Sulzbürg/Oberpfalz (Bayern)

Datei:Mühlhausen in NM.svg Sulzbürg gehört heute der derzeit knapp 5.000 Einwohnern zählenden Kommune Mühlhausen/Sulz im Landkreis Neumarkt/Oberpalz an - ca. 15 Kilometer südlich von Neustadt/Oberpfalz gelegen (Karte Hagar, 2010, aus: commons.wikimedia.org, CC BY-SA 3.0).

Im Marktflecken Sulzbürg – einer protestantischen Enklave inmitten eines katholischen Umlandes - war Mitte des 19.Jahrhunderts eine starke jüdische Gemeinde beheimatet, deren Angehörige zeitweilig etwa ein Drittel der Gesamtbevölkerung ausmachten.

Ab dem 14.Jahrhundert hielten sich vermutlich wenige jüdische Familien im Dorfe Sulzbürg auf. Als erster schriftlicher Hinweis auf jüdische Anwesenheit liegt eine Schuldurkunde aus dieser Zeit vor. Die lange vorherrschende Annahme, dass 1371 zwölf jüdische Familien auf ihrer Flucht vor Pogromen in Neumarkt nach Sulzbürg gekommen wären, ist inzwischen widerlegt. Die Juden von Sulzbürg standen unter dem Schutz der Wolfsteiner Herrschaft, die ein kaiserliches Privileg zur Aufnahme von Juden besaßen. Dieser Schutz sicherte ihnen auch das Bleiberecht, als gegen Mitte des 16.Jahrhunderts die Juden aus der gesamten Oberpfalz vertrieben wurden. Die jüdischen Händler Sulzbürgs hatten nun für die Versorgung der Region mit Handelswaren eine gewisse Bedeutung. Außer der ihnen zugesagten Handelsfreiheit waren den Juden Sulzbürgs weitere Privilegien zugestanden worden. Als 1740 die Wolfsteiner Herrschaft endete, wurde sie durch Kurbayern ersetzt. Für die Sulzbürger Juden bedeutete der Wechsel wirtschaftliche Nachteile, da von nun an ihr Handel reglementiert wurde.

http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%2075/Sulzbuerg%20Memorbuch%2001.jpg eine Seite aus dem Memorbuch (Abb. aus Th. Harburger)

Ein erster Betraum soll 1706 - oder schon in den 1670er Jahren - eingerichtet worden sein; zuvor waren Gottesdienste in Privathäusern abgehalten worden; dieser erste Synagogenbau war ein Anbau an ein Privathaus. 1799 ließ die zahlenmäßig angewachsene Judenschaft Sulzbürgs ein neues, dreigeschossiges Synagogengebäude am Hinteren Berg errichten; in diesem waren auch Gemeindeeinrichtungen wie Schule und Schächtraum untergebracht.

   

Synagoge in Sulzbürg (hist. Aufn., Bayr. Isr. Gemeindezeitung, April 1928)  -  Gemeindesiegel (Landl-Museum)

Aus der Beschreibung von Rabbiner Marcus Weinberg: „ ... Die Synagoge von Sulzbürg verkörpert diese Schönheit und Zweckmäßigkeit in sich in besonderem Maße, zumal jetzt, wo sie im vorigen Jahre mit tatkräftiger Unterstützung des Gemeindeverbandes renoviert ist und sich in ursprünglicher Schönheit uns präsentiert ... Der Bau selbst ist von ganz besonderer Eigenart. Er ist direkt in den Berg hineingetrieben. So ergibt es sich, daß an der oberen und Hauptfront, wo der Eingang in die Frauensynagoge sich zur ebenen Erde befindet, das Dach nur zwei bis drei Meter über den Boden ragt, während der Weg zur Männersynagoge dort auf einer massiven Außentreppe neben dem Haus bergab führt. Die Rückfront, die den Haupteindruck vermittelt, hat dadurch die Höhe von etwa zehn bis zwölf Metern. Wohlausgestattete Räume für die Wohnung des Kultusbeamten, die Schule und Gemeindesitzungen sind eingebaut. ...“  (aus: "Bayerische Israelitische Gemeindezeitung" von 1. April 1928)

Die Plätze in der Synagoge wurden nach Zahlung einer Gebühr auf Lebenszeit gemietet. - Als 1862 eine Synagogenuhr angeschafft wurde, endete in Sulzbürg das Amt des „Schulklopfers“. Er hatte bis dahin an Werktagen mit einem Hämmerchen an die Haustüren geklopft, um die Bewohner zum Synagogenbesuch aufzufordern; am Sabbat wurde durch Ausrufen der Gottesdienstbesuch angemahnt. Nach dem 125jährigen Bestehen des Gotteshauses wurde die Synagoge umfassend renoviert und 1926 festlich neu eingeweiht.

