Wertheim (Baden-Württemberg)

Datei:Wertheim im Main-Tauber-Kreis.svg Mit derzeit knapp 25.000 Einwohnern ist Wertheim die nördlichste Stadt des Landes Baden-Württemberg - direkt an der Grenze zu Bayern ca. 30 Kilometer westlich von Würzburg gelegen (Karte F. Paul, 2009, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 3.0).

Ansicht von Wertheim, Merian-Stich von 1656 (Abb. aus: wikipedia.org, gemeinfrei)

Erstmals wird ein in Wertheim ansässiger Jude in einer Urkunde aus dem Jahre 1222 erwähnt; damit gehörte Wertheim zu den Orten mit den ältesten Ansiedlungen jüdischer Familien im badischen Raum. Im Unterschied zu anderen Orten Badens lebten bis 1940 ständig Juden in Wertheim - abgesehen von einer kurzen Zeitspanne nach den Pestpogromen von 1349. Das älteste Wohngebiet im Ort befand sich in der ehemaligen „Judengasse“, der späteren Kapellengasse; danach zählte die Gerbergasse im Brückenviertel zum bevorzugten Siedlungsgebiet der jüdischen Familien. Die regierenden Grafen von Wertheim waren stets darauf bedacht, die ihnen seit 1373 vom Kaiser verpändeten Schutzjuden in ihren Mauern zu haben, um ihre finanzielle Lage aufzubessern; so achteten sie darauf, „daß niemand den Juden Übles mit Wort und Werken zufüge“. Verschiedene „Judenordnungen“ reglementierten das Leben der jüdischen Familien im privaten wie auch im ökonomischen Bereich  (Anm. Zahlreiche Familien leiteten ihren Namen von „Wertheim“ ab.)

Der jüdische Friedhof in Wertheim war Anfang des 15.Jahrhunderts am Schlossberg vor dem ehemaligen „Eicheler Tor“ angelegt worden und ist damit der ältest erhaltene Baden-Württembergs. Er diente auch anderen israelitischen Gemeinden der Region als Begräbnisstätte. Zu Beginn des 18.Jahrhunderts wurde das Friedhofsgelände durch eine Stiftung des Wiener Hofbankiers Samson Wertheimer erweitert. Der älteste noch vorhandene Grabstein trägt die Jahreszahl 1405.

                                         

Grabsteine von 1612  -  1640  -  1755  (Aufn. J. Hahn, um 1985)

Im Laufe ihrer jahrhundertelangen Geschichte besaß die Wertheimer Judenschaft vermutlich fünf Synagogen. Ihre zweite Synagoge fiel einem Pogrom der Wertheimer Bevölkerung 1447 zum Opfer; an gleicher Stelle wurde eine Marienkapelle errichtet. Um 1450 stand eine dritte Synagoge im Brückenviertel, die gegen Ende des 16.Jahrhunderts durch einen Neubau ersetzt wurde. 1798/1799 wurde die fünfte Synagoge am Neuplatz gebaut, die bis zur „Reichskristallnacht“ im November 1938 in Benutzung war.


Inschrift über der Eingangspforte (Aufn. aus: wikipedia.org von 2010)

 

ehem. Synagoge in Wertheim (links: Aufn. um 1950, aus: Hundsnurscher/Taddey, rechts: kurz vor dem Abbruch 1956, Archiv)

Seit 1827 war Wertheim Sitz eines Bezirksrabbinats; zum Bezirk gehörten die israelitischen Gemeinden in Dertingen, Grünsfeld, Hardheim, Hochhausen, Königheim, Külsheim, Messelhausen, Taubertbischofsheim und Wenkheim. Von 1850 bis Mitte der 1860er Jahre hatte das Bezirksrabbinat Wertheim seinen Sitz in Tauberbischofsheim.

http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20340/Wertheim%20AZJ%2027101885.jpg

Anzeige aus "Allgemeine Zeitung des Judentums" vom 27. Oktober 1885

Seit 1886 wurde das Rabbinat Wertheim von Mosbach mitverwaltet.

