Rexingen (Baden-Württemberg)

Datei:Karte Horb am Neckar.png Rexingen - derzeit ca. 1.200 Einwohner - ist heute ein Stadtteil der Stadt Horb am Neckar im Landkreis Freudenstadt (Karte F. Paul, 2009, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 3.0).

Mitte des 19.Jahrhunderts waren fast die Hälfte aller Bewohner Rexingens mosaischen Glaubens.

In der sog. "Judenordnung" der Grafschaft Hohenberg von 1516 ist die erstmalige Nennung eines Juden in Rexingen („Lazarus aus Rexingen“) urkundlich nachweisbar. 

  aus der "Judenordnung" von 1516

Einige wenige jüdische Familien ließen sich nach Ende des Dreißigjährigen Krieges hier dauerhaft nieder.

Rexingen, um 1605 - Ausschnitt aus der Karte der Ritterschaftlichen Freien Pürsch in Schwaben am Neckar und Schwarzwald (Abb. aus: wikipedia.org, gemeinfrei)

Das Dorf Rexingen unterstand bis 1805 dem katholischen Johanniterorden. Während in Württemberg ein Niederlassungsverbot für Juden bestand, gestatteten die Johanniter ihren „Schutzjuden“ hier eine Ansässigkeit und erlaubten ihnen, Handel mit Vieh, Leder- und Hausierwaren zu treiben. Zumeist lebten die jüdischen Familien in ärmlichen Verhältnissen. Ihr Wohngebiet konzentrierte sich auf das „Unterdorf“ nahe des ehemaligen Johanniterschlosses. 1800 wurden zahlreiche, insbesondere jüdische Häuser durch einen Großbrand zerstört. 1710 wurde eine erste Synagoge erbaut, die vier Jahrzehnte später erweitert wurde. Sie stand unmittelbar neben dem 1759/1760 gebauten Gemeindehaus. Da dieses Gemeindehaus beim Abriss der Synagoge gleichzeitig erweitert wurde, konnte ein Teil der Synagoge zu dieser Erweiterung verwendet werden. Im Bereich des Gemeindehauses befand sich auch das Ritualbad.  Planungen für einen Synagogenneubau hatten bereits in den Jahren nach 1800 begonnen, da die alte Synagoge „zu klein und ungesund” war und nur ein „ärmliches Aussehen” hatte. Doch erst 1836 konnte mit dem Bau begonnen werden; zwei Jahre später wurde das neue, im klassizistischen Stile erstellte Gebäude von Rabbiner Dr. Moses Wassermann feierlich eingeweiht.

  

Synagoge Rexingen (hist. Postkarte)                                                        Portalinschrift

Aus einer Beschreibung der Rexinger Synagoge von Rabbiner Dr. Michael Silberstein, der von 1874 bis 1884 Bezirksrabbiner in Mühringen war: Die Synagoge in Rexingen, unstreitig die schönste des Rabbinatsbezirkes, ist auf terrassenförmig erhöhtem Platze errichtet, zu der steinerne Stufen in zwei Abteilungen hinaufführen. Vor der Synagoge befindet sich ein schöner Säulengang, zu dem gleichfalls einige steinerne Stufen hinaufführen. Für die Frauen sind zwei Seitengalerien angebracht. Vor der heiligen Lade, die sich an der Ostseite, dem Eingang gegenüber, befindet, steht die Kanzel, wohin links und rechts wie auch zur heiligen Lade, einige Stufen führen. Unterhalb der Kanzel sieht man einen marmorierten Stein, der dem Vorsänger auch als Betpult dient. An diesen schließen sich die Subsellien für die Kinder an, jedoch derart, dass noch ein ziemlich großer Platz bis zum Ausgang hin übrig bleibt. Für die männlichen Synagogenbesucher befinden sich rechts und links Subsellien, die durch weite, wohl allzu weite Zwischenräume voneinander getrennt sind. Trotz diesen weiten Zwischenräumen faßt die Synagoge doch bequem 500-600 Personen. An den Wänden,insbesondere unter der östlichen Wand, erblickt man einige Tafeln, auf denen die Namen derer, die durch Stiftungen sich verewigt haben, verzeichnet sind. Im Jahr 1862 wurde das Plafond der Synagoge recht geschmackvoll gemalt, sowie das Holzwerk frisch angestrichen. Die Synagoge befindet sich in einem guten baulichen Zustand.“

Das alte Synagogengebäude wurde 1835 abgebrochen. 

