Mattersdorf - Mattersburg (Burgenland/Österreich)

http://karten.plz-suche.org/at/eb02/Mattersburg_Landkarte_Bezirk.png  Das Dorf Mattersdorf (ung. Nagymarton) wurde 1924 offiziell in Mattersburg umbenannt. Es gehörte zu den burgenländischen "Siebengemeinden"; es weist heute eine Bevölkerung von ca. 7.400 Einwohnern auf.

Anm.: Der Begriff „Siebengemeinden“ steht synonym für die israelitischen Gemeinden von Deutschkreutz (Németkeresztur), Eisenstadt (Kismarton), Frauenkirchen (Boldogasszony), Kittsee (Köpcsény), Kobersdorf (Kabold), Lackenbach (Lakompak) und Mattersdorf/Matterburg (Nagymarton).

Ob bereits im späten Mittelalter Juden im Ort gelebt haben, kann nicht eindeutig nachgewiesen werden. Die ersten Ansiedlungen von jüdischen Familien in Mattersdorf sind Anfang des 16.Jahrhunderts urkundlich belegt; sie waren aus Wiener Neustadt und Ödenburg (Sopron) hierher geflohen. Die Judensiedlung entstand seit 1526 auf dem zum herrschaftlichen Meierhof gehörigen herrschaftlichen Gelände (Kurialgrund), auf dem sich die 1291 geschleifte Burg Mattersdorf befunden hatte - im Anschluss an die Marktsiedlung flussabwärts. Der Legende nach soll sich der Grundstock der jüdischen Gemeinde Matterdorf aus sechs sephardischen Emigrantenfamilien zusammengesetzt haben, die sich bereits Ende des 15.Jahrhunderts in Mattersdorf angesiedelt haben sollen.

Um 1570 wurden die jüdischen Familien kurzzeitig aus Mattersdorf vertrieben; sie flohen vorübergehend in südmährische Gemeinden, durften aber bald wieder zurückkehren; ihnen waren aber fortan hohe Steuerabgaben auferlegt. Als Mattersdorf 1622 an das Fürstenhaus Esterházy fiel, verbesserten sich die Lebensbedingungen der hier lebenden Juden erheblich; ein Privileg sicherte der Judenschaft ein dauerhaftes Wohnrecht, jeglichen Schutz und weitere Rechte zu. Diese fürstlichen Zugeständnisse forderten den Unmut vieler christlicher Bewohner heraus; diese diffamierten - zusammen mit dem katholischen Klerus - die jüdische Minderheit, wodurch eine antijüdische Stimmung erzeugt wurde.

Vom Ausweisungsedikt Leopolds I. von 1671 - gegen den Willen der Fürsten Esterházy ausgesprochen - waren auch die Mattersdorfer Juden betroffen; sie mussten das Dorf verlassen. Die meisten warteten in mährischen Gemeinden auf eine baldige Rückkehr; bereits einige Jahre später kehrte ein Teil tatsächlich wieder nach Mattersdorf zurück, fand aber die eigenen Häuser von Christen in Beschlag genommen; sie konnten diese aber wieder zurückkaufen.

http://www.the-burgenland-bunch.org/Newsletter/257/Deutsch1798.jpg Die "Judenstadt" von Mattersdorf, links (1798)

Ein neues umfassendes Privileg des Fürsten Nikolaus Esterházy sicherte der Judenschaft 1694 erneut Schutz und ungehinderte Ausübung ihres Glaubens zu; ihnen wurde auch ein Grundstück zur Verfügung gestellt, um einen Friedhof anzulegen; dieser wurde im Laufe der Jahrzehnte mehrfach erweitert.

   Jüdischer Friedhof Mattersdorf (hist. Aufn. um 1910)

Auch den Juden aus Wiener Neustadt diente der Mattersdorfer Friedhof als letzte Ruhestätte.

Die Judenschaft musste verschiedene Abgaben leisten; neben den Schutzgeldverpflichtungen gegenüber dem Fürstenhause gehörten dazu auch die vom Kaiser 1749 verfügte „Toleranztaxe“ und verschiedene Steuern an die Marktgemeinde. Die staatlich verfügte „Toleranzsteuer“ wurde von den jüdischen Gemeinden des Burgenlandes gemeinsam aufgebracht, indem die Judenschaften in den einzelnen Orten je nach wirtschaftlicher Lage belastet wurden.