In der Zeit von 1842 bis 1885 übte der aus Grombach stammende jüdische Lehrer Faller gemeindliche religiös-rituelle Tätigkeiten aus. Nach seiner Pensionierung folgte ihm Gumpert Thalmann nach; dieser betrieb auch eine Art Pensionat für jüdische Gymnasialschüler.

http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20247/Wertheim%20Israelit%2014081902.jpg Anzeige aus der Zeitschrift "Der Israelit" vom 14.Aug. 1902

Juden in Wertheim:

        --- um 1590 ..........................   4 jüdische Familien,

    --- 1622 .............................  16     “        “   ,

    --- um 1795 ..........................  73 Juden,

    --- 1825 .............................  98   “   (ca. 3% d. Bevölk.),

    --- 1855 ............................. 115   “   (ca. 4% d. Bevölk.),

    --- 1875 ............................. 150   “  ,

    --- 1885 ............................. 221   “   (ca. 5% d. Bevölk.),

    --- 1900 ............................. 201   “  ,

    --- 1910 ............................. 168   “  ,

    --- 1925 ............................. 110   “  ,              

    --- 1933 ............................. 109   “  ,

    --- 1934 (Okt.) ......................  97   “  ,

    --- 1938 (Jan.) ......................  45   “  ,

    --- 1939 (Sept.) .....................  22   “  ,

    --- 1940 (Dez.) ......................   5   “  .

Angaben aus: Erich Langguth, Da die Synagoge städtischer Besitz war, blieb sie vor Zerstörung bewahrt

und                F.Hundsnurscher/G.Taddey, Die jüdischen Gemeinden in Baden. Denkmale, ..., S. 66

  Anzeigen aus den Jahren 1901/1905

Zu Beginn des 20.Jahrhunderts lebten mehr als 200 Juden in Wertheim; in den Jahren der Weimarer Republik verkleinerte sich die Gemeinde Wertheim zusehends infolge Abwanderung meist jüngerer Menschen in deutsche Großstädte.

Die jüdischen Familien spielten im wirtschaftlichen Leben der Stadt eine gewichtige Rolle. So existierten in den 1920/1930er Jahren in Wertheim eine Reihe jüdischer Geschäfte/Gewerbebetriebe, darunter waren: Bankhaus Bernhard Benario, Inh. Adolf Oppenheimer (Marktplatz), Textilkaufhaus Menko Held, Inh. Max Held (Marktplatz), Manufakturwarengeschäft Leopold Cahn (Maingasse), Schuhgeschäft Brückheimer (Bahnhofstraße), Metzgerei-Bedarfsartikel Gustav Brunngässer (Ecke Hospitalstraße), Tabakwarengroßhandlung Sigmund Cahn (Fischergasse), Buchdruckerei Häusler (Maingasse), Café und Mazzenbäckerei Isidor Israel (Maingasse), Schlosserei und Fahrradreparatur Sigmund Klaus (Maingasse), Maschinen- und Fahrradhandlung Sigmund Schwarzschild (Ecke Lindenstraße/Kapellengasse), Buchbinderei und Papierwarenhandlung Isaak Strauß (Maingasse ), Metzgerei Isaak Strauß (Mühlenstraße), Modehaus Johanna Wolfers-Strauss (Marktplatz), Manufakturwarengeschäft Simon Thalmann (Rathausgasse) und die Verwertungsfirma für Knochen, Eisen u.a. Moses Wolf und die  Viehhandlungen von Adolf Adler (Neugasse), Siegfried Schwarzschild (Veitsgasse), Gottlieb Häusler (Brummgasse), Ludwig und Max Brückheimer (Bahnhofstraße) und Isaak Karpf (Lehmgrubenweg).

  Kaufhaus Max Held*, Mitte rechts im Bild (hist. Aufn., 1928)

*Max Held (geb.1879) führte in Wertheim das größte Bekleidungsgeschäft, das sich in zentraler Lage am Marktplatz befand.

