Strelitz (Mecklenburg-Vorpommern)

Mecklenburg-Strelitz 1815–1934 Altstrelitz ist mit derzeit ca. 3.500 Einwohnern ein Stadtteil von Neustrelitz – ca. 30 Kilometer südwestlich von Neubrandenburg gelegen (Karte von Mecklenburg-Strelitz, Abb. H. Schl., aus: wikipedia.org, gemeinfrei).

Hinweis: Aus der im 14.Jahrhundert gegründeten Stadt Strelitz bildeten sich später zwei zunächst unabhängige Schwesterstädte: Altstrelitz einerseits und die in der ersten Hälfte des 18.Jahrhunderts neu gegründete Residenzstadt Neustrelitz andererseits. Beide Städte sind heute wieder in einer Stadt vereinigt, die den Namen Neustrelitz trägt.

In Alt-Strelitz war im 18. und beginnenden 19.Jahrhundert die zahlenmäßig stärkste jüdische Gemeinde Mecklenburgs beheimatet; etwa die Hälfte der etwa 1.000köpfigen Einwohnerschaft war damals mosaischen Glaubens.

Jahrhundertelang durften sich keine Juden in ganz Mecklenburg ansiedeln. Der Aufenthalt jüdischer Familien in Mecklenburg war im 18.Jahrhundert auf nur wenige Orte begrenzt worden, so auch auf Strelitz.

Als der Herzog 1701 seine Residenz hierher verlegte, erhielten 1704 drei „Hofjuden“ das Wohnrecht für sich und ihre Familien in Strelitz (später Alt-Strelitz genannt) zugestanden. Gegen Zahlung eines jährliches Schutzgeldes erhielten sie einen von der Regierung ausgestellten Schutzbrief; Handelskonzessionen, die ihnen erlaubten, auch in den „Stargardischen Landen“ Handel zu treiben, mussten aber extra bezahlt werden.

Nachdem 1712 das Schloss in Strelitz einem Schadensfeuer zum Opfer gefallen war, verlor der Ort seine Rolle als Residenz der Herzöge; damit setzte nun ein wirtschaftlicher Niedergang ein - verbunden mit einem Rückgang der Bevölkerungszahl. Um dieser negativen demografischen Entwicklung entgegenzuwirken, gestattete der Herzog einen weiteren Zuzug jüdischer Familien, denen günstige wirtschaftliche Bedingungen zugestanden wurden. Die meisten Zuzüge erfolgten aus Pommern; die hier ankommenden Familien bestritten ihren Lebensunterhalt vor allem im Vieh-, Getreide-, Gewürz-, Tabak- und Wollhandel. Um die Mitte des 18.Jahrhunderts sollen in Strelitz mehr als 80 jüdische Familien gelebt haben; um 1800 war jeder vierte Bewohner mosaischen Glaubens.

In etwa zur gleichen Zeit begannen Bauplanungen für das neue Residenzschloss, das dann in den Jahren 1726 - 1733 unweit der Stadt Strelitz entstand (mit dessen Finanzierung war der Hofjude Jacob Isaak betraut).

In einem Privileg war 1704 den Juden in Strelitz zugestanden worden, ihre Religion „in aller Stille“ in ihren Häusern ausüben zu dürfen; mit der Zunahme jüdischer Bewohner bildeten sie - mit Erlaubnis des Landesherrn - eine eigene jüdische Gemeinde; damit wurde auch der Bau einer Synagoge erforderlich; auch dazu gab der Herzog seine Zustimmung. Er unterstützte den Bau mit eigenen finanziellen Mittel. Die Synagoge, ein massiver Rokokobau, wurde 1763 in Gegenwart des Landesherrn an der Brandenburger Straße eingeweiht.

                              

                                        Synagoge (hist. Aufn. um 1914)                      Siegel des Rabbiners von Mecklenburg-Strelitz, 1836

1768 wurde die inzwischen ca. 70 Familien zählende jüdische Gemeinde von Alt-Strelitz offiziell gegründet. Eine Gemeindeordnung scheint schon bereits existiert zu haben, deren Statuten dann vom regierenden Herzog 1768 bestätigt wurden. Danach war ein Ältestenrat zusammen mit dem Rabbiner sowohl für die Regelung innergemeindlicher Fragen als auch für die Beachtung der herzoglichen Reglements verantwortlich; im Falle der Nichtbeachtung letzterer waren hohe Strafen vorgesehen, die bis zur Ausweisung reichten.

Bis in die 1860er Jahre gehörten auch die Juden Neubrandenburgs der Strelitzer Gemeinde an und nahmen an deren Gottesdiensten teil. Nach einer Totalrenovierung wurde 1847 der Synagogenbau neu eingeweiht. 