Anders als in den übrigen burgenländischen Judengemeinden gab es in Mattersdorf erste zaghafte Ansätze eines reformerisch-geprägten Judentums; so wurde um 1785 eine jüdische Reformschule gegründet; allerdings konnte sich diese auf Dauer nicht gegen die religiöse Orthodoxie behaupten.

Die Mattersdorfer Judenschaft lebte zumeist in ärmlichen Verhältnissen, wie ein Bericht aus dem Jahre 1837 beweist:

„ ... Die Missgeschicke, Unglücksfälle und Verarmte Lage der Mattersdorfer Israeliten-Gemeinde, welche darin bestehen, dass sie einen unbedeutenden Hausierhandel führe, Ao. 1831 durch die Cholera-Krankheit hart hergenommen wurde, und damals wegen Mangels am Erwerbe durch die allseitigen Sperrungen Hungers gestorben wäre, wenn sie nicht Brod, Geld und Lebensmitteln Von der umliegenden Gegend in ihrer äussersten Noth durch wohlthätige Menschen, Gemeinden und Municipalitaeten erhalten hatte ... dann dass über alles dies, die Judengemeinde durch die Ao. 1837ig ausgebrochene Feuersbrunst, welche alle ihre Häuser in die Asche Verwandelte, in ein unbeschreibliches Elend ohne Dach und Fach, und der wenigen Habseligkeiten gänzlich beraubt Versetzt worden seyn, so dass noch die meisten im Verschuldeten Stande in grosser Dürftigkeit leben, und Viele ihr Leben blos Von Allmosen fristen, ...”

aus: Fritz P. Hodik, Geschichte der Juden in Matterdorf (Mattersburg), S. 109

Der Ursprung der Mattersdorfer Synagoge geht vermutlich auf das 16.Jahrhundert zurück; das Gebäude befand sich im Zentrum des Ghettos, unweit des Wulka-Baches.                

       links im Bild: Tempel in Mattersdorf (rechts Eingang für Frauen, links für Männer)

Synagoge Mattersburg Innenraum der Synagoge (hist. Aufn., ORF)

Aus einer Beschreibung der Synagoge von Max Grunwald: „ ... Sofort beim Eintreten in den Tempel fiel der große Almemor auf. Rings um den Almemor liefen Bänke, vor denen Betstühle standen. ... An der Vorderseite des Almemors stand die 1 ½ m hohe und entsprechend breite Menorah. ... Die Sitzgelegenheiten waren im Tempel spärlich. Rings um die vier Wände lief eine Bankreihe. Nur im hinteren Teil des Tempels waren einige Reihen. Das Gros der Gemeinde verfügte über keine Sitzgelegenheit. ... Die Tempelwände waren ... mit Gebetstücken beschrieben ... Der Plafond ... war mit Emblemen, Motiven, die teilweise dem religiösen Leben entnommen waren (Feststrauß, Menorah, Vögeln, Sternen) bemalt. ...“ (aus: Max Grunwald, Mattersdorf, in: Jahrbuch für Jüdische Volkskunde 1924/25, hrsg. v. Max Grunwald, Berlin 1926, S. 417 - 420)

Synagoge in Mattersdorf, um 1920 Ehemalige Gedenktafel an der Synagoge Mattersdorf

Synagoge in Mattersdorf um 1920 – Pfeil weist auf abgebildete Gedenktafel hin (aus: ojm.at)

 Der bedeutendste Mattersdorfer Rabbiner zu Beginn des 18.Jahrhunderts war Arie Jehuda Lew Frankfurter. Der 1820/1821 in Pressburg (Bratislava) als Sohn des Chatan Sofer geborene Simon wurde 1842 und damit gerade 22-jährig zum Rabbiner von Mattersdorf berufen, ab 1861 wirkte er als Rabbiner von Krakau. Ein Jahrzehnt später trat Simon Sofer (Moses Schreiber) als Abgeordneter im Reichsrat in Wien auf. Zudem machte er sich als Herausgeber der hebräischen Wochenschrift „Machsike ha-Dat“ („Die am Gesetz festhalten“) verdient.

