Burgsteinfurt (Nordrhein-Westfalen)

Steinfurt graafschap.jpg Grafschaft Steinfurt um 1760 (Abb. aus: wikipedia.org, gemeinfrei)

Im Rahmen der Gebietsreform von 1975 schloss sich Burgsteinfurt mit Borghorst zur Stadt Steinfurt (Reg.bezirk Münster) zusammen; die Kommune liegt ca. 25 Kilometer nordwestlich von Münster.

Die erste urkundliche Erwähnung einer jüdischen Familie im westfälischen Burgsteinfurt erfolgte bereits um 1335/1345. Nach den Pestpogromen haben dann lange Zeit keine Juden in der Grafschaft Steinfurt gelebt. Dass ihre Wiederansiedlung in Burgsteinfurt erfolgt sein muss, belegt die Existenz eines jüdischen Friedhofs - „ joden kerkhoff“ - im 17. (?) Jahrhundert. Anfang der 1660er Jahre stellte der Landesherr, Graf Philipp Konrad zwei jüdischen Familien Schutzbriefe aus, die diesen ein Leben in Burgsteinfurt, das vom Dreißigjährigen Krieg schwer gezeichnet war, gestattete. Dieses auf 20 Jahre begrenzte „Judengeleit“ stieß anfangs beim städtischen Magistrat auf Ablehnung. Die wenigen Juden in Burgsteinfurt machten nur kleine Geschäfte, sie handelten mit Vieh und Landesprodukten.

Die Bildung einer kleinen Gemeinde muss dann im Laufe des 18.Jahrhunderts erfolgt sein. Eine erste Gemeindeordnung stammt aus dem Jahre 1744. Dass es innerhalb der Judenschaft Burgsteinfurts nicht harmonisch zuging und ständig Zwistigkeiten den Gemeindefrieden störten, beweist die Tatsache, dass die Gemeindeordnung wiederholt geändert wurde. Bezeichnend für den Zustand innerhalb der jüdischen Gemeinde war auch, dass Punkt 1 der neuen Synagogenordnung lautete:

1. Soll aller Krawall und Unheil in der Synagoge als Zank, Streit, Lärmen, Spötterei, Schelten bei 25 Gr* verboten sein. Und sollen die Vorsteher** darauf genaue Acht haben und die Übertreter sofort beim fisco amgeben: dergestalt, daß, wenn beide Vorsteher die Sache anbringen und bezeugen, solches für einen hinlänglichen Beweis angenommen und die Strafe ohne weitere Untersuchung diktiert werden soll. Ist aber nur ein Vorsteher in der Synagoge gegenwärtig, so sollen zum Beweis des verübten Unfugs in der Synagoge noch zwei Zeugen vom Vorsteher sistiert werden.

* Groschen  -  ** in Burgsteinfurt gab es zwei Vorsteher

Erste Gottesdienste fanden in dem Betraum eines Privathauses statt. 1763/1764 ließ Graf Karl Paul Ernst zu Bentheim-Steinfurt für die kleine jüdische Gemeinschaft eine Fachwerk-Synagoge an der Kautenstege errichten, die 80 Männern und 50 Frauen Platz bot. Die feierliche Einweihung fand im April 1764 statt.

Anm.: Gegen die Errichtung des Synagogengebäudes lag eine Beschwerde der "Hohen Schule" vor, die auf das „laute Geschrei“ bei Abhaltung jüdischer Gottesdienste hinwies und ihren eigenen Unterricht gestört sah; der Protest wurde aber abgewiesen.

Unter einem den Giebel zierenden Davidstern war die hebräische Inschrift angebracht, die in dt. Übersetzung lautete: „Dieses Gotteshaus wurde mit der gütigen Erlaubnis unseres erlauchten Herrn, des Grafen Karl, im Jahre 5523 (=1763) nach Erschaffung der Welt erbaut. Herr, ich liebe die Stätte deines Hauses, den Ort, wo deine Herrlichkeit thront.“ Dieses Entgegenkommen verdankten die Juden ihrer Bereitschaft, dem gräflichen Hofe „zu Diensten zu sein“. Doch löste diese Haltung des Landesherrn in der Burgsteinfurter Bevölkerung noch mehr Missmut aus, denn nach dem Verlust der kommunalen Selbstverwaltung fürchtete sie nun um ihre wirtschaftlichen und sozialen Privilegien bzw. glaubte, diese an die erstarkende Judenschaft zu verlieren.

