Korbach (Hessen)

Datei:Korbach in KB.svg Korbach (Corbach ist die ältere Schreibweise) ist mit derzeit ca. 18.000 Einwohnern die Kreisstadt des Landkreises Waldeck-Frankenberg - ca. 45 Kilometer westlich von Kassel gelegen (Karte TUBS, 2009, aus: commons.wikimedia.org, CC BY-SA 3.0).

Ansicht von Corbach – Topographia Hassiae M. Merian, 1655 (Abb. aus: wikipedia.org, gemeinfrei)

Erste Hinweise auf Juden in der Region Korbach liegen aus dem 17.Jahrhundert vor. Ab Mitte des 18.Jahrhunderts erhielten Juden vom Waldecker Fürsten das Niederlassungsrecht in Korbach, das jedoch nur in beschränktem Umfange und nur gegen Zahlung eines bestimmten Schutzgeldes gewährt wurde.

                  Aus einem Schutzbrief des Jahres 1765:

Von Gottes Gnaden Christiane verwittibte Fürstin zu Waldeck ....

Thun kund und beteuere hiermit die Vormundschaft Unseres freundlich vielgebliebten Herrn Sohnes, des Durchlauchtigsten Fürsten, Herrn Friedrich Fürsten zu Waldeck Liebden daß Wir bis auf andersweitige vorbehaltene beliebige Verordnung den Juden Elias Lazarus aus Kuntzendorf in Franken gebürtig, in Unseren Schutz und Schirm gegen alle deren Wir zu Recht mächtig sind, auf- und angenommen haben, ..., daß er sich mit Weib, Kind und dem nöthigem Gesinde in unserer Stadt Corbach niederlassen, häuslich daselbst wohnen, allen den Juden zugelassene Handlung treiben, auch an deren Ceremonien der schon daselbst befindlichen Juden und an den ihnen angewiesenen Begräbnisort theilnehmen, und überhaupt alle diejenigen Befugnisse so jenen im Handel und Wandel zugestanden worden, in gleichem Maße genießen können und mögen, ...

(aus: Karl Wilke, Die Geschichte der jüdischen Gemeinde Korbach, S. 5/6)

Die wenigen Schutzjuden in Korbach lebten zunächst von der Hausiererei; alsbald weiteten sie ihre Tätigkeiten auf den Vieh- und Produktenhandel sowie den Handel mit Kleintextilien aus. Dabei besuchten sie die Märkte der Umgebung. Besonders die dörfliche Bevölkerung profitierte von den umherziehenden jüdischen Kleinhändlern; während die Bauern ihre Produkte in Zahlung gaben, erhielten sie Gebrauchsgüter und Waren, die sie nicht selber herstellen konnten. Da die jüdischen Händler in ihrer Handelstätigkeit den alteingesessenen Gewerbetreibenden ein Dorn im Auge waren, bewirkten diese schließlich, dass der Waldecker Fürst keine weiteren Aufenthaltsgenehmigungen für Juden erteilte. 1849/1850 erhielten die ersten Juden in Korbach das volle Bürgerrecht. Die Judenemanzipation führte in Korbach zu einem verstärkten Zuzug jüdischer Familien, meist aus den angrenzenden hessisch-darmstädtischen Orten. Aus den ambulanten Händlern wurden nun Kaufleute mit festen Geschäften, die ihre Standorte meist in bevorzugten Lagen der Altstadt hatten; in der zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts wurden in Korbach 16 Geschäfte durch Juden gegründet. Neben dem Viehhandel war der Handel mit Textilien vorherrschend.