Eine von der jüdischen Gemeinde gestiftete überkonfessionelle Schule öffnete 1827 ihre Tore; diese „Öffentliche und Freischule der jüdischen Gemeinde zu Strelitz” besaß mehrere Jungen- und Mädchenklassen.Der um 1730 angelegte jüdische Friedhof befand sich am Kalkhorstweg. Das Gelände war vom ersten Hofjuden des Regenten Friedrich Adolf II. erworben worden. Im Laufe der Zeit wurde es mehrfach vergrößert, sodass diese jüdische Begräbnisstätte zu einer der größten und bedeutendsten Mecklenburgs wurde; das Friedhofsfläche umfasste ca. 45 ar.

Juden in Strelitz:

         --- 1704 .........................   3 jüdische Familien,

    --- um 1760 .................. ca.  60     “       “   (ca. 420 Pers.),

    --- 1802 ..................... ca. 600 Juden, (in Neustrelitz: ca. 300)

    --- 1810 ......................... 485   “  ,

    --- 1830 ......................... 440   “  ,

    --- 1845 ......................... 340   “  ,*      * Altstrelitz

    --- 1857 ......................... 313   “  ,*

    --- 1883 ......................... 330   “  ,

    --- 1890 ......................... 138   “  ,*

    --- um 1905 ......................  75   “  ,*    

                ......................  65   “  ,**     ** Neustrelitz

    --- 1913 .........................  40   “  ,*

    --- 1925 .........................  82   “  ,*

             .........................  40   “  ,**

    --- 1933 .........................  62   “  ,

    --- 1937 ..................... ca.  50   “  ,

    --- 1938 (April) .................   9   “  ,*

    --- 1941 .........................  13   “  .

Angaben aus: Helmut Eschwege, Geschichte der Juden im Territorium der ehemaligen DDR, Band III, S. 1110 f.

und                 Harald Witzke, Die Juden in Mecklenburg-Strelitz

und                 Irene Diekmann (Hrg.), Wegweiser durch das jüdische Mecklenburg-Vorpommern, S. 58

Nach dem Tode des letzten Ober- und Landesrabbiners Dr. Jacob Hamburger 1911 - er hatte mehr als 50 Jahre in Alt-Strelitz gewirkt - blieb das hiesige Landesrabbinat vakant, zumal auch die Anzahl der Gemeindemitglieder weiter zurückging.

Im September 1913 feierte die jüdische Gemeinde unter Teilnahme von Vertretern anderer jüdischer Gemeinden, des Landesfürsten und der Honoratioren der Stadt das 150jährige Bestehen ihres Gotteshauses, der ältesten Synagoge Mecklenburgs. Es war das letzte große Fest, das die nun kleiner gewordene jüdische Gemeinde von Alt-Strelitz begehen konnte.

Während der Jahre der Weimarer Republik schlossen sich Juden der gesamten Region zur „Israelischen Gemeinde” zusammen; je eine Synagoge nutzte die stark dezimierte Gemeinde in Neustrelitz und in Neubrandenburg. Bis zur NS-Machtübernahme hatte es in Mecklenburg-Strelitz kaum antisemitische Ausfälle oder gar Ausschreitungen gegeben. Auch der Boykott jüdischer Geschäfte am 1.April 1933 hatte in Strelitz nicht den von der NSDAP erhofften Erfolg. Größere Teile der Bevölkerung verhielten sich recht abwartend und zeigten wenig Verständnis für die NS-Maßnahme. Zwei Jahre später - im Vorfeld des Nürnberger Parteitages - wuchs der Druck auf die jüdischen Unternehmen, ihre Geschäfte aufzugeben. Gleichzeitig wurden die „deutschen Volksgenossen“ eingeschworen, jegliche Wirtschaftskontakte zu Juden abzubrechen.

In der Synagoge fanden bis 1938 Gottesdienste statt. Das Gotteshaus wurde in den Novembertagen des Jahres 1938 von drei jugendlichen NS-Fanatikern in Brand gesteckt; es folgte der völlige Abbruch der Ruine, für den die jüdische Gemeinde aufzukommen hatte. Um die Kosten begleichen zu können, mussten Gemeindehaus und Synagogengrundstück verkauft werden. Auch die beiden jüdischen Friedhöfe wurden geschändet. Von den 13 in der Stadt zurückgebliebenen Juden begingen vier vor ihrer Deportation Selbstmord. Mitte November 1942 wurden die letzten jüdischen Bewohner nach Theresienstadt verschleppt.