                   In einem Artikel der „Bayrischen Israelitischen Gemeindezeitung” vom 7.10.1926 hieß es dazu:

Sulzbürg, der idyllisch gelegene Marktflecken in der Oberpfalz, hatte früher eine ansehnliche jüdische Gemeinde, die aber jetzt auf wenige Mitglieder zurückgegangen ist. Dieselben betrachten es aber als Ehrenpflicht, ihre altehrwürdige Synagoge in gutem Zustand zu erhalten. Vor zwei Jahren konnte die Gemeinde das 125jährige Bestehen des Gotteshauses feiern. Im vergangenen Jahr wurde dasselbe mit elektrischem Licht ausgestattet und jetzt, Dank der Bemühungen des rührigen Vorstandes, Herrn Rosenwald, vollständig renoviert. Die Gemeinde ließ es sich nicht nehmen, den ersten Gottesdienst in den verschönerten Räumen feierlich zu begehen und hierzu auch Gäste aus der Umgegend sowie dem Israelitischen Gemeindeverband einzuladen, welcher die Sache finanziell gefördert hat. Herr Distriktsrabbiner Dr. Weinberg übernahm die Festpredigt und würdigte rühmend den echt jüdischen Geist, welcher in dieser kleinen Gemeinde herrsche. Der Verband ließ seine Wünsche durch Herrn Dreichlinger (Neumarkt) überbringen. Für die Gemeinde Sulzbürg war der Tag ein wichtiger Festtag und auch mit Recht. Die altehrwürdige Stätte wurde zu einem wahren Schmuckkästchen ausgestaltet, und besonders wurde darauf gesehen, daß bei der Bemalung und Ausschmückung die ursprüngliche Art wieder beibehalten worden ist. Der Aufenthalt stimmt zur Andacht, aber auch zum Nachdenken. Welch heilige Begeisterung für unser Judentum und welche Opferfreude muss unsere Voreltern beherrscht haben, wenn kleinere Gemeinden solch schöne Gotteshäuser errichten könnten. Möge dies unserer jetzigen Generation und unserem Nachwuchs ein Vorbild sein.

Seit 1837 bestand in Sulzbürg eine jüdische Elementarschule.

http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20118/Sulzbuerg%20AZJ%2017051870l.jpg http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20118/Sulzbuerg%20Israelit%2028051885l.jpg

Anzeigen aus: "Allgemeine Zeitung des Judentums" vom 17. Mai 1870 und "Der Israelit" vom 28. Mai 1885

Neben Rabbiner und Lehrer beschäftigte die Gemeinde einen "Cultusdiener", der auch das Schächtamt ausübte.

http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20118/Sulzbuerg%20Israelit%2012071871l.jpg http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20118/Sulzbuerg%20Israelit%2003021875l.jpg Anzeigen von 1871 u. 1875

In der heutigen Schwabengasse stand den Sulzbürger Juden seit etwa 1800 eine öffentliche Mikwe zur Verfügung; in den Zeiten zuvor gab es in Privathäusern eingebaute „Judentunken“.

Der jüdische Friedhof von Sulzbürg lag auf einem Gelände oberhalb der von Juden bewohnten Häuser. Vermutlich war das Bestattungsgelände bereits um 1450 angelegt worden; mehrfache Erweiterungen folgten 1855 bzw. 1905.

