil; auch bestanden persönliche Kontakte zur christlichen Bevölkerungsmehrheit.

http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%2038/Breisach%20Synagoge%20015.jpg

"Judengasse" in Breisach, mit Synagoge ganz links im Bild (Aufn. um 1920, aus: U. Fahrer)

    Gottesdienstbesucher vor der Synagoge (Aufn. um 1920/1930, aus: U. Fahrer)

Ausgang der 1920er Jahre kam es erstmals zu einer Schändung des jüdischen Friedhofes, dabei „verübten halbwüchsige Juden ... einen gemeinen Bubenstreich. Sie beschädigten ca. 80 Grabdenkmäler“. Im Jahr der NS-Machtübernahme lebten etwa 80 jüdische Familien in Breisach. Bereits einen Tag vor dem reichsweit angeordneten Boykott jüdischer Geschäfte waren hier SA- bzw. SS-Angehörige vor den Eingängen jüdischer Läden postiert, um Nichtjuden den Zutritt zu verwehren. Bei dieser Gelegenheit kam es bereits zu ersten Festnahmen jüdischer Einwohner. Bis ins Jahr 1938 blieb Breisach dann vor weiteren antijüdischen Ausschreitungen verschont. Während des Pogroms im November 1938 wurde die Breisacher Synagoge angezündet; die Täter waren Angehörige der aus Freiburg kommenden SA-Standarte 113, aber auch einige einheimische SA-Männer. Zerstörungen jüdischer Wohnungen sind nicht belegt. 

                          Brennende Synagoge in Breisach (hist. Aufn., Nov. 1938, Stadtarchiv)

Von den ca. 60 festgenommenen Breisacher Juden, die auf den Marktplatz marschieren mussten, wurde etwa die Hälfte über Freiburg ins KZ Dachau abtransportiert, wo sie einige Wochen inhaftiert blieben. Bis 1940 gelang es knapp 150 jüdischen Einwohnern Breisachs auszuwandern, die meisten gingen in die USA. Die Verbliebenen wurden bei Kriegsausbruch kurzzeitig nach Württemberg „evakuiert“. Nach Einnahme des Elsass durch deutsche Truppen veranlasste die Stadtverwaltung im Sommer 1940 den Abtransport der inzwischen wieder nach Breisach zurückgekehrten Juden nach Rufach im Elsass. Dort waren sie etwa einen Monat in Gebäuden der dortigen Nervenheilanstalt untergebracht und kehrten dann auf „höheren Befehl“ wieder nach Breisach zurück. Doch schon wenige Monate später, am 22.Oktober 1940, wurden 34 Breisacher Juden im Rahmen der sog. „Aktion Bürckel” nach Gurs deportiert, und bis auf wenige Ausnahmen kamen diese Menschen in den Lagern ums Leben.

In der NS-Zeit wurden mindestens 68 Breisacher Juden Opfer der Verfolgungen. Angaben der Gedenkstätte Yad Vashem/Jerusalem zufolge sollen 121 gebürtige bzw. über einen längeren Zeitrum hinweg in Breisach ansässig gewesene jüdische Bürger Opfer der Shoa geworden sein (namentliche Nennung der Opfer siehe: alemannia-judaica.de/breisach_synagoge.htm).

 

http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20439/Breisach%202013-06-26%2017.38.16.jpg  Ein Gedenkstein aus dem Jahre 1959 am Platz der Synagoge an der Rheintorstraße/Klösterle erinnert heute an die jüdische Gemeinde in Breisach (Aufn. K. Strompf, 2013); die Inschrift lautet:

ORATE MEMENTOTE

Synagoge der ehem. Israelit. Kultusgemeinde Breisach,

welche am 9.11.1938 im Auftrage der Machthaber des 3.Reiches gewaltsam zerstört wurde.

 Gedenkstelen (Aufn. J. Steakley, 2004, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 3.0)

Im November 1998 wurde der mit einem Mahnmal neugestaltete Synagogenplatz in Breisach eingeweiht und in diesem Kontext das „Klösterle“ in „Synagogenplatz“ umbenannt. Ein Jahr später gründete sich der „Förderverein ehemaliges jüdisches Gemeindehaus Breisach e.V.”, der es sich zum Ziel setzte, das ehemalige jüdische Gemeindehaus in der Rheintorstraße vor dem endgültigen Abriss zu retten. In diesem Gebäude war von ca. 1830 bis in die 1870er Jahre die jüdische Schule und von 1938 bis 1940 der Betraum der jüdischen Gemeinde Breisachs untergebracht. Nach dem Ankauf des maroden Gebäudes durch den Förderverein begann 2002 die Sanierung, die ein Jahr später abgeschlossen werden konnte. Das sog. „Blaue Haus“ soll als Begegnungsstätte dienen und künftig eventuell auch ein Regionalmuseum zur Geschichte der Juden am Oberrhein beherbergen.   

ehem. Jüdisches Gemeindehaus (Aufn. Jörgens, 2012, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 3.0) 

2015 wurde die Freifläche vor dem „Blauen Haus“ in „Michael-Eisemann-Platz“ benannt. Eisemann, der als Kantor und Lehrer in Breisach tätig gewesen war, hatte mit seiner Familie das obere Stockwerk des heutigen „Blauen Hauses“ bewohnt. 1938 wurde er ins Konzentrationslager Dachau verschleppt; dort nahm seine Gesundheit so großen Schaden, dass er nach seiner Entlassung 1939 verstarb. Seiner Familie gelang noch rechtzeitig die Emigration.