Doch bereits nach den Boykottmaßnahmen des Jahres 1933 und der zunehmenden antisemitischen Hetze gaben die ersten jüdischen Familien ihre Geschäfte auf und verließen ihren Heimatort.

                  Aus der „Wertheimer Zeitung” vom 14.März 1933:

An die nationalrevolutionär gesinnte Bevölkerung von Stadt und Land      

Auf Wunsch der SA. wurde am Montag mittag um 2 Uhr die Schließung aller jüdischen Geschäfte erzwungen. Da jedoch gegen jüdische Geschäfte, Warenhäuser und Ramschbuden, Filialgeschäfte einheitlich vom Reich vorgegangen werden wird und Einzelaktionen vom Innenminister Frick verboten wurden, durften nach 2 Stunden die Geschäfte wieder öffnen. Wir fordern aber die Landbevölkerung auf, ihrer Gesinnung nach jüdische Geschäfte grundsätzlich zu meiden und keinen Handel mit Juden zu treiben. ... Denkt daran, daß die Wertheimer Juden den kommunistischen Aufmarsch durch Geldspenden unterstützt bezw. in Szene gesetzt haben. ... Bewohner von Stadt und Land, vergeßt nicht, was Reichsminister Göring in seiner Essener Rede gesagt hat:

Wo der rote Gauner geraubt hat, da hat der Schwarze Schmiere gestanden.”

                                                                                                     N S D A P                                    Ortsgruppe Wertheim

http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20247/Wertheim%20Israelit%2005101934.jpg Kurznotiz in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 5.10.1934

Von den 109 im Jahre 1933 in Wertheim lebenden Juden waren bis zur Pogromnacht von 1938 mehr als 60 verzogen. Anfang November 1938 befanden sich noch etwa 45 israelitische Gemeindemitglieder in der Stadt; Geschäfte in jüdischem Besitz gab es nur noch vier. Nach der „Gedenkfeier“ der NSDAP auf dem Wertheimer Marktplatz am 9. November 1938 wurde die SA in Marsch gesetzt - unter dem Vorwand, Waffen in jüdischer Hand sicherzustellen. Während der Pogromnacht wurde die Synagoge in Wertheim nicht angezündet; das Gebäude war erst kurz zuvor von der Kommune angekauft worden. Die noch hier befindlichen Kultgegenstände wurden auf die Straße geworfen und dort größtenteils zerstört. In Trümmer gingen ebenfalls die Schaufensterscheiben der wenigen jüdischen Geschäfte; auch zu Plünderungen soll es hier gekommen sein.

Nach dem Ankauf des Synagogengebäudes veröffentlichte die „Wertheimer Zeitung” am 1.11.1938 das folgende Spottgedicht:

Wenn in der Synagoge Raum man schauend steht,

Der Juden Haßgesang aus allen Wänden weht

Mordgier gepredigt nach Talmudgesetzen,

in ihrem Land die Gojims zu Tode hetzen ..

Mit Schauder weilt man im Kultusraum,

wo Juden erfleht Weltherrschaftstraum.

Das Spiel ist aus, die Würfel sind gefallen,

mauschelnd die Hebräer nimmer wallen ..

Der Jahwetempel ist dem Untergang geweiht,

über Wertheims Juden geht hinweg die neue Zeit;

ein Schandfleck bleibt zurück, ein Häuflein Judenknechte

mit einem Brett vor ihrem Hirn, Jehova, Waih, “Gott der Gerechten”.

Spitzhacke und Schaufel wird den Synagogenspuk vernichten,

der Haß, der andern galt, die Juden selbst wird richten !

Nach Kriegsbeginn wurden die 21 noch in Wertheim lebenden Juden für mehrere Wochen in einem „Judenhaus“ zwangsuntergebracht. Danach wurden die allermeisten von ihnen im Oktober 1940 ins südfranzösische Lager Gurs deportiert; von dort führte ihre Spur in die Vernichtungslager im besetzten Osteuropa.