Jüdischer Friedhof, Kartenmitte (Abb. aus: wikipedia.org; CCO)

http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%2075/Sulzbuerg%20Friedhof%20080.jpg Jüdischer Friedhof Sulzbürg (hist. Aufn., um 1925/1930)

Aus einer Beschreibung von Dr. Weinberg, Rabbiner in Sulzbürg und später in Neumarkt: „ ... Am Fuße des jetzt völlig verschwundenen Schlosses Untersulzbürg errichtet, liegt er zwar mitten im Ort, ist aber mit derartigem Geschick in seine reizvolle Bauart eingegliedert, dass er dessen Lageplan nirgends stört. ... Die Anlage ist ganz absonderlich. Noch heute markiert sich der älteste Teil auf unebenem Felsenbuckel gelegen; er war ziemlich eng begrenzt, und man musste mit dem Raum geizen. Die alten Grabsteine stehen vielfach an Abhängen und in Mulden; unbequem und fast mühsam ist der Zugang ...“  Auch Verstorbene aus anderen jüdischen Gemeinden wie Neumarkt, Amberg oder Cham, die dem Distriksrabbinat Sulzbürg angehörten, wurden zeitweilig hier bestattet.

Bereits seit der ersten Hälfte des 18.Jahrhunderts war in Sulzbürg ein Rabbinat vorhanden; etwa ein Jahrhundert später (1823) wurde es zu einem Distriktrabbinat erweitert. Fast sechs Jahrzehnte wirkte Dr. Meier Löwenmayer (gest. 1895) als Rabbiner in Sulzbürg. Unter seinem Nachfolger Dr. Magnus Weinberg wurde der Rabbinatssitz nach Neumarkt verlegt (1911); fortan wurde es als „Rabbinat Sulzbürg-Neumarkt“ bezeichnet. 1931 erfolgte die Zusammenlegung mit dem Regensburger Rabbinat.

http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%2076/Sulzbuerg%20MWeinberg.jpg  Anm.: Dem letzten Sulzbürger Rabbiner, Dr. Magnus Weinberg, unterstanden neben den Juden im Gemeindebereich Mühlhausen auch diejenigen in Neumarkt, Feucht, Freystadt und Regensburg. Dr. Magnus Weinberg wurde 1942 mit seiner Ehefrau nach Theresienstadt deportiert; beide fanden dort den Tod. An ihrem letzten Wohnort in Würzburg (Wirsbergstr.) erinnern zwei sog. „Stolpersteine“ für das Ehepaar Weinberg. Aufn. M., aus: wikipedia.org, CC BY-SA 4.0

Juden in Sulzbürg:

         --- 1629 ...........................   8 jüdische Familien,

    --- 1650 ...........................   3     “        “   ,

    --- 1705 ...........................  12     “        “   ,

    --- 1755 ....................... ca.  30     “        “   (ca. 140 Pers.),

    --- 1809 ........................... 190 Juden (ca. 32% d. Dorfbev.),

    --- um 1830 .................... ca. 180   “  ,

    --- um 1850 .................... ca. 300   “  ,

    --- 1861 ........................... 235   “  ,

    --- 1880 ........................... 171   “   (ca. 23% d. Dorfbev.),

    --- 1900 ........................... 114   “  ,

    --- 1910 ...........................  76   “   (ca. 12% d. Dorfbev.),

    --- 1925 ...........................  42   “   (ca. 7% d. Dorfbev.),

    --- 1933 ...........................  16   “  ,

    --- 1938 ...........................  11   “  ,

    --- 1942 ...........................  ein  “ ().

Angaben aus: Kurt Wappler, Geschichte der Sulzbürger Juden

und                   Gemeindeverwaltung Mühlhausen (Hrg.), Die israelitische Kultusgemeinde Sulzbürg, S. 245/246

Bis ins 19.Jahrhundert hinein betrieben die Juden Sulzbürgs Hausier- und Schacherhandel; um 1900 waren von insgesamt 34 ortsansässigen Händlern 30 israelitischen Glaubens. Neben Vieh- und Fruchthandel betrieben sie im Dorfe kleine Geschäfte des alltäglichen Bedarfs. Um 1840/1860 ergriff eine Auswanderungswelle auch Sulzbürger Juden, was zu einem deutlichen Bevölkerungsrückgang führte. Bis in die 1920er Jahre setzte sich die Abwanderungstendenz fort; Ziel waren nun vor allem größere deutsche Städte wie Regensburg, Nürnberg oder Bamberg, die bessere wirtschaftliche Perspektiven boten.

In dem Artikel der "Bayerischen Israelitischen Gemeindezeitung" vom 1. September 1931 wurde die Auflösung der Rabbinats bekanntgegeben:

http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20118/Sulzbuerg%20BayrGZ%2001091931r.jpg

In Sulzbürg befand sich in den 1920er Jahren ein Erholungsheim, das von der jüdischen-orthodoxen Jugendorganisation „ESRA“ betrieben wurde und in dem sich Kinder und Jugendliche - vornehmlich aus Nürnberg und Fürth - aufhielten.