Von den ca. 130 Grabsteinen des in der NS-Zeit weitgehend zerstörten alten jüdischen Friedhofs sind die meisten nur noch in Bruchstücken erhalten; diese wurden nach Kriegsende in zwei Rotunden zusammengefasst.

Auf dem von einer Mauer umgebenen neuen jüdischen Friedhof, der heute mitten in einem Wohngebiet (Isenbergstraße) liegt, findet man mehr als 350 Grabsteine.

http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%2033/Breisach%20Friedhof%20n154.jpg Grabsteine auf dem neuen jüdischen Friedhof (Aufn. J. Hahn, 2003)

Ergebnis eines Projektes Freiburger Schülerinnen des St. Ursula-Gymnasiums war 2004 die Schaffung eines Gedenksteins durch den Künstler Helmut Lutz. Während die eine Hälfte des Steins unterhalb des Breisacher Münsters gesetzt wurde, fand die andere ihren Platz auf dem zentralen Mahnmal in Neckarzimmern.

 

Mahnmal (Aufn. aus: mahnmal-neckarzimmern.de und F., 2010, wikipedia.org, CC BY-SA 3.0)

2011 wurde am Münsterberg eine dreisprachige Informationstafel aufgestellt, die das Verhältnis zwischen Christen und Juden im Mittelalter thematisiert; die deutsche Fassung lautet:

Christen und Juden. Nur Kaufleute hatten das Privileg auf dem Breisacher Berg zu siedeln. Dies bestimmte ein Vertrag, der 1185 zwischen dem Basler Bischof Heinrich und König Heinrich VI. geschlossen wurde. Neben ihren christlichen Nachbarn genossen auch jüdische Geschäftsleute dieses Vorrecht. Smariant, der in einer 1301 ausgestellten Urkunde als Bürger der Reichsstadt bezeugt ist, und sein Nachbar Salmann von Bern gehörten zu jenen sieben jüdischen Hauseigentümern, die dem Breisacher Hofstättenverzeichnis von 1319 zufolge an 'des Reichs freier Straße' in nächster Nähe des Radbrunnens wohnten. Der Geldverleiher Smariant besaß hier zwei nebeneinander gelegene Häuser, für die er dem Bischof von Basel jährlich zwei Solidi zinste. Das gewaltsame Ende der jüdischen Gemeinde erlebte er nicht mehr. 
Der folgenschweren Verleumdung der Juden als Brunnenvergifter fielen in den Pestjahren 1348-1350 fast alle jüdischen Gemeinden in Deutschland, der Schweiz und dem Elsass zum Opfer: Das Deutzer Memorbuch gedenkt des im Februar 1349 erlittenen Martyriums der Breisacher Juden: „Gott möge gedenken der Ermordeten und Verbrannten der Gemeinden Basel, Ehnheim, Kaysersberg, Breisach, Sennheim und Rosheim mit den Seelen Abrahams, Isaaks, Jakobs, Saras, Rebekkas, Rahels und Leas und denen der anderen Gerechten, die im Garten Eden sind. Amen.“ 

2014 beschloss der Gemeinderat nach langen kontroversen Diskussionen, sich auch in Breisach am sog. „Stolperstein“-Projekt zu beteiligen. In den Folgejahren sollten dann mehr als 100 Steine in die Gehwege der Stadt eingefügt werden; bislang scheint das Projekt aber noch nicht angelaufen zu sein (Stand 2020).

 

Weitere Informationen:

F.Hundsnurscher/G.Taddey, Die jüdischen Gemeinden in Baden - Denkmale, Geschichte, Schicksale, Hrg. Archivdirektion Stuttgart, Kohlhammer Verlag, Stuttgart 1968, S. 49 – 53

Germania Judaica, Band II/1, Tübingen 1968, S. 1247125

Günter Haselier, Geschichte der Stadt Breisach am Rhein. Bd. 3: Der Sturz in den Abgrund 1890 - 1945, Eigenverlag der Stadt, Breisach 1985, S. 437 ff.

Joachim Hahn, Erinnerungen und Zeugnisse jüdischer Geschichte in Baden-Württemberg, Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1988, S. 143 f.