Juden in Mattersdorf /Mattersburg:

    --- um 1590 ......................    67 Juden,

    --- um 1745 ......................   350   “  ,

    --- 1785 .........................   767   “  ,

    --- 1811 .........................   897   “  ,

    --- um 1845 .................. ca. 1.400   “  (ca. 30% d. Bevölk.),

    --- 1857 .........................   954   “  ,

    --- 1880 .........................   712   “  ,

    --- 1920 .........................   464   “  ,

    --- 1934 .........................   511   “  ,

    --- 1938 (Okt.) ..................     keine.

Angaben aus: Hugo Gold (Hrg.), Gedenkbuch der untergegangenen Judengemeinden des Burgenlandes, S. 134

 Dass die Anzahl der Juden in Mattersdorf bis Mitte des 19. Jahrhunderts regelrecht in die Höhe schoss, lag auch daran, dass sich die Angehörigen der aufgelösten jüdischen Gemeinde Neufeld hier niederließen. Die Mattersdorfer Juden waren als Gemischtwarenhändler, Schuster, Bäcker oder Fleischhauer tätig.

                                                   Judengasse (hist. Aufn. um 1900/1910)  

Die jüdische Gemeinde Mattersdorf bildete seit 1871 eine eigene autonome politische Gemeinde mit allen notwendigen Einrichtungen; es gab sogar eine eigene Feuerwehr. Knapp 30 Jahre später (1903) wurde diese mit der Marktgemeinde vereinigt; bis zum sog. „Anschluss” an das Deutsche Reich (März 1938) waren Juden im Gemeinderat vertreten. Die ersten Auflösungstendenzen der jüdischen Gemeinde zeigten sich zu Beginn des 20.Jahrhunderts; ihre Angehörigen wanderten zunehmend in größere Städte, vor allem nach Wien, ab. Wie allen burgenländischen Gemeinden brachte das Jahr 1938 auch der Judenschaft von Mattersburg den Untergang. Schon in den Märztagen wurden die ersten jüdischen Familien aus der Stadt getrieben – nachdem sie zuvor eine Verzichtserklärung auf ihr Eigentum unterzeichnet hatten. Ende September 1938 ließ der hiesige Bürgermeister auf dem Synagogengebäude eine weiße Fahne aufziehen - als Zeichen dafür, dass alle jüdischen Bewohner aus der Kleinstadt vertrieben waren.

                 Am 8.Oktober 1938 hieß es in der „Kleine Volks-Zeitung”:

... Am Ende des vergangenen Monats verließen die letzten Juden Mattersburg. Der Ort, der seiner 530 ansässigen Juden wegen Jahrhunderte hindurch berüchtigt war, ist somit gänzlich judenfrei ... Das Judenviertel soll über kurz oder lang niedergelegt werden. Anstatt der elenden ‘Wanzenburgen’ werden neue Bauten und Parkanlagen entstehen.

Das Synagogengebäude wurde geplündert und 1940 gesprengt.


Zerstörter Synagogeninnenraum und niedergelegtes Gebäudes (Aufn. aus: wir-erinnern.at)

Während einem Großteil der Mattersburger Juden noch die Emigration gelang, wurden die übrigen in den Vernichtungslagern ermordet; nach Schätzungen sollen es ca. 100 Personen gewesen sein.

  Der letzte Rabbiner von Mattersburg, Samuel Ehrenfeld (geb. 1891 in Mattersdorf), emigrierte in die USA und gründete 1945 in New York eine Gemeinde namens „Kiryat Mattersdorf“. In der von ihm geführten Jeschiwa bildete er über Jahrzehnte hinweg Studenten aus; hochbetagt starb er 1980. Sein Sohn Akiva Ehrenfeld, der nach Palästina/Israel ausgewandert war, gehörte in den 1960er Jahren zu den Schöpfern des Stadtteils „Kirjat Matterdorf” in Jerusalem, in dem bis heute zahlreiche ehemalige burgenländische Juden bzw. deren Nachkommen leben.

 

Nach Kriegsende wurden die zerstörten „Judenhäuser“ in Mattersburg abgerissen und machten neuen Wohnbauten Platz.

Nahe des ehemaligen Synagogenstandorts am Wulka-Bach war eine Gedenktafel angebracht, die an das frühere Zentrum der jüdischen Gemeinde hinwies.

Hier stand der israelitische Tempel von Mattersburg.

Er wurde in der Reichskristallnacht von nationalsozialistischen Barbaren zerstört.

Israelitische Kultusgemeinde Wien

Inzwischen wurde die Tafel, deren Inschrift nicht den Tatsachen entsprach (der Mattersburger Tempel wurde 1940 abgebrochen), durch einen Gedenkstein im Zentrum des Ortes (Ecke Judengasse/Brunnenplatz) ersetzt.