Für die religiöse Betreuung der Gemeinde sorgte ein angestellter Lehrer, der auch als Vorbeter und Schächter waltete. Der erste namentlich bekannte “Vorsinger“ namens Marx Wolf Zirndorf wirkte in der Gemeinde von 1780 bis 1823; dessen Nachfolge trat Hirsch Wolf Königsberger (geb. 1803) an, der das Amt bis 1869 innehatte.

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Anzeigen in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 7.Januar 1889 und vom 30.Mai 1930

1824 wurde in Rexingen eine jüdische Schule eröffnet, die Jahre später öffentlichen Charakter trug und diesen bis in die NS-Zeit behielt; in den letzten Jahren bis Kriegsbeginn wurde diese als Privatschule geführt.

Bereits vor 1700 soll es in Rexingen einen „Judenfriedhof“ gegeben haben, der wegen Überschwemmungen aufgegeben werden musste; dessen Standort ist bis heute unbekannt. Ab 1720 nutzten die Rexinger Juden den israelitischen Friedhof im nahen Mühringen. Gegen Mitte des 18.Jahrhunderts legte die Gemeinde einen, auf einem von der Ortsherrschaft (Johanniter Kommende) zugewiesenen Gelände einen eigenen Friedhof an (im „Gewann Buchert“ oberhalb des Dorfes). Er sollte dann mit fast 1.200 Grabstellen einer der größten jüdischen Friedhöfe Baden-Württembergs werden.

Anm.: Man findet auf Grabsteinen eine ungewöhnlich hohe Anzahl an Symbolen, weit mehr als auf vielen anderen jüdischen Friedhöfen.

Diese Symbole stehen für: Mohelmesser/Gebetbuch u. Schofarhorn für Tätigkeit in der Gemeinde  –  Spendenbüchse für Wohltätigkeit  –  Sabbatkerzen für Gesetzestreue

Die Rexinger Gemeinde fühlte sich mit ihren „Schwestern und Brüdern“ in Palästina verbunden, wie Anzeigen in jüdischen Zeitungen zum Ausdruck bringen:                      

      

Anzeigen aus: „Allgemeine Zeitung des Judentums“ vom 30.9.1884 und „Frankfurter Israelitisches Familienblatt“ vom 6.5.1904

Juden in Rexingen:

         --- um 1710 ........................  18 jüdische Familien,

    --- 1748 ............................ 11 jüdische Hausbesitzer,

    --- 1807 ........................... 240 Juden (ca. 50 Familien),

    --- 1824 ........................... 317   “  ,

    --- 1843 ........................... 393   “  ,

    --- 1854 ........................... 427   “   (ca. 36% d. Bevölk.),

    --- 1869 ........................... 354   “  ,

    --- 1885/86 ........................ 425   “  ,                 

    --- 1900 ........................... 387   “  ,

    --- 1910 ........................... 355   “  ,

    --- 1925 ........................... 307   “  ,

    --- 1933 ........................... 262   “  ,

    --- 1937 ........................... 217   “  .