In Korbach entstand schon relativ frühzeitig ein organisiertes Gemeindeleben (um 1770); die hiesige Judenschaft bildete vermutlich die erste Gemeinde im damaligen Fürstentum Waldeck. 1895 wurde die Synagoge der Judenschaft Korbachs eingeweiht; das nebenliegende Gebäude war als Schulhaus eingerichtet worden. Das Synagogengebäude - ein massiver Backsteinbau im neuromanischen Stil - wurde im wesentlichen durch ein Legat im Testament des 1890 verstorbenen Kaufmann Jakob Wittgenstein ermöglicht. Vor 1895 hatte sich der Synagogenraum in einem Hause in der Unterstraße befunden. Über die Einweihung des neuen 130 Plätze bietenden Synagogengebäudes, einem unverputzten Backsteinbau, berichtete die „Allgemeine Zeitung des Judentums“ am 12. Juli 1895:

Corbach, im Juli. Die Einweihung der neu erbauten Synagoge hierselbst vollzog sich vor Kurzem unter Betheiligung von Staats- und städtischen Behörden sowie zahlreicher auswärtiger Gäste in würdiger Weise. Am Freitagnachmittag 4 1/2 Uhr versammelten sich die Mitglieder der israelitischen Gemeinde in ihrem alten Gotteshause, um daselbst die Abschieds-Andacht zu verrichten. Alsdann wurde die Gesetzesrolle in geordnetem Zuge bis zum Portal der neuen Synagoge gebracht. Daselbst überreichte Herr Bauunternehmer Müller den Schlüssel dem Vorstande mit dem Wunsche, daß Gott das zu seinem Ruhe errichtete Gebäude fernerhin in seinen Schutz nehmen und vor Unheil und Gefahr bewahren möge. ... In herzlichen Worten sicherte Herr Bürgermeister Steinbrück die städtische Obhut zu. Nach einigen kurzen Dankesworten seitens des Kultusbeamten Herrn Bellack für den versprochenen Schutz, ... , erschloß Herr Bellack die neue Synagoge und weihte sie dem göttlichen Dienste mit den Worten: 'Öffnet euch, ihr Pforten, daß in euch einziehe Gerechtigkeit und Friedensliebe! Möge ein Jeder, der durch euch schreitet, in Demut und Bescheidenheit vor Gott hintreten, möge Jeder beim Weggange aus diesem Raume Gottvertrauen und Hoffnungsfreudigkeit mit sich nehmen.'  Unter den Klängen der Orgel füllte sich nun der Gottesraum, ... erfolgte die Installierung der Gesetzesrolle in das Allerheiligste. ... Mit Weihesegen und Gesang schloß die schöne Feier. Am Sonnabend Morgen fand Festgottesdienst und Einweihung der von Familie Schönthal gestifteten Gesetzesrolle statt. - ...

Gegen Ende des 18.Jahrhunderts gab es einen jüdischen Lehrer am Ort, der den jüdischen Kindern Religions- und Hebräischunterricht erteilte. Zwischen 1890 und 1900 existierte in Korbach eine jüdische Elementarschule.

                       http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20189/Korbach%20Israelit%2026061884.jpg

                 Anzeigen aus der Zeitschrift „Der Israelit“ vom 26.Febr.1856 und vom 26.Juni 1884

jüdische Schule 1912 Jüdische Schüler/innen 1912 (hist. Aufn. aus: M. Lilienthal, Gedenkportal)

Um 1770 wurde in Korbach der jüdische Friedhof an der Straße nach Frankenberg angelegt; bis zu diesem Zeitpunkt mussten die Verstorbenen auf dem jüdischen Friedhof in Arolsen begraben werden.

Zur jüdischen Gemeinde Korbach gehörten auch die wenigen Juden aus Goddelsheim.

Juden in Korbach:

         --- 1770 .........................   5 jüdische Familien,

    --- 1782 .........................  65 Juden,

    --- 1802 .........................  59   “  (in 9 Familien),

    --- 1830 .........................  44   “  ,

    --- 1848 .........................  24   “  ,

    --- 1871 .........................  80   “  ,   

--- 1880 ......................... 151   “  (ca. 6% d. Bevölk.),

    --- 1900 ......................... 122   “  ,

    --- 1905 ......................... 118   “  ,

    --- 1928 ......................... 114   “  (ca. 2% d. Bevölk.),

    --- 1933 ......................... 124   “  ,

    --- 1936 ......................... 100   “  ,

    --- 1937 .........................  86   “  ,

    --- 1939 ..................... ca.  40   “  ,

    --- 1942 (Dez.) ..................  keine.