Michael Longerich, Judenverfolgungen in Baden im 14.Jahrhundert. Am Beispiel von Breisach, Endingen, Freiburg und Waldkirch, in: „s‘Eige zeige – Jahrbuch des Landkreises Emmendingen 4/1990, S. 33 - 46

Elisabeth Kallfass, Breisach Judengasse. Ein Lesebuch, Selbstverlag, Breisach 1993

Führer durch die Dauerausstellung - Museum für Stadtgeschichte Breisach am Rhein, Selbstverlag der Stadt Breisach, 1993

Gebhard Klein, Breisach im Dritten Reich, Selbstverlag, Breisach 1995

Monika Preuß (Bearb.), Der jüdische Friedhof in Breisach, Unveröffentlichte Grunddokumentation des Landesdenkmalsamtes Baden-Württemberg, 1997

Hans-David Blum, Juden in Breisach. Von den Anfängen bis zur Shoa. Band 1: 12. - 19.Jahrhundert, Verlagsbuchhandlung Hartung-Gorre, Konstanz 1998

Uwe Fahrer, Ein Rundgang durch das alte Breisach, Gudensberg 1999 (Anm.: enthält historische Ortsansichten)

Josef Arie Kornweitz/Günter Boll, Das jüdische Gemeindehaus in Breisach am Rhein. Eine Annäherung, Hrg. Förderverein ehemaliges jüdisches Gemeindehaus Breisach am Rhein e.V., Breisach 2000

Günter Boll, Die erste jüdische Gemeinde in Breisach am Rhein, in: "Zeitschrift des Breisgau-Geschichtsvereins 'Schau-ins-Land'", 119. Jahresheft, Freiburg i. Br. 2000, S. 55 - 60

Günter Boll, Die Entstehung der letzten jüdischen Gemeinde in Breisach am Rhein, in: "Zeitschrift des Breisgau-Geschichtsvereins 'Schau-ins-Land'", 119. Jahresheft, Freiburg i. Br. 2000, S. 61 - 69(online abrufbar unter: juedisches-leben-in-breisach.de)

Ulrich Baumann, Zerstörte Nachbarschaften. Christen und Juden in badischen Landgemeinden 1862 - 1940, in: "Studien zur jüdischen Geschichte", Band 7, Dölling und Galitz Verlag, Hamburg 2001

Manfred Bosch (Hrg.), Alemannisches Judentum. Spuren einer verlorenen Kultur, Edition Isele, Eggingen 2001 (mehrere Aufsätze)

Ursula Huggle, Angeklagt wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit - die Pogromnacht in Freiburg, Breisach, Ihringen und Eichstetten im Spiegel des Prozesses von 1949, in: "ZGO" 149/2001, S. 437 - 469

Breisach, in: alemannia-judaica.de (mit Text- u. Bilddokumenten zur jüdischen Ortshistorie)

Werner L. Frank, Legacy: the Saga of a German-Jewish Family across Time and Circumstance, N.J. (USA) 2003, section 2: The History of the Families from Breisach, pages 139 - 160

Werner Nickolai/Jürgen Sehrig/Michael Ebertz, Juden in Breisach - Das Zusammenleben von Juden und Nichtjuden in der Zeit von 1933 bis 1940 in Breisach (Band 2). Ein Projekt der Katholischen Fachhochschule Freiburg, 2006

Christoph Müller, Das ‘Blaue Haus’ in Breisach: Gedenkstätte für die Juden am Oberrhein, in: Orte des Gedenkens und Erinnerns in Baden-Württemberg, Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, 2007, S. 81 - 86

Joachim Hahn/Jürgen Krüger, “Hier ist nichts anderes als Gottes Haus ...” Synagogen in Baden-Württemberg, Teilband 2: Orte und Einrichtungen, Konrad Theiss Verlag GmbH, Stuttgart 2007, S. 58 – 61

www.juedisches-leben-in-breisach.de/geschichte.html

Christiane Walesch-Schneller (Red.), Die Synagoge brennt. Erinnern und Mahnen: Zum 70. Jahrestag des Pogroms am 10. November 1938 – Dokumentation, hrg. vom Förderverein Ehemaliges Jüdisches Gemeindehaus, Freiburg i. Br. 2010

E.Brugger/M.Keil/A.Lichtblau/Chr.Lind/B.Staudinger, Geschichte der Juden in Österreich, Verlag Carl Ueberreuter, Wien 2013, S. 247 und S. 366/367

Kai Kricheldorff (Red.), Bekommt auch Breisach Stolpersteine ?, in: „Badische Zeitung“ vom 11.11.2013

Kai Kricheldorff (Red.), Stolpersteine für Breisach, in: „Badische Zeitung“ vom 22.7.2014

Gerold Zink (Red.), Stolpert Breisach über Stolpersteine ?, in: „Badische Zeitung“ vom 13.9.2014

Kai Kricheldorff (Red.), Wie Juden vor 90 Jahren in Breisach lebten, in: „Badische Zeitung“ vom 25.9.2019