Angaben aus: Paul Sauer, Die jüdischen Gemeinden in Württemberg und Hohenzollern, S. 151

und                 Angaben der Ortsgemeinde (Statistik ‘Juden im Oberamt Horb’)

Auch in den Nachbargemeinden war zu Beginn des 19.Jahrhunderts ein relativ hoher jüdischer Bevölkerungsanteil zu verzeichnen. Ab 1850 wurde die Judenschaft dort zahlenmäßig immer kleiner. In Rexingen hingegen verlief die Entwicklung anders. Dass die jüdischen Familien im Orte verblieben, lag wohl auch an den günstigen wirtschaftlich-sozialen Lebensbedingungen in Rexingen; Juden waren in die Dorfgemeinschaft integriert, was ihre Teilnahme im öffentlichen Leben und Vereinsleben des Ortes dokumentierte. Die allermeisten Rexinger Juden verdienten ihren Lebensunterhalt als Viehhändler, als Metzger und als Inhaber von Gaststätten und Gemischtwarenläden. Um 1900 war Rexingen als „Viehbörse Süddeutschlands“ berühmt.

     Briefkopf der Firma Pressburger

... und drei gewerbliche Anzeigen aus den Jahren 1891 - 1925 - 1934

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Mit Beginn der NS-Herrschaft wurde Rexingen - trotz aller Bedrängnis - zu einem Mittelpunkt jüdischen Lebens in Württemberg; zum damaligen Zeitpunkt war noch etwa jeder dritte Dorfbewohner Jude.

Besondere Aktivitäten zeigte der „Jüdische Jugendbund“ unter Leitung der beiden Lehrer Wolf Berlinger und Helmut Kahn. In dieser Organisation entstand die Idee, als Gruppe nach Palästina auszuwandern, um dort ein „neues Rexingen“ zu gründen. Angesichts der zunehmenden Unterdrückungspolitik des NS-Staates entschloss sich 1937/1938 ein Teil der jüdischen Einwohnerschaft Rexingens zur gemeinsamen Auswanderung. Die Auswanderungswilligen erwarben auf britischen Mandatsgebiet in der Nähe von Akko brachliegendes Land, um dort ein neues Leben aufzubauen. Im Februar 1938 verließ die erste Siedlergruppe - es waren zehn Familien und mehrere unverheiratete Männer- ihr Heimatdorf; weitere, meist jüngere Familien - auch aus anderen süddeutschen Gemeinden - folgten ihnen nach. Die älteren jüdischen Dorfbewohner blieben hingegen in Rexingen zurück, da sie einen Neuanfang scheuten.

                                                       Die erste Auswanderungsgruppe (Aufn. 1938)

Die Rexinger Auswanderer nannten ihre neue Siedlung in Westgaliläa „Shavej Zion”. Als einzige württembergische Gemeinde ist die 1939 aufgelöste Synagogengemeinde Rexingen in einer „Tochtersiedlung“ in Palästina aufgegangen.

                                           Aufbauarbeiten (Aufn. 1938)

Im November 1938 kam es auch hier zu Ausschreitungen; dabei wurde die Inneneinrichtung der Synagoge teilweise zerstört; die Täter waren auswärtige SA-Angehörige.

 Teilzerstörter Synagogenraum (Aufn. Träger- u. Förderverein Ehem. Synagoge)

1939 wurde die jüdische Kultusgemeinde Rexingen offiziell aufgelöst.

Bei drei Deportationen der in Rexingen verbliebenen 128 Juden (die meisten stammten nicht aus Rexingen, sondern hatten zwangsweise ihren Wohnsitz nach Rexingen verlegen müssen)  - am 28.November 1941 nach Riga, am 21.April 1942 nach Lublin und am 21.August 1942 nach Theresienstadt - kamen fast alle ums Leben; nur drei von ihnen überlebten die Shoa.

 

An die einst große jüdische Gemeinde Rexingen erinnern heute nur noch der Friedhof und das Synagogengebäude, das zunächst als Lagerraum einer Waffenfabrik (Fa. Mauser aus Oberndorf) diente und seit Anfang der 1950er Jahre von der evangelischen Kirche als Gemeindezentrum genutzt wird. Seit 1972 steht das Gebäude unter Denkmalschutz. Der 1997 gegründete „Träger- und Förderverein Ehemalige Synagoge Rexingen“ erhielt als Pächter das Gebäude mietfrei von der Stadt Horb; als Gegenleistung ist er für Renovierung und Erhaltung der ehemaligen Synagoge verpflichtet.