Angaben aus: Paul Arnsberg, Die jüdischen Gemeinden in Hessen. Anfang - Untergang - Neubeginn, Bd. 1, S. 460

und                 Karl Wilke (Bearb.), Die Geschichte der jüdischen Gemeinde Korbach

Die jüdischen Familien Korbachs lebten überwiegend in wirtschaftlich gesicherten Verhältnissen. Das „Warenhaus M.M.Wittgenstein” war für den Ort Korbach ein bedeutendes Handelszentrum; daneben gab es noch weitere Geschäfte, die jüdische Eigentümer hatten.

  

Nach dem Ersten Weltkrieg trat auch in der Region um Korbach der antisemitisch ausgerichtete „Deutschvölkische Bund - Landesverband Kurhessen - in Cassel” in Erscheinung; gegen die Hetze dieser Organisation gründete sich der „Verein zur Abwehr des Antisemitismus”, der in Korbach von den Sozialdemokratischen Partei unterstützt wurde und in einem Protestzug durch Korbach am 23.9.1919 seinen Ausdruck fand. Ein Aufruf in der „Waldeckischen Landeszeitung” vom 30.August 1919 wandte sich gegen antisemitische Hetze:

A u f r u f

Unter der Last eines Friedens von einer grausamen Härte, .... durch die ungeheuren Opfer des Krieges und durch innere Unruhen zermürbt, liegt das Vaterland am Boden. Um sein Unglück noch zu mehren, macht sich ... eine besonders erbitterte antisemitische Verhetzung bemerkbar. ... Der Ton dieser von Lügen strotzenden Flugblätter wird immer giftiger, man scheut sich sogar nicht mehr, ganz offen zu Pogromen aufzufordern, ... Für diese gewissenlose Propaganda stehen den Antisemiten anscheinend unbeschränkte Geldmittel zur Verfügung. ..., führen unter gewaltigem Aufwand den neuen Feldzug, um ihre Schuld auf andere abzuwälzen, die Juden zu Sündenböcken zu stempeln ...  Wer heute Rassen- und Klassenhaß predigt und die niedrigsten Instinkte der menschlichen Natur zu erwecken sucht, begeht ein Verbrechen gegen das Vaterland und gegen die Grundsätze allgemeiner Sittlichkeit, ... In der schwersten Stunde des Vaterlandes richten wir daher an alle rechtlich denkenden Deutschen jeder Parteirichtung und jeden Glaubens ... die dringliche Warnung, sich nicht von der antisemitischen Bewegung betören zu lassen und im Interesse der Gesamtheit ihrer verhetzenden Arbeit mit allen Kräften entgegenzutreten.

                                          Der Vorstand des Vereins zur Abwehr des Antisemitismus

Die allermeisten jüdischen Einwohner Korbachs verließen in den 1930er Jahren ihre Heimatgemeinde; während der eine Teil meist in überseeische Länder emigrierte, verzogen die anderen Familien in deutsche Städte. Die offen geführte antisemitische Hetze – mit Spruchtafeln und Plakaten im ganzen Ort verteilt – hatte die Abwanderung noch beschleunigt.

Während des Novemberpogroms von 1938 wurde die Korbacher Synagoge ausgeplündert; anschließend legte man Feuer an das Gebäude, sodass es völlig ausbrannte; etliche Korbacher sollen mit Strohballen erschienen sein, um damit den Brand der Synagoge zu beschleunigen; auch das jüdische Gemeindehaus wurde zerstört. Die meisten jüdischen Männer wurden ins KZ Buchenwald verschleppt.

                               

                Ausgebrannte Synagoge in Korbach und Trümmer der jüdischen Schule 10.Nov. 1938 (Aufn. W. Stahl, aus: synagoge-voehl.de)

Alle jüdischen Geschäfte mussten bald geschlossen werden. Die wenigen in Korbach verbliebenen Juden wurden in wenigen Häusern zusammengelegt. 1941/1942 wurden etwa 30 Korbacher Juden deportiert: In einem ersten Transport (Dez. 1941) wurden 14 Personen zunächst in ein Sammellager nach Wrexen und von hier „in den Osten“ verschleppt. Im Juli 1942 wurden in einem zweiten Transport 16 Personen nach Kassel gebracht; von hier erfolgte ihre Deportation nach Riga und Theresienstadt.