 

Seit 1988 erinnerte am Alexanderplatz - nahe der einstigen Synagoge in Alt-Strelitz - ein Gedenkstein mit der folgenden Inschrift an das religiöse Zentrum der einstigen jüdischen Gemeinde:

Nahe dieser Stelle stand

die Synagoge der Jüdischen Gemeinde Mecklenburg-Strelitz

eingeweiht 1763, von den Faschisten niedergebrannt am 9./10.November 1938

Gedächtnisstätte am Alexanderplatz (Aufn. Eandré, 2011, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 3.0)

Das Altstrelitzer Friedhofsgelände wurde Ende der 1950er Jahre größtenteils eingeebnet. Etwa 100 noch erhaltene Grabsteine wurden abgeräumt und zertrümmert, das Gelände danach zu großen Teilen verkauft. Bruchstücke der Grabsteine sind in verschiedenen Stadtteilen als Wegebegrenzungen verwendet worden. Nur 14 Grabsteinrelikte konnten 1993 geborgen und auf den Friedhof zurückgeführt werden. Im Frühjahr 2005 wurde ein Teilbereich des ehemaligen Friedhofgeländes durch den Landesrabbiner der jüdischen Gemeinden Mecklenburgs wieder eingeweiht.

Während das von Grabsteinen abgeräumte jüdische Friedhofsareal im Ortsteil Alt-Strelitz kaum Zeugnisse jüdischer Historie mehr zeigt, ist der Friedhof der kleinen Neustrelitzer Gemeinde im wesentlichen erhalten geblieben.


Eingangstor zum Neu-Strelitzer Friedhof u. Blick auf das Begräbnisgelände (beide Aufn. aus: bruckissammelsurium.blogspot.com, 2014)

Das Altstrelitzer Friedhofsgelände wurde Ende der 1950er Jahre eingeebnet. Im Frühjahr 2005 wurde ein Teilbereich durch den Landesrabbiner der jüdischen Gemeinden Mecklenburgs wieder eingeweiht. 2012/2013 wurden die sog. „Stolpersteine“ verlegt; bei den beiden Verlegeaktionen fanden 17 Steine ihren Platz in der Gehwegpflasterung.

Im November 2013 wurde im Stadtteil Alt-Strelitz eine Gedenkstele mit den Namen von 40 ehemaligen jüdischen Einwohnern enthüllt; die Skulptur aus rostendem Cortenstahl, der von einer Schiene durchbrochen ist, soll an die Deportation erinnern soll. Die Stele wurde von dem Berliner Künstler Achim Kühn geschaffen.

                                           Gedenkstele (Aufn. aus: bruckissammelsurium.blogspot.com, 2014

Seit 2019 erinnert eine Skulptur des deutsch-französischen Bildhauers Jens Boettcher im Hof des Kulturzentrums Alte Kachelofenfabrik an das Schicksal von Juden und Verfolgten; die Skulptur trägt den Namen „Sachor – Erinnere Dich“.

 

Zu den bedeutendsten jüdischen Persönlichkeiten in Strelitz gehörte Jacob Hamburger (geb. 1826 in Loslau/Oberschlesien), der sich als Rabbiner, Midrasch- und Talmudgelehrter einen Namen gemacht hat. Nach seiner religiösen Ausbildung in mährischen Gemeinden und einem Universitätsstudium war er ab 1859 in Strelitz tätig, wo er alsbald zum Ober- und Landesrabbiner im damaligen Herzogtum Mecklenburg-Strelitz ernannt wurde; dieses Amt übte er bis zu seinem Lebensende aus. Sein Hauptwerk ist die „Realencyclopädie des Judentums“, die ab den 1930er Jahren als „Enzyklopaedia Judaica“ in englischer Sprache als weitergeführt wurde. Jacob Hamburger verstarb 1911 in Neu-Strelitz.

Seit 1999 verlieh die Stadt Neustrelitz den Daniel-Sanders-Sprachpreis für Schüler/innen, die im Landkreis Mecklenburg-Strelitz beheimatet sind und dort zur Schule gehen.

 Namensgeber für diesen Preis ist der jüdische Sprachforscher, Lexikograf und Lehrer Daniel Sanders (1819–1897), der in Alt-Strelitz lebte, forschte und lehrte. Nach seiner Promotion wurde Daniel Sanders Leiter der Öffentlichen und Frei-Schule seiner Heimatstadt. Als die Landesregierung 1852 der Schule ihre Eigenständigkeit genommen hatte, schied er aus dem Lehrerberuf aus. In den Jahren 1859 bis 1865 verfasste er sein dreibändiges „Wörterbuch der deutschen Sprache“, dem bis zu seinem Lebensende eine Vielzahl weiterer Werke folgten, die Sanders als einen der bedeutendsten deutschen Sprachwissenschaftler ausweisen.