Synagoge Mattersburg Gedenkstein (Aufn. aus: ORF.at)

Seit 2017 erinnert auf dem Brunnenplatz (er befindet sich in unmittelbarer Nähe des früheren jüdischen Viertels) neben einer Gedenktafel auch eine Metall-Skulptur (Entwurf Michael Feyer) an die ehemalige jüdische Gemeinde der Stadt.

Mattersburg erinnert an ehemalige jüdische Gemeinde  Mattersburg erinnert an ehemalige jüdische Gemeinde

 Einweihung des Gedenkreliefs - drei Stelen und ein symbolischer Torbogen (Aufn. aus: burgenland.orf.at 5.11.2017)

Initiiert wurde die neu gestaltete Erinnerungsstätte von der Stadtgemeinde Mattersburg, dem Land Burgenland und dem Verein „Wir Erinnern“. Am Festakt (Nov. 2017) nahmen neben dem Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen auch Isaac Ehrenfeld, Oberrabbiner der orthodoxen Gemeinde Kyriat Mattersdorf/bei Jerusalem, Talya Lador-Fresher, Botschafterin des Staates Israel, Oskar Deutsch, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde und Landeshauptmann Hans Niessl teil.

Im Jahre 1966 waren alle noch vorhandenen Grabsteine und -relikte des jüdischen Friedhofs zusammengetragen und in einer Gedenk-Mauer verbaut; auf der freien Fläche wurden symbolische Grabsteine verteilt.

Aufn. Steindy, 2012, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 3.0

Im jüngst aufgefundenen Nachlass des jüdischen Religionslehrers Isidor Öhler (ab 1910 Inspektor der Wiener Kultusgemeinde) befanden sich Fotos und Abschriften von Grabsteinen des Mattersburger Friedhofs.

        Mahnmal aus Grabsteinrelikten (Aufn. Gemeindearchiv Mattersburg)

2010 hat die Stadtgemeinde am Eingang des Friedhofs die Aufstellung einer Gedenktafel veranlasst, auf der die Geschichte der jüdischen Gemeinde kurz dargestellt ist.

 Der Weg entlang der Wulka wurde jüngst nach Samuel Ehrenfeld, dem letzten Rabbiner von Mattersburg, benannt.

 

Neufeld an der Leitha wurde 1651 als Hofstättler- und Judensiedlung von Franz Graf Nádasdy gegründet. Das hiesige Synagogengebäude soll bereits um 1670 als katholische Kirche in Nutzung gewesen sein.

Im ausgehenden 17.Jahrhundert soll es in Neufeld mehrere „Judenhäuser“ gegeben haben; um 1700 wohnten im Kastell sogar 20 Judenfamilien, die hier vom grenzüberschreitenden Handel ihren Lebensunterhalt bestritten. In einer Urkunde von 1731 ist die Zahl der jüdischen Dorfbewohner mit 113 Personen angegeben. Zumeist waren die Männer als Hausierer unterwegs und handelten mit Kleidern, Stoffen, Riemen, Gürteln und anderen diversen Kleinigkeiten.Um 1740 sollen dann die in Neufeld lebenden Juden vom Grundherrn Paul II. Anton Esterházy vertrieben worden sein; sie fanden zumeist in Matterdorf Aufnahme. Erst nach 1850/1860 wurden erneut wenige jüdische Familien in Neufeld ansässig; doch zu einer gemeindlichen Neugründung kam es nicht.

Die kleine jüdische Gemeinschaft fand ihr Ende nach 1938.

 

Im niederösterreichischen Ebenfurth – einem Nachbarort von Neufeld und ca. 15 Kilometer nordöstlich von Wiener Neustadt gelegen – wurden jüngst bei Restaurierungsarbeiten im Schloss ca. 30 jüdische Grabsteine aus dem 17.Jahrhundert entdeckt, die als Fundamente einer Befestigungsmauer gedient hatten. Künftig sollen die mehrere Jahrhunderte alten Steine entweder einen eigens dafür bestimmten Museumsraum im Schloss erhalten oder nahe dem Synagogentor in Ebenfurth ausgestellt werden. Bei Abrissarbeiten wurde in den 1990er Jahren das Eingangsportal der ehemaligen Synagoge aufgefunden; es steht heute als Erinnerungszeichen nahe seines einstigen Standortes.          