Das Synagogengebäude, das an jüdischen Feiertagen auch auswärtige Glaubensgenossen nach Burgsteinfurt zog, besaß Schulräume und eine Lehrerwohnung.

Anm.: Mit dem Bau der Synagoge, die aber keineswegs ein Geschenk der gräflichen Herrschaft war, hatte sich die Gemeinde verschulden müssen. Während ein Teil der Bausumme allerdings als „unablösliche“ Schuld der Gemeinde zugestanden worden war, musste der andere Teil aus eigenen Mitteln bzw. aufgenommenen Krediten abbezahlt werden.

Die Religionsschule wurde um 1829/1830 als private Elementarschule geführt und ein Jahrzehnt später als öffentliche Volksschule anerkannt. Ende der 1880er Jahre wurde in enger Nachbarschaft zur Synagoge ein Schulgebäude errichtet, das aber - auf Grund des Geburtenrückgangs und der Abwanderung vor allem jüngerer Gemeindemitglieder - bald nur noch wenige Schüler beherbergte.

Das in den 1760er Jahren errichtete Synagogengebäude wurde zwar mehrfach umgebaut, aber bis zum Ende der jüdischen Gemeinde genutzt.

             Synagoge von Burgsteinfurt - Ausschnittvergrößerung (Stadtarchiv Steinfurt)

Zum 150jährigen Jubiläum der Synagoge, am 27.Juni 1913, fanden hier große Festlichkeiten statt, die im Beisein der Stadthonoratioren abgehalten wurden.

Nachdem der alte jüdische Friedhof (Auf dem Roddekamp) belegt war, erwarb die jüdische Gemeinde in den 1880er Jahren ein Areal am nordwestlichen Stadtrand und legte hier, an der heutigen Gerichtsstraße, ihre neue Begräbnisstätte an. Die Gründung einer Beerdigungs-Bruderschaft erfolgte erst 1901. 

                    alter jüdischer Friedhof (hist. Aufn., um 1900)*

                          * In den 1970er Jahren wurde das Gelände (im Bagno) eingeebnet.

1848 wurde Burgsteinfurt zur Hauptgemeinde des Synagogenbezirks Kreis Steinfurt erhoben, der als Filialgemeinden auch Borghorst, Horstmar, Laer, Metelen, Ochtrup und Rheine angehörten.

Juden in Burgsteinfurt:

        --- um 1665 .......................   2 jüdische Familien,

    --- 1735 ..........................   4     “       “    ,

    --- 1752 ..........................  11     “       “    ,

    --- 1760 ..........................  16     “       “    ,

    --- 1803/05 .......................  23     “       “    ,

    --- 1816/18 ....................... 137 Juden (in 26 Familien),

    --- 1843 .......................... 179   “  ,*    * andere Angabe: 189 Pers.

    --- 1871 .......................... 184   “  ,

    --- 1895 .......................... 225   “  ,

    --- um 1900 ................... ca. 200   “  ,

    --- 1907 .......................... 152   “  ,

    --- 1925 .......................... 129   “  ,

    --- 1932 .......................... 118   “  ,

    --- 1941 (Nov.) ...................  31   “  ,

    --- 1942 (Jan.) ...................  13   “  ,

             (Aug.) ...................  keine.

Angaben aus: Willi Feld, “ ... daß die hiesigen Juden für Steinfurt wichtig sind ...