Nach Angaben der Gedenkstätte Yad Vashem/Jerusalem, des "Gedenkbuches - Opfer der Verfolgung der Juden ..." und neuesten Recherchen wurden 75 aus Wertheim stammende bzw. länger hier ansässig gewesene jüdische Bürger Opfer der NS-Gewaltherrschaft (namentliche Nennung der betroffenen Personen siehe: alemannia-judaica.de/wertheim_synagoge.htm).

 

Im Rahmen von Straßenbauarbeiten wurde Anfang der 1960er Jahre das inzwischen verfallene Synagogengebäude abgerissen. 1976 brachte man an der Stadtmauer eine Gedenktafel zur Erinnerung an den Standort der früheren Synagoge am Neuplatz an. Seit 2004 befindet sich die Tafel in die Gerbergasse; der unter der Bauinschrift der ehemaligen Synagoge informative Text der Gedenktafel lautet wie folgt:

Seit dem 13.Jahrhundert gab es in Wertheim eine jüdische Gemeinde. Nach schweren Verfolgungen 1298 und 1349 wurde ihre älteste Schule am Platz der heutigen Marienkapelle 1447 endgültig zerstört. Später stand die Synagoge im Schutze der Stadtmauer. Sie wurde 1799 an dieser Stelle zum dritten Male errichtet und diente dem Gebet bis zu ihrer Verwüstung 1938. In der Zeit der schwersten Verfolgung erlosch 1940 die Gemeinde.

Die Stadt Wertheim gedenkt ihrer jüdischen Bürger.

Über der Tür der heutigen Marienkapelle erinnert eine Tafel mit hebräischer Inschrift an die frühere Synagoge an dieser Stelle.

Auf Initiative von Schüler/innen wurden 2009 die ersten sog. „Stolpersteine“ in Wertheim verlegt; weitere Verlegeaktionen folgten, so dass inzwischen mehr als 70 dieser Steine zu finden sind (Stand 2020). Erinnert wird nicht nur an jüdische Opfer, sondern auch an Personen, die im Rahmen der NS-"Euthanasie"-Maßnahmen ermordet wurden.

      „Stolperstein“ für Max Held, ehem. Inhaber des Kaufhauses am Markt

"Stolpersteine" für Fam. Rosenbaum (Aufn. A., 2010, aus: wikimedia.org, CC BY-SA 3.0)

       Im Rahmen des landesweiten Mahnmal-Projektes - in Erinnerung an die 1940 erfolgte Deportation der badischen Juden nach Gurs – hat die Jugendgruppe Rheinhardshof einen zweiteiligen Memorialstein entworfen, der - neben zahlreichen anderen - auf dem Gelände der zentralen Gedenkstätte in Neckarzimmern steht (Abb. aus: mahnmal-neckarzimmern.de).

Der Bürgerverein „Pro Wertheim“ hat durch seine Initiative zur Umgestaltung der Gedenkstätte am Neuplatz beigetragen: So wurde im Bodenbelag des Platzes eine schwarze Pflasterung eingelassen, die den Grundriss der 1961 abgerissenen Synagoge zeigt; zudem informieren mehrere dort platzierte Tafeln über die jüdische Lokalgeschichte.

Auf dem mehr als 7.000 m² großen Gelände des jüdischen Friedhofs am Schlossberg (gegenüber der Mainbrücke) erinnern fast 500 Grabsteine an die einstige jüdische Gemeinde; davon stammen mehr als 50 Steine aus dem 15.Jahrhundert. Auf einer bronzenen Gedenktafel sind auch die Namen der ermordeten Juden aus Wertheim und Dertingen aufgeführt. Derzeit sind Bestrebungen seitens der Stadt zu verzeichnen, den jüdischen Friedhof zu sanieren und das Gelände der Öffentlichkeit zugänglich zu machen (Stand 2020).