 "Synagogentor" (Aufn. P. Lauppert, 2012, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 3.0 at)

Die jüdische Lokalgeschichte von Ebenfurth reicht bis ins 13./14.Jahrhundert zurück; eine aus dem Jahre 1244 erlassene „Judenordnung“ von Friedrich d. Streitbaren ermöglichte die Ansiedlung jüdischer Familien in den Babenberger Besitzungen, zu denen auch Ebenfurth gehörte.

Gegen Mitte des 17.Jahrhunderts besaß Ebenfurth mit ca. 25 jüdischen Familien die damals größte Gemeinde in der Region unter der Enns; das ghettoartige Wohngebiet befand sich um den Annaplatz. Mit den Vertreibungen in den 1670er Jahren endete auch die jüdische Geschichte der Stadt Ebenfurth.

 

Weitere Informationen:

Gellis Illés, Zur Geschichte der Gemeinde Nagymarton (=Mattersdorf), in: "Ungarländische Jüdische Zeitung", No. 16/1910

Max Grunwald, Mattersdorf, in: Jahrbuch für Jüdische Volkskunde 1924/25, hrg. von Max Grunwald, Berlin 1926, S. 417 - 420

Dorothea Pados, Studien zur Ortsgeschichte von Mattersburg, Dissertation Universität Wien, Wien 1962

Fritz P. Hodik (Bearb.), Geschichte der Juden in Matterdorf (Mattersburg). Von den Anfängen der Gemeinde bis zur Mitte des 19.Jahrhunderts, in: Hugo Gold (Hrg.), Gedenkbuch der untergegangenen Judengemeinden des Burgenlandes, Edition ‘Olamenu’, Tel Aviv/Israel 1970, S. 91 - 116

J. Klampfer, Das Eisenstädter Ghetto, in: "Burgenländische Forschungen 51", S. 88 f.

Fritz P.Hodik, Beiträge zur Geschichte der Mattersdorfer Judengemeinde im 18.Jahrhundert und in der ersten Hälfte des 19.Jahrhunderts, in: "Burgenländische Forschungen 65", Eisenstadt 1975

Herbert Rosenkranz, Verfolgung und Selbstbehauptung. Die Juden in Österreich 1938 - 1945, Herold-Verlag, Wien 1978

Widerstand und Verfolgung im Burgenland 1934 bis 1945 - eine Dokumentation, Hrg. Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes, Wien 1979, S. 294 ff.

Hans Paul, Die Stadtgemeinde Mattersburg, in: "Volk und Heimat", Jg. 37, No.2, Eisenstadt 1982

Peter Krajasich (Verf.), Die jüdische Bevölkerung von Eisenstadt und Neufeld im Jahre 1735, in: "Wissenschaftliche Arbeiten aus dem Burgenland", Heft 71, Eisenstadt 1985, S. 241 - 248

Doris Fischer, Das Ghetto Mattersdorf, Seminararbeit am Institut für Volkskunde, Universität Wien 1991

Shalom Fried, Auf den Spuren jüdischen Lebens im Burgenland. Das Erbe der Schewa Kehiloth, in: Mahnmale. Jüdische Friedhöfe in Wien, Niederösterreich und Burgenland, Wien 1992, S. 116 ff.

Rudolf Kropf (Hrg.), Juden im Grenzraum. Geschichte, Kultur und Lebenswelt der Juden im Burgenländisch-Westungarischen Raum und in den angrenzenden Regionen vom Mittelalter bis zur Gegenwart, in: Wissenschaftliche Arbeiten aus dem Burgenland, Heft 92, Eisenstadt 1993, S. 72 f.

Jonny Moser, Die Juden, in: Widerstand und Verfolgung im Burgenland 1934 - 1945. Eine Dokumentation, Hrg. Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes, Wien 1993, S. 294 f.

Pierre Genee, Synagogen im Burgenland, in: Schlomo Spitzer (Hrg.), Beiträge zur Geschichte der Juden im Burgenland (Tagungsberichte), Wien 1995

Sabine Lichtenberger, Es war meine Heimat, das Burgenland. Geschichte und Kultur des burgenländischen Judentums mit besonderer Berücksichtigung der Jahre 1921 - 1938, Diplomarbeit, Wien 1996

Otto Abeles, Matterdorfer Vergangenheit - Mattersburger Gegenwart, in: Johannes Reiss, Aus den sieben Gemeinden - Ein Lesebuch über Juden im Burgenland, hrg. aus Anlaß des Jubiläums 25 Jahre Österreichisches Jüdisches Museum Eisenstadt, Eisenstadt 1997, S. 73 ff.