Zu Beginn der preußischen Herrschaft (1815) machte der jüdische Bevölkerungsanteil in Burgsteinfurt etwa 6% bzw. knapp 140 Personen aus. Ein Teil der jüdischen Familien verdiente seinen Lebensunterhalt als Händler und/oder Metzger, der andere Teil zog meist als Hausierer durch die nahen Lande. Über die letztere Gruppe äußerte sich der Bürgermeister Burgsteinfurts wie folgt: „ ... Daß aber diejenigen, die in den Kirchspielen hausieren, Korn, Früchte, Vieh, Eier, Honig, Felle, Wolle, Wachs, Flachs, Garn und andere Sachen, die der Landmann abzusetzen hat, auf eine wucherliche Art an sich bringen, ... davon ist mir weder gerichtlich noch polizeilich etwas bekannt geworden. Vielmehr sind sie als Sammler der letztern Gegenstände zum Teil nötig und nützlich und verdienen ihren Unterhalt zum Teil sehr mühselig. Die Ärmeren unter diesen Hausierenden ... eher der Vorwurf treffen, daß sie häufig neben ihrem Handel noch etwa Lebensmittel zubetteln oder geben lassen. ...” und weiter hieß es: „ ... In staatswirtschaftlicher Hinsicht muß ich bemerken, daß die hiesigen Juden für Steinfurt wichtig sind und hauptsächlich den Handel mit Tuch, Ausschnitt- und Ellenwaren, Kattun, allerhand Zeug, Spitzentüchern etc. in Händen haben. ...” Nach 1820 erhöhte sich der Anteil der Juden, die ein Handwerk ausübten. Insgesamt wuchs die wirtschaftliche Bedeutung der Juden für Burgsteinfurt, und mit ihren führenden Stellungen im Textil- und Landesproduktenhandel trugen sie auch erheblich zum Steueraufkommen der Kommune bei. Von den bis zum Ersten Weltkrieg in Burgsteinfurt etablierten insgesamt etwa 20 mittleren und kleineren Industrieunternehmen waren vier in jüdischer Hand; dazu gehörte auch die Mazzenfabrikation der Fa. Marcus, die ihre Produkte weit über die Region hinaus verkaufte. Auch im kommunal-politischen Leben spielten die Juden Burgsteinfurts ab der zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts eine Rolle; so waren sie Stadtverordnete und Mitglieder in verschiedenen lokalen Vereinen.

Bis zum Beginn der NS-Zeit hatte sich die Zahl der jüdischen Bewohner Burgsteinfurts innerhalb von drei Jahrzehnten nahezu halbiert. Wie fast überall in Deutschland befolgte auch hier die NSDAP-Ortsgruppenleitung den reichsweit angeordneten Boykott jüdischer Einrichtungen, wie das „Steinfurter Kreisblatt” am 2.4.1933 berichtete:

... Auch in Burgsteinfurt setzte gestern die aus Anlaß der Greuelpropaganda des Auslands gegen Deutschland von der NSDAP eingeleitete Boykottbewegung gegen jüdische Geschäfte ein. Vor den jüdischen Geschäften waren SA-Leute postiert, die etwaige Käufer darauf aufmerksam machten, daß es sich bei dem betreffenden Geschäft um ein jüdisches handle. Die meisten jüdischen Geschäftsinhaber hielten ihre Geschäfte geschlossen.

Diese Boykottversuche setzten sich im Sommer 1933 fort, indem nun - mit Unterstützung örtlicher Behörden - jüdische Händler vom Viehmarkt verdrängt wurden. Nur die beiden in Burgsteinfurt noch verbliebenen Industriebetriebe, die Mazzenfabrik Marcus und die Jutespinnerei und Weberei Wertheim, blieben vorerst von wirtschaftlichen Behinderungen ausgenommen, da diese Betriebe mehrere hundert Arbeitsplätze zur Verfügung stellten. Mit der wirtschaftlichen Verdrängung ging die gesellschaftliche Ausgrenzung der jüdischen Bewohner Burgsteinfurts einher, so etwa wurde Juden der Besuch des Schwimmbads untersagt, sie wurden der „Rassenschande“ beschuldigt usw.