Während des Novemberpogroms von 1938 - zu diesem Zeitpunkt lebten nur noch elf jüdische Bewohner im Ort - wurde das gesamte Inventar der Synagoge mitsamt den Ritualgegenständen vernichtet; allein zwölf Thorarollen wurden mit Beilen zerschlagen. Das Synagogengebäude wurde später in ein Wohn- und Geschäftshaus umgewandelt. Die zurückgebliebenen wenigen jüdischen Bewohner wurden 1942 in die Gegend um Lublin bzw. nach Theresienstadt deportiert; in der Einwohnermeldekartei heißt es: „ ... hat seinen Wohnsitz nach Theresienstadt verlegt.“ Seit Ende Mai 1942 galt der Ort als „judenfrei“.

Nach Angaben der Gedenkstätte Yad Vashem/Jerusalem und des „Gedenkbuches des Bundesarchivs Berlin“ wurden nachweislich 53 gebürtige bzw. längere Zeit in Sulzbürg wohnhaft gewesene jüdische Bürger Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft (namentliche Nennungen der Opfer siehe: alemannia-judaica.de/sulzbuerg_synagoge.htm).

 

Im Sulzbürger Heimatmuseum kann sich der interessierte Besucher über die ehemalige jüdische Gemeinde informieren.

      Ehem. Synagogengebäude (Aufn. J. Hahn, 2006) http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%2076/Sulzbuerg%20Synagoge%20100.jpg

Das beeindruckendste baugeschichtliche Zeugnis der ehemaligen Gemeinde in Sulzbürg ist der alte jüdische Friedhof. Auf einer Fläche von ca. 3.700 m² künden noch heute mehr als 330 Grabmale von der jahrhundertelangen Geschichte der jüdischen Gemeinde Sulzbürgs; der älteste erhaltengebliebene Grabstein datiert von 1656.

Im November 1938 war der Friedhof geschändet und anschließend geschlossen worden. Nach Kriegsende mussten Sulzbürger Einwohner die umgeworfenen Grabsteine wieder aufrichten. Ende der 1950er Jahre wurde der Friedhof restauriert und öffentlich zugänglich gemacht sowie eine neue Einfriedungsmauer errichtet.

Eingang zum Friedhof (Aufn. 2010, aus: wikipedia.org, gemeinfrei)

 Sulzbürg - Israelitischer Friedhof 005.JPG

Friedhofsgelände (Aufn. D., 2016, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 4.0  und  Dalibri, 2016, aus: commons.wikimedia.org, CC BY-SA 4.0)

Auf Grund von Recherchen einer privaten Initiative wurden 2017 am Schlossberg fünf sog. "Stolpersteine" für Angehörige der jüdischen Familie Weil in die Gehwegpflasterung eingefügt. Zwei weitere Steine fanden ihren Platz am Vorderen Berg; sie sind Simon und Thekla Freising gewidmet.

Aus Sulzbürg stammte der Rabbiner Hessekiel (Ezechiel) Hessel (geb. 1755), der nach seiner religiösen Ausbildung an den Talmud-Schulen in Fürth und Frankfurt/M. Danach war er an seinem Geburtsort als Kantor tätig war. Nach kurzzeitiger Amtszeit als Rabbiner in Uehlfeld wurde Hessekiel Hessel im Jahre 1802 von der jüdischen Gemeinde in München als Kantor u. Rabbiner eingestellt. Nach etwa zwanzig Jahren seiner Amtszeit starb er an seiner Wirkungsstätte München. Sein Grab befindet sich auf dem Alten Israelitischen Friedhof in der Thalkirchner Straße.