 

Südlich von Neustrelitz – nur wenige Kilometer nordöstlich von Fürstenberg/Havel - entstand 1938 auf einem Gelände am Schwedtsee, östlich des 800 Einwohner zählenden Dorfes Ravensbrück gelegen, das einzige große KZ auf deutschem Gebiet, das als sog. „Schutzhaftlager“ für Frauen bestimmt war (FKL Ravensbrück). Im Frühjahr 1939 wurden die ersten 1.000 weiblichen Häftlinge aus dem KZ Lichtenburg nach Ravensbrück verlegt und im April 1941 wurde dem Frauen-KZ ein Männerlager angegliedert. Ab dem Sommer 1942 entstand in unmittelbarer Nähe das Jugend-KZ Uckermark.Mit dem Fortgang des Krieges entstanden über das ganze Reich verteilt mehr als 70 Nebenlager des FKL Ravensbrück. Hier wurden die weiblichen Häftlinge insbesondere für die Kriegsproduktion ausgebeutet. Die nach Ravensbrück Deportierten stammten aus über 40 Nationen, unter ihnen Jüdinnen und Juden sowie Sinti und Roma. Zehntausende wurden ermordet, starben an Hunger, Krankheiten und durchmedizinische Experimente. Im Rahmen der Mordaktion „14 f 13“ wurden vor allem jüdische Frauen ermordet.

 

In Mirow - etwa 25 Kilometer westlich von Neustrelitz - gab es im ausgehenden 18. und 19.Jahrhundert eine kleine jüdische Gemeinde, deren Wurzeln vermutlich in den ersten Jahrzehnten des 18.Jahrhunderts gelegt wurden; sichere urkundlich nachweisbare jüdische Ansässigkeit in Mirow liegt aber erst aus der Zeit um 1790 vor. In diese Zeit datiert auch die Anlage eines eigenen Begräbnisplatzes. Auch der Bau einer Schule muss etwa zeitgleich erfolgt sein; denn eine von den damals in Mirow ansässigen Schutzjuden gebilligte Schulordnung ist überliefert. Des weiteren erließ stammen von 1799 erlassene Statuten, die interne gemeindliche Angelegenheiten betrafen. Im gleichen Jahre wurde eine Synagoge errichtet; sechs Jahrzehnte später wurde ein neues Gebäude (im Mirower Fischergang) gottesdienstlicher Mittelpunkt.

Zählte die Mirower Judenschaft um 1800 nur etwa 30 Angehörige, so erreichte sie um 1850 ihnen zahlenmäßigen Höchststand mit 80 bis 90 Personen. Spätestens ab Mitte des 19.Jahrhunderts gehörte Feldberg als Filialgemeinde zur Mirower Kultusgemeinde. Folge der Abwanderung bzw. Emigration jüdischer Familien aus den mecklenburgischen Kleingemeinden war auch für Mirow der kontinuierliche Rückgang seiner Gemeindeangehörigen.

Bereits vor dem Ersten Weltkrieg soll die Synagoge nicht mehr gottesdienstlich genutzt worden sein. Das damals bereits marode Gebäude diente dann als Lagerschuppen und wurde später (?) abgerissen.

Zu Beginn der 1930er Jahre lebten nur noch zwei jüdische Familien im Ort; sie betrieben ein Textil- und ein Hutgeschäft. Nach dem Novemberpogrom 1938 verließen sie Mirow.

Der um 1800 angelegte Friedhof wurde während der NS-Zeit völlig zerstört; dessen Standort kennzeichnet heute ein mächtiger Findling.

siehe auch: Alt-Strelitz (Mecklenburg-Vorpommern)

 

Weitere Informationen:

Leopold Donath, Geschichte der Juden in Mecklenburg von den ältesten Zeiten (1266) bis auf die Gegenwart (1874), Leipzig 1874

Georg Krüger, Kunst- und Geschichtsdenkmäler des Freistaates Mecklenburg-Strelitz, Bd. 1, Neubrandenburg 1921

Carl August Endler, Die Juden in Mecklenburg, in: Mecklenburg, Werden und Wachsen eines Gaues, Leipzig 1938, S. 257 ff. (Anm.: stark antisemitisch gefärbt)

Jürgen Tack, Die “Endlösung der Judenfrage" in Mecklenburg von 1933 - 1945 (unter besonderer Berücksichtigung Rostocks), Staatsexamensarbeit Universität Rostock, Rostock 1969

Holger Dehmelt, Antisemitismus und Judenverfolgung in Mecklenburg von 1933 bis 1938, Diplomarbeit Universität Rostock, Rostock 1986

Helmut Eschwege, Geschichte der Juden im Territorium der ehemaligen DDR, Dresden 1990, Band III, S. 1110 f.