Während des Pogroms im November 1938 zogen SA-Angehörige und NSDAP-Sympathisanten nachts durch die Innenstadt von Burgsteinfurt und verwüsteten jüdische Geschäfte und Wohnungen. Die Synagoge in der Kautenstege wurde aufgebrochen und die Inneneinrichtung demoliert; ebenso erging es der jüdischen Schule. Die „Aktionen“ hielten noch den ganzen Tag über an; daran beteiligt waren auch zahlreiche Jugendliche. Gegen Abend des 10.November wurde dann das Synagogengebäude in Brand gesetzt. Die Stadtverwaltung soll Brandbeschleuniger zur Verfügung gestellt haben. Während die umliegenden Gebäude von der Feuerwehr geschützt wurden, brannte die Synagoge bis auf die Grundmauern nieder. Die Synagogenruine wurde noch im November 1938 abgebrochen, das Grundstück ging bald in den Besitz der Kommune über. Auch die beiden jüdischen Friedhöfe wurden geschändet. Mit einem ersten Deportationstransport ins Rigaer Ghetto mussten 18 jüdische Bewohner Anfang Dezember 1941 ihre Heimatstadt verlassen. Die letzten sieben Burgsteinfurter Juden wurden Ende Juli 1942 nach Theresienstadt deportiert.

 

Auf dem Gelände der Synagoge wurde im Jahre 1950 ein Gedenkstein mit der folgender Inschrift errichtet:

Hier stand das Gotteshaus der jüdischen Gemeinde Burgsteinfurt.

Es wurde am 9.Nov. 1938 zerstört.

Von den 28 Gemeindemitgliedern im Jahre 1941 sind nur 2 zurückgekehrt.

Den Toten zum Gedenken, den Lebenden zur Mahnung.

        Datei:Burgsteinfurt-Gedenkstein der Synagoge.jpg Aufn. Georg Sporkmann, 2012 (Aufn. aus: wiki-de.genealogy.net)

Auf dem in den 1880er Jahren angelegten (neuen) jüdischen Friedhof (Hohenzollern-/Gerichtsstraße) sind ca. 95 Grabsteine vorhanden.

 

zwei Grabmale auf dem neuen jüdischen Friedhof (Aufn. Mirkur, 2017, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 4.0)

Hier befindet sich auch ein Gedenkstein, der an die während der NS-Zeit umgekommenen Juden Burgsteinfurts erinnert; er trägt den folgenden Text:

Zur Erinnerung an die Mitglieder der Jüdischen Gemeinde Burgsteinfurt,

die durch die nationalsozialistische Verfolgung umgekommen sind.

Auf das Areal des alten Friedhofs am Bagno - es war durch Kriegseinwirkung zerstört worden - weist nur ein Findling mit aufgesetzter Inschriftentafel hin.

              Aufn. R. Schlautmann-Overmeyer, 2008

Seit 2008/2009 erinnern ca. 20 sog. „Stolpersteine“ an die Wohnstätten ehemaliger jüdischer Einwohner, weitere sieben wurden 2010 verlegt. 2017 fügte Gunter Demnig an sieben Standorten weitere 22 Steine in die Gehwege der Altstadt ein. Insgesamt erinnern nun im Stadtgebiet Burgsteinfurts mehr als 70 „Stolpersteine“ an Opfer der NS-Gewaltherrschaft (Stand 2020).

 (Aufn. aus: stolperninburgsteinfurt.de, 2015)

Stolperstein Steinfurt Markt 1 Karl Steinmann.jpg Stolperstein Steinfurt Markt 1 Manfred Steinmann.jpg Stolperstein Steinfurt Markt 1 Kurt Steinmann.jpg Stolperstein Steinfurt Markt 1 Hannelore Steinmann.jpg Stolperstein Steinfurt Markt 1 Rosalie Steinmann.jpg

fünf von sieben Stolpersteine für Angehörige der Fam. Steinmann, verlegt am Markt (Aufn. Gmbo, 2015, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 3.0)

Jüngst wurden auf Initiative "Stolpersteine Burgsteinfurt" an sechs Standorten stählerne Stelen aufgestellt, die in Text und Bild an ehemaliges jüdisches Leben in der Stadt erinnern.

 

Die kleine jüdische Gemeinschaft in Horstmar gehörte zur Synagogengemeinde Burgsteinfurt. 