                      Ehem. Synagoge Rexingen (Aufn. J. Hahn, 2008)

In einem Raume der ehemaligen Synagoge wird heute der verfolgten jüdischen Bewohner gedacht; auf einer Tafel ist folgende Inschrift zu lesen:

ZUR ERINNERUNG UND MAHNUNG

In Rexingen bestand bis 1939 eine jüdische Kultusgemeinde. Dieses 1835/37 errichtete Gebäude war ihre Synagoge.

In der Pogromnacht 9./10.November 1938 wurde sie verwüstet und angezündet. Das Gebäude und eine Torarolle konnten gerettet werden. Die Torarolle befindet sich heute in Shavei Zion, einer von Rexinger jüdischen Bürgern 1938 mitbegründeten Gemeinde in Israel.

Wir gedenken unserer jüdischen Mitbürger,die der NS-Gewaltherrschaft zum Opfer fielen und derer, die ihre Heimat verloren.

Seit 2011 wurden in den Gehwegen Rexingens - aber auch in den anderen Horber Ortsteilen - sog. „Stolpersteine“ verlegt. 2013 waren es dann weitere sieben und ein Jahr später nochmals sechs Steine, die an Angehörige von insgesamt sieben jüdischen Familien erinnern.

Jüdischer Friedhof (Aufn. W.Kistler, 2008, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 3.0 und Träger- u. Förderverein Ehem. Synagoge

Der jüdische Friedhof im Südteil der Ortschaft - der drittgrößte in Württemberg - weist heute noch mehr als 900 Grabsteine aus der Zeit von 1765 bis 1942 auf. Ein Gedenkstein erinnert seit 1947 an die Verfolgung in der NS-Zeit.

Anm.: Auf dem Grabstein des Josef Sohn des Meir (gest. 1837) findet sich die Bemerkung: „ Achtzig Jahre lebte Juspel, und viele hat er begraben, ob reich, ob arm“. Nun läßt sich das alte Sprichwort sagen: Wer eine Grube gräbt, fällt selbst hinein. Der Verstorbene war lange Jahre Totengräber der Gemeinde in Rexingen.

[vgl. Horb - Dettensee - Mühlen - Mühringen - Nordstetten (Baden-Württemberg)]

 

In Shavej Zion (Israel) erinnert die 1968 von Arthur Löwengart (geb. 1899) gestiftete Gedenkhalle an die ermordeten Rexinger Juden. An einer Wand des „Rexinger Zimmers“ in Shavei Zion sind namentlich alle Rexinger Holocaust-Opfer verewigt. Hier wird auch die 1938 gerettete Thora-Rolle aus der Synagoge Rexingen aufbewahrt.

In den USA errichtete die „Rexinger Benevolent Association“ 1965 einen Gedenkstein auf dem Cedarpark Friedhof in New Jersey.

 

Weitere Informationen:

Michael Silberstein, Historisch-topographische Beschreibung des Rabbinatsbezirks Mühringen vom 22.Dez. 1875

Leopold Marx, Über Shavei Zion 1938 – 1960, Shavei Zion 1960

Paul Sauer, Die jüdischen Gemeinden in Württemberg und Hohenzollern. Denkmale - Geschichte - Schicksale, Hrg. Archivdirektion Stuttgart, Kohlhammer Verlag, Stuttgart 1966, S. 151 - 153

Utz Jeggle, Judendörfer in Württemberg, Dissertation (Universität Tübingen), Nagold 1969

A. Löwengart, Geschichte der Juden in Rexingen, in: "Pessach-Festschrift 5731 (1971)"

Günther u. Leslie Petzold, Shavei Zion. Blüte in Israel aus schwäbischer Wurzel, Bleicher-Verlag, Gerlingen 1978 (3.Aufl. 1993)

H.P. Müller, Die Juden in der Grafschaft Hohenberg, in: "Der Sülchgau", 25/1981, S. 36 - 43

Hermann Dicker, Aus Württembergs jüdischer Vergangenheit und Gegenwart, Bleicher Verlag, Gerlingen 1984, S. 103 f.