Nach Angaben der Gedenkstätte Yad Vaschem/Jerusalem sind nachweislich fast 50 gebürtige bzw. längere Zeit in Korbach ansässig gewesene jüdische Bewohner Opfer der NS-Verfolgung geworden (namentliche Nennung der betroffenen Personen siehe: alemannia-judaica.de/korbach_synagoge.htm).

 

Sieben Korbacher Juden überlebten den Holocaust und kehrten nach Kriegsende in die Stadt zurück; allerdings verließen sie in den 1950er Jahren Korbach wieder.

Auf dem jüdischen Friedhof – auf ihm befinden sich heute noch ca. 120 Grabsteine - steht ein 1947 errichteter Gedenkstein mit den Namen der 42 jüdischen Korbacher NS-Opfer.

http://korbach-youth.de/wp-content/uploads/2015/05/j%C3%BCdischerfriedhof1_mini.jpg Jüdischer Friedhof Korbach (Aufn. aus: korbach-youth.de)

Das ehemalige Synagogen- und Schulgrundstück nutzt die Kommune Korbach seit Anfang der 1950er Jahre für einen Kindergarten; seit 1983 erinnert eine Informationstafel an die einstige Bestimmung der Gebäude:

Synagoge und jüdische Schule

Im Jahre 1895 errichtete die jüdische Gemeinde Korbach auf diesem Grundstück, auf dem sich jetzt der städtische Kindergarten “Im Tempel” befindet, eine Synagoge. Daneben bestand schon seit 1893 eine jüdische Schule.

Als die Verfolgung der Juden während der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft im November 1938 zu der Zerstörung jüdischer Gotteshäuser im ganzen Reichsgebiet führte, wurde am Morgen des 10.November 1938 auch die Korbacher Synagoge niedergebrannt.

Seit dem 2.Weltkrieg gibt es keine jüdische Gemeinde mehr in Korbach.

Ein weiteres, Mitte der 1990er Jahre geschaffenes Mahnmal trägt den informativen Text:

"Die jüdische Gemeinde in Korbach hatte an dieser Stelle, Tempel 5, jahrzehntelang den Mittelpunkt ihres religiösen und kulturellen Lebens. 1770 schlossen sich Korbacher Juden zu einer Gemeinde zusammen. 1892 erwarb die Gemeinde dieses Grundstück, richtete eine Schule ein und weihte am 24./25. Mai 1895 die im Vertrauen auf Gott und den Schutz der Obrigkeit erbaute Synagoge. 1938 brannten am Vortag der Reichspogromnacht nationalsozialistische Bürger Synagoge und Schule nieder. Der Terror gegen die Juden kannte nun keine Grenzen mehr. In den Jahren 1933 bis 1942 wurden alle jüdischen Mitbürger aus Korbach vertrieben oder deportiert. Viele von ihnen wurden in Vernichtungslagern ermordet.

Zur Erinnerung an unsere entrechteten, gedemütigten und ermordeten jüdischen Mitbürger, zur Schärfung unserer Gewissen und als Mahnung zu Toleranz und Menschlichkeit wurde diese Tafel aufgestellt.                                                                                   Kreisstadt Korbach. 1996." 

 

Die einzigen Relikte der Synagoge sind ein Leuchter und der Rest eines Holzbalkens, die heute im Korbacher Bonhage-Museum aufbewahrt werden. 

Die Jakob-Wittgenstein-Straße und eine Gedenktafel am Eingang des Altersheimes erinnern an dessen jüdischen Stifter.

 

In der ca. zehn Kilometer südwestlich von Korbach gelegenen Ortschaft Goddelsheim - heute Ortsteil der Kommune Lichtenfels - erinnert noch ein kleiner jüdischer Friedhof - belegt bis in die Zeit des Ersten Weltkrieges - an die frühere Existenz von jüdischen Familien; die wenigen Goddelsheimer Juden waren der Synagogengemeinde Korbach angeschlossen.

http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20402/Goddelsheim%20Friedhof%20IMG_8641.jpg einzelne Grabsteine auf dem jüdischen Friedhof Goddelsheim (Aufn. J. Hahn, 2016)

 

Im Dorfe Eimelrod - heute Ortsteil der Gesamtgemeinde Willingen, westlich von Korbach gelegen - bildete sich im ausgehenden 18.Jahrhundert eine kleine israelitische Gemeinde, die jemals kaum mehr als 40 Angehörige besaß. Synagoge, Mikwe und Friedhof waren vorhanden. - Anfang der 1930er Jahre lebten noch ca. 15 Juden im Dorf; die meisten verließen es in den Folgejahren; 1939 lebten hier nur noch zwei, die 1941 über das Sammellager Wrexen deportiert wurden. Das bereits aus den Anfängen der Gemeinde stammende kleine Bethaus wurde im November 1938 durch Inbrandsetzung zerstört; die Brandruine wurde anschließend abgerissen

Nach Angaben der Gedenkstätte Yad Vaschem/Jerusalem sind 18 gebürtige jüdische Bewohner Eimelrods Opfer der NS-Verfolgung geworden (namentliche Nennung der betroffenen Personen siehe: alemannia-judaica.de/eimelrod_synagoge.htm).

http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20284/Eimelrod%20Friedhof%20122.jpg Jüdischer Friedhof in Eimelrod (Aufn. Alf Seippel, aus: alemannia-judaica.de)

1988 wurde auf dem jüdischen Friedhofsgelände ein Gedenkstein aufgestellt.

 

Weitere Informationen:

Fritz Tent, Die Juden im waldeckischen Fürstentum in der ersten Hälfte des 19.Jahrhunderts, in: "Geschichtsblätter für Waldeck", Band 56/1964

Paul Arnsberg, Die jüdischen Gemeinden in Hessen, Anfang - Untergang - Neubeginn, Societäts-Verlag, Frankfurt/M. 1971, Bd. 1, S. 152 (Eimelrod) und S. 460 - 463 (Korbach)

Paul Görlich, Die Geschichte der Korbacher Juden, in: "Mein Waldeck - Beilage der Waldeckischen Landeszeitung", No. 13/1972

Judenverfolgung in Korbach - Eine Dokumentation, Hrg. AG Spurensicherung des Kommunalen Jugendbildungswerkes der Kreisstadt Korbach, Korbach 1989

Volker Berbüsse, Geschichte der Juden in Waldeck - Emanzipation und Antisemitismus vor 1900, Hrg. Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen, Wiesbaden 1990

Karl Wilke (Bearb.), Die Geschichte der jüdischen Gemeinde Korbach, Hrg. Stadtarchiv der Kreisstadt Korbach, 1993

Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933 - 1945, Hessen II - Regierungsbezirke Gießen u. Kassel, Hrg. Studienkreis Deutscher Widerstand, VAS-Verlag, Frankfurt/M. 1996, S. 218 f. (Korbach) und S. 222 (Eimelrod)

Kreisstadt Korbach (Hrg.), Judenverfolgung in Korbach - Eine Dokumentation, bearb. von der AG Spurensicherung des Kommunalen Jugendbildungswerkes Korbach, o.J.

Korbach, in: alemannia-judaica.de (mit zahlreichen Dokumenten zur jüdischen Ortshistorie)

Eimelrod, in: alemannia-judaica.de

Goddelsheim (Jüdischer Friedhof), in: alemannia-judaica.de (mit Aufnahmen)

Marion Lilienthal, Gedenkportal Korbach in Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus 1933 - 1945, erstellt ab 2010 (online abrufbar unter: gedenkportal-korbach.de)

Korbach, in: Förderkreis „Synagoge in Voehl e.V.“, in: synagoge-voehl.de

Alf Seippel, "Sie können hier nicht mehr leben" - Leben und Schicksale jüdischer Familien aus Eimelrod im hessisch-waldeckischen Upland, Selbstverlag 2016