Jüdischer Friedhof Wertheim 6.jpg Jüdischer Friedhof Wertheim 4.jpg

Friedhofsgelände und außen angebrachte Gedenktafel (Aufn. T., 2019, aus: commons.wikimedia.org, CC BY-SA 4.0)

 

 

Im heute zu Wertheim gehörenden Stadtteil Dertingen - bis zu Beginn des 19.Jahrhunderts im Besitz der Grafen von Löwenstein-Wertheim - bestand bis 1925 eine kleine jüdische Gemeinde, die allerdings nie mehr als 50 bis 60 Angehörige umfasste. Sie soll im 15. Jahrhundert entstanden sein. Trotz der geringen Angehörigenzahl verfügte die Gemeinde über fast alle notwendigen rituellen Einrichtungen wie Synagoge, Mikwe und Schlachthaus. Nur ein eigenes Friedhofsgelände war nicht vorhanden; die Verstorbenen wurden in Wertheim beerdigt. Eine Synagoge war 1814 eingeweiht worden und bis in die 1920er Jahre gottesdienstlicher Mittelpunkt; danach diente das Gebäude unterschiedlichen Zwecken (so als Schule, Altenheim, Wohnhaus).

Die Gemeinde war seit den 1820er Jahren dem Rabbinatsbezirk Tauberbischofsheim, später dann dem von Wertheim zugeteilt. Religiös-rituelle Aufgaben der Gemeinde waren zeitweise einem Lehrer übertragen.

http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20346/Dertingen%20Amtsblatt%20Seekreis%2024091853.jpgaus: „Großherzoglich Badisches Anzeige-Blatt für den See-Kreis" vom 24.Sept. 1853

Die Dertinger Gemeinde erlosch 1925, da zu diesem Zeitpunkt nur noch acht Männer im Ort lebten und keinen Minjan mehr bilden konnten. 1933 wohnte nur noch eine einzige jüdische Familie in Dertingen.

Nach Angaben der Gedenkstätte Yad Vashem/Jerusalem und des „Gedenkbuches – Opfer der Verfolgung der Juden ...“ sind acht aus Dertingen stammende jüdische Bewohner Opfer der Shoa geworden (namentliche Nennung der betroffenen Personen siehe: alemannia-judaica.de/dertingen_synagoge.htm).

 

Weitere Informationen:

L. Löwenstein, Licht- und Schattenseiten aus der Geschichte der Juden in Wertheim, Wertheim a.M., 1907 (Vortrag)

Eugen Ludwig Rapp, Die hebräischen Steininschriften in Wertheim, in: "Wertheimer Jahrbuch", 1961/1962, S. 19 - 348

F.Hundsnurscher/G.Taddey, Die jüdischen Gemeinden in Baden - Denkmale, Geschichte, Schicksale, Hrg. Archivdirektion Stuttgart, Kohlhammer Verlag, Stuttgart 1968, S. 294 f.

Germania Judaica, Band II/2, Tübingen 1968, S. 878 und Band III/2, Tübingen 1995, S. 1586 - 1589

Erich Langguth, Im Laufe der Jahrhunderte wurden 5 Synagogen in Wertheim gebaut, in: "Wertheimer Zeitung" vom 12.8.1976

Erich Langguth, Da die Synagoge städtischer Besitz war, blieb sie vor Zerstörung bewahrt, in: "Fränkische Nachrichten" vom 9.11.1978

Erich Langguth, Nach nur zwei Jahren der letzte Transport in die Todeslager, in: "Main-Echo" vom 7.11.1978

Elmar Weiß, Jüdisches Schicksal im Gebiet zwischen Neckar und Tauber, Hrg. Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, 1979

Ellen Scheurich, Aufstieg und Machtergreifung des Nationalsozialismus in Wertheim am Main - ein lokalgeschichtlicher Beitrag zu den Anfängen des Dritten Reiches, Verlag des Historischen Vereins Wertheim, 1983

Die Juden in Tauberfranken - Quellen und didaktische Hinweise für die Hand des Lehrers, Hrg. Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg 1984

Gerhard Wilhelm Daniel Mühlinghaus, Der Synagogenbau des 17. u. 18.Jahrhunderts im aschkenasischen Raum, Dissertation, Philosophische Fakultät Marburg/Lahn, 1986, Band 2, S. 346 f.