[vgl. Horstmar (Nordrhein-Westfalen)]

 

Aus Metelen stammen früheste Hinweise für die Anwesenheit von Juden aus Gerichtsprotokollen des Jahres 1580; hiernach wurde die Ehefrau des Juden Jacob Levy der Brandstiftung bezichtigt. Im 16./17. Jahrhundert soll eine jüdische Familie, im 18.Jahrhundert sollen deren zwei im Orte gelebt haben. Die kleine jüdische Gemeinschaft – zu keiner Zeit mehr als 25 Personen – unterhielt im 19.Jahrhundert eine Betstube. Wenn der für die Abhaltung des Gottesdienste erfoderliche Minjan nicht zustande kam, wurden Angehörige der jüdischen Gemeinde in Schöppingen hinzugezogen. Ihre Begräbnisstätte an der Schöppingener Straße stammt aus der Zeit um 1800. Nachdem die Familie Salomon als letzte in die Emigration gegangen war, lebten keine jüdischen Familien mehr in Metelen.

 Älterer Grabstein (Aufn. aus: "Münstersche Zeitung" vom 13.11.2014)

Die Grabsteine des Friedhofs sind nach 1945 wieder aufgerichtet worden – allerdings nicht exakt an ihren ursprünglichen Standorten.

Stolperstein Metelen Schilden 15 Emmy LöwenbergStolperstein Metelen Schilden 15 Johanna HornStolperstein Metelen Schilden 15 Ruth Marxdrei Stolpersteine in Metelen (Aufn. Gmbo, 2017, aus: wikipedia.org, CCO)

 

Im heute zu Steinfurt gehörenden Stadtteil Borghorst lebten ebenfalls jüdische Familien, doch ihre Anzahl war stets gering und hat nie mehr als 50 Personen betragen. Dennoch besaß die kleine jüdische Gemeinschaft - Filialgemeinde der Synagogengemeinde Burgsteinfurt - eine Mitte der 1850er Jahre erbaute Synagoge. Auch ein jüdischer Friedhof war am Ort vorhanden.

[vgl. Borghorst (Nordrhein-Westfalen)]

 

Weitere Informationen:

Erich Lülff, Die Burgsteinfurter Synagoge - Ein Beitrag zur Geschichte der Juden in Burgsteinfurt, in: "Burgsteinfurter Heimatbote", Heft 5/1952

Dieter Otterbeck, Die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Borghorst unter besonderer Berücksichtigung des Emanzipationsprozesses seit Beginn des 19.Jahrhunderts, Examensarbeit PH Münster 1965/1966

Germania Judaica, Band II/1, Tübingen 1968, S. 147

Hans Walter Pries, “Reichskristallnacht” - Judenverfolgung in Burgsteinfurt, Schülerarbeit im Leistungskurs Geschichte Gymnasium Arnoldinum, Burgsteinfurt 1981

Dieter Otterbeck, Aus der Geschichte der Landjudengemeinde in Borghorst, in: "Borghorster Heimatblätter", No. 35/1984, S. 15 - 17

Maria Bäumer, Erinnerungen an jüdische Familien in Borghorst, in: "Borghorster Heimatblätter", No. 38/1987, S. 7 f.

Klaus Bülter, Der Judenfriedhof in Borghorst, in: "Borghorster Heimatblätter", No. 38/1987, S. 13 f.

Willi Feld/Thomas Starosta, Bau und Zerstörung der Synagogen im Kreis Steinfurt, in: "Unser Kreis - Jahrbuch für den Kreis Steinfurt 1989", S. 240 - 245

Willi Feld, Die Geschichte der Juden im Kreis Steinfurt von den Anfängen bis zur Vernichtung, in: "Geschichte des Judentums im Kreis Steinfurt - Steinfurter Hefte", No. 13/1991, S. 27 ff.

Willi Feld, “ ... daß die hiesigen Juden für Steinfurt wichtig sind” - Die Juden in der Geschichte der ehemaligen Stadt Burgsteinfurt, in: Geschichte und Leben der Juden in Westfalen, Band 1, LIT-Verlag, Münster 1996 (2. überarb. Auflage, 2009)

Willi Feld, Judentum und Stadtentwicklung im Vergleich - Burgsteinfurt in Westfalen Köslin in Pommern, Hrg. Vereinigte Landsmannschaften Burgsteinfurt/VLB, o.J.