 

Weitere Informationen:

Magnus Weinberg, Geschichte der Juden in der Oberpfalz, Band IV, Sulzbürg/München 1927

Synagoge und Friedhof der Gemeinde Sulzbürg" - Betrachtungen von Rabbiner Dr. M. Weinberg, Neumarkt (Oberpfalz), in: „Bayerische Israelitische Gemeindezeitung" vom 1. 4. 1928 

Joseph Weigl, Sulzbürg - die alte jüdische Siedlung, in: "Israelitische Zeitung", No. 24/1932

Stefan Schwarz, Die Juden in Bayern im Wandel der Zeiten, Olzog-Verlag, München/Wien 1963 (Taschenbuchausgabe München 1980)

Baruch Z. Ophir/Falk Wiesemann, Die jüdischen Gemeinden in Bayern 1918 - 1945. Geschichte und Zerstörung, Oldenbourg-Verlag, München/Wien 1979, S. 95/96

Gerhard Wilhelm Daniel Mühlinghaus, Der Synagogenbau des 17. u. 18.Jahrhunderts im aschkenasischen Raum, Dissertation, Philosophische Fakultät Marburg/Lahn, 1986, Band 2, S. 322 - 324

Israel Schwierz, Steinerne Zeugen jüdischen Lebens in Bayern, Hrg. Landeszentrale für politische Bildungsarbeit in Bayern, München 1992, S. 298

Kurt Wappler, Geschichte der Sulzbürger Juden, Hrg. Landl-Museum, o.J.

Sabine Karg, Zeugnisse jüdischen Lebens in Sulzbürg im Rahmen der Geschichte der Juden im Bayrischen Raum, Facharbeit am Ostendorfer-Gymnasium Neumarkt i.d.Opf., 1994

Theodor Harburger, Die Inventarisation jüdischer Kunst- und Kulturdenkmäler in Bayern, Band 3: Markt Berolzheim - Zeckendorf, Hrg. Jüdisches Museum Franken - Fürth & Schnaiitach, Fürth 1998, S. 719 - 721

Michael Trüger, Der jüdische Friedhof in Sulzbürg, in: "Der Landesverband der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern", 14.Jg., No. 80/1999, S. 19 f.

Gemeindeverwaltung Mühlhausen (Hrg.), Die israelitische Kultusgemeinde Sulzbürg, in: Chronik Gemeinde Mühlhausen, 2000, S. 243 ff

Michael Schneeberger, Sulzbürg - Jüdische Landgemeinden in Bayern (3), in: Jüdisches Leben in Bayern, "Mitteilungsblatt der IKG Bayern", No. 90/2002, S. 12 – 14

Juden und Christen in Sulzbürg. Eine interkulturelle Spurensuche, in: Projektwoche am Ostendorfer-Gymnasium Neumarkt, 2004

Klaus Weichselbaum, Geschichte der Sulzbürger Juden, verfasst 2006 (online abrufbar unter: sulzbuerg.de)

A. Hager/C. Berger-Dittscheid, Sulzbürg, in: Mehr als Steine ... Synagogengedenkband Bayern, Band 1, Kunstverlag Josef Fink, Lindenberg/Allgäu 2007, S. 300 - 308

Edgar Pielmeier/Heide Inhetveen, Hier ist verborgen. Impressionen vom Jüdischen Friedhof Sulzbürg, Neumarkt/Oberpfalz 2009

Hans Georg Hirn, Jüdisches Leben in Neumarkt und Sulzbürg, in: "Neumarkter historische Beiträge", Band 12, Neumarkt 2011

Sulzbürg, in: alemannia-judaica.de (mit zahlreichen Textbeiträgen zur jüdischen Ortshistorie)

Hans Gleisenberg (Red.), Gemeinderat stimmt Stolpersteinen zu, in: „Mittelbayrische Zeitung“ vom 5.4.2016

Hauke Höpcke (Red.), Weitere Stolpersteine in Neumarkt und Sulzbürg verlegt, in: "Neumarkter Nachrichten“ vom 16.10.2017

Alexandra Haderlein/Anton Karg (Red.), Neun weitere Stolpersteine erinnern und mahnen, in: nordbayern.de vom 17.7.2018

Hauke Höpcke (Red.), Fünf neue Stolpersteine in Neumarkt und Sulzbürg, in: „Neumarkter Nachrichten“ vom 30.10.2019

Heide Ithetveen, Der jüdische Lehrer Leopold Weil und seine Ehefrau Bertha, geb. Handburger, in: E. Hübschmann, Jüdische Familien in Hof an der Saale – Schicksale und Verfolgungen im Nationalsozialismus, Transit Verlag Schwarzenbach/Saale 2019 (betr. Die Weils – eine Sulzbürger Rabbiner- u. Kaufmannsfamilie, S. 235 f.)