Joachim Hahn, Synagogen in Baden-Württemberg, Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1987

Joachim Hahn, Erinnerungen und Zeugnisse jüdischer Geschichte in Baden-Württemberg, Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1988, S.189 ff.

Stadtarchiv Horb/Trägerverein Ehem. Synagoge Rexingen (Hrg.), In Stein gehauen. Lebensspuren auf dem jüdischen Friedhof in Rexingen. Dokumentation des Friedhofs und Schicksals der 300 Jahre in Rexingen ansässigen jüdischen Gemeinde (Jüdische Friedhöfe der Stadt Horb, Band 1), Stuttgart 1997 (Neuauflage 2003)

Gedenkstätten in Baden-Württemberg, Hrg. Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, 1998, S. 24

Beate Bechthold-Comforty, Jüdische und christliche Frauen auf dem Dorf ..., in: Peter Fassl (Hrg.), Geschichte und Kultur der Juden in Schwaben II, Irseer Schriften, Band 5, S. 258/60, Verlag Thorbecke Stuttgart 2000

M.Brocke/Chr. Müller, Haus des Lebens - Jüdische Friedhöfe in Deutschland, Reclam Verlag, Leipzig 2001, S. 109/110

Carsten Kohlmann, Die Synagoge in Rexingen - Ein Bauwerk aus dem 19.Jahrhundert, in: "Schwäbische Heimat" 4/2002 und 1/2003

Rexingen, in: alemannia-judaica.de (mit zahlreichen, vor allem personenbezogenen Dokumenten aus der jüdischen Gemeindehistorie)

Carsten Kohlmann, Die Ehemalige Synagoge Rexingen, in: Orte des Gedenkens und Erinnerns in Baden-Württemberg, Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, 2007, S. 192 - 197

Joachim Hahn/Jürgen Krüger, “Hier ist nichts anderes als Gottes Haus ...” Synagogen in Baden-Württemberg, Teilband 2: Orte und Einrichtungen, Konrad Theiss Verlag GmbH, Stuttgart 2007, S. 217 - 220

Konrad Theiss (Bearb.),„Ort der Zuflucht und Verheißung. Shavei Zion 1938 – 2008“. Katalog zur deutsch-hebräischen Ausstellung zum 70.Jahrestag der Gründung von Shavei Zion im Norden von Israel, hrg. vom Träger- u. Förderverein Ehemalige Synagoge Rexingen, Rexingen 2008

Heinz Högerle/Karsten Kohlmann/Barbara Staudacher (Bearb.), „Vom Neckar ans Mittelmeer“: Jüdische Flüchtlinge aus dem schwäbischen Dorf Rexingen gründen 1938 eine neue Gemeinde in Galiläa. Ein Lese- und Arbeitsheft, Hrg. Landeszentrale für Politische Bildung Baden-Württemberg, Stuttgart 2008

Gedenkstätte ehemalige Synagoge Rexingen, online unter: ehemalige-synagoge-rexingen.de (Anm.: in Text und Bild ausführliche Darstellung der jüdischen Geschichte Rexingens)

Gedenkblätter und Stolpersteine für die Ermordeten, Hrg. Träger- u. Förderverein Ehemalige Synagoge Rexingen, online abrufbar unter: ehemalige-synagoge.rexingen.de (Anm.: mit Biografien der Opfer)

Florian Ganswind (Red.), Liebe zur Heimat schützte nicht vor Verfolgung und Mord, in: „Schwarzwälder Bote“ vom 3.9.2013

Ehemalige Synagoge Rexingen e.V. (Hrg.), Sechs neue Stolpersteine in Rexingen und zwei in Mühringen, online abrufbar unter: ehemalige-synagoge-rexingen.de/aktuelles/nachrichten vom 2.12.2014