P.Maubach/D.Krüger, Geschmäht und verfolgt. Juden in Neubrandenburg, in: "Neubrandenburger Mosaik 1991", S. 36 ff.

Zeugnisse jüdischer Kultur - Erinnerungsstätten in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen, Tourist Verlag GmbH, Berlin 1992, S. 41 - 44

Jürgen Borchert/Detlef Klose, Was blieb ... Jüdische Spuren in Mecklenburg, Verlag Haude & Spener, Berlin 1994, S. 72 - 74

M.Brocke/E.Ruthenberg/K.U.Schulenburg, Stein und Name. Die jüdischen Friedhöfe in Ostdeutschland (Neue Bundesländer/DDR und Berlin), in: "Veröffentlichungen aus dem Institut Kirche und Judentum", Hrg. Peter v.d.Osten-Sacken, Band 22, Berlin 1994, S. 226 - 229 und S. 524/525

Irene Diekmann (Hrg.), Wegweiser durch das jüdische Mecklenburg-Vorpommern, Verlag für Berlin-Brandenburg, Potsdam 1998, S. 51 - 66

Harald Witzke, Die Synagoge zu Strelitz, in: "Mecklenburg-Strelitzer Kalender 1999", S. 36/37

Harald Witzke, Die Juden in Mecklenburg-Strelitz, in: Mecklenburg-Strelitz - Beiträge zur Geschichte einer Region, Hrg. Landkreis Mecklenburg-Strelitz, Verlag Steffen, Friedland/Meckl. 2001, S. 485 ff.

M.Brocke/Chr. Müller, Haus des Lebens - Jüdische Friedhöfe in Deutschland, Reclam Verlag, Leipzig 2001, S. 204/205

Günter Popp, Strelitz-Alt hatte eine eigene jüdische Polizei. Jüdisches Leben in Fürstenberg und im Strelitzer Land, in: "Mecklenburg - Heimatzeitschrift für Landsleute und Freunde Mecklenburgs", Bd. 47, Schwerin 2005

Peter Hofmann, Jüdisches Leben in Mecklenburg-Strelitz, Steffen Verlag, Friedland/Meckl. 2007, S. 16 ff.

Harald u. Christiane Witzke, Strelitz-Alt und Neustrelitz, Sutton Verlag Erfurt 2007

Alfred Etzold, Über die jüdische Gemeinde und ihren Friedhof in Alt-Strelitz, in: "Neue Schriftenreihe des Karbe-Wagner-Archiv", 6/2008, S. 90 – 100

Bernd Kasten, Verfolgung und Deportation der Juden in Mecklenburg 1938 – 1945, Hrg. Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin 2008, S. 47 – 52

Alfred Etzold, Daniel Sanders (1819 – 1897). Mecklenburger, Jude, Wörterbuchschreiber, Verlag Hentrich & Hentrich, Teetz 2009

Eine Stele gegen das Vergessen: würdiges Gedenken in Strelitz-Alt an jüdische Opfer der Nazi-Barbarei, in: "Strelitzer Echo. Amtliches Bekanntmachungsblatt" 22/2013, S. 8/9

Ludewig (Red.), Acht weitere Stolpersteine in Neustrelitz, in: „Strelitzer Echo“ vom 15.6.2013

Jürgen Gramenz/Sylvia Ulmer, Ehemaliges jüdisches Leben in Neustrelitz, in: Geschichte der Juden in Mecklenburg, Aufsatz vom 25.6.2016, in: http://www.juden-in-mecklenburg.de/Orte/Neustrelitz

Jürgen Gramenz/Sylvia Ulmer, Jüdischer Friedhof Mirow, Aufsatz vom 4.10.2016, in: http://www.juden-in-mecklenburg.de/Friedhoefe/Juedischer_Friedhof_Mirow

N.N. (Red.), Geschichte - Neustrelitz: Skulptur soll an Schicksal von Juden und Verfolgten erinnern, in: „Süddeutsche Zeitung“ vom 1.8.201

Ulrike Haß (Bearb.), 200 Jahre Daniel Sanders – Immer noch und wieder aktuell, in: "Kalonymos – Beiträge zur deutsch-jüdischen Geschichte aus dem Salomon Ludwig Steinheim-Institut", Heft4/2019, S. 1 - 5