Joachim Hahn, Erinnerungen und Zeugnisse jüdischer Geschichte in Baden-Württemberg, Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1988, S. 363 ff.

Hugo Eckert/u.a., Der Wertheimer Judenfriedhof – einst und jetzt. Arbeitsgemeinschaft am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Wertheim 1989/90, Wertheim 1990 (Maschinenmanuskript)  

Emily Link (Bearb.), Der jüdische Friedhof Wertheim, Unveröffentlichte Volldokumentation im Auftrag der Stadt Wertheim mit Förderung des Landesdenkmalamtes Baden-Württemberg, 1998

Michael Brocke/Christiane E. Müller, Haus des Lebens - Jüdische Friedhöfe in Deutschland, Reclam Verlag, Leipzig 2001, S. 122/123

"An historischem Ort angebracht. Tafel und Türsturz erinnern an Schicksal der Wertheimer Juden", in: "Fränkische Nachrichten" vom 19.8. 2004

Joachim Hahn/Jürgen Krüger, “Hier ist nichts anderes als Gottes Haus ...” Synagogen in Baden-Württemberg, Teilband 2: Orte und Einrichtungen, Konrad Theiss Verlag GmbH, Stuttgart 2007, S. 515 – 518

Dieter Fauth/Klaus Schwitt, Das Projekt Stolpersteine in Wertheim. Werkstattbericht, Wertheim 2010

Wertheim, in: alemannia-judaica.de (mit zahlreichem Text- und Bildmaterial zur jüdischen Lokalgeschichte)

Dertingen, in: alemannia-judaica.de

Guido Weber (Red.), Wertheimer Zeitung vor 50 Jahren: Synagoge musste Garagen weichen, in: „Wertheimer Zeitung“ vom 25.2.2011

Alexander Gutmann (Red.), Vierte Verlegung von Stolpersteinen: Kleine Mahnmale, großer Wert, in: „Fränkische Nachrichten/Main-Tauber" vom 19.11. 2011

Michael Geringhoff (Red.), Wertheimer NS-Opfer nicht vergessen, in: „Wertheimer Zeitung“ vom 18.10.2012

Dieter Fauth, Die jüdischen Bürger aus Dertingen, 2013 (online abrufbar)

Dieter Fauth, Wertheim im Nationalsozialismus aus Opferperspektiven. Gedenkbuch zum Projekt Stolpersteine, Verlag Religion & Kultur, Zell/Main 2013 (Anm.: Nennung der einzelnen Personen in: comeniusrealschule.de/crw/images/Schulleben/Projekte_und_Wettbewerbe/Stolpersteine/uebersicht_stolpersteine_01.pdf)

Alexander Gutmann (Red.), Sechste und letzte Verlegung von Stolpersteinen in Wertheim und Dertingen, in: „Fränkische Nachrichten/Main-Tauber“, Mai 2013

swr.de/swr2/stolpersteine/orte/akustische-stolpersteine-wertheim

Elmar Keller (Red.), Wertheim. Neue Wahrnehmbarkeit jüdischer Stadtgeschichte, in: fnweb.de vom 7.12.2019

df (Red.), Wertheim. Schüler dokumentieren jüdisches Leben, in: fnweb.de vom 25.11.2020

Elisa Katt (Red.), Genügt Teilsanierung des Friedhofs ?, in: fnweb.de vom 26.11.2020

Frank Kleinehagenbrock (Red.), Jüdischer Friedhof ist Zeuge der Geschichte der Stadt und ihrer Menschen, in: „Fränkische Nachrichten“ vom 6.12.2020

Monika Schaupp (Bearb.), Haus des Lebens. Der jüdische Friedhof in Wertheim, in: Archivnachrichten – Landesarchiv Baden-Württemberg, No. 62/März 2021, S. 4 - 35

Birger-Daniel Grein (Red.), Jüdischer Friedhof Wertheim: Grabsteingeschichten werden aufgearbeitet, in: „Fränkische Nachrichten“ vom 30.3.2022