G. Birkmann/H. Stratmann, Bedenke vor wem du stehst - 300 Synagogen und ihre Geschichte in Westfalen u. Lippe, Klartext Verlag, Essen 1998, S. 241/242

Michael Brocke (Hrg.), Feuer an dein Heiligtum gelegt - Zerstörte Synagogen 1938 in Nordrhein-Westfalen, Ludwig Steinheim-Institut, Kamp Verlag, Bochum 1999, S. 88/89

Willi Feld, Ein jüdisches Gebet für einen angesehenen Burgsteinfurter, in: "Unser Kreis - Jahrbuch für den Kreis Steinfurt 2001", S. 194 - 202

Elfi Pracht-Jörns, Jüdisches Kulturerbe in Nordrhein-Westfalen. Regierungsbezirk Münster, J.P.Bachem Verlag, Köln 2002, S. 375 – 377 und S. 391 - 402

Willi Feld, Lebensbilder: Die Juden in der Geschichte der ehemaligen Stadt Burgsteinfurt, Teil II, Reihe: Geschichte und Leben der Juden in Westfalen, Band 7, LIT-Verlag, Münster 2004

Willi Feld, Synagogen im Kreis Steinfurt. Geschichte, Zerstörung, Gedenken, Hrg. Kreis Steinfurt, 2004, S. 38 - 40 und S. 62 – 69

Willi Feld (Bearb.), Die Juden in der Grafschaft Steinfurt, in: Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe. Die Ortschaften und Territorien im heutigen Regierungsbezirk Münster, Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen XLV, Ardey-Verlag, München 2008, S. 115 - 126

Reinhard Brahm (Bearb.), Metelen, in: Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe. Die Ortschaften und Territorien im heutigen Regierungsbezirk Münster, Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen XLV, Ardey-Verlag, München 2008, S. 479 – 487

Willi Feld (Bearb.), Steinfurt-Borghorst, in: Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe. Die Ortschaften und Territorien im heutigen Regierungsbezirk Münster, Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen XLV, Ardey-Verlag, München 2008, S. 661 – 679

Willi Feld, „Mir ist, als tropfe langsam alles Leben aus meinem Herzen - Der lange Abschied der Familie Herz aus Burgsteinfurt“ - Eine Dokumentation. Die Juden in der Geschichte der ehemaligen Stadt Burgsteinfurt, Teil III, Reihe: Geschichte und Leben der Juden in Westfalen, Band 10 ,LIT-Verlag, Münster 2008

H.v.d. Driesch/K.F. Herhaus/ G. Konermann-Nobis/U. Kunze/O. Löpenhaus/U. Rosengart/B. Wachsmuth-Ritter (Hrg.), Stolpersteine Burgsteinfurt. Eine Dokumentation von 2007 – 2012, Stolperstein-Initiative Burgsteinfurt 2012

13 weitere Stolpersteine in Burgsteinfurt – Mahnmale der Geschichte, in: „Westfälische Nachrichten“ vom 13.9.2013

Karl-Friedrich Herhaus, Jüdische Arnoldiner (1853 – 1937) – Die jüdisch-christliche Episode des 1853 wiederbegründeten Gymnasiums Arnoldinum in Burgsteinfurt, 2013/2014

Auflistung der Stolpersteine in Steinfurt, online abrufbar unter: wikipedia.org/wiki/Liste_der_Stolpersteine_in_Steinfurt

Auflistung der in Metelen verlegten Stolpersteine, online abrufbar unter: wikipedia.org/wiki/Liste_der_Stolpersteine_in_Metelen

Ralph Schippers (Red.), Stolpersteine: Erinnerung an 22 Schicksale, in: „Westfälische Nachrichten“ vom 13.2.2017

Ralph Schippers (Red.), „Damit es nie wieder passiert“ - 22 Stolpersteine verlegt, in: „Westfälische Nachrichten“ vom 21.2.2017

Ralph Schippers (Red.), Jüdischer Friedhof. „Ein vielversprechender Anfang“, in: „Westfälische Nachrichten“ vom 18.11.2019

Ralph Schippers (Red.), Initiative Stolpersteine Burgsteinfurt stellt sich konzeptionell und personell neu auf – Den Horizont erweitern, in: „Münstersche Zeitung" vom 11.9.2020

Ralph Schippers (Red.), Die Erinnerung lebendig halten. Initiative Stolpersteine lässt sechs Infotafeln an Orten jüdischer Geschichte in Burgsteinfurt aufstellen, in: „Münstersche Zeitung“ vom 5.11.2020