Gertraud Tometich, Die Juden im Raum Matttersdorf bis 1938, Diplomarbeit, Wien 2002

Burgenländische Volkshochschulen (Hrg.), Zerstörte Gemeinden im Burgenland - Eine Spurensuche 2002, in: www.vhs.a-business.co.at

Informationen der Burgenländischen Forschungsgesellschaft, Eisenstadt 2005

Peter F.N. Hörz, Jüdische Kultur im Burgenland. Historische Fragmente – volkskundliche Analysen, in: "Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Ethnologie der Universität Wien", Band 26, Wien 2005, S. 257 – 292

Die verschollenen Grabsteine von Mattersdorf – Projekt des Österreichischen Jüdischen Museums, 2010

Jüdische Spuren in Mattersburg, in: burgenland.orf.at vom 22.7.2012

E.Brugger/M.Keil/A.Lichtblau/Chr.Lind/B.Staudinger, Geschichte der Juden in Österreich, Verlag Carl Ueberreuter, Wien 2013, S. 357/358

Naama G. Magnus, Auf verwehten Spuren – Das jüdische Erbe im Burgenland, Teil 1: Nord- und Mittelburgenland, hrg. vom Verein zur Erhaltung und kulturellen Nutzung der Synagoge Kobersdorf, 2013

Gertraud Tometich, Als im Burgenland noch das Schofarhorn ertönte. Die Geschichte der jüdischen Gemeinde von Mattersburg und Umgebung, Edition Marlit, Marz 2013

Thomas Streichen, Mattersdorf (online abrufbar unter: the-burgenland-bunch.org)

Wir Erinnern – Begegnung mit dem jüdischen Mattersburg (Bearb.), Der Samuel Ehrenfeld-Weg (online abrufbar unter: wir-erinnern.at)

Veronika Schmid, Virtuelle Rekonstruktion der ehemaligen Synagoge in Mattersburg (Nagymaton, Mattersdorf), Diplomarbeit an der Technischen Universität Wien, 2016 (auch online abrufbar unter: publik.tuwien.ac.at/files/PubDat_245009)

Mattersburg: Synagoge virtuell begehbar, aus: burgenland-orf.at vom 10.4.2016

Burgenländische Forschungsgesellschaft (Hrg.), Jüdische Kulturwege im Burgenland – Rundgänge durch die „Sieben Gemeinden“ (Schewa Kehillot) und die Gemeinden des Südburgenlandes, Broschüre, 1. Aufl., Eisenstadt 2016, S. 20/21, auch online abrufbar unter: forschungsgesellschaft.at

Veronika Schmid (Bearb.), Die Synagoge Mattersburg (Mattersdorf, ung. Nagymarton) – Virtuelle Rekonstruktion, in: „David – Jüdische Kulturzeitschrift“, Heft 112 (2017)

Denkmal am Mattersburger Brunnenplatz, in: oe-journal.at vom 21.8.2017

N.N. (Red.), Mattersburg errichtet Gedenkstätte für frühere jüdische Gemeinde, in: derStandard.at vom 27.10.2017

N.N. (Red.), Gedenkstätte eröffnet. Erinnerung an jüdische Geschichte, in: BVZ.at vom 6.11.2017

ORF - Burgenland (Red.), Gedenkstätte für jüdische Gemeinde eröffnet, in: burgenland.orf.at vom 5.11.2017

Wolfgang Weisgram (Red.), „Anschluss“ in Mattersburg: Als die Stadt sich ihr Schtetl amputierte, in: derStandard.at vom 10.3.2018

Tina Walzer, Der jüdische Friedhof in Mattersburg, in: „DAVID – Jüdische Kulturzeitschrift“, Heft 120/April 2019

ORF - Burgenland (Red.), Jüdische Grabsteine aus dem 17.Jahrhundert, online abrufbar unter: burgenland.orf.at vom 19.6.2020

Kristina Veraszto (Red.), Schloss Ebenfurth: 28 Grabsteine gefunden, in: "NÖN – Niederösterreichische Nachrichten“ vom